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	<title>Kraft der Seele</title>
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	<description>Rund um das Thema &#34;Gelingendes Leben&#34;. Von der Suche, dem Weg und dem Ziel.</description>
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		<title>Das Leben ist ein Geschenk&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 13:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Leben ist ein Geschenk" loading="lazy" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-96x96.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>  Das Leben ist ein Geschenk. Ja, aber für wen? Ist es ein Geschenk für Dich? Für Dich gegeben? Oder ist das eine vermessene Ansicht? Sollte Dein Leben nicht ein Geschenk für andere sein? Solltest Du Dich nicht immer wieder darum bemühen, Dein Leben zu einem Geschenk für andere werden zu lassen? Ist die Ansicht, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das Leben ist ein Geschenk" loading="lazy" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-96x96.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" width="560" height="315" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk.jpg" alt="Das Leben ist ein Geschenk" class="wp-image-500" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk.jpg 560w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-300x169.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/Lebengeschenk-341x192.jpg 341w" sizes="(max-width: 560px) 100vw, 560px" /></figure>


<p> </p>
<p>Das Leben ist ein Geschenk. Ja, aber für wen? Ist es ein Geschenk für Dich? Für Dich gegeben? Oder ist das eine vermessene Ansicht? Sollte Dein Leben nicht ein Geschenk für andere sein? Solltest Du Dich nicht immer wieder darum bemühen, Dein Leben zu einem Geschenk für andere werden zu lassen?</p>
<p>Ist die Ansicht, DEIN Leben ist ein Geschenk für DICH, nur für DICH, nicht ein Zeichen von purem Egoismus? Genauso wie die Haltung, dass Du Dein Leben zu einem Geschenk für DICH machen wíllst?</p>
<p>Einer meiner Leser vertritt jedenfalls diese Ansicht und ist der Meinung, ich würde mit meinen Beiträgen dem rücksichtslosen Egoismus das Wort reden. Meine Antwort darauf wird Dich überraschen&#8230;</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>Vor einiger Zeit erhielt ich von einem Leser folgende Zuschrift:</p>
<p>&#8222;<em>Hier eine Geschichte für Dich. Du tust mir Leid, dass Du auf die falsche Karten gesetzt hast und noch mehr, dass Du andere Menschen zum Egoismus führst. Mensch wird zum Mensch am DU.</em></p>
<p><em> „Ich habe alles: Kariere, Geld, sehe gut aus, bin gesund. Verstehst Du? Ich habe alles! Aber mein Leben hat keinen Sinn!“ – bedauert Anna. Mit ihrer Freundin sitzt sie vor dem Haus auf einer Bank und schaut auf die bunten herumliegenden Blätter unter den Bäumen, die unten den Kinderschuhen rasseln. „Alle beneiden mich“ – fährt Anna fort. „Alle würden gerne mit mir tauschen. Sie meinen, ich hätte den Schlüssel zum Glück gefunden. Aber dem ist es nicht so. Ich bin erfolgreich und habe viel erreicht, aber die echte Lebensfreude habe ich noch nicht gefunden.“ „Warte kurz“ – unterbrach sie ihre Freundin – „ich muss ihm kurz was umziehen“. Sie nahm ihren kleinen Sohn an die Hand und ging mit ihm ins Haus, denn vom Spielen in einer Wasserlache ist seine Hose total nass geworden.</em></p>
<h6>Anna ist auf der Suche</h6>
<p><em>Anna erstarrte &#8211; sie fühlte, als ob ihre Freude und Hoffnung mit den fallen Blättern auch schwindet. „Ich denke, Du hast Dich verlaufen auf der Suche nach dem Glück. Du siehst es nicht, weil Du es schnell finden willst.“ – erwidert sie Anna als sie zurück zu ihr auf die Bank kam. „Du sagst immer, das Leben wäre ein Geschenk. Deswegen habe ich so gelebt, als ob es ein einmaliges Geschenk wäre und wollte es ganz auskosten. Du sagst, die Träume sollen sich erfüllen. Meine haben sich erfüllt. Und was finde ich am Ende des Weges? Nichts. Noch mehr davon als vorher und auch keinen Lebenssinn… sag, was fehlt mir?“ – sagt Anna zu ihrer Freundin. „Mami, komm mal, ich will dir was zeigen!“ – rief das kleine Mädchen zu ihrer Freundin und zog dabei schon an ihrer Hand. „Ich komme“ – sie stand auf und sagte: „Anna, nur Du kannst Dir die Frage beantworten, wonach Du Dich sehnst. Ich komme gleich, ich schaue nur kurz nach, was sie mir da zeigen wollen“ – unterbrach sie und lief ihrer Tochter hinterher.</em></p>
<h6>Das Leben ist ein Geschenk</h6>
<p><em>Anna sah in das fröhliche Gesicht ihrer Freundin, als sie ihre Kinder umarmte. Im Gras haben die Kinder einen Igel entdeckt und freuten sich darüber. Nach einer Weile legte sich ihre Freundin auf die bunten Blätter im Garten und erlaubte ihren Kindern, dass sie auf ihr herumtobten, Dabei verhielt sie sich so, als ob sie jetzt in ihrer Gewalt wäre und nicht wegrennen könnte. Die Augen ihrer Freundin strahlten. Sie dachte über ihre Freundin nach. Anna konnte eigentlich richtig Karriere machen und viel erreichen. Sie war die beste Studentin in ihrem Jahrgang. Mit viel Engagement ist sie an ihre Aufgaben rangegangen. Und was ist passiert? Sie lehnte attraktive Job-Angebote ab. Andere hätten alles dafür gegeben, solche Jobchancen zu bekommen. Aber sie heiratete und wurde bald Mutter. Sie wohnt in einer ruhigen??? Gegend und statt sich ihre Träume zu erfüllen, schaut sie einem Igel zu und spielt mit ihren Kindern… „Und wieso bist du glücklich und ich nicht? – murmelte Anna leise und schaute dabei mit sehnsuchtsvollen Augen der Szene im Garten zu. „Das Leben ist ein Geschenk, das Leben ist ein Geschenk“… wiederholte Anna die Worte ihrer Freundin in Gedanken… „Wie soll ich das aber verstehen?&#8220;</em></p>
<p><em>„Ein Geschenk!“ &#8211; schrie Anna heraus. „Was ist los?“ – fragte ihre Freundin und setzte sich wieder zu ihr auf die Bank. „Das Leben ist ein Geschenk!“ – hat Anna geantwortet. „Wie dumm war ich denn. Klar! Ein Geschenk! Von uns an die Welt um uns herum.“ &#8211; „Ja! Das wollte ich Dir schon immer damit sagen!“ – lächelte ihre Freundin. „Ich suchte mein Glück und dachte dabei an meine Träume, machte meine Pläne, dachte nur an mein Leben. Aber das Leben gibt einem nur dann Sinn, wenn wir unser Leben an Andere verschenken… und zwar ohne irgendwelche Absichten.&#8220;</em></p>
<p>Ich habe lange gedacht, das ist eine Spamm-Mail oder jemand, der mich einfach nur ärgern oder provozieren möchte. Nachdem ich die Mail jedoch mehrfach gelesen habe, wurde mir klar, dass es hier um ein grundsätzliches Problem geht, dass ich gerne in einem eigenen Beitrag vertiefen und näher beleuchten möchte. Deshalb bin ich diesem Leser nachträglich sehr dankbar für seinen Anstoß.</p>
<h5>Verschenke Dein Leben und Du bist glücklich</h5>
<p>So oder so ähnlich könnte man das Fazit dieses Textes bzw. der Geschichte ziehen. Das Leben, DEIN Leben, ist ein Geschenk an die Welt um dich herum. Und wenn Du das verstanden und umgesetzt hast, bist Du glücklich.</p>
<p>In der Geschichte werden uns zwei Frauen vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine, Anna, verfolgt ihre eigenen Ziele und versucht, das Geschenk LEBEN an sie vollkommen auszukosten. Sie geniesst jeden Moment und versucht, jede Sekunde des Lebens voll auszuschöpfen. Und trotzdem ist sie nicht glücklich&#8230; &#8222;Mir fehlt der Sinn&#8220;, sagt sie.</p>
<p>Die andere Frau, Annas Freundin, lebt ein ganz anderes Leben. Sie hat sich auf das Land zurück gezogen und kümmert sich (scheibar nur&#8230;) um ihre Familie und ihre Kinder. Man könnte daraus ableiten, sie kostet ihr Leben nicht aus, weil sie durch die Familie gebunden ist und (vordergründig) auf einiges verzichten muss.</p>
<h5>Gegensätze</h5>
<p>Hier werden also Pole aufgemacht bzw. Polaritäten geschaffen.</p>
<p>Auf der einen Seite haben wir das Kreisen um sich selbst, den Egoismus, den eigenen Spass, Vergnügen, Vorteile in den Mittelpunkt stellen, nur an sich denken&#8230; verknüpft mit Unglück und Sinn-Losigkeit.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht das Aufopfern für andere, die Selbstlosigkeit, der Verzicht, die Für-Sorge um andere&#8230; verknüpft mit Erfüllung, glücklich sein und Sinnhaftigkeit.</p>
<p>Kurz: Verschenke Dein Leben an andere und Du wirst Sinn, Erfüllung und Glück finden. So könnte die Arbeitsanweisung aus dieser Geschichte lauten.</p>
<blockquote>
<p>Selbstlosigkeit führt zu Glück, das Kümmern um die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu Unglück.</p>
</blockquote>
<h5>Ist es so einfach?</h5>
<p>Denken wir zum Spass die Geschichte von Anna mal weiter&#8230; Sie hat also nun erkannt, das sie nur dann Sinn im Leben findet, wenn sie ihr Leben an andere verschenkt. Anna schlägt also den Weg ihrer Freundin ein. Sie sucht sich einen Mann, ein schönes Haus auf dem Land, bekommt eines oder mehrere Kinder und ist ab sofort&#8230; glücklich?!</p>
<p>Das glaube ich nicht.</p>
<p>Ich glaube das deshalb nicht, weil es so unendlich viele Gegenbeispiele gibt. Ich kenne so viele Menschen, die diesem Ideal, sein Leben zu verschenken und &#8222;selbstlos&#8220; zu leben, gefolgt sind und dabei kreuz unglücklich geworden sind. Da kann man ihnen noch so sehr sagen, dass ihr Leben doch schliesslich einen Sinn hat&#8230; Und ich kann hier auch nicht das Argument gelten lassen, diese Menschen würden sich &#8222;noch nicht genug&#8220; aufopfern und &#8222;hingeben&#8220;.</p>
<p>Aber warum stimmt diese Logik von der Selbstlosigkeit und Glück denn nicht?</p>
<h5>Vom &#8222;Entweder-oder&#8220; zu &#8222;Sowohl-als auch&#8220;</h5>
<p>Ich glaube, der Denkfehler liegt darin anzunehmen, dass sich beide Pole (Selbstlosigkeit und Egoismus) gegenseitig ausschließen und behindern. Entweder Glück und selbstlos, oder egoistisch und unglücklich. Der Blick auf die Trennung verstellt wie so oft den Blick darauf, dass beide Pole untrennbar miteinander verbunden sind und BEIDE gelebt werden wollen. Das Unglück ergibt sich durch den Ausschluss des &#8222;sowohl als auch&#8220;.</p>
<p>Bleiben wir in der Geschichte von Anna. Warum wird sie nicht glücklich, wenn sie den Weg ihrer Freundin geht und auch auf´s Land zieht und eine Familie gründet?</p>
<p>Die Antwort ergibt sich schon durch die Formulierung: Weil es NICHT Annas Weg ist. Es ist der Weg ihrer Freundin.</p>
<h5>Das Leben ist ein Geschenk&#8230;</h5>
<p>Wir Menschen sind soziale Wesen. Ohne den Kontakt zu anderen gehen wir im wahrsten Sinne des Wortes ein. Insofern gibt es Grenzen des &#8222;um sich Kreisens&#8220;. Irgendwann verlassen wir unsere Höhle der Selbstfindung und wollen das, was wir da gefunden haben, mit anderen teilen. Die Hirn- und Glücksforschung kennt das Phänomen schon lange. Wirkliche Erfüllung und wirklicher Sinn entstehen erst dort, wo wir mit unseren Handlungen Sinn für andere stiften und das Leben anderer bereichern. Wodurch auch immer.</p>
<p>Das ist der Teil der Wahrheit an dem &#8222;Gesetz&#8220;, dass DEIN Leben ein Geschenk für andere ist. Wirkliche Erfüllung und Sinn findest Du erst dann, wenn Du es in den Dienst anderer stellst.</p>
<p>Klingt das für Dich pathetisch und eher ängstigend? Klingt das für Dich nach Verzicht und Unfreiheit? Fühlt sich das einengend und einschränkend für Dich an?</p>
<p>Dann hast Du den vorher unbedingt notwendigen ersten Schritt (noch) nicht gemacht oder realisiert.</p>
<h5>Die Freiheit des &#8222;wie&#8220;</h5>
<p>Es gibt unendlich viele Arten, wie DU mit DEINEM Leben andere Menschen bereichern kannst. Und so, wie daraus die Erfüllung und Glück für Dich entstehen können, können daraus genauso Unglück und das Gefühl von Unfreiheit und Eingesperrtsein für Dich entstehen.</p>
<p>Glücklich wirst Du damit nur, wenn Du den ersten Schritt zuerst machst:</p>
<blockquote>
<p>Finde heraus, was Deine größte Stärke, Deine größte Freude ist.</p>
</blockquote>
<p>Denn genau DAS ist DEIN Geschenk an die anderen. Solange Du DAS für Dich nicht erkannt hast, wirst Du bei dem Versuch, Dein Leben zu verschenken und dadurch glücklich zu werden, nicht zum Ziel kommen. Es wird sich immer &#8222;falsch&#8220; anfühlen. Und je mehr &#8222;Gewalt&#8220; Du Dir dabei antust, um so mehr wird das, was Du &#8222;zwingen&#8220; willst, an anderer Stelle unkontrolliert an die Oberfläche drängen. Denn dadurch, dass Du es nicht sichtbar werden lässt, ist es nicht &#8222;weg&#8220;.</p>
<h5>Vom Wert des Egoismus</h5>
<p>Wenn Du also nicht genug auf Dich achtest, um erstmal zu ermitteln, welches Geschenk Du für andere sein kannst, wirst Du auf Dauer auch kein Geschenk für andere sein.</p>
<p>Wer ist egoistisch oder selbstlos? Die Frau, die wie Annas Freundin auf dem Land als Mutter ihre Familie versorgt und die Kinder erzieht, oder die Frau, die als Ärztin im Auftrag einer Hilfsorganisation in alle Krisengebiete dieser Welt reist und dort schwer verletzte Kinder medizinisch versorgt. Und dabei erkannt hat, dass sie mit diesem Lebenswandel keine &#8222;gute&#8220; Mutter sein kann, also auf Kinder bewusst verzichtet?</p>
<p>Beide Frauen verschenken ihr Leben, und beide Frauen können dabei glücklich oder unglücklich sein. Entscheidend dabei ist, ob sie heraus gefunden haben, das die jeweilige Art, IHR Leben zu verschenken, genau IHREN Zielen und Freuden entspricht. Und das wirst Du nicht heraus bekommen, wenn Du zuerst selbstlos bist. Das wirst Du nur erkennen, wenn Du sehr selbst-&#8222;bewusst&#8220; und auf eine gesunde Weise egoistisch bist.</p>
<h5>Packe Dein Geschenk aus!</h5>
<p>Es gilt also zuerst, dass Du das Geschenk, das DU bekommen hast, DEIN Leben, für DICH entdeckst, bevor Du es selbstlos an andere verschenkst bzw. weiter gibst. Zwei Seiten EINER Medaille, die unbedingt zusammen gehören.</p>
<p><em>Veit Lindau </em>sagt dazu so treffend: &#8222;<em>Viele Menschen in Deinem Umfeld warten darauf, dass Du Dich ihnen in Deiner wahrsten, klarsten, kräftigsten und reinsten Form zeigst</em>.&#8220;</p>
<p>Das bist Du uns sozusagen schuldig, deshalb hast Du &#8222;das Geschenk&#8220; Deines Lebens bekommen. Aber dazu musst Du diese Form von Dir erstmal finden und zum Erblühen bringen.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Du mir und uns diese Form dann auch zeigst :-)</p>
<h5>Was hast Du zu geben?</h5>
<p>Kennst Du Deine Stärken, Deine Fähigkeiten und Freuden? Weisst Du, was Du mir und der Welt zu verschenken hast? Dann schreib es mir doch in die Kommentare, damit wir alle es wissen :-)</p><ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-leben-ist-ein-geschenk%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-leben-ist-ein-geschenk%2F&text=Das%20Leben%20ist%20ein%20Geschenk%E2%80%A6" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Vom Wert angeordneter Pausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2017 09:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/angeordnetepausen-150x150.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Wert angeordneter Pausen" loading="lazy" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/angeordnetepausen-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/04/angeordnetepausen-96x96.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p>&#160; Kennst Du die Werbung: &#8222;Morgens halb zehn in Deutschland&#8230;&#8220;? Halb zehn ist die übliche Zeit für eine Frühstückspause. Die Zeiten, in denen die Uhr uns vorgeschrieben hat, wann wir Pause zu machen haben, sind nach meinem Eindruck schon lange vorbei. Flexibilität ist das Zauberwort, man will seinen &#8222;Flow&#8220; ja auch nicht unterbrechen lassen, immer [&#8230;]</p>
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<p>Kennst Du die Werbung: &#8222;Morgens halb zehn in Deutschland&#8230;&#8220;? Halb zehn ist die übliche Zeit für eine Frühstückspause.</p>
<p>Die Zeiten, in denen die Uhr uns vorgeschrieben hat, wann wir Pause zu machen haben, sind nach meinem Eindruck schon lange vorbei. Flexibilität ist das Zauberwort, man will seinen &#8222;Flow&#8220; ja auch nicht unterbrechen lassen, immer produktiv sein, effektiv sein&#8230; Niemand soll mir vorschreiben, wann ich eine Pause zu machen habe. Vielleicht arbeite ich auch lieber durch und mache dann früher Schuss?</p>
