Finde Deine Vision!

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Was ist Deine Vision von Deinem Leben?

Für ein „gelingendes“ Leben scheint sie unverzichtbar. Eine Vision. Glaubt man den vielen erfolgreichen Menschen in der „Coaching-Szene“, dann ist eine Vision über das, was Du in diesem Leben erreichen möchtest, eines DER Hilfsmittel, um erfolgreich zu sein.

Kennst Du die Geschichte von den drei Steinmetzen, die alle das gleiche tun und bei der Frage danach, was sie da gerade machen, drei unterschiedliche Antworten geben? Der erste sagt: „Ich behaue einen Stein!“ Der zweite sagt: „Ich baue an einem Spitzbogenfenster!“ und der dritte sagt: „Ich baue eine Kathedrale!“ Es liegt auf der Hand, welcher Steinmetz positiver gestimmt, besserer Laune und erfolgreicher ist, als die anderen beiden.

Eine Vision hilft Dir dabei, kluge Entscheidungen zu treffen, Dir konkrete Ziele zu setzen und eine Vision motiviert Dich immer dann, wenn es mal „Durststrecken“ auf dem Weg geben sollte (soll ja immer mal wieder vor kommen…). Sie trägt, unterstützt und führt also Deinen Lebensweg auf eine ganz entscheidende Weise. Es ist wesentlich leichter in sengender Hitze einen Stein zu behauen, wenn man weiss, das man da an einer Kathedrale arbeitet, statt nur einen Stein zu formen.

Ich habe mir über das Thema „Vision“ und diesen Blogbeitrag lange meine Gedanken gemacht. Und mir ist klar geworden, das das Thema viel zu komplex ist, als es in einem Beitrag „abzuhandeln“. Deshalb teile ich es in drei Beiträge auf. In diesem Beitrag wird es erst mal darum gehen, wie Du Deine Vision finden kannst. Im zweiten Beitrag geht es um meine eigenen, persönlichen Erfahrungen mit meinen Visionen und im dritten Beitrag geht es um die Frage, wie sich Vision und Realität miteinander verbinden lassen. Also beginnen wir mit dem Anfang: Wie findest Du Deine Vision?

So kannst Du Deine Vision finden…

Ich kann Dir mind. zwei Möglichkeiten anbieten, Deiner Vision näher zu kommen. Entscheide selbst, welche besser zu Dir passt und welche Du anwenden möchtest. Du kannst natürlich auch beide nutzen…

Wenn Du eher den „analytischen“ Weg gehen möchtest, bietet sich die Beantwortung folgender Fragen an:

1. Wenn alles möglich wäre und Du wüsstest, das Du nicht scheitern könntest, was würdest Du tun?

Meine absolute Lieblingsfrage. Sie erlaubt Dir, alle Bedenken und den „Realitätssinn“ über Bord zu werfen und einfach mal zu „träumen“. Was würdest Du tun, wenn nichts schief gehen könnte? Wenn e nicht darauf ankäme, damit reich und berühmt zu werden? Was würdest Du tun, wenn Du einfach nur den Antworten auf die nächsten Fragen folgen würdest, ohne Angst haben zu müssen, dass jemand Dich einen „Träumer“, „Spinner“ oder „Fantasten“ nennt?!

2. Was macht Dir Freude?

Einfache Frage, oder? Zu einfach? Wieso sollte es schwer sein, Deiner Vision zu folgen? Du wirst sie mit wenig Eifer verfolgen, wenn sie aus Dingen besteht, die Du nur machst, weil Du sie machen musst. Also frage Dich, was Dir Freude macht und womit Du Dich am liebsten ständig beschäftigen könntest, ohne das Dir langweilig wird. Die zweite Frage geht in die gleiche Richtung:

3. Wo und wann erlebst Du so etwas wie einen „Flow“?

Der Begriff des „Flows“ ist aus der Glücksforschung bekannt geworden und bezeichnet einen Zustand, der noch mehr beinhalte als „Freude“ oder „Spass“. Bei einem Flow bist Du ganz konzentriert in der Gegenwart mit dem beschäftigt, was Du gerade tust. Du vergisst alles um Dich herum, einschliesslich Dir selbst. Es geht nur noch um das, was Du gerade tust. Deine Vision sollte einiger solcher Tätigkeiten enthalten.