<p>Selbstbestimmung und Freiheit sind hohe Werte, gerade und vor allem in der Arbeitswelt. Ich habe aber eine Erfahrung gemacht, die mich die andere Seite der Medaillie gelehrt hat&#8230;</p>
<p><span id="more-502"></span></p>
<h5>&#8222;Wenn ich liebe, was ich tue, brauche ich nie mehr zu arbeiten!&#8220;</h5>
<p>Ein wichtiger Satz! Er bedeutet, dass ich mich damit auseinandersetzen muss, ob das, was ich tue, auch das ist, was ich tun WILL! Er hilft mir, Sinn zu finden in dem, was ich tue und läßt mich meine Leidenschaft leben. Im günstigsten Fall komme ich in einen &#8222;Flow&#8220;. Ich vergesse alles um mich herum und gehe ganz in meiner Tätigkeit auf. Die &#8222;Glücksforschung&#8220; betätigt, das das Momente sind, in denen wir &#8222;gesund&#8220; sind und werden. Eine Flut positiver Hormone durch strömt unseren Körper.</p>
<p>Aber wenn ich liebe, was ich tue und deshalb &#8222;nie mehr arbeite&#8220;, brauche ich dann auch keine Pausen? Im Gegenteil! Ich will mehr von dem, was ich liebe und noch effektiver, noch produktiver, noch erfolgreicher werden. Pausen halten mich nur auf&#8230; Und überhaupt, ich liebe meine Freiheit und wer soll mir schon vorgeben, wann und warum ich eine Pause zu machen habe? Meine To-Do-Liste ist lang und es stehen ja nur Dinge darauf, die ich auch liebe :-)</p>
<h5>Angeordnete Pause versus freie Arbeitszeitgestaltung</h5>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das war, als in der Einrichtung, in der ich arbeite, ein elektronisches Zeiterfassungssystem eingeführt wurde. Als Sozialpädagoge in der Jugendhilfe war es bis zu dieser Zeit gut möglich, seine Arbeitszeit selbst zu wählen und einzuteilen. Es sei denn, feste Dienstpläne oder Öffnungszeiten von Einrichtungen gaben einen Rahmen vor. Aber auch innerhalb solcher Rahmen konnte man dann den Rest relativ frei verteilen bzw. einteilen.</p>
<p>Das größte Problem bei der Einführung der elektronischen Zeiterfassung war nicht das Gefühl der Kontrolle oder der Eindruck, jetzt zu bestimmten Zeiten anfangen zu müssen&#8230; Nein, das größte Problem war, das das Programm ganz automatisch Pausenzeiten zur Arbeitszeit dazu zählte. Wie das Tarifrecht es vorsieht, bei einem vollen Arbeitstag 45 Minuten Pause. Viele KollegInnen fühlten sich plötzlich gezwungen, Pausen zu machen. Dankbar war niemand für die zugebilligten Pausenzeiten. Die meisten fühlten sich fremd bestimmt und ihrer Freiheit beraubt.</p>
<h5>Nichts-Tun als Wert</h5>
<p>Dazu kommt, dass wir auch in Pausen dazu aufgefordert sind, sie zu nutzen. Aktive Erholung, heisst das Stichwort. Einfaches Nichtstun, Faulenzen, Ausruhen oder (neudeutsch:) chillen ist unangemessen. Entweder ist das ein Zeichen dafür, dass Du Dich vorher übernommen hast oder eben nicht das tust, was Du liebst (sonst wärest Du ja nicht so ausgelaugt). Oder es ist ein Zeichen dafür, dass Du noch nicht gelernt hast, wie man sich aktiv erholt und regeneriert. Du tust nichts aktiv für Dich, füllst Deinen Akku nicht aktiv auf&#8230; Du guckst nur Löcher in die Luft&#8230; das ist unproduktiv und ineffektiv&#8230;</p>
<p>Ich muss für mich zugeben, dass ich diese Sichtweisen sehr verinnerlicht habe. Ich gehöre zu denen, die das Glück haben, sich die Arbeit selbst einteilen und auch inhaltlich weitestgehend selbst bestimmen zu können. Ich kann also dafür sorgen, dass ich zu einem großen Teil meine Zeit mit dem verbringen kann, was ich liebe. Das führt dann aber auch oft dazu, dass ich keine Pausen mache. Schnell noch das bisschen Frühstück auf der Fahrt zur Arbeit und auf der Arbeit noch schnell das Brötchen am PC, statt einer Mittagspause. Die hält nur auf. Und obwohl ich die meiste Zeit mit dem verbringe, was ich liebe, bin ich dann am späten Nachmittag, wenn ich nach Hause fahre, müde und kaputt&#8230; Wie kann das sein? Was mache ich falsch? Ich liebe doch, was ich tue??</p>
<h5>Pausen-Erfahrung</h5>
<p>An einem der letzten Wochenenden bekam ich eine recht unvermittelte Antwort darauf.</p>
<p>Wir sind zur Zeit dabei, den Garten umzugestalten und haben deshalb an den Wochenenden immer viel im Garten zu tun. Zum Teil schwere, körperliche Arbeit, weil der Boden stark verwurzelt ist und Pflanzen umgesetzt werden müssen usw. Ich würde nicht sagen, dass ich diese Arbeit liebe, aber sie ist eine gute Abwechslung zu meiner sonst eher &#8222;Kopf-Arbeit&#8220; und bringt so einen guten Ausgleich und &#8222;erdet&#8220; mich wieder.</p>
<p>An einem Samstag Mittag, als ich gerade so gut bei der Sache war und voller Elan den Spaten schwang, meinte meine Frau: &#8222;Ich mache erstmal Pause, ich muss was essen.&#8220; Hmm, dachte ich, eigentlich ist bei mir grad keine Pause dran. Bin gut im Schwung und könnte das jetzt auch erst gut zuende machen. Hätte ich auch machen können, weil es bei uns keine Regel gibt, dass wir nur gleichzeitig Pause machen. Aber irgendwie war mir dann doch danach, mit ihr zusammen Pause zu machen als alleine.</p>
<p>Es war also eher eine &#8222;angeordnete&#8220; Pause.</p>
<p>Interessant und für mich völlig verblüffend war aber, dann meine Wahrnehmung. Obwohl ich mich kurz vor der Pause noch frisch und leistungsfähig gefühlt hatte, fühlte ich mich zu Beginn der Pause (sobald ich mich dazu entschieden hatte) erschöpft und vollkommen Pausen-reif. Hier schmerzte ein Muskel, da zwickte ein Gelenk und überhaupt war ich ganz schön platt&#8230; DAS hatte ich vorher garnicht gemerkt&#8230;</p>
<h5>Erkenntnis</h5>
<p>Ich scheine also einen &#8222;Mechanismus&#8220; zu haben, der die hilfreichen Anzeichen für eine notwendige Pause wärend der Arbeit so lange unterdrückt, bis es garnicht mehr geht. Meine Wahrnehmung &#8222;schaltet um&#8220; von der Selbstwahrnehmung auf die Wahrnehmung für die Aufgabe oder das anstehende Ziel. Erholungszeiten rücken da in den Hintergrund.</p>
<p>Im Sinne der Effektivität ist das sicherlich hilfeich. Auf lange Sicht leidet aber die Lebensqualität.</p>
<p>Auch wenn ich sicherlich persönlich einiges dafür mitbringe, dieses Muster zu entwickeln, denke ich, dass es vielen Menschen ähnlich geht.</p>
<h5>Andere &#8222;Zwangspausen&#8220;</h5>
<p>Da gerade Ostern ist, während ich dies schreibe, denke ich da natürlich zuerst an Feiertage. Auch wenn alle Menschen es geniessen, an diesen Tagen &#8222;frei&#8220; zu haben, möchte sich doch niemand zu sehr vorschreiben lassen, was an diesen Tagen zu tun ist und was nicht. Und wer &#8222;selbstständig&#8220; ist, liebt sowieso was er tut und tut dies &#8222;ständig&#8220;, auch an Feiertagen :-)</p>
<p>Ich denke auch an das alte &#8222;Sonntags-Gebot&#8220; aus er Bibel. Am siebtem Tag sollst Du ruhen. Ich finde dieses Gebot inzwischen viel wichtiger als Tarifrechtliche Bestimmungen und die Sorge, dass wir in Zukunft immer und rund um die Uhr arbeiten (müssen). Von allen Seiten wird auch gesellschaftlich daran &#8222;gekratzt&#8220;, auch wenn es nur um die Verkausfoffenen Sonntage geht.</p>
<p>Ich bin nicht für Dogmatik und gesellschaftlichen oder religiösen Druck und möchte hier auch der Unfreiheit nicht das Wort oder die Zustimmung geben. Aber manchmal verwehrt der Blick auf die Freiheit den Blick auf die positiven Wirkungen solcher Regeln oder Gebote. Einen Tag in der Woche zu haben für die eigene Besinnung, für das zu sich kommen, das Ankommen bei sich selbst und auch die Anbindung an die eigene Spiritualität wieder zu finden. Du magst jetzt vielleicht sagen, aber das will ich selber bestimmen, an welchem Tag in der Woche das für mich dran ist. Ja, aber es ist einfacher das zu tun, wenn es alle anderen auch tun bzw. wenn die gesamte Gesellschaft dann &#8222;ruht&#8220;.</p>
<p>Denn ganz zum Schluss, wenn wir alle diese Regeln missachten, wird uns der Körper darauf aufmerksam machen, dass wir eine Pause brauchen. Und das wird er um so deutlicher tun, um so mehr wir seine Signale vorher ignorieren. Das können dann viel gravierendere Zwangspausen werden&#8230;</p>
<p>Also, lass es nicht soweit kommen und lege regelmäßige Pausenzeiten fest, an die Du Dich dann auch hälst. Egal, wie sehr Du liebst, was Du tust.</p>
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		<title>2017 &#8211; Mein Jahr der Langsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 00:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der alle von neuen Zielen und Projekten, guten Vorsätzen, Planungen und Perspektiven sprechen, habe ich mich für mein 2017 für einen Gegenentwurf entschieden. Ich erkläre 2017 hiermit zu meinem Jahr der Langsamkeit. Schneller, höher, weiter&#8230; Expansion, höhere Ziele, mehr Ergebnisse&#8230; mit mir nicht (mehr). Nicht, dass ich generell was gegen Ziele [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="wp-image-477 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-300x169.jpg" alt="Entdeckung der Langsamkeit" width="588" height="331" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-300x169.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-341x192.jpg 341w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017.jpg 560w" sizes="(max-width: 588px) 100vw, 588px" /></p>
<p>In einer Zeit, in der alle von neuen Zielen und Projekten, guten Vorsätzen, Planungen und Perspektiven sprechen, habe ich mich für mein 2017 für einen Gegenentwurf entschieden. Ich erkläre 2017 hiermit zu meinem Jahr der Langsamkeit. Schneller, höher, weiter&#8230; Expansion, höhere Ziele, mehr Ergebnisse&#8230; mit mir nicht (mehr). Nicht, dass ich generell was gegen Ziele hätte oder mir keine setzen möchte. Ich habe bisher meine Jahre immer gut geplant und mir fortlaufend Ziele gesetzt. Ziele sind wichtig, keine Frage. Warum es trotzdem dieses Jahr für mich anders ist, verrate ich Dir hier. Mit diesem Beitrag beteilige ich mich ausserdem an der <a href="https://gedankenraumblog.wordpress.com/2016/12/06/blogparade-ich-erklaere-dieses-jahr-zum-jahr-des/" class="broken_link">Blogparade</a> der Kollegin Jennifer vom <a href="https://gedankenraumblog.wordpress.com/" class="broken_link">Blog Gedankenraum</a>. Vielen Dank für das schöne Thema :-)</p>
<p><span id="more-475"></span></p>
<p>Eine Jahresbilanz zu machen und das neue, kommende Jahr zu planen, gehörte für mich immer zu der Sylvester- und Weihnachtszeit dazu. Ich habe mir dafür immer neue Methoden und &#8222;Tools&#8220; angeeignet und ausprobiert, z.B. für <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/bilanz-ziele-fuer-2015/">2015</a> und für <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/rad-des-lebens-2016/">2016</a>, und es hat jedesmal Spass gemacht. Ich liebe Sylvester. Das neue Jahr liegt dann jedesmal so frisch und neu vor einem, ein ganzes Jahr neu zu planender Zeit, die man füllen kann, mit dem, was man will. Sylvester macht alles neu :-)</p>
<h4>Bilanz 2016<img loading="lazy" class=" wp-image-493 alignright" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/1439150992_todo-list.png" alt="Bilanz" width="222" height="157" /></h4>
<p>Mein Jahr 2016 hatte einige lehrreiche <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/nie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit/">Erkenntnisse</a> für mich parat. Ich bin mit guten Ideen und Vorsätzen gestartet. Ich wollte es endlich wissen&#8230; ich wollte Youtube nutzen, habe deshalb extra einen Videokurs gekauft. Ich habe mir einen Traum erfüllt und mich bei Veit Lindaus Coachingplattform Human Trust angemeldet. Motto: Finde die strahlendste Version von Dir selbst. Ich wollte es wissen, 2016 sollte mir der Durchbruch gelingen. Ausserdem wollte ich für meine beiden Blogs jeweils einen Beitrag im Monat schreiben (die Themen fein säuberlich geplant) und einmal im Monat einen NL raus bringen. Soweit meine Planung&#8230;</p>
<p>Schon im Februar musste ich feststellen, dass ich mich weit überschätzt hatte&#8230; ich hatte keine Zeit, mir die Videos des Kurses anzusehen, geschweige denn, eigene zu machen. Ich habe mir keine Kurse von Veit Lindau ansehen können und ich bin überhaupt nicht dazu gekommen, meine Blogposts und NL zu schreiben. Nichts von dem liess sich umsetzen. Ich hatte weder Zeit, noch Kraft. Von Ideen und Lust ganz zu schweigen. Warum war es in diesem Jahr anders? In 2015 hatte ich noch so viel Energie und Engagement in meine Blogs gesteckt und jetzt ging nichts mehr?! Und das, obwohl mir diese ganze Online-Tätigkeit doch so viel Spass macht&#8230;</p>
<p>Die ersten schmerzhafte Erkenntnis war, in einer Sackgasse zu stecken. Ich hatte mich verrannt. Immer mehr sollte es werden, immer mehr Online Tätigkeit, mehr Reichweite, mehr LeserInnen, mehr Traffic, mehr ERFOLG&#8230; Und dabei blieben andere, wichtige Dinge auf der Strecke&#8230; Beziehungen, Partnerschaft, Erholung, Freizeit, einfaches Nichtstun&#8230; Neben einem Vollzeitjob, Haus und Garten und der Online-Tätigkeit war keine Zeit mehr für nichts&#8230; das rächte sich jetzt, auch wenn es, wie gesagt, Spass macht.</p>
<h4>Das große WARUM?</h4>
<p>Ich begann mich zu fragen, warum ich an dieser Online Tätigkeit so interessiert war, was mir daran eigentlich so viel Spass macht und was ich unter &#8222;Erfolg&#8220; überhaupt verstehe.</p>
<p>Natürlich macht es keinen Spass, einen Blog zu schreiben, den keiner liest. Und deshalb ist es nur natürlich, dass man als Blogger Interesse hat, seinen Blog zu verbreiten. Aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich mehr. Nicht nur eine &#8222;kleine&#8220; Leserschaft, ich wollte das die Zahlen wachsen und das ich gelesen werde. Ich gebe es ungern zu: ich wollte bedeutend sein, etwas besonderes, mich abheben von &#8222;der Masse&#8220;&#8230;</p>
<p>Ich fragte mich weiter nach dem &#8222;Warum&#8220;&#8230; Warum will ich bedeutend sein?</p>
<p>Die Antwort war: ich will etwas bewegen, ich will Menschen bewegen, ich will Spuren hinter lassen, ich will merken, dass ich einen WERT habe&#8230;</p>
<p>Und diese Antwort, einen Wert haben wollen, brachte mich wieder eine Ebene tiefer. Was ist das eigentliche Bedürfnis hinter meinem Wunsch, erfolgreich zu sein?</p>
<p>Wenn ich erfolgreich bin, dann kenne ich meinen Wert. Dann bin ich bei mir angekommen. Dann habe ich die Freiheit, meine Bedürfnisse zu kennen und sie auch zu leben. Wenn ich Erfolg habe, dann bin ich angekommen&#8230;</p>
<p>Und in dem Moment, wo mir klar wurde, was die eigentlichen Bedürfnisse hinter meinem Wunsch, erfolgreich zu sein, waren, konnte ich los lassen. Wieso sollte ich so wichtige Bedürfnisse von äußerem Erfolg abhängig machen?! Ich konnte anfangen mir Gedanken zu machen, auf welche andere Weise ich diesen Bedürfnissen gerecht werden kann, wo sie herkommen, welchen <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/nie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit/">Hintergrund</a> sie haben und ob ich sie überhaupt erfüllen kann.</p>
<p>Das ist nicht so einfach, wie es sich hier liest&#8230; Da es mir immer schwer fällt, Zugang zu meinen (wirklichen) Bedürfnissen zu finden, ist dieser Weg für mich schwierig. Und er bedeutet vor allem die schmerzhaften Erkenntnisse, dass ich nicht alles, was ich mir vornehme und erreichen möchte, auch schaffe.</p>
<h6 style="text-align: center;">Und um diesen Prozess im nächsten Jahr meine Aufmerksamkeit zu widmen, erkläre ich das Jahr 2017 zu meinem Jahr der Langsamkeit.</h6>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-490" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-300x240.jpg" alt="Entdeckung der Langsamkeit" width="300" height="240" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-300x240.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-768x614.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-1024x819.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-648x518.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-240x192.jpg 240w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ich habe lange überlegt, welchen Begriff ich wählen soll, zu dem ich mein Jahr 2017 erkläre. Langsamkeit erschien mir zunächst wenig attraktiv, weil sie negativ besetzt ist. Dabei hat Langsamkeit für mich viele positive Aspekte:</p>
<ul>
<li>Zeit nehmen</li>
<li>gründlicher hinsehen</li>
<li>hinterfragen</li>
<li>Bedürfnisse überprüfen</li>
<li>Energie sammeln und einteilen</li>
<li>sich auf das Wesentliche konzentrieren</li>
<li>Effektivität</li>
<li>in die Tiefe gehen statt in die Breite&#8230;</li>
<li>sich selbst nicht verlieren</li>
<li>Souverän in der eigenen Mitte bleiben</li>
<li>Beschränkung</li>
<li>Akzeptanz der eigenen Grenzen und Bedürfnisse</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<h5>Stärken stärken statt Schwächen schwächen</h5>
<p>In dieser ganzen Zielsetzungs- und &#8222;Gute-Vorsätze&#8220;- Geschichte steckt die Gefahr, dass man sich immer optimieren will. Ich gebe auch zu, ich bin ein Selbstoptimierungs-Junky. Jedes Tool zur Selbstoptimierung muss ich nutzen. Und dabei fällt mir auf, dass ich meine Stärken aus dem Blick verliere. Ich will immer noch besser werden, statt mich auf meine Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen bzw. erstmal richtig zu nutzen. Der Rest findet sich :-)</p>
<p>Und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, gehört eindeutig zu meinen Stärken :-)</p>
<p>In diesem Sinne höre ich jetzt auf mit dem &#8222;Geschwafel&#8220; und komme wieder zum Punkt:</p>
<p>Ich erkläre feierlich 2017 zu meinem Jahr der Langsamkeit und danke für diese schöne Blogparade und das Thema. Und wenn Du etwas über Langsamkeit oder DEIN Thema des Jahres 2017 sagen möchtest, schreibe einen Kommentar. Ich antworte :-) Langsam :-)</p>
<p>Mach´s gut :-)</p>
<p>Dein Hans-Jürgen</p>
<p>&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-entdeckung-der-langsamkeit%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-entdeckung-der-langsamkeit%2F&text=2017%20%E2%80%93%20Mein%20Jahr%20der%20Langsamkeit" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Ist es doch irgendwann zu spät für eine glückliche Kindheit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 08:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[glückliche Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst Du den Spruch: &#8222;Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit&#8220;? Als systemischer Therapeut, dem Konstruktivismus nahe, habe ich diesen Satz lange für sehr wichtig und richtig gehalten. Schließlich bestimmt vielfach hauptsächlich das, was wir an &#8222;Geschichten&#8220; aus unsere Kindheit über uns mitbringen, unseren Umgang mit ihr und uns selbst. &#8222;Geschichten&#8220; kann man [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_403" style="width: 448px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-403" loading="lazy" class="wp-image-403" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-300x200.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="438" height="291" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-300x200.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-768x512.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-1024x682.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-648x432.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-288x192.jpg 288w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /><p id="caption-attachment-403" class="wp-caption-text">Quelle: www.Pixabay.com</p></div></p>
<p>Kennst Du den Spruch: &#8222;Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit&#8220;? Als systemischer Therapeut, dem Konstruktivismus nahe, habe ich diesen Satz lange für sehr wichtig und richtig gehalten. Schließlich bestimmt vielfach hauptsächlich das, was wir an &#8222;Geschichten&#8220; aus unsere Kindheit über uns mitbringen, unseren Umgang mit ihr und uns selbst. &#8222;Geschichten&#8220; kann man zum einen auch immer wieder anders erzählen und zum anderen erlauben sie immer auch die Suche nach Ressourcen. Insoweit kann jede Kindheit nachträglich auch als &#8222;glücklich&#8220; erzählt werden. Insofern ist es nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Das könnte den Schluss nahe legen, dass es in der Kindheit nichts zu versäumen gibt. Das man alles aus dieser Zeit nachholen bzw. nachträglich &#8222;nach erzählen&#8220; kann. Meine Entwicklung und Erkenntnisse aus den letzten Monaten bringen mich jetzt aber dazu, es komplett anders zu sehen&#8230; <span id="more-402"></span></p>
<h4>Gute Vorsätze</h4>
<p>Ich hatte mir für dieses Jahr <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/rad-des-lebens-2016/" target="_blank">viel</a> vorgenommen.  Ich wollte für beide <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/blog/">Blogs</a> jeden Monat einen Beitrag schreiben und für jeden einmal im Monat einen Newsletter heraus bringen. Aber was noch viel wichtiger war, ich wollte als neue Plattform <a href="https://www.youtube.com/channel/UCvqgVZEjPZeL0m2kBwa0NdA">Youtube</a> für mich erobern und regelmäßige Videos drehen und posten. Dafür habe ich mich bei <a href="http://robertgladitz.de" target="_blank">Robert Gladitz Youtube Kurs </a>angemeldet.  Ausserdem habe ich mir im Januar einen Wunsch erfüllt und mich endlich dazu entschlossen, mich bei <a href="https://humantrust.com/" target="_blank">Veit Lindaus Human Trust</a> anzumelden. Eine Vernetzungsplattform, auf der man auch Videoseminare von ihm mitmachen kann. Ich habe finanziell einiges investiert. Ich wollte es endlich wissen&#8230;</p>
<p><div id="attachment_386" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-386" loading="lazy" class="wp-image-386 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-300x169.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="169" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-300x169.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-768x432.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-1024x576.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-648x364.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-341x192.jpg 341w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500.jpg 1067w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-386" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Spätestens im März musste ich mir eingestehen, dass ich von meinen guten Vorsätzen NICHTS umsetzen konnte. Und zwar nicht nur hier und dort ein wenig davon nicht, sondern wirklich radikal nichts&#8230; Ich habe gerade im Januar noch einen Newsletter raus gebracht. Bei Roberts Kurs habe ich mir gerade mal die Einführungsvideos angesehen. Beim Human Trust habe ich im Februar an einem Treffen der Regional Gruppe in Bremen teilgenommen und mich auf der Plattform für alle möglichen Kurse angemeldet&#8230; gemacht habe ich keinen davon und zu den monatlichen Treffen bin ich auch nicht mehr gegangen.</p>
<p>Mir wurde klar, dass ich mich komplett übernommen hatte. Wollte ich meine Vorsätze wirklich umsetzen, blieb mir neben meinem Vollzeitjob und <a href="http://www.vonpaarzupaar.com/" target="_blank">Paarberatungen</a> in der Praxis meiner Frau kaum noch Zeit für die angenehmen Dinge im Leben, wie Partnerschaft, Erholung, Freizeit und Entspannung.  Was nicht bedeutet, dass mir die Arbeit an meinen Blogs usw. keinen Spass macht&#8230; Aber es gibt im Leben eben auch noch mehr, das wurde mir schmerzlich klar&#8230;</p>
<h4>Fragen über mich&#8230;</h4>
<p>Ich begann, mich zu zurück zu ziehen und mir Fragen über mich und meine Situation zu stellen. Der erste schmerzliche Schritt war die Erkenntnis der Überforderung. Ich, der von mir immer geglaubt hatte, ich schaffe alles. Ich musste erkennen, dass ich meine Grenze(n) erreicht hatte. Aber wie war ich an diesen Punkt gekommen? Was hat mich hierher gebracht? Wieso bin ich innerlich so getrieben? Wieso kann ich mit meiner Lebenssituation, so wie sie ist, nicht zufrieden sein? Wieso bin ich nicht einfach glücklich, mit dem, wie es ist? Ich habe einen tollen Job, den ich mir immer so gewünscht habe, wie er jetzt ist.  Auch privat ist alles gut. Die Kinder sind groß und erwachsen, keine Verpflichtungen mehr, genug Zeit für die angenehmen Dinge. Warum kann ich nicht einfach damit zufrieden und glücklich sein? Warum &#8222;muss&#8220; ich noch Blogs schreiben, den Menschen meine Erkenntnisse nahe bringen und warum lasse ich mich von diesem Gedanken, NOCH mehr erreichen zu können und ENDLICH MEIN Ding zu machen und damit auch noch Geld verdienen zu können, so anlocken, dass ich im wahrsten Sinne Zeit und Raum vergesse?! Und ich begann, meine Motive zu hinterfragen.</p>
<h4>&#8222;&#8230;dann habe ich es geschafft!&#8220;</h4>
<p><div id="attachment_447" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-447" loading="lazy" class="size-medium wp-image-447" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-202x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="202" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-202x300.jpg 202w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-129x192.jpg 129w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001.jpg 442w" sizes="(max-width: 202px) 100vw, 202px" /><p id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Dabei fiel mir auf, dass ich mich oft von diesem Satz leiten lasse: &#8222;Wenn ich das noch erreicht habe, dann habe ich ES geschafft!&#8220; Und ich wollte wissen, was das denn ist, WAS ich DANN geschafft habe&#8230; Bin ich dann berühmt? Lebe ich dann so, wie ICH es will? Bin ich dann reich? Bin ich dann frei? Habe ich dann der Welt etwas Wesentliches hinterlassen? Bin ich dann erleuchtet oder weise? WAS will ich denn schaffen?</p>
<p>Mir wurde klar, dass es mir nicht so sehr um diese Äußerlichkeiten (Geld, Anerkennung, Reichtum&#8230;) geht, sondern um etwas Inneres. Das Gefühl, es geschafft zu haben, geht für mich mit dem Gefühl einher, bei MIR angekommen zu sein. In mir selbst ruhen zu können und in tiefer Übereinstimmung zu sein mit dem, was ich tue. Vielleicht habe ich mich deshalb immer wieder mit den Themen Berufung, Lebensaufgabe und Entwicklungsaufgaben beschäftigt. Immer wieder vor dem Hintergrund, mehr über mich wissen zu wollen und mit der Idee im Kopf, wenn ich meine Berufung, meine Lebensaufgabe gefunden habe, DANN kann ich angekommen. Dann erfülle ich (nur noch) diese eine Aufgabe und dann lebe ich glücklich, erfüllt und zufrieden. Oder ich weiss dann zumindest, welchen Weg ich einschlagen muss, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<p>Mal abgesehen davon, das das nicht so einfach ist, diese Aufgabe zu erkennen und zu erfüllen (heisst ja nicht umsonst &#8222;Lebensaufgabe&#8220;) zeigte mir diese Erkenntnis aber, dass es mir um mehr geht als um äussere, greifbare und messbare Kriterien bzw. Ziele.</p>
<h4>Bei mir ankommen</h4>
<p>Was bedeutet dieses Gefühl, bei mir angekommen zu sein, für mich? Über den &#8222;äusseren&#8220; Erfolg hinaus. Wie fühlt sich das an?</p>
<p>Für mich scheint es gleichbedeutend zu sein mit: die eigenen Bedürfnisse kennen und mit ihnen im Einklang leben, sich von äusserer Kritik oder Konflikten nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, zentriert sein, letztendlich sich getragen, beschützt und gut aufgehoben fühlen. Und plötzlich wurde mir klar, dass dieses Bedürfnis, bei mir selbst anzukommen, das gleiche Bedürfnis ist, wie das eines Kindes, in den liebevollen, beschützenden und haltenden Armen seiner Mutter &#8222;anzukommen&#8220;. Ohne Erwartungen, ohne Bedingungen erfüllen zu müssen, ohne angepasst sein müssen, einfach gewollt, gehalten und geliebt werden. Bedingungslose Liebe spüren&#8230;</p>
<p>Und mit einem mal tut sich vor mir das ganze Ausmass meiner kindlichen Bedürftigkeit auf. Mir wurde klar, das diese ganze Suche, dieses ganze sich mit mir auseinandersetzen, dieses Verändern von äusseren Umständen, die ganze Unruhe&#8230;, letztlich hat all das nur das eine Ziel: das kindliche Bedürfnis, das Gefühl geschenkt zu bekommen, in den haltenden Armen der liebevollen Mutter anzukommen. Ich scheue mich fast vor diesem &#8222;pathetischen&#8220; Ausdruck, aber es entspricht meiner Erfahrung:</p>
<blockquote><p>&#8222;Jede Suche findet letztlich Ihr Ende in den schützenden und haltenden Armen einer liebenden Mutter.&#8220;</p>
<p><div id="attachment_448" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-448" loading="lazy" class=" wp-image-448" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-300x202.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="252" height="170" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-300x202.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-648x437.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-284x192.jpg 284w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001.jpg 723w" sizes="(max-width: 252px) 100vw, 252px" /><p id="caption-attachment-448" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p></blockquote>
<p>Wirtschaftlicher Erfolg und wirtschaftliche Absicherung &#8222;ersetzen&#8220; mir den dort erhofften Schutz und Halt; menschlicher Erfolg und Anerkennung &#8222;ersetzen&#8220; mir den Stolz in den Augen meiner Mutter; die unruhige Suche, die Beschäftigung mit meinen Bedürfnissen, das &#8222;Suchen im Aussen&#8220;, sucht und erhofft sich letztlich immer die spiegelnde Reflexion und Antwort in den Augen meiner Mutter: &#8222;Was Du tust ist in Ordnung und ich liebe Dich, unabhängig von meinen Gefühlen und Erwartungen an Dich.&#8220;</p>
<h4>Was ist &#8222;verkehrt&#8220; gelaufen?</h4>
<p>Aber wieso sollte mir das fehlen? Was ist in meiner Kindheit &#8222;falsch&#8220; gelaufen?! Von aussen gesehen hatte ich eine perfekt glückliche Kindheit. Es war alles da. Eine liebevolle Umgebung, Freunde, wirtschaftlicher Wohlstand, Stabilität&#8230; ich wurde weder geschlagen noch missbraucht oder sonst wie traumatisiert. Wie lässt sich dann diese Unruhe, die dauernde Suche, diese Leere und diese Bedürftigkeit erklären? Und vor allem, WAS läßt sich dagegen tun?!</p>
<h4>Kriegsenkel und das Erfüllen von Erwartungen</h4>
<p>Die ersten Antworten fand ich, als ich mich mit dem Thema &#8222;Kriegsenkel&#8220; und der Weitergabe von Traumatisierungen über Generationen hinweg auseinander setzte. Da gab es Menschen, die ähnliche Empfindungen schilderten, wie ich sie in meinem Leben immer wieder durch lebte. Auch sie waren ständig auf der Suche&#8230; nach dem Sinn, nach der Heimat, nach sich selbst&#8230; Auch sie konnten nicht &#8222;ankommen&#8220;. Nicht bei sich und nicht in diesem Leben.</p>
<p>Die Erklärung hinter diesem Phänomen ist, dass die Generation der Kriegskinder emotional durch die Kriegserlebnisse traumatisiert, mehr damit beschäftigt war, die realen Trümmer weg zu räumen und Aufbauarbeit zu leisten, als sich mit der emotionalen Traumatisierung durch den Krieg auseinander zu setzen. Dafür bekamen deren Kinder, also die Kriegsenkel, die Funktion der emotionalen Stütze zugewiesen. Diese Kinder waren/sind die ganze Freude, der Stolz und die Hoffnung dieser Generation. Ihre Aufgabe ist es, die (emotionalen) Erwartungen der Eltern zu erfüllen. Daraus entsteht dann bei vielen Kriegsenkeln das Gefühl der inneren Leere bzw. eine innere Orientierungs- und Haltlosigkeit. Weil für sie immer die Gefühle und die Erwartungen der Eltern die Leitlinie und die Orientierung gaben.</p>
<p><div id="attachment_139" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-139" loading="lazy" class="size-medium wp-image-139" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="184" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-1024x628.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-648x397.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-313x192.jpg 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-139" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Gemeinsam ist allen diesen &#8222;Kriegsenkeln&#8220;, dass in den Familien über die traumatischen Kriegserlebnisse nicht gesprochen wurde. So war es in meiner Kindheit auch. Meine Eltern habe beide den Krieg als fast erwachsene Jugendliche durchlebt. Mein Vater als Soldat, meine Mutter als Helferin in verschiedenen Lazaretten. Beide haben Geschwister im Krieg verloren, mein Vater musste sich als ältester Sohn um seine Mutter und die jüngeren Brüder kümmern. Sein Vater war schon vor dem Krieg an einer natürlichen Todesursache gestorben.  Beide haben sicherlich vieles, Verstörendes und traumatisierendes erlebt. Geredet wurde darüber wenig bis garnicht. Was soll es da schon zu reden geben? Es war eben so, wie es war. Und daran wollen wir nicht erinnert werden. Jetzt ist ja alles gut.</p>