4. Was hat Dir als Kind Freude gemacht?

Viele Dinge, die einem als Kind Freude gemacht haben, sind mit der Zeit verloren gegangen. Weil sie inzwischen (so meinen wir) nicht mehr angemessen sind. Aber sie enthalten eine Menge Informationen darüber, was Dir wirklich Spass macht und woraus Deine Vision bestehen sollte. Also, nur Mut, begib Dich in die Zeit Deiner Kindheit und frage Dich, womit Du Dich am liebsten beschäftigt hast. Und auch die nächste Frage hat damit zu tun:

5. Welche Vorbilder und Idole hattest / hast Du und warum?

Das ist eigentlich eine Frage nach Deinen Werten. Denn diese werden durch Deine Vorbilder und Idole verkörpert. In Deiner Vision sollten sie vorkommen, um Dein Leben an ihnen auszurichten zu können. Wer dauerhaft gegen seine innersten Werte lebt, kann nicht glücklich werden; mit welcher Vision auch immer…

Sammle die Antworten aus diesen Fragen und lass sie auf Dich wirken. Welche Bilder steigen in Dir auf? Aus welchen Bildern setzt sich Deine Vision zusammen?

Der „Intuitive“ Weg

Wenn Du lieber  intuitiv und weniger mit konkreten Antworten auf Fragen arbeitest, ist ein „Visions-Tag“ bzw. eine „Visions-Wanderung“ für Dich vielleicht eine interessante Möglichkeit, um Deine Vision zu finden.

Mache Dich dazu an einem bestimmten Tag am besten noch vor Sonnenaufgang auf den Weg. Nimm einen Rucksack mit, der als wichtigstes Hilfsmittel einen Block und einen Stift enthält. Nimm Dir etwas Proviant für einen Tag mit. Wenn Du geübt im Fasten bist, ist es auch gut, an diesem Tag zu fasten. Das macht Dich offener für die Nachrichten Deiner Umwelt.

Wenn Du Deine Wanderung beginnst, mache ein kleines Ritual, das zu Dir passt. Mach Dir klar, dass Du jetzt das Tor in eine „andere“ Welt betrittst und bitte die Natur um Unterstützung. Dann geh los und lass Dich nur von Deiner Intuition leiten. Keine Karte, kein vorgezeichneter Weg. Lass Dich treiben, Und dann sei offen für alles, was Deine Umgebung Dir mitteilt. Sie tut das natürlich nicht direkt, sondern du musst dafür ihre Symbolsprache kennen. Mach Dir klar, dass nichts auf diesem Weg „zufällig“ passiert, sondern alles seine Bedeutung hat. Deshalb nimm Dir Deinen Block und schreibe alles, was Dir begegnet auf, damit Du hinterher noch ein wenig über die Symbole nachdenken kannst.

Bei Deiner Rückkehr mache wieder ein kleines Ritual und bedanke Dich für die Informationen, die Du bekommen hast.

Und wie geht´s weiter?

Nun hast Du also einige Elemente, aus denen Du Deine Vision von Deinem Leben „bauen“ kannst.  Und jetzt wird es eigentlich erst so richtig spannend…

Welche Bilder, Ideen und Visionen werden bei Dir durch dieses Vorgehen angeregt? Wie sieht Deine Vision jetzt aus und was bedeutet das für Dich?

Und noch etwas: Für mich ist es bei der Vision immer am schwierigsten, den inneren Kritiker auszuschalten. Diesen kleinen Nörgler, der bei jeder Antwort, jedem Bild gleich ankommt und sagt: „Wie soll das denn bitte gehen?“ „Und davon willst Du leben?“  „Was soll das denn bitte werden?“ usw… Wenn er das Aufsteigen der Bilder schon verhindert, ist er zu früh dran. Er hat schon eine wichtige Funktion, aber darüber später mehr…

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2 Gedanken zu „Finde Deine Vision!

  1. Als ich anfing Deinen Visionsartikel zu lesen habe ich noch ein bisschen gezögert. Ich bin kein idealer Coaching-Klient. Aber schon während ich die Fragen Deines »analytischen Weges« nur überflogen habe zeichnete sich sofort ein klares Bild auf meinem inneren Skizzenblatt ab. Kompliment!
    Wenn ich Klienten auf die Warteliste setze schicke ich ihnen eine Mail mit einigen Hnweisen, was sie in der Zwischenzeit schon mal zu ihrem Thema für sich tun können. Da werde ich Deinen Link mit dazuschreiben, wenn ich darf?!
    Viel Erfolg und viel Freude beim Schreiben .-D
    Catho

    1. Liebe Catho, ich würde mich freuen, wenn Du meinen Link weiter verbreitest. Ich plane noch zwei weitere Beiträge zum Thema Vision, vielleicht interessieren die Dich auch. In dem nächsten geht es um eigene Erfahrungen, in dem dritten dann um den Widerspruch „Realität“ und „Vision“. Danke für den netten Kommentar, liebe Grüße, Hans-Jürgen

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