<p>Geblieben ist aber bei meinen Eltern ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und materieller Absicherung. Mein Vater fragte mich bei meiner ersten Anstellung als erstes, ob der Arbeitgeber auch eine private Rentenversicherung mit anbietet. Das war das Wichtigste. Schon bei der ersten Stelle an die Rente denken und am besten noch im öffentlichen Dienst. Sicherheit auf Lebenszeit. Genauso gab es die Erwartung, meinen Eltern keine Sorgen zu machen und &#8222;brav&#8220; zu sein, Freude zu machen. Und das durchaus auch in einer existenziellen Form. Meinen Eltern konnte es nur gut gehen, wenn sie wussten, dass ihre Kinder einen &#8222;guten&#8220; Weg gingen. Abweichungen wurden mit Liebesentzug bis zum Kontaktabbruch bestraft. Auch jetzt noch gibt es bei ihnen die Erwartung, das ihre Kinder für die Eltern da zu sein haben, sie zu unterhalten und emotional zu unterstützen haben.</p>
<h4>Der &#8222;Lilith-Komplex&#8220;</h4>
<p><div id="attachment_450" style="width: 216px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-450" loading="lazy" class="size-medium wp-image-450" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-206x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="206" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-206x300.jpg 206w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-132x192.jpg 132w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001.jpg 504w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /><p id="caption-attachment-450" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Die Erklärung durch die Weitergabe von Kriegstraumata reichte mir aber noch nicht. Es musste noch was anderes geben, etwas was &#8222;tiefer&#8220; geht. Zu grundsätzlich waren meine Gefühle und Empfindungen. Ich fand eine weitere Erklärung eher zufällig in dem Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Lilith-Komplex-Die-dunklen-Seiten-M%C3%BCtterlichkeit/dp/3423342013">Der Lilith-Komplex</a>&#8220; von Hans-Joachim Maaz. Der Autor beschreibt darin, dass es in jeder Mutter auch eine das Kind ablehnende Seite gibt, dass diese aber gesellschaftlich tabuisiert und von der Mutter meist geleugnet wird. Dadurch ist sie nicht zu bearbeiten und belastet die frühe Mutter-Kind-Beziehung. Denn die negativen Gefühle dem Kind gegenüber können so von der Mutter unbewusst auf das Kind projiziert werden und wirken sich dann auf das Kind aus. Maaz drückt es so aus:</p>
<blockquote><p>&#8222;Durch seine Mutter, aus ihren Reaktionen, lernt das Kind, <strong>sich</strong> zu verstehen. Die Mutter übersetzt noch dunkles Empfinden in Gefühle, Bilder und Worte; sie lehrt zu differenzieren. Aber wehe, wenn ihr Spiegel verzerrt, ihre dolmetschenden Fähigkeiten beschränkt sind, dann kann sich ihr Kind nicht mehr in ihr erkennen und wird sich selbst verlieren.&#8220;</p></blockquote>
<p>Genau das war es&#8230; Das musste es sein&#8230;  Mir fallen viele Gründe ein, warum dieser Spiegel in der Beziehung zwischen meiner Mutter und mir &#8222;verzerrt&#8220; sein könnte. Ohne dass ich meine Mutter damit &#8222;schlecht&#8220; machen oder ihr Vorwürfe machen möchte. Alleine Gesellschaftliche Gründe können zu dieser Verzerrung geführt haben&#8230;  Die Tatsache, dass man Kinder in den 60er Jahren &#8222;aus hygienischen Gründen&#8220; nicht stillte, z.B. Vermutlich gab es damals auch &#8222;Fütterpläne&#8220; und feste Zeiten, in denen die Bedürfnisse des Kindes keine Rolle spielten.  Und auch sonst spüre ich, dass es in der Beziehung zu meiner Mutter mehr um ihre Bedürfnisse gegangen ist, als um meine. Meine &#8222;Aufgabe&#8220; als Kind war es, sie glücklich zu machen. Das habe ich schon früh gespürt. Und schon während ich dies schreibe, kommt das schlechte Gewissen: &#8222;So etwas schreibt man nicht über seine Mutter, schon garnicht öffentlich! Schäm Dich, Du bist ein schlechtes und undankbares Kind!&#8220;</p>
<p>Meine Suche nach Bestätigung im aussen, meine Rastlosigkeit, meine innere Haltlosigkeit, all das ergibt vor dem Hintergrund dieser Hypothesen plötzlich einen Sinn. Meine Suche soll diese oben beschriebene Erfahrung ersetzen: mich selbst im positiven Feedback (Erfolg) von Aussen vermeintlich selbst erkennen können, um damit die innere Leere zu überdecken bzw. die Angst beruhigen zu können, diese innere Leere plötzlich anzutreffen, zu entdecken. Die schmerzliche Erfahrung machen zu müssen, dass bei diesem eigentlich ersehnten &#8222;Ankommen bei mir&#8220; garnichts zu finden ist, wo man &#8222;ankommen&#8220; könnte. Einfach nur eine gähnende Leere&#8230;</p>
<h4>Der Ur-Schmerz</h4>
<p><div id="attachment_452" style="width: 337px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-452" loading="lazy" class=" wp-image-452" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-300x202.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="327" height="220" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-300x202.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-648x436.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-285x192.jpg 285w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001.jpg 762w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><p id="caption-attachment-452" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Ob es nun darum geht, diese innere Leere zu überdecken oder zu verhindern, den Schmerz zu spüren, dass der erkennende und liebende Blick der Mutter, die haltenden und gleichzeitig loslassenden Arme nicht mehr zu bekommen ist, für immer verloren sind&#8230; Immer dient die Suche, die Unruhe, der nächste Kick, das nächste Projekt, der nächste zu erzielende Erfolg dazu, diesen Ur-Schmerz nicht fühlen zu müssen.</p>
<p>Diese unbedingte Vermeidung, diesen Schmerz spüren zu müssen, spiegelt sich auch in meinen aktuellen Beziehungen zu erwachsenen Menschen wieder. Immer dann, wenn es darum geht, eigene Bedürfnisse in erwachsenen Beziehungen auf Augenhöhe zu vertreten, besteht auch die Gefahr, abgewiesen zu werden. Das bringt das Verhandeln von Bedürfnissen auf Augenhöhe mit sich. Warum sollten meine Bedürfnisse wichtiger sein als die Bedürfnisse des anderen? Diese Gefahr der &#8222;Ablehnung&#8220; bringt mich aber unvermeidbar wieder in den Kontakt mit meinem Ur-Schmerz. Denn es gibt im Aussen niemanden (mehr), der meine Bedürfnisse, ohne dass ich sie formuliere, von sich aus erkennt, und auch noch für deren Erfüllung sorgt. Das ist einzig und allein Aufgabe und Rolle der Mutter. Und damit gehört diese Erwartung, diese Anspruchshaltung, bei der ich mich immer wieder &#8222;erwische&#8220;, in die Mutter-Kind-Beziehung, nicht in die Beziehung mit einem Erwachsenen auf Augenhöhe. Und trotzdem dient mein Ganzes &#8222;Erwartungen erfüllen&#8220;, &#8222;helfen wollen&#8220;, &#8222;der gute Junge sein&#8220;, &#8222;erfolgreich sein&#8220;&#8230; alles was ich für andere tue, letztlich nur der Untermauerung der Forderung, dass ICH dann doch irgendwann auch einmal &#8222;dran&#8220; sein darf, wenn ich schon so viel getan habe&#8230; die Haltung eines Märtyrers&#8230;</p>
<p>Das Paradoxe daran ist, dass ich durch den eigentlichen Wunsch der Vermeidung, diesen Schmerz spüren zu müssen, ihn immer wieder erlebe bzw, ihn immer wieder lebendig werden lasse. Denn natürlich misslingen meine Manipulationsversuche immer wieder und immer öfter. Und halten damit den Schmerz, den ich eigentlich nie spüren will, lebendig. Aber dieses unbewusste Vorgehen erlaubt mir, die &#8222;Schuld&#8220; für den Schmerz auf andere zu projizieren und macht damit eine Verarbeitung unmöglich&#8230;</p>
<h4>Was hilft nun?</h4>
<p>Es klingt wie eine &#8222;Phrase&#8220;, aber durch meine Erfahrungen habe ich die Wahrheit dieses Satzes kennen gelernt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der einzige Weg da RAUS, ist der Weg da DURCH!&#8220;</p></blockquote>
<p>Es geht darum, immer wieder zu erkennen, wo die Erfahrung dieses Schmerzes verhindert werden soll, und ihn sich dann voll bewusst zu machen und zu durchleben. Mit all den negativen Gefühlen von Trauer und Wut. Aber ohne sich von diesen Gefühlen mitreißen zu lassen, ohne sie immer wieder mit Energie zu versorgen, aber sie zuzulassen und zu durchleben. Dabei kann professionelle Hilfe nötig und hilfreich sein.</p>
<p><div id="attachment_455" style="width: 207px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-455" loading="lazy" class="size-medium wp-image-455" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-197x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="197" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-197x300.jpg 197w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-126x192.jpg 126w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001.jpg 485w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /><p id="caption-attachment-455" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Ohne dieses Leid, ohne diesen &#8222;Gang in den Keller&#8220;, ohne die Konfrontation mit Deinem Schatten, gibt es keinen wirklichen Fortschritt, keine Entwicklung. Vielleicht spielst Du das Spiel dann eine Weile auf einer anderen Ebene weiter, aber es bleibt das gleiche Spiel. Früher oder später gelangst Du wieder an den gleichen Punkt&#8230; Die zwanghafte Vermeidung des Ur-Schmerzes.</p>
<p>Da ich selber noch mitten in diesem Prozess des &#8222;dadurch&#8220; bin, kann ich Dir noch nicht sagen, was danach kommt. Das wäre an dieser Stelle vermessen&#8230; Aber ich werde meine Erfahrungen bestimmt wieder teilen :-)</p>
<p>Es gibt in der Coaching und Selbsthilfe-Literatur verschiedene, vermeintliche Auswege oder Abkürzungen, die vorgeben, das gleiche Ergebnis zu erzielen, wie das immer wieder bewußte Durchleben des Schmerzes:</p>
<h4>1. Ausweg &#8222;Selbstliebe&#8220;</h4>
<p>Es gibt Autoren, die sind an dieser Stelle der Meinung, man könne &#8222;einfach&#8220; die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernehmen und &#8222;selber&#8220; dafür sorgen soll und kann, dass man für sich selber dann &#8222;die liebende Mutter&#8220; wird, um die &#8222;Lücke&#8220; füllen zu können und den Schmerz zu stillen.</p>
<p>Selbstliebe und Selbstfürsorge sind wichtig, gar keine Frage. Aber sie sind kein Ausweg aus dem oben genannten Schmerz. Warum? Wenn ich den Schmerz nicht annehme und ihn durch lebe, wird aus vermeintlicher &#8222;Selbstliebe&#8220; schnell &#8222;Egoismus&#8220;, weil ich der Meinung bin, es gäbe ein &#8222;Recht&#8220; auf die Erfüllung meiner Bedürfnisse. Sie wurden mir schon so lange vorenthalten, dann &#8222;kämpfe&#8220; ich jetzt für sie unter der Flagge der &#8222;Selbstliebe&#8220; für sie und setze sie durch, egal, welchen Preis ich dafür bezahle.</p>
<p>Das hat nichts mit Souveränität, mit bei sich ankommen und Zentriertheit zu tun. Das ist nur eine andere Ebene des Kampfes.</p>
<h4>2. Ausweg: &#8222;Arbeit mit dem inneren Kind&#8220;</h4>
<p>Ähnlich verhält es sich mit dem vermeindlichen Ausweg &#8222;Arbeit mit dem inneren Kind&#8220;. Ich nehme den bedürftigen, kindlichen Anteil in mir wahr und umsorge ihn selber&#8230; Das kann funktionieren, aber auch erst dann oder nur dann, wenn ich dieses Kind auch in seiner Trauer oder Wut umsorge und eben NICHT dafür sorge, dass dieses Kind in mir diese Trauer und diesen Schmerz garnicht erst fühlen muss. Genauso fatal wäre es, dem inneren Kind zu erlauben, diese lange unterdrückten Gefühle nun endlich &#8222;auszuleben&#8220;.</p>
<p>Dann habe ich nichts gewonnen, ausser das ich ein neues Argument für meinen Egoismus habe: &#8222;mein inneres Kind braucht das jetzt&#8230;&#8220;</p>
<h4>3. Ausweg: &#8222;Mach Dein Ding!&#8220;</h4>
<p>Zum Abschluss noch ein Wort an all die Mach-Dein-Ding-Coaches, die Du-schaffst-das-Propheten, die Glaub-an-Dich-Schulterklopfer und die vielen Coaches und Speakers, die die schnelle Lösung mit all ihren tollen Methoden in Vorträgen und Seminaren mit tausenden von Menschen von der Bühne in die Welt schreien&#8230;</p>
<p>Ihr berührt nur die Oberfläche und verursacht leichtes Kräuseln der Wellen. In die Tiefe kommt ihr nicht&#8230;</p>
<p>Ich bin der erste, der will, dass Menschen in ihre Kraft kommen. Ich bin der erste, der Menschen ermutigen will, ihr Potential auszuleben, ihre Ressourcen zu stärken und ihren Weg zu gehen. Es ist wundervoll, Menschen erblühen zu sehen, garkeine Frage. Und ich selber habe bei Euch eine Menge gelernt. Vielen Dank dafür!</p>
<p>Aber ich kann erst wirklich &#8222;erfolgreich&#8220; werden, wirkliche Erfüllung, wirkliche Kraft finden und mein Potential abrufen, wenn ich diesen Ur-Schmerz, den jeder für sich anders wahr nimmt und der für jeden anders aussieht, wenn ich den finde, erkenne, durchlebe und verarbeite. Sonst ist alles Handeln, alle Veränderung, nur ein leichter Wind auf der Wasseroberfläche, der für kurzen Wellenschlag sorgt, das Meer aber unverändert lässt. Die Wahrheit, der Schatz, liegt in der Tiefe. Und dieser Weg geht nicht ohne Schmerzen, dass ist die &#8222;Wahrheit&#8220;, die Ihr Euren Zuhörern und Kunden verheimlicht. Schneller Erfolg, schnelle Veränderung, ist genauso schnell wieder verweht&#8230;.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wirkliche Veränderung findet IMMER in INNEN statt, nie im Aussen. Das Äußere passt sich dem Inneren an.&#8220;</p></blockquote>
<p><div id="attachment_108" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-108" loading="lazy" class="wp-image-108 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="210" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-1024x719.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-648x455.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-273x192.jpg 273w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-108" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></p>
<p>Und in diesem Sinne IST es zu spät für eine glückliche Kindheit. Der Ur-Schmerz sagt Dir, dass sie vorbei ist und das all das, was Du Dir dort erträumt und ersehnt hast, niemals wieder kommen wird. Das &#8222;Loch&#8220; wird bleiben. Und diese Erkenntnis tut weh, bei allen Ressourcen-orientierten Blickwinkeln und Umdeutungen.</p>
<h4>Zum Schluss</h4>
<p>Ich danke Dir, dass Du meinen Gedanken bis hierher gefolgt bist. Ich freue mich, wenn sie Dich unterhalten haben und natürlich noch mehr, wenn Du etwas davon für Dich persönlich mitnehmen konntest.</p>
<p>Kennst Du diesen &#8222;Ur-Schmerz&#8220; auch? Oder hälst Du meine Gedanken für Quatsch? Was treibt Dich an? Was denkst Du über meine Gedanken? Lass es mich in einem Kommentar wissen :-)<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fnie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fnie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit%2F&text=Ist%20es%20doch%20irgendwann%20zu%20sp%C3%A4t%20f%C3%BCr%20eine%20gl%C3%BCckliche%20Kindheit%3F" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Rad des Lebens 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 01:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresziele]]></category>
		<category><![CDATA[Rad des Lebens]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Lindau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Beitrag &#8222;Ziele/Bilanz 2015&#8220; habe ich Dir meine Ziele für 2015 und die Art und Weise, wie ich sie mit Hilfe des &#8222;Rad des Lebens&#8220; von Veit Lindau entwickelt bzw. bilanziert habe, vorgestellt. Nun ist es Zeit für eine Auswertung und für neue Ziele für 2016. Du darfst gespannt sein :-) Außerdem nehme ich mit diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_362" style="width: 228px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-362" loading="lazy" class="wp-image-362 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-218x300.jpg" alt="Rad des Lebens 2016" width="218" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-218x300.jpg 218w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-768x1056.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-745x1024.jpg 745w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-648x891.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-140x192.jpg 140w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16.jpg 1700w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /><p id="caption-attachment-362" class="wp-caption-text">Meine Auswertung nach dem Rad des Lebens von Veit Lindau</p></div></p>
<p>In meinem<a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/bilanz-ziele-fuer-2015/" target="_blank"> Beitrag</a> &#8222;Ziele/Bilanz 2015&#8220; habe ich Dir meine Ziele für 2015 und die Art und Weise, wie ich sie mit Hilfe des &#8222;Rad des Lebens&#8220; von Veit Lindau entwickelt bzw. bilanziert habe, vorgestellt. Nun ist es Zeit für eine Auswertung und für neue Ziele für 2016. Du darfst gespannt sein :-)</p>
<p>Außerdem nehme ich mit diesem Beitrag an der <a href="https://vorunruhestand.de/2015/12/blogparade-was-erwartet-ihr-von-2016/" target="_blank">Blog-Parade</a> meines Blogger-Kollegen Helmut Achatz teil, der auf seinem Blog &#8222;<a href="https://vorunruhestand.de/" target="_blank">Vor(un)ruhestand</a>&#8220; zu einer Blogparade über das Thema &#8222;Was erwarte ich von 2016&#8220; aufgerufen hat. Aber bevor es um meine Erwartungen an das Jahr 2016 geht, gibt es jetzt erstmal die Rückschau, was 2015 aus den von mir fest gelegten Zielen geworden ist.</p>
<p>Und zum Schluss gebe ich noch einen Ausblick auf MEIN Jahr 2016 anhand der &#8222;<a href="http://www.symbolon.de/nj/" target="_blank">Symbolon&#8220;-Karten </a>von Peter Orban. Mal sehen, welche Prinzipien an welchen Monaten im nächsten Jahr bei mir wirken :-)</p>
<p><span id="more-361"></span></p>
<h4><strong>Rückblick</strong></h4>
<p>2015 war ein bewegtes Jahr für mich. Es gab viele positive Dinge und Ereignisse, aber auch Widersprüchliches. In dem Altjahresgottesdienst, den ich im Bremer Dom besucht habe, wurde die Frage gestellt, unter welche Überschrift ich mein vergangenes Jahr 2015 stellen würde. Ich habe darauf lange keine Antwort gefunden, weil ich zu sehr mit den einzelnen Ereignissen des Jahres beschäftigt war. Nach der jetzt vorgenommenen, etwas distanzierten &#8222;Rückschau&#8220;, kann ich zwar immer noch keine &#8222;knackige&#8220; Überschrift benennen, aber ich kann zwei Pole fest machen, zwischen denen sich mein Leben im Jahr 2015 bewegt hat: <strong>Dankbarkeit und Kampf</strong>.</p>
<h6>Dankbarkeit</h6>
<p>Dankbar bin ich für vieles, was sich 2015 ereignet hat. In meinem angestellten Job habe ich immer mehr das Gefühl, weniger meinen &#8222;Platz&#8220; behaupten zu müssen, also weniger kämpfen zu müssen. Ich kann ihn immer mehr dankbar genießen, seine Vorzüge wert schätzen, mich weniger &#8222;eingeengt&#8220; und fremd bestimmt fühlen, immer mehr von dem, was ich für richtig halte, weiter geben. Dies wird in 2016 noch weiter gehen, da ich einige Fortbildungen plane, in denen ich genau diese Dinge auch weiter geben möchte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich hier jetzt mehr Gelassenheit entwickeln konnte und kann.</p>
<p>Dankbar bin ich für die Entwicklung meiner Bloggs bzw. meiner Online-Arbeit. Mein <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/" target="_blank">Ernährungsblog</a> hatte 2015 ca. 39 Tausend Besucher. Das ist für einen &#8222;Freizeit-Blogger&#8220; wie mich schon eine gute Größe. Ich habe ca. 280 E-Mail Abonnenten und auf Facebook ca. 1100 Follower. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. 2015 habe ich dazu meine <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/" target="_blank">Ernährungsberatungs-Seite</a> veröffentlicht. Damit habe ich bisher zwar noch wenig Geld verdient, aber das ist ja auch nicht der vordergründige Sinn der Seite.</p>
<p>Dieser Blog, auf dem ich diesen Beitrag schreibe, ist mit ca. 9 Tausend Besuchern, 50 E-Mail Abonnenten und 70 Facebook-Followern zwar wesentlich kleiner, mir persönlich aber mindestens genauso wichtig. Hier geht es wesentlich mehr um mich als Person. Um mein Denken, Fühlen und Handeln. Nicht nur um Ernährung. Deshalb bin ich auch hier für jeden Kommentar und jede aufmerksame Leserin ganz besonders dankbar.</p>
<p>Dankbar bin ich für die vielen neuen Menschen, die ich durch meine Online-Arbeit im letzten Jahr kennen lernen durfte. Darüber sind so viele enge und herzliche Beziehungen entstanden, dass sich mein Netzwerk unglaublich erweitert hat. Und das, ohne das ich mich aus dem Haus bewegen musste :-) Großartig! Vielen lieben Dank an Euch wunderbare Menschen :-)</p>
<p>Dankbar bin ich für die vielen kleinen und bewegenden Momente und Begegnungen im letzten Jahr. Dankbar bin ich auch für die tollen Begegnungen und Erfahrungen anlässlich meines <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/gedanken-zu-einem-besonderen-geburtstag/">50. Geburtstages </a>im letzten Jahr. Und dankbar bin ich für die &#8222;Krise&#8220; in der Beziehung zu meiner Tochter, die dazu geführt hat, dass sich einiges geklärt und bereinigt hat zwischen uns.</p>
<p>Aber neben der Dankbarkeit gab es auch den anderen Pol im letzten Jahr:</p>
<h6>Kampf</h6>
<p>Zum einen haben sich natürlich die Dinge, für die ich im letzten Jahr dankbar bin, häufig nicht von selbst eingestellt, sondern ich habe zum Teil hart dafür gearbeitet und &#8222;gekämpft&#8220;. Die Online-Arbeit macht mir großen Spass, aber sie erfordert auch viel Zeit. Bei einem vollen Job, zusätzlichen Beratungsterminen am Abend und den üblichen &#8222;Verpflichtungen&#8220;, ist die Zeit dafür knapp bemessen. So habe ich immer wieder dafür kämpfen müssen, sie mir auch nehmen zu können bzw. anderes darunter nicht zu sehr leiden zu lassen.</p>
<p>Auch was meine privaten Beziehungen angeht, habe ich mich im letzten Jahr sehr oft kämpferisch erlebt. Und das meine ich nicht im positiven Sinn. Vielmehr kommen mir immer wieder Dinge wie Schattenthemen, Projektionen, Stolz, Recht haben wollen usw. &#8222;in die Quere&#8220; und hindern mich daran, einfach gelassen, optimistisch und liebevoll meinen Weg zu gehen. Gerade das letzte Jahr war voll mit solchen Gegebenheiten und ich hoffe sehr, dass es mir 2016 gelingt, gelassener und friedvoller zu sein und zu leben. Ich hoffe, das mir der Umstand, das 2016 ein &#8222;Mars-Jahr&#8220; ist, also vom Prinzip des Aufbruches und der Aggression bestimmt ist, dabei nicht zu sehr in die Quere kommt :-)</p>
<p>Soweit mein &#8222;allgemeiner&#8220; Rückblick auf das letzte Jahr. Jetzt möchte ich mir zusammen mit Dir noch meine Ziele aus 2015 zusammen mit den Kriterien von Veit Lindaus &#8222;Rad des Lebens&#8220; ansehen und schauen, was sich dort getan hat und was 2016 für mich jeweils ansteht :-)</p>
<h5><em>SELBSTWIRKSAMKEIT</em></h5>
<p>Der Quotient weist aus, dass es in diesem Bereich eine leichte &#8222;Steigerung&#8220; gegeben hat. Das mache ich daran fest, dass mir meine Online-Arbeit viel dabei geholfen hat, klarer heraus zu finden, was ich wirklich will. Nämlich genau das. Bloggbeiräge schreiben und mein Wissen weiter geben, die Technik, die dazu nötig ist, zu verstehen und zu beherrschen.</p>
<p>Ausserdem bin ich in meinem angestellten Job selbstbestimmter geworden und nehme mir mehr Freiheiten, gestalte mehr. Insofern macht die Zahl des Quotienten aus meiner Sicht Sinn.</p>
<p>Bei meinen konkreten Zielen für 2015 kann ich allerdings keine wesentliche Steigerung bzw. Zielerreichung feststellen. Zur Erinnerung:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten beim Thema „Selbstwirksamkeit“:</em></p>
<ul>
<li><em> Ich weiss klarer und immer öfter, was ich wirklich will.</em></li>
<li><em> Ich mache meine Ziele zumindest offen, auch wenn ich fürchte, dass sie anderen nicht gefallen. Über die Ausführung kann ich dann ja immer noch verhandeln…</em></li>
<li><em> Ich trainiere mein Durchhaltevermögen..&#8220;</em></li>
</ul>
<p>Ich weiss sicherlich besser und öfter, was ich will, aber mit dem &#8222;Kundtun&#8220; und dem Durchhaltevermögen ist das nach wie vor so eine Sache&#8230; kann ich also für 2016 so übernehmen :-)</p>
<p>In beiden Dingen werde ich sicherlich gefordert durch mein Vorhaben, in 2016 meine Youtube &#8211; Arbeit auszuweiten und im <a href="https://humantrust.com/" target="_blank">Human Trust</a> von Veit Lindau mit zu machen.</p>
<p>Um diese Vorhaben umzusetzen, werde ich noch mehr Prioritäten setzen und meine Zeit gut einteilen müssen.</p>
<p>Der nächste Punkt ist:</p>
<h5><em>SINNHAFTIGKEIT</em></h5>
<p>Auch hier gab es eine Steigerung, auch die mache ich an der Online-Arbeit fest.</p>
<p>Was mir noch fehlt ist eine klare Vision von meinem Leben. Ich habe zwar das Gefühl, dass sie sich langsam entwickelt, aber es ist nicht so, als könnte ich sie klar benennen. Irgendwie erlebe ich es im Moment auch nicht so, als würde sich das für mich gerade so machen lassen. Ich habe eher das Gefühl, dass diese Vision darauf &#8222;wartet&#8220;, von mir gefunden zu werden. Nicht, das es darum gehen würde, sie zu &#8222;entwickeln&#8220;. Und vielleicht ist ja genau DAS meine Vision: Gelassen, liebevoll und weise durch das Leben zu gehen und mein Wissen weiterzugeben.</p>
<p>Für 2016 habe ich mir vorgenommen, mich nochmal intensiver mit meinen Werten auseinander zu setzen und mein Leben konsequenter nach meinen 3 wichtigsten Werten auszurichten.</p>
<p>Auch die tägliche Meditation will ich wieder beleben, sie ist leider der morgendlichen &#8222;Arbeit&#8220; auf Facebook zum Opfer gefallen&#8230; Auch eine Frage des Zeitmanagments :-)</p>
<p>Der nächste Punkt ist:</p>
<h5><em>BEZIEHUNGEN</em></h5>
<p>Ja, der Quotient ist zwar gestiegen, aber ein Beziehungsmensch bin ich trotzdem (noch) nicht geworden&#8230;</p>
<p>Die positiven Entwicklungen im letzten Jahr waren positive / andere Beziehungen durch meinen Geburtstag und die besondere Bedeutung, die ich ihm gegeben habe. Die vielen tollen Menschen, die ich durch meine Online-Arbeit kennen gelernt habe und die Beziehungsklärung mit meiner Tochter. Ansonsten halte ich mich, was tiefere und engere Beziehungen angeht, eher für &#8222;beziehungsunfähig&#8220;, oder positiv formuliert, für &#8222;entwicklungs-fähig&#8220; :-)</p>
<p>Das Ziel aus dem letzten Jahr, die Beziehung zu mir selbst zu verbessern, kann ich so mit nach 2016 übernehmen. Eigene Bedürfnisse erkennen, sie zu leben und vor allem, gelassen und liebevoll mit eigenen Fehlern umgehen zu lernen, das ist und bleibt eine Herausforderung auch in 2016.</p>
<p>Dann kommt:</p>
<h5><em>KÖRPERWOHL</em></h5>
<p>Meine Ziele hier für 2015:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten also beim Thema „Körperwohl“:</em></p>
<ol>
<li><em> Mehr Möglichkeiten für Bewegung schaffen, morgens meine Chi Gong Einheiten wieder einführen</em></li>
<li><em> Ärztliche Betreuung verbessern, Termin für neue Einlagen, Krebsvorsorge erfragen…</em></li>
<li><em> Zwei Fastenwochen im Jahr einplanen und MACHEN!</em></li>
<li><em> Eine Entscheidung bzgl. einer Trinkwasserosmoseanlage treffen.&#8220; </em></li>
</ol>
<p>Die morgendliche Bewegung ist ausgefallen :-) Krebsvorsorgen gemacht, aber wieder keine neuen Einlagen besorgt und auch der jährliche Blutcheck passte terminlich nicht rein :-(  Die Fastenwoche hat zumindest einmal geklappt! Und das Projekt Trinkwasser ist erstmal &#8222;auf Eis&#8220; gelegt :-)</p>
<p>An neuen medizinischen Themen sind noch dazu gekommen:</p>
<ul>
<li>Skoliose im Rücken; wie gehe ich mit meinem schiefen Rücken um?</li>
<li>Seit meiner Ernährungsumstellung &#8222;beschwert&#8220; sich meine Liebste öfter mal über Mundgeruch bei mir; und das unabhängig davon, was ich esse und unabhängig von &#8222;Mundhygiene&#8220;. Muss also &#8222;tiefer&#8220; liegen. Werde ich im nächsten Jahr angehen.</li>
<li>Meine Lesebrille scheint nicht mehr zu reichen; die Augen werden schlechter. Zeit, für einen Checkup beim Augenarzt&#8230;</li>
</ul>
<p><strong>Meine Ziele für 2016 sind also:</strong></p>
<ol>
<li>Bewegung morgens</li>
<li>Ärztliche Themen: Blutcheck machen, Krebsvorsorgen, neue Einlagen bekommen, Thema Mundgeruch klären, Rücken angehen, Augenarzt wegen Brille</li>
<li>Zweimal fasten im Jahr</li>
<li>immer mehr Rohkost Mittags einbauen. Ich überlege, meinen Mixer in der Küche bei meinem Büro aufzustellen, so dass ich mir Mittags eine Smoothiebowl frisch machen kann, als Mittagessen. Mal sehen, ob und wie sich das umsetzen lässt.</li>
</ol>
<p>Dann kommt der Punkt:</p>
<h5><em>WeQ</em></h5>
<p>Einfacher ausgedrückt könnte man auch sagen, Vernetzung&#8230;</p>
<p>Meine Ziele in 2015 waren da ja eher &#8222;klein&#8220; gesteckt&#8230; trotzdem habe ich mich für kein Gemeinwohl-Projekt entschieden. Aber ich habe auf meiner Arbeit das &#8222;Gruppenprojekt&#8220; Methodenwerkstatt ins Leben gerufen, das ganz gut gelaufen ist und läuft. UND natürlich war ein tolles Netzwerkprojekt in 2015 unser <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/der-etwas-andere-adventskalender-gesund-und-easy-durch-die-vorweihnachtszeit/">Blogger-Advents-Kalender.</a> Das war ein super Projekt, das viel Spass gemacht hat. In diesem Bereich will ich in 2016 auf jeden Fall wieder etwas machen.</p>
<p><strong>Meine Ziele in 2016 sind also:</strong></p>
<ol>
<li>Mit Hilfe des <a href="https://humantrust.com/">Human-Trust</a> bei Veit Lindau mich mehr vernetzen und ein unterstützungswürdiges Projekt finden (s. Werte)</li>
<li>Wenn das mit der You-Tube-Arbeit läuft, beim Studio V von Robert Gladitz mit machen</li>
<li>Ein Real-Life-Treffen mit den lieben KollegInnen des Kalenders muss dieses Jahr drin sein, genauso wie mit einigen anderen aus der Szene&#8230; vielleicht auch der Besuch einer Roh-Kost- Messe?!</li>
</ol>
<p>Der letzte Punkt ist:</p>
<h5><em>GLÜCK</em></h5>
<p>Meine Vorsätze für 2015 waren:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten beim Thema „Glück“:</em></p>
<ol>
<li><em> Mich intensiv mit dem Thema „Demut“ und seinen Aspekten für mich auseinandersetzen.</em></li>
<li><em> Mir selbst und anderen leichter verzeihen lernen und die dafür geschriebenen Texte und Bücher lesen und umsetzen.</em></li>
<li><em> Öfter mal Gitarre spielen… <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></li>
</ol>
<p><em>Meine tägliche Übung:</em></p>
<p><em><strong>Jeden Abend 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin und 5 Erfolge…&#8220;</strong></em></p>
<p>Umsetzung: &#8222;0&#8220;&#8230; muss ich zugeben&#8230;</p>
<p>Das kann ich also alles so getrost mit nach 2016 übernehmen&#8230; Und mit dem Zusatz, mein Zeitmanagment zu überprüfen. Irgendwas bleibt immer auf der Strecke&#8230; aber warum muss das immer der Punkt &#8222;Glück&#8220; sein?!</p>
<h5>Zusammengefasst heisst das:</h5>
<p>2016 soll mein You-Tube-Jahr werden, ich will die Welt der Videos erobern, so wie ich meine Blogs ins Leben gerufen habe. Ausserdem wird 2016 scheinbar das Jahr der Vernetzung&#8230; Human Trust, Roberts Video-Kurs mit Studio V, Treffen mit den Blogger-KollegInnen&#8230; es werden spannende Dinge passieren :-)</p>
<h5><strong>Zum Schluss noch etwas ganz anderes:</strong></h5>
<p>Ich bin niemand, der sein Schicksal einem Horoskop oder Karten überlässt. Auf der anderen Seite glaube ich aber an die Synchronizität von Ereignissen und NICHT an Zufälle. Insofern finde ich Karten immer eine spannende Möglichkeit, den Blickwinkel zu erweitern und bei aller Planung etwas &#8222;nicht planbares&#8220; mit ins &#8222;Spiel&#8220; zu bringen.</p>
<p>Und wenn es um Karten geht, dann liebe ich die Karten von <a href="http://www.symbolon.de/nj/" target="_blank">Peter Orban</a>, in denen die astrologischen Prinzipien so treffend dargestellt werden.</p>
<p>Deshalb habe ich mir mal diese Karte genommen und für jeden Monat des kommenden Jahres eine Karte gezogen. Das Ergebnis siehst Du hier:</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-370" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-300x225.jpg" alt="IMG_20160102_123025" width="348" height="261" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-300x225.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-768x576.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-1024x768.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-648x486.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-256x192.jpg 256w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></p>
<p>Das Bild ist leider etwas unscharf geworden, da ich noch keine gute Kamera habe&#8230;</p>
<p>Es beginnt oben links mit dem Januar und schliesst unten rechts mit dem Dezember.</p>
<p>Die Karten heissen:</p>
<p>Januar: <strong><em>Die </em></strong><b><i>Inquisition</i></b></p>
<p>Februar: <strong><em>Die Trennung</em></strong></p>
<p>März: <em><strong>Die Depression</strong></em></p>
<p>April: <em><strong>Der Heiligenschein</strong></em></p>
<p>Mai: <strong><em>Die schwarze Messe</em></strong></p>
<p>Juni: <em><strong>Die Bürde</strong></em></p>
<p>Juli: <em><strong>Der Sturz</strong></em></p>
<p>August: <em><strong>Der Magier</strong></em></p>
<p>September: <em><strong>Der Eros</strong></em></p>
<p>Oktober: <strong><em>Der kranke König</em></strong></p>
<p>November: <strong><em>Der Schauspieler</em></strong></p>
<p>Dezember: <strong><em>Das Gebrechen</em></strong></p>
<p>Im folgenden Jahr werde ich Dir jeden Monat einen Beitrag zu der jeweiligen Karte schreiben und berichten, was ich davon im &#8222;realen Leben&#8220; wieder gefunden habe.<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Frad-des-lebens-2016%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Frad-des-lebens-2016%2F&text=Rad%20des%20Lebens%202016" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Die Rauhnächte &#8211; Anleitung für eine besondere Zeit</title>
		<link>https://kraft-der-seele.de/Blog/die-rauhnaechte-anleitung-fuer-eine-besondere-zeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 04:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Urprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhnächte]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anleitung für die besondere Zeit der Rauhnächte. Kennst Du die Tradition der Rauhnächte, oder &#8222;der Zwölf&#8220;, bzw. &#8222;die Zwölfte&#8220;, wie sie auch oft genannt werden? Ich selbst habe davon auch erst vor ein paar Jahren erfahren. Eine Bekannte erzählte mir von dieser besonderen Zeit und gab mir Anregungen, sie entsprechend der Tradition zu gestalten. [&#8230;]</p>
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<p>Eine Anleitung für die besondere Zeit der Rauhnächte. Kennst Du die Tradition der Rauhnächte, oder &#8222;der Zwölf&#8220;, bzw. &#8222;die Zwölfte&#8220;, wie sie auch oft genannt werden? Ich selbst habe davon auch erst vor ein paar Jahren erfahren. Eine Bekannte erzählte mir von dieser besonderen Zeit und gab mir Anregungen, sie entsprechend der Tradition zu gestalten. Das war eine ganz besondere Erfahrung für mich, und seit dem gehört das bewusste Erleben dieser besonderen Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar fest zu meinem Jahresablauf.</p>
<p>In diesem Beitrag zeige ich Dir, was das Besondere an dieser Zeit ist und gebe Dir Anregungen für eigene Gestaltungsmöglichkeiten, Rituale, und Meditationen für jede der 12 Nächte, damit auch Du in den Genuss dieser besonderen Zeit kommen kannst. Ich kann Dir versprechen, es lohnt sich. Die Tore stehen offen&#8230;.</p>
<p><span id="more-342"></span></p>
<h5>Geschichte / Mythologie</h5>
<p>Als Raunächte werden die 12 Nächte zwischen dem heiligen Abend und dem 6. Januar bezeichnet. Der Begriff &#8222;Rau&#8220; leitet sich zum einen von den &#8222;rauen Geistern&#8220; ab, die in dieser Zeit ihr Unwesen treiben sollen, und zum anderen vom &#8222;Rauch&#8220; bzw. Räuchern, dass in dieser Zeit viel gemacht wird, um die Dämonen zu vertreiben. Eine andere Erklärung leitet den Begriff vom mittelhochdeutschen &#8222;rüch&#8220; ab, dass &#8222;haarig&#8220; bedeutet. Das Tierfell, die &#8222;Rau(h)ware&#8220; weist auf die enge Beziehung zwischen Tier und Mensch hin, die in dieser Zeit besonders intensiv erlebt wurde. Nicht umsonst behauptet man, dass die Tiere in den Raunächten sprechen können. Und nicht von Ungefähr wurde Jesus im Stall mit Esel und Ochs geboren.</p>
<p>Für den Zeitraum der 12 heiligen Nächte gibt es unterschiedliche Angaben. Manche lassen sie schon in der Nacht von 21. auf den 22.12. beginnen, in der Nacht der Wintersonnenwende, der längsten Nacht im Jahr. Dann enden die 12 Raunächte an Neujahr. Oder die Nächte der heiligen Festtage werden nicht mitgezählt, dann wäre die Zeit vom 21.12. bis zum 6.1. ausgedehnt. Am gebräuchlichsten ist aber die Rechnung der 12 Nächte ab dem 24.12. bis zum 6.1.</p>
<p>Den Ursprung haben die Raunächte in der Germanisch/keltischen Mythologie. Der germanische Kalender kannte das Mond- und das Sonnenjahr. Das Sonnenjahr mit 365 Tagen und die Mondzyklen mit jeweils 29,5 Tagen ergaben eine Differenz von genau 11 Tagen und 12 Nächten. Die heiligen Raunächte. Damit bilden die 12 Nächte eine spezielle &#8222;Zwischenzeit&#8220;, die eine besondere Energie und eine besondere Funktion hat. Jeder Tag steht für die Energie eines Monats des kommenden Jahres.</p>
<p>Die in dieser Zeit häufig vorkommenden Wetterphänomene (bes. Lichterscheinungen am Himmel und Stürme) wurden umgedeutet als Wotans bzw. Odins &#8222;Wilde Jagd&#8220;. In diesen Nächten jagt Wotan/Odin mit seinem Heer der toten Seelen, Frau Holle und anderen Göttern über den Himmel. Nach dem Volksglauben ist in dieser Zeit Vorsicht angesagt. Alles muss geordnet, vorbereitet und &#8222;gewappnet&#8220; sein, damit die bösen Geister keinen Angriffspunkt haben. Mancherorts wurden auch Speisen und andere &#8222;Göttergaben&#8220; im Garten an Bäume gehängt, oder Türschwellen besonders behandelt, um die Götter/Geister zu besänftigen. Mancherorts gilt auch die Regel, dass Wotan mit der wilden Jagd kommt, um den Menschen gute Gaben zu bringen. Dann soll er mit den Opfergaben im Garten angelockt werden.</p>
<p>Auch die christliche Mythologie bietet einen Hintergrund für die Rauhnächte. In dieser Zeit zwischen Jesu Geburt und dem Erscheinen der drei heiligen Könige (6. Januar) war Gott sehr aktiv mit den Menschen verbunden (er schickte Träume, griff lenkend ein) und es war eine stille, sehr in sich gekehrte Zeit. Erst mit dem Erscheinen der heiligen drei Könige kam Jesu Geburt sozusagen vollständig &#8222;in der Welt an&#8220;.</p>
<p>Was auch immer Du von diesem Traditionen, Erklärungen und Mythen halten magst. Fest steht, dass diese Zeit von Alters her dafür steht, dass in ihr die Verbindung zwischen der &#8222;menschlichen&#8220; Welt und der &#8222;geistigen&#8220; Welt besonders intensiv und eng ist. Es ist die Zeit für Orakel, Visionen oder einfach nur für besondere spirituelle Erfahrungen. Oder anders: In dieser Zeit ist Gott den Menschen besonders nah. Deshalb macht es Sinn, sie auch auf eine besondere Weise zu begehen.</p>
<h5>Vorbereitungen</h5>
<p>Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es einiger Vorbereitungen.</p>
<p>Da die 12 Rauhnächte der inneren Einkehr dienen und dem Übergang zwischen Chaos und Ordnung gewidmet sind, solltest Du vor dem 24.12. (besser noch bis zur Wintersonnenwende am 21.12.) alle wichtigen Dinge erledigt und abgeschlossen haben. Es sollte nichts mehr &#8222;unfertig&#8220; sein. Sorge dafür, dass Dein Haus ordentlich ist. Dabei geht es nicht um Perfektion oder Pingeligkeit, es kommt darauf an, dass alles seinen Platz hat und Dich nicht ablenkt. Schulden sollten bezahlt sein, Geliehenes zurück geben werden und alte Rechnungen beglichen sein in dieser Zeit.</p>
<p>Sorge dafür, dass Du die Dinge für die Rituale, besonders für die Räucherungen, im Haus hast. Versuche so wenig wie möglich das Haus zu verlassen, zumindest für so &#8222;weltliche&#8220; Dinge wie Einkaufen und Besorgungen machen. Die Zeit der Rauhnächte ist eine Zeit des Rückzuges und der Besinnung.</p>
<p>Da die Rauhnächte in engem Bezug zu den folgenden Monaten des Jahres stehen, solltest Du Dir ein Buch besorgen um Erkenntnisse, Beobachtungen und Planungen fest halten zu können. Sie können Dir im Laufe des Jahres wertvolle Hinweise bieten.</p>
<p>Schaff Dir einen Platz im Haus, an dem Du Dich gut für Rituale und Meditationen zurück ziehen kannst.</p>
<h5>Räucherung</h5>
<p>Das Ausräuchern ist ein fester Bestandteil jedes Rauhnachtsrituals. Ich gebe Dir deshalb hier eine kleine Anleitung für eine solche Hausräucherung. Im Internet findest Du auch viele Informationen dazu.</p>
<p>Zum Räuchern brauchst Du ein feuerfestes Gefäss, mit Sand gefüllt. Es gibt auch spezielle Räuchergefäße. Auf den Sand legst Du eine spezielle Räucherkohle, die Du vorher angezündet hast. Du musst einen Moment warten, bis sie an einigen Stellen weiss geworden ist. Dann legst Du das Räuchergut auf die Kohle und bewegst Dich damit durch die Räume. Am besten machst Du Dir noch einen Fächer aus Vogelfedern, um den Rauch gut verteilen zu können.</p>
<p><strong>Anleitung für eine Hausräucherung</strong></p>
<p>Eine Hausräucherung beginnt immer im Hauseingang und geht dann vom untersten Geschoss (Keller nicht vergessen) bis nach oben auf den Dachboden.</p>
<p>Begib Dich mit Deinem Räuchergut zum Eingang des Hauses. Stelle das Räuchergefäss auf den Boden und knie Dich davor. Nimm die Hände vor die Brust und atme 12 mal tief ein. Dann entzünde die Kohle und lege das Räuchergut darauf. Wenn Rauch entstanden ist, gehst Du von unten nach oben durch das Haus. Bewege Dich immer im Uhrzeigersinn durch die Räume. Lass Dich von Deiner Intuition leiten. Wohin zieht sie Dich? Wo sollst Du verweilen? Wieder am Hauseingang angekommen, läßt Du das Räuchergefäß vor der Haustür stehen und auskühlen.</p>
<p>Ich habe Dir für jede Rauhnacht eine spezielle Räucherrezeptur vorgeschlagen. Du musst Dich aber nicht daran halten. Reiner Weihrauch oder Salbei reichen auch. Wenn Du noch keine Räucherutensilien hast, tun es zur Not auch Räucherstäbchen. Sie sind aber bei weitem nicht so intensiv wie das Räuchern.</p>
<p><strong>Zeitliche Einteilung</strong></p>
<p>Obwohl wir von Rauh&#8220;nächten&#8220; sprechen, meinen wir eigentlich die Tage. Eine Rauhnacht beginnt jeweils um 0.00 Uhr und endet um 24 Uhr. Die erste Rauhnacht beginnt am 25.12. um 0.00 Uhr (also noch in der heiligen Nacht) und endet am 25.12. um 24.00 Uhr. Diese Regelung kommt daher, dass wir uns im keltischen Jahreskreis in der &#8222;Jahresnacht&#8220; befinden. Deshalb wird jeder Tag mit &#8222;Nacht&#8220; bezeichnet.</p>
<p><strong>Angaben zu den einzelnen Nächten</strong></p>
<p>Im Folgenden gebe ich Dir für jede einzelne Rauhnacht wichtige Informationen und Anleitungen, die Dir helfen können, sie diese Zeit bewusster und intensiver zu erleben und zu gestalten.</p>
<p>Ich zeige Dir, mit welchen Monat, welchem Element, welcher Energie und welchem Prinzip diese Nacht in Verbindung steht. Ich zeige Dir das Thema dieser Nacht und gebe Dir Anleitungen für Rituale und Meditationen. Ebenso findest Du ein Räucher-Rezept.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Freude bei der Gestaltung Deiner Rauhnächte und hoffe, Du hast ähnlich intensive Erfahrungen wie ich. Lass mich gerne Deine Erfahrungen in den Kommentaren wissen.</p>
<p><div id="attachment_229" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-229" loading="lazy" class="size-medium wp-image-229" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg" alt="Mein &quot;Hausaltar&quot; " width="300" height="225" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-1024x768.jpeg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-648x486.jpeg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-256x192.jpeg 256w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-229" class="wp-caption-text">Mein &#8222;Hausaltar&#8220;</p></div></p>
<h4>1. Rauhnacht (25.12.): <em>Altes abschliessen </em></h4>
<h6>Monat: Januar; Element: Erde; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Struktur und der Reduktion auf das Wesentliche</strong></p>
<p>In der ersten Rauhnacht geht es darum, zurück zu blicken und sich von alten Vorstellungen, Glaubensmustern und Gedanken zu trennen. Das Austreiben der &#8222;bösen Geister&#8220;, vor allem im Inneren.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Dann stelle Dir mit jedem Einatmen vor, dass Du positive Energie aufnimmst; und stelle Dir mit jedem Ausatmen vor, dass Du Altes loslässt. Versuche möglichst genau zu visualisieren, was Du loslassen möchtest.</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Für die erste Rauhnacht habe ich zwei Rituale für Dich:</p>
<p><strong>1. Hausreinigung: </strong>Gehe mit einem Handfeger und Besen durch das Haus und fege richtig aus. Aber diesmal tue es still und auch symbolisch; wenn Du magst, kannst Du dabei laut oder leise das Mantra sprechen: &#8222;Glück zieht hinein, Pech zieht hinaus.&#8220;, oder was Dir sonst ähnliches einfällt.</p>
<p><strong>2. Zettel verbrennen: </strong>Schreibe alte Gedanken, Glaubensmuster und alles, was Du loslassen möchtest, auf kleine Zettel. Diese Zettel übergibst Du dann als Opfergaben der geistigen Welt. Entweder durch verbrennen oder Du kannst auch kleine Schiffchen daraus falten, die Du in einen See oder auf einen Fluss setzt.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>Nur reiner Weihrauch</p>
<h4>2. Rauhnacht (26.12.): <em>Still werden</em></h4>
<h6>Monat: Februar; Element: Luft; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Unabhängigkeit und der Originalität</strong></p>
<p>In der zweiten Rauhnacht kannst Du Deinen Einfällen freien Lauf lassen. Dazu ist es aber erstmal nötig, still zu werden und auf Deine innere Stimme zu hören.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Versuche, mit jedem Einatmen in die Stille zu lauschen. Gibt es Antworten oder Bilder, die aus Deinem Inneren aufsteigen?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Praktiziere ein Ritual der bewussten Stille, zum Beispiel in Stille gemeinsam essen. Das kann eine besondere Erfahrung sein.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>1 Teil Weihrauch, zwei Teile Zedernholz</p>
<h4>3. Rauhnacht (27.12.): <em>Sich öffnen</em></h4>
<h6>Monat: März; Element: Wasser; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Grenzauflösung</strong></p>
<p>In der dritten Rauhnacht geht es darum, Dir Deine Verbindung zu anderen Menschen bewußt zu machen und sie als Reichtum anzunehmen. Du bist nicht nur Du, Du bist auch Deine Ahnen. Öffne Dich für ihre Botschaften.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Lass Bilder Deiner Ahnen in Dir aufsteigen. Was haben Sie Dir zu sagen? Was bringen sie für Dich mit?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Erstelle ein &#8222;Ahnentischchen&#8220; mit Bilder oder Symbolen Deiner Vorfahren. Vielleicht findest Du auch Symbole für die Eigenschaften, die sie Dir mit auf den Weg gegeben haben.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong> 3 Teile Wacholderbeeren, 1 Teil Wacholderspitzen, 1 Teil Weihrauch</p>
<h4>4. Rauhnacht (28.12.): <i>Der inneren Welt vertrauen</i></h4>
<h6>Monat: April; Element: Feuer; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip des Aufbruches und der Aggression</strong></p>
<p>In der vierten Rauhnacht kannst Du Deinen Einfällen noch näher kommen und sie real werden lassen. Es geht darum, der inneren Stimme nicht nur zuzuhören, sondern ihr auch zu vertrauen und das anzunehmen, was sie sagt.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Versuche auf die Impulse, die aus Deinem Inneren aufsteigen, bewusst zu achten. Lass sie zu.</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Erstelle ein Visionsboard, in dem Du in alten Zeitungen und Katalogen nach Bildern suchst, die Deinen Visionen entsprechen. Schneide sie aus und klebe sie als Kollage auf ein großes Blatt Papier.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>2 Teile Weihrauch, zwei Teile Myrrhe und 1 Teil Tanne</p>
<h4>5. Rauhnacht (29.12.): <i>Den Körper heiligen</i></h4>
<h6>Monat: Mai; Element: Erde; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Sinnenfreude und des Selbstwertes</strong></p>
<p>In der fünften Rauhnacht geht es um das bewusste geniessen und darum, den Tempel Deiner Seele, deinem Körper, etwas Gutes zu tun.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Gehe mit Deiner Vorstellungskraft durch Deinen Körper. Bereise ihn. Was fällt Dir auf? An welcher Stelle &#8222;zwickt&#8220; es, wo steigen ungute Bilder auf? Welche Stellen in Deinem Körper brauchen besondere Aufmerksamkeit?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Koch Dir heute etwas besonders leckeres und geniesse es einmal ganz bewusst.</p>
<p><strong>Räuchermischung:</strong> Weihrauch</p>
<h4>6. Rauhnacht (30.12.): <i>Beziehungen heilen</i></h4>
<h6>Monat: Juni; Element: Luft; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Kommunikation und des Austausches</strong></p>
<p>Die 6. Rauhnacht steht im Zeichen der Beziehungen zu anderen Menschen. Es ist die Nacht des Verzeihens und Vergebens, die Nacht der heilenden Beziehungen.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere Menschen, mit denen Deine Beziehung nicht &#8222;heil&#8220; ist und führe ein Gespräch mit Ihnen. Was brauchen Sie, um Dir zu vergeben? Was brauchst Du, um Ihnen zu vergeben?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Wähle Menschen aus, mit denen Du noch eine &#8222;Rechnung offen&#8220; hast und schreibe Ihnen einen Brief. Wenn Du den Brief fertig hast, entscheide selbst, ob Du ihn leicht verändern und dann tatsächlich abschicken willst, oder ob Du ihn  der geistigen Welt übergibst in dem Du ihn verbrennst. Die Heilung der Beziehung übernimmt dann die geistige Welt.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>2 Teile weisser Salbei, 1 Teil Kampfer, 1 Teil Kiefernharz</p>
<h4>7. Rauhnacht (31.12.): <i>Die Gefühle umarmen</i></h4>
<h6>Monat: Juli; Element: Wasser; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Gefühle und des Rhythmus</strong></p>
<p>In der Silvesternacht geht es um den Umgang mit Deinen Gefühlen. Wie nimmst Du Deine Gefühle wahr und wie gehst Du mit Ihnen um?</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere Deine Gefühle. Lass sie aufsteigen und gehe ins Gespräch mit Ihnen. Was brauchen Sie, um wahrgenommen zu werden?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Mache einen Waldspaziergang und suche Dir Symbole für Deine wichtigsten Gefühle.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>1 Teil Weihrauch, zwei Teile Zedernholz</p>
<h4>8. Rauhnacht (1.1.): <i>Eine Entscheidung treffen</i></h4>
<h6>Monat: August; Element: Feuer; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Autorität und der Ausstrahlung</strong></p>
<p>In der Neujahresnacht geht es darum, Deinen Visionen und Ideen Taten folgen zu lassen. Welche Dinge willst Du im neuen Jahr angehen und umsetzen?</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere in der Meditation deine Ideen, Impulse für das kommende Jahr. Wo siehst Du Dich am Ende des kommenden Jahres? Was ist dann anders? Was hast Du dann umgesetzt?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Befrage Orakel, die Du kennst. Bleigiessen, Kartenlegen, was immer Dir hilft, einen Blick in das neue Jahr zu werfen. Es geht darum, die geistige Welt in Deine Entscheidungen für das kommende Jahr mit einzubeziehen.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>1 Teil Weihrauch, 2 Teile Myrrhe, 2 Teile Zedernholz</p>
<h4>9. Rauhnacht (2.1.): <i>Die Dinge ordnen</i></h4>
<h6>Monat: September; Element: Erde; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Ordnung und der Vernunft</strong></p>
<p>In der neunten Rauhnacht kannst Du die Impulse aus den vergangenen Nächten sortieren und sie einer &#8222;vernünftigen&#8220; Prüfung unterziehen. Was willst Du umsetzen? Was macht Sinn?</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere Deine Ziele für das kommende Jahr.</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Nimm Dir Deine Aufzeichnungen der vergangenen Nächte und Deine Visionboard und leite daraus realistische Ziele für das kommende Jahr ab.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong>2 Teile Myrrhe, 1 Teil Tanne</p>
<h4>10. Rauhnacht (3.1.): <i>Achtsam werden</i></h4>
<h6>Monat: Oktober; Element: Luft; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip der Harmonie und der Partnerschaft</strong></p>
<p>In der zehnten Rauhnacht steht die Achtsamkeit für die schönen Dinge im Vordergrund. Konzentriere Dich darauf, was Du schon hast und sie achtsam mit den Dingen, die Du vorfindest</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Begib Dich ganz in das Hier und Jetzt. Was nimmst Du wahr? Was fühlst Du?</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Höre bewusst und achtsam Musik.</p>
<p><strong>Räuchermischung: 2</strong> Teile Kampfer, 1 Teil Weihrauch, 1 Teil Wachholderspitzen</p>
<h4>11. Rauhnacht (4.1.): <i>Dankbar sein</i></h4>
<h6>Monat: November; Element: Wasser; Energie: Weiblich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip des radikalen Wandels</strong></p>
<p>In der vorletzten Rauhnacht ist die Zeit, für die Dinge, die Du in der gestrigen Nacht erkannt hast, dankbar zu sein.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere Dich in einem Licht aus Dankbarkeit.</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Erstelle eine Liste mit Dingen, für die Du HEUTE dankbar bist. Lass sie mind. 20 Dinge umfassen.</p>
<p><strong>Räuchermischung:</strong> Weihrauch</p>
<h4>12. Rauhnacht (5.1.): <i>Zum Licht erwachen</i></h4>
<h6>Monat: Dezember; Element: Feuer; Energie: Männlich</h6>
<p><strong>Prinzip: Das Prinzip des Wachstums und der Sinnfindung</strong></p>
<p>In der letzten Rauhnacht geht es um das Thema des Sinnes hinter allem. Und darum, die Erkenntnisse der letzten Nächte für Dein Wachstum zu nutzen.</p>
<p><strong>Meditationsanleitung: </strong>Begib Dich an Deinen Meditationsplatz und atme tief ein und aus; komme zur Ruhe. Visualisiere Dich in einem großen Licht eingehüllt. Werde schliesslich selbst zu diesem Licht.</p>
<p><strong>Ritual: </strong>Begib Dich bewusst mit vielen Kerzen und Feuer. Beantworte die Frage, was für Dich der Sinn der Erkenntnisse der letzten Nächte gewesen ist.</p>
<p><strong>Räuchermischung: </strong> Weihrauch</p>
<p>Damit ist die Reise durch die Rauhnächte zu ende. Ich hoffe, Du hattest eine intensive und für Dich nützliche Zeit. Ich freue mich von Deinen Erfahrungen in den Kommentaren zu lesen.<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-rauhnaechte-anleitung-fuer-eine-besondere-zeit%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-rauhnaechte-anleitung-fuer-eine-besondere-zeit%2F&text=Die%20Rauhn%C3%A4chte%20%E2%80%93%20Anleitung%20f%C3%BCr%20eine%20besondere%20Zeit" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Eine Woche ohne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 00:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss erst ein Einschnitt von aussen kommen, um Dir deutlich zu machen, wie sehr sich Dein Leben in der letzten Zeit verändert hat. Bei mir geschah es durch die plötzliche Trennung von Telefon und Internet. Für eine Woche. In der Woche vorher gab es schon immer mal wieder kleinere Probleme und Ausfälle, aber dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-316 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-300x221.jpg" alt="Eine Woche ohne" width="464" height="341" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-300x221.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-260x192.jpg 260w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright.jpg 424w" sizes="(max-width: 464px) 100vw, 464px" /></a></p>
<p>Manchmal muss erst ein Einschnitt von aussen kommen, um Dir deutlich zu machen, wie sehr sich Dein Leben in der letzten Zeit verändert hat.</p>
<p>Bei mir geschah es durch die plötzliche Trennung von Telefon und Internet. Für eine Woche. In der Woche vorher gab es schon immer mal wieder kleinere Probleme und Ausfälle, aber dann standen wir eine Woche ohne digitale Verbindung zur Aussenwelt da.</p>
<p>Nach dem ersten Schrecken und der Panik, viel Wichtiges zu verpassen und meine treuen Leser nicht mehr erreichen zu können, ergaben sich nach einer Weile durch diese Zeit eine Reihe von Erkenntnissen, die Dich vielleicht überraschen werden.</p>
<p><span id="more-315"></span></p>
<p>Die (technischen) Einzelheiten und das Hin und Her mit unseren beiden Telefonanbietern möchte ich Dir ersparen. Alleine DAS würde einen ganzen Beitrag füllen. Für hier reichen die Fakten: Nachdem es Störungen mit unserem Anschluss gab, war die Leitung nach einigen Tagen komplett tot. Und die Aussage des Netzbetreibers war, das es bis zu dreissig Tage dauern kann, bis die Leitung repariert ist, weil evtl. Erdarbeiten anstehen. Dazu kommt noch, dass ich auf dem Land lebe und es hier kaum Handynetzabdeckung gibt. Jdf. auf keinen Fall genügend, um mit dem Handy im Internet aktiv zu sein. Weiterhin hatte ich in der Zeit 5 Tage Urlaub, so dass ich auch die Technik in meinem Arbeitsbüro während der Mittagspause nicht nutzen konnte. Es gab nichts zu beschönigen: ich konnte für eine absehbar längere Zeit nicht im Netz aktiv sein.</p>
<p>Na und, wirst Du jetzt vielleicht sagen, wo ist das Problem? Es gibt Schlimmeres!</p>
<p>Der Punkt ist, dass ich bis dato noch garnicht wirklich realisiert hatte, wie sehr sich mein Leben in den letzten 1,5 Jahren verändert hatte. Im Sommer vergangenen Jahres sind meine beiden Blogs &#8222;<a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/">Schmerzfrei durch Ernährung</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/">Kraft der Seele</a>&#8220; online gegangen. Ich muss zugeben, ich bin sehr &#8222;naiv&#8220; an die Sache heran gegangen. Auf die Anregung meiner Frau hin wollte ich einen Weg finden, mein Wissen an möglichst viele Menschen weiter zu geben. Mein Wissen über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Arthrose und mein Wissen über die vielen Coaching Tools und spirituellen Fragen, die ich in meinem Leben bearbeitet habe / hatte. Da ich gerne schreibe, bin ich auf die Idee mit den Blogs gekommen.</p>
<h4>Die Begeisterung am Anfang</h4>
<p>Die Welt der PCs und des Internets ist mir nicht neu, aber mit der Einrichtung der Blogs eröffnete sich mir eine völlig neue und aufregende Welt. Bisher kannte ich es nur so, dass man Webseiten in Auftrag gibt und das sie nur vom &#8222;Fachpersonal&#8220; bearbeitet und verändert werden können. Jetzt lernte ich, wie ich selber alles bestimmen konnte, was ich wollte. Inhalte, Design, Struktur usw&#8230; Eine aufregende Erfahrung und eine enorme Erweiterung meiner Kenntnisse und Fähigkeiten. Und weil das alles so aufregend war und ich mich vorher nur mit den wichtigsten Deteils beschäftigt hatte, legte ich einfach los. Ohne mir viel Gedanken zu machen.</p>
<p>Und ich merkte schnell, dass es in der neuen Welt unendlich viele Möglichkeiten gab, aber damit auch unendlich viele Fehlerquellen und Entscheidungspunkte. Ich nahm eine Hürde und es taten sich direkt danach mind. zwei neue auf&#8230; Aber es machte Spass, ein Problem nach dem nächsten lösen zu können. Die Seiten wuchsen und wurdne immer &#8222;besser&#8220;. Ein richtiger Hype entstand.</p>
<p>Wer einen Blog schreibt, will auch, dass er gelesen und wahrgenommen wird, sonst bräuchte man ihn nicht zu schreiben. Es gibt viele Menschen im Internet, die Anfängern wie mir erklären, wie man Leser auf seinen Blog bekommt. Das Problem ist, das das Netz inzwischen so voll mit Informationen ist, dass man etwas tun muss, um in diesem Wust an Informationen wahrgenommen zu werden. Es reicht nicht, einen guten Beitrag zu schreiben, eine tolle Seite zu haben und darauf zu vertrauen, dass Google einen schon findet.</p>
<h3>Bekannt werden wollen</h3>
<p>Wenn man gelesen werden möchte, muss man seine Beiträge und seine Seite regelrecht &#8222;vermarkten&#8220;. Sei aktiv in sozialen Netzwerken, sammle E-Mail Adressen, schreibe regelmäßig, mache Videos und Podcasts, liefere unschlagbaren Inhalt&#8230; Das sind so, zusammen gefasst, die häufigsten Tipps. Das Problem an der Geschichte ist: Das ist harte Arbeit. Auch wenn es ganz locker klingt, es kostet Zeit und Energie. Jeder Leser, jede E-Mail Adresse, ist hart erarbeitet. Diese Geschichten von Seiten, die plötzlich einfach so &#8222;durch die Decke&#8220; gehen und tausende von Lesern und Klicks erreichen, sind die Ausnahme geworden. Es gibt nichts, was es nicht schon gibt. Ja, Du hast Deine persönliche Note und Deine persönlichen Leser, aber das Grundthema ist bestimmt schon irgendwo im Netz verfügbar.</p>
<p>Ich investierte also nicht nur Zeit in meine Beiträge, sondern begab mich auch auf die Suche nach Menschen, die das, was ich zu sagen hatte, auch gebrauchen konnten. Und so war ich dann nicht nur mit dem Schreiben von Beiträgen beschäftigt, sondern las Blogs, die mir halfen, vermeintliche Schwachstellen auf meiner Seite zu finden, studierte täglich meine Statistiken und freute mich, wenn sie stiegen und war frustriert, wenn sie sich reduzierten und war viel präsent in sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook.</p>
<p>Und das Ganze passierte so langsam und schleichend, dass es mir garnicht bewusst wurde. Vor allem nicht, woher ich die Zeit für all das genommen habe.</p>
<h3>Es hat sich was verändert</h3>
<p>Erst jetzt, als der große &#8222;Break&#8220; kam, fühlte es sich plötzlich merkwürdig an&#8230;</p>
<p>Plötzlich wurde mir klar, dass meine Morgenroutine statt Chi Gong und Meditation, jetzt aus der Sichtung der Statistiken und Facebook-Besuchen bestand. Inzwischen musste ich die Abfolge der Chi Gong Übungen wieder nachsehen, obwohl ich sie schon mal aus dem FF konnte&#8230; Jetzt hatte ich plötzlich Situationen am tag, an denen ich erstmal überlegen musste, was ich jetzt tun will. Der routinierte Griff zum Laptop oder Tablett führte ins Leere, da war nichts mehr&#8230; Plötzlich hatte ich auch wieder Zeit zum Lesen. Früher meine Lieblingsbeschäftigung, konnte ich mich jetzt kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte mal ein Buch in der Hand hatte. Obwohl meine Regale voller spannender Bücher sind, die darauf warten, endlich gelesen zu werden.</p>
<p>Und etwas anderes habe ich in dieser Zeit ohne Internet und Telefon wieder neu entdeckt: das NICHTSTUN. So blöd es vielleicht klingen mag, aber ich habe mir in der letzten Zeit immer weniger Zeit für Erholung genommen. Immer in dem Glauben, wieso, ich mache doch das, was mir Spass macht, da braucht es doch keine Erholung&#8230; Erst jetzt merkte ich, wie gut es tut, einfach mal nur so da zu sitzen (s. Loriot :-)) und nichts zu tun&#8230; oder mal lange zu schlafen&#8230;</p>
<h3>Tue nur das, was Dir Spass macht&#8230;</h3>
<p>Diese Erfahrungen machten mich sehr nachdenklich&#8230; Wie ist das denn nun mit dieser Hypothese, das man nicht ausbrennt, wenn man immer das macht, was einen erfüllt und was Spass macht? Vielleicht habe ich da auch was falsch verstanden&#8230; Mein Job macht mir Spass, meine Blogarbeit macht mir Spass, meine Facebook-&#8222;Arbeit&#8220; macht mir Spass&#8230; und trotzdem merke ich, wie sehr mir Erholung fehlt, wenn plötzlich Zeit dafür da ist&#8230; Vielleicht ist es eine Frage der Motivation, also des Antriebes? Geht es darum, ob ich zu jeder Zeit das mache, was ich jetzt gerade tun WILL, oder nur das, was gerade dran ist, getan werden muss oder jetzt nötig ist? Mir fällt dazu immer dieser blöde Waldorf-Witz ein: Fragen die Kinder die Erzieherin im Waldorfkindergarten: &#8222;Müssen wir heute wieder spielen, was wir wollen?&#8220;</p>
<p>Ich lande wieder bei meinem &#8222;alten&#8220; Thema&#8230; <strong>Höre auf Dich und sorge für Dich, statt Dich von Zielen im aussen leiten zu lassen&#8230;.</strong></p>
<h3>Das &#8222;Warum&#8220; kennen</h3>
<p>Meine Frau brachte es auf den Punkt: &#8222;Was willst Du mit Deiner Blog-Arbeit? <strong>Anderen Dienen oder selbst bedient werden?</strong>&#8220; Also, will ich wirklich mit meinem Blog für andere hilfreich sein, oder geht es mir &#8222;nur&#8220; um Anerkennung und &#8222;Belohnung&#8220;? Ich habe mich mit dem Hinweis retten wollen, dass meine Arbeit ja nur dann anderen helfen kann, wenn sie meine Beiträge auch finden&#8230; aber gespürt habe ich, dass etwas wahres dran ist&#8230; es geht auch um Anerkennung. Lob, Gesehen werden&#8230; Gibt es etwas schöneres als sagen zu können, ich habe einen Blog, eine Seite geschaffen, die die Welt verändert? Ja, hoher Anspruch, ich weiss, aber wenn ich ehrlich bin&#8230; das ist zumindest ein Teil meines Antriebes&#8230; Und damit auch ein Teil des Problems&#8230;</p>
<p>Das bringt mich zu meinen neuen Erkenntnissen über Facebook&#8230;</p>
<h3>Die Vor- und Nachteile von Netzwerken</h3>
<p>Ich muss es gestehen, ich LIEBE Facebook&#8230; Anfangs hatte ich mich dort angemeldet, weil ich darüber alte Freunde, die ich längst aus den Augen verloren hatte, dort wieder treffen konnte. Durch meine digitale Arbeit habe ich dort im letzten Jahr sehr viele, fantastische und tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Auch, wenn wir uns noch nie persönlich getroffen haben, würde ich nicht zögern, viele davon als wirkliche Freunde zu bezeichnen. Mit manchen ist der Kontakt eher sachlich und Themen bezogen, mit anderen sehr persönlich. So, wie es eben bei jedem passend ist. Eine unschätzbare Bereicherung meines Lebens. Freunde in ganz Europa :-)</p>
<p>Das ist ein riesen Vorteil von Facebook, den ich nicht missen möchte. Ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen :-)</p>
<p>Es ist allerdings auf FB nicht möglich, die Nachrichten, die man von Freunden bekommt, zu &#8222;filtern&#8220; :-) Und darin liegt für mich der Haken&#8230; nicht, weil ich keine schlechten Nachrichten vertrage, darum geht es nicht&#8230; Es ist eher dieses stechende Gefühl, wenn ich sehe, was bei den anderen und deren Projekten so passiert&#8230; Hier entsteht eine neue Idee, dort werden Gastartikel geteilt und geschrieben, hier erreichen die Zahlen und die Statistik einen neuen Höhenrekord, dort verwirklicht jemand seinen Lebenstraum&#8230;</p>
<p>Florian Sauer mit seinem tollen Auto, seinem Seminarhaus und seinen Detox Wochen auf einer traumhaften Insel&#8230;</p>
<p><a href="https://www.einfachanfangen.net/blog/" target="_blank">Antje Düwel</a> mit ihrer tollen Seite, erst vor kurzem gestartet und schon jetzt in Cooperation mit vielen namhaften Größen der Szene&#8230;</p>
<p><a href="https://energyhealth.de/" target="_blank">Steffi Arlt</a> mit ihrer tollen Seite mit den schönen Rezepten und so professionellen Fotos, wie ich sie nie hinbekommen werde&#8230;</p>
<p><a href="https://www.gesundheitspraxis-fuchs.de/" target="_blank">Jen Fuchs </a>mit ihrer tollen Facebookseite mit den täglichen Morgen-Gedanken und den Videos&#8230;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCZgAHgr3c_A_yN0p2aR14mA" target="_blank">Robert</a> mit seinen täglichen Videos, die sooo professionell sind und der schon längst in einer ganz anderen Liga spielt als ich&#8230;</p>
<p>Und da bin ich noch garnicht bei so erfolgreichen Seiten wie <a href="https://www.kochtrotz.de/" target="_blank">Kochtrotz</a>, <a href="https://www.silkeleopold.de/" target="_blank">Silke Leopold</a> und und und&#8230; Ganz zu schweigen von den vielen tollen Seiten, die es im Bereich persönliches Coaching und Wachstum gibt. Alles Erfolgsgeschichten, von denen ich natürlich auch gerne eine wäre&#8230;</p>
<p>Wie immer ist es der Blick auf die anderen, denen es (angeblich?) soooo viel besser geht, die soooo viel mehr Erfolg haben als ich, die all das leben von dem ich träume&#8230; Es heisst nicht umsonst: &#8222;Der Vergleich ist der Vater des Unglücklich seins.&#8220;</p>
<p>Das alles bekomme ich so mit über Facebook, ohne das ich es verhindern kann. Und es macht was mit mir, auch wenn ich es nicht gerne zugebe. Das hat nichts mit Neid zu tun. Veit Lindau sagt, Neid ist eine verkannte Kraft, eine Möglichkeit, besser zu erkennen, was ich will und es dann auch umzusetzen. Neidisch bin ich nicht. Aber ich verliere <strong>mich</strong> aus dem Augen. Ich verliere aus den Augen, worum es <strong>mir</strong> eigentlich geht. Ich verliere meine Mitte, mich selbst und meine Werte. Statt dessen vergleiche ich und bei diesem Vergleich ziehe ich immer den &#8222;kürzeren&#8220;. Und dann ist die Gefahr, dass ich versuche, die anderen zu kopieren, sie nachzumachen, um an deren Erfolg teil haben zu können. Sich von etwas anspornen und inspirieren zu lassen, und etwas schlicht zu imitieren, sind zwei verschiedene Sachen. Ich hoffe, ich lerne immer mehr, das zu unterscheiden.</p>
<p>Und ich hoffe, dass ich mich von diesen Beispielen weiter anspornen lasse, statt irgendwann frustriert das Handtuch zu werfen. Im Sinne von: DAS erreiche ich eh nie&#8230; Die anderen sind eben die anderen, mit anderen Voraussetzungen, anderen Bedingungen und anderen Fähigkeiten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Und was bedeutet das alles jetzt? Wirst Du weniger von mir lesen, werde ich weniger auf Facebook sein, werde ich womöglich meine Blogs aufgeben?</p>
<p>Das sicher nicht. Ich weiss noch nicht genau, was ich konkret verändern werde. Wichtig ist mir erstmal, das mir diese Dinge bewusst geworden sind. Ich werde in Zukunft mehr darauf achten, mich nicht aus dem Blick zu verlieren und mir treu zu bleiben. Es gilt der Satz: Ich bleibe bei mir und in meiner Mitte. Ich konzentriere mich mehr darauf, was ich kann und was ich will und weniger darauf, was die anderen tolles machen. Ich konzentriere mich mehr darauf, diejenigen, die gerne von mir lesen, zu unterstützen, als immer darauf aus zu sein, mehr Menschen zu erreichen.</p>
<p>In diesem ganzen Prozess ist mir deutlich geworden, dass ich auf die Fragen nach dem &#8222;Warum&#8220; keine wirkliche Antwort habe. Wann ist es &#8222;genug&#8220;? Wann habe ich &#8222;genug&#8220; erreicht? Ich bin im Januar 50 geworden. Auf was in meinem Leben möchte ich zurück blicken? Womit bin ich dann &#8222;zufrieden&#8220;, um das Wort &#8222;stolz&#8220; nicht zu benutzen? Was treibt mich da eigentlich? Es wird immer jemanden geben, der NOCH erfolgreicher und NOCH &#8222;besser&#8220; war und ist als ich&#8230; DIESE Sichtweise wird mich nicht zufrieden machen, das ist mir durch diese &#8222;Auszeit&#8220; klar geworden.</p>
<p>Meine konkreten Veränderungen werden mit diesen Antworten zu tun haben. Sollte es konkrete Ergebnisse geben, lasse ich es Dich gerne wissen :-)</p>
<p>Danke, dass Du bis hierhin gelesen hast. Kennst Du die von mir beschriebenen Phänomene auch? Dann freue ich mich über einen Kommentar!</p>
<p>&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Feine-woche-ohne%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Feine-woche-ohne%2F&text=Eine%20Woche%20ohne" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Das Gesetz der Anziehung &#8211; Risiken und Nebenwirkungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 17:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz der Anziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine liebe Blogger-Kollegin Daniela Wiese hat auf Ihrem Blog &#8222;be pure be you&#8220; zu einer Blogparade über das Thema &#8222;Gesetz der Anziehung&#8220; aufgerufen. Ich beteilige mich gerne an dieser Blogparade, weil ich glaube, dass es eine Menge Missverständnisse über dieses Gesetz gibt, über die ich gerne aufklären möchte. Du glaubst, Du hast verstanden wie das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_73512073_XS_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-289" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_73512073_XS_copyright-300x221.jpg" alt="Gesetz der Anziehung" width="481" height="354" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_73512073_XS_copyright-300x221.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_73512073_XS_copyright-260x192.jpg 260w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/Fotolia_73512073_XS_copyright.jpg 424w" sizes="(max-width: 481px) 100vw, 481px" /></a></p>
<p>Meine liebe Blogger-Kollegin Daniela Wiese hat auf Ihrem Blog &#8222;<a href="http://bepurebeyou.de/blogparade-funktioniert-das-gesetz-der-anziehung-ueberhaupt/">be pure be you</a>&#8220; zu einer <a href="http://bepurebeyou.de/blogparade-funktioniert-das-gesetz-der-anziehung-ueberhaupt/">Blogparade</a> über das Thema &#8222;Gesetz der Anziehung&#8220; aufgerufen. Ich beteilige mich gerne an dieser Blogparade, weil ich glaube, dass es eine Menge Missverständnisse über dieses Gesetz gibt, über die ich gerne aufklären möchte.</p>
<p>Du glaubst, Du hast verstanden wie das Gesetz der Anziehung funktioniert? Du denkst, es ist ganz einfach und vor allem, gefahrlos anzuwenden? Du meinst, es liegt an Dir liegt, wenn Dein Wunsch doch nicht in Erfüllung geht? In meinem Beitrag verrate ich Dir, das das Gesetz der Anziehung für sich allein genommen nicht (wie gewünscht) funktioniert. Ich zeige Dir vor allem auch die Gefahren bei der Anwendung, vor denen Dich bisher niemand gewarnt hat. Das Gesetz der Anziehung ist nämlich weder ungefährlich noch einfach anzuwenden&#8230;</p>
<p><span id="more-288"></span></p>
<p>Der Bestseller &#8222;The Secret&#8220; von Rhonda Byrne löste einen wahren Hype um das Gesetz der Anziehung aus. Es folgten viele Veröffentlichungen zu diesem Thema. Das Ehepaar Esther und Jerry Hicks veröffentlichte eine Reihe von Büchern zu dem Thema, unter anderem den Bestseller &#8222;The Law of Attraction&#8220;, in dem die Anwendung des Gesetzes ausführlich erläutert wird. Im deutschsprachigem Raum wurde Bärbel Mohr mit ihren &#8222;Bestellungen an das Universum&#8220; zur Bestsellerautorin. Auch sie gab in ihren Büchern eine genaue Anleitung zur Anwendung des Gesetzes der Anziehung.</p>
<h3>Alles ist möglich!</h3>
<p>Der Erfolg dieser Autoren und die weite Verbreitung des Gesetzes der Anziehung ist leicht erklärt. Wer will schliesslich nicht die &#8222;Macht&#8220; haben, alles das, was man sich erwünscht und erträumt, ins Leben zu holen und Wirklichkeit werden zu lassen? Und nichts anderes verspricht die &#8222;richtige&#8220; Anwendung des Gesetzes der Anziehung. Mit der richtigen Anwendung dieses Gesetzes ist alles möglich und Du kannst Dir alle Wünsche erfüllen. Reichtum, Erfolg, einen liebevollen Partner, Deinen Traum-Mann oder Frau, Erleuchtung&#8230; all das ist nur einen Gedanken / einen Wunsch weit von Dir entfernt. Sagt das Gesetz der Anziehung.</p>
<h5>Die richtige Anwendung</h5>
<p>Natürlich kann ein so machtvolles Gesetz nicht &#8222;einfach so&#8220; angewendet werden. Es braucht vielmehr eine genaue Anleitung, um die Wahrscheinlichkeit, dass sich Dein Wunsch auch erfüllt, zu erhöhen. Ein &#8222;richtig&#8220; formulierter Wunsch ist:</p>
<ul>
<li>positiv formuliert (also keine Verneinung und kein &#8222;nicht&#8220; innerhalb des Wunsches)</li>
<li>beschreibt einen &#8222;Ist-Zustand&#8220; und keine zukünftige Vorstellung</li>
<li>und ist mit vielen positiven Emotionen verbunden</li>
</ul>
<p>In der weiteren &#8222;Umsetzung&#8220; scheiden sich schon die Geister. Einige Autoren betonen, wie wichtig es ist, den Wunsch immer wieder zu wiederholen, sich mental in ihn hinein zu versetzen und sich immer wieder so zu verhalten, als sei er schon eingetreten. Andere wiederum (z.B. Bärbel Mohr) sind der Auffassung, das es reicht, den Wunsch einmal zu formulieren und ihn dann &#8222;loszulassen&#8220;. Danach ist die ständige Wiederholung eher störend als der bei Erfüllung der Bestellung förderlich.</p>
<h5>Und das funktioniert?</h5>
<p>Ob es &#8222;fuktioniert&#8220; ist keine Frage. Gesetze gelten und wirken, wie Naturgesetze, unabhängig davon, ob ich an sie glaube, oder nicht. Du willst Beweise, das es das Gesetz wirklich gibt? Nimm Dir zwei gleiche Klangschalen und schlage eine davon an. Du wirst bald bemerken, dass beide Klangschalen, obwohl sie sich nicht berühren, in Schwingung sind. Schwingungen gehen weiter und synchronisieren ihre Umwelt. Du willst einen weiteren &#8222;Beweis&#8220;? Dann sieh Dir dieses Bild an:</p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/at_kind_erwachsener2.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-298 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/at_kind_erwachsener2.jpg" alt="Kind und Erwachsene" width="160" height="249" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/at_kind_erwachsener2.jpg 160w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/at_kind_erwachsener2-123x192.jpg 123w" sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a></p>
<p>Darin kannst Du gut sehen, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert&#8230; Wie die Erwachsenen, so das Kind&#8230;</p>
<p>Und hast Du nicht auch schon beobachtet, dass Menschen ihren Hunden mit der Zeit immer ähnlicher werden? Oder ist es umgekehrt?! Auch hier wirkt das Gesetz der Anziehung&#8230;</p>
<p>Die Frage ist nicht, ob es dieses Gesetz gibt und ob es funktioniert&#8230; die Frage ist, ob Du es so einfach in Deine &#8222;Dienste&#8220; stellen kannst und es zu Deiner &#8222;Wunscherfüllungs-Maschine&#8220; machen kannst&#8230; Denn das Leben ist leider weder so linear noch so einfach, wie es Dir die vielen &#8222;Anwender&#8220; des Gesetzes Glauben machen wollen. Das Leben ist vielmehr komplex, vielfältig und eben lebendig. Und so stimmt es eben nicht, dass ein einfacher &#8222;Wunsch&#8220; aufgrund dieses Gesetzes &#8222;einfach so&#8220; Realität wird. Auch wenn Du ihn noch so gut formulierst und Du Dir noch so viel Mühe gibst. Der ganze Vorgang ist nämlich wesentlich vielschichtiger und ganzheitlicher. Das so viele Menschen das nicht erkennen wollen liegt daran, dass sie den Ursprung des Gesetzes der Anziehung und den Zusammenhang, in dem es steht, ausblenden oder nicht kennen.</p>
<h3>Die Quelle</h3>
<h5><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/147px-Hermes_mercurius_trismegistus_siena_cathedral.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-293 alignright" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/147px-Hermes_mercurius_trismegistus_siena_cathedral.jpg" alt="Hermes Trismegistos" width="147" height="145" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/147px-Hermes_mercurius_trismegistus_siena_cathedral.jpg 147w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/09/147px-Hermes_mercurius_trismegistus_siena_cathedral-96x96.jpg 96w" sizes="(max-width: 147px) 100vw, 147px" /></a></h5>
<p>Das Gesetz der Anziehung geht zurück auf den uralten Text eines ägyptischen Philosophen, Gelehrten und spirituellem Lehrer. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermes_Trismegistos">Hermes Trismegistos</a>, der ca. im 3. Jahrhundert vor Christus gelebt haben soll; oder auch nicht. Neuere Forschungen kommen eher zu dem Ergebnis, das er eine Vermischung der ägyptischen Gottheit Thot und der griechischen Gottheit Hermes gewesen ist. Seine Schriften oder Lehren gelten heute als die &#8222;Hermetische Philosophie&#8220; bzw. Lehre. Die heute bekannteste der &#8222;hermetischen&#8220; Schriften ist das sog. Kybalion. Es wurde über Jahrhunderte hinweg als geheimes Wissen nur mündlich an Eingeweihte weiter gegeben und erst 1908 zum ersten mal schriftlich veröffentlicht.</p>
<p>Im Kybalion werden mehrere spirituelle &#8222;Prinzipien&#8220;, nach denen die Welt aufgebaut ist, benannt. Eines davon, auf das das Gesetz der Anziehung zurück geht, ist der Satz &#8222;Wie oben, so unten.; wie innen so aussen.&#8220; Damit ist gemeint, dass es auf allen Ebenen der &#8222;Wirklichkeit&#8220; die gleichen, Ordnung gebenden Prinzipien gibt und das die einzelnen Ebenen sich aneinander angleichen. Das Gesetz der Anziehung ist also der Quelle nach eher ein &#8222;Prinzip der Entsprechung&#8220;, oder &#8222;der Synchronisation oder der Angleichung.&#8220; Daraus wurde dann das Gesetz der Anziehung durch die Vermutung, dass wenn ich mich selbst in einen Zustand bringe, wie er bei der Erfüllung meines Wunsches wäre (gedankliche und emotionale Ebene), dann wird sich die materielle Ebene dem anpassen und mir meinen materiellen Wunsch auch erfüllen.</p>
<p>Soweit, so gut. Allerdings ist dabei aus dem Blick geraten, das das Kybalion eben mehr als nur dieses eine Prinzip enthält und das die anderen Prinzipien ebenso wirken und gelten. Und das bezieht sich auch auf das Gesetz der Anziehung. Denn es gibt eine Hierarchie unter den spirituellen Gesetzen, die man beachten muss.</p>
<h3>Das Gesetz der Polarität</h3>
<p>Ein Prinzip oder Gesetz, das dem Gesetz der Anziehung voran gestellt ist, ist z.B. das Gesetz der Polarität. Wir leben in einer dualen Welt. Sonst wäre jede Form der Erfahrung auf dieser Erde für uns nicht möglich. Heiss &#8211; kalt, hart &#8211; weich, alt &#8211; jung, hell &#8211; dunkel&#8230; Erfahrungen beruhen immer auf Gegensätzen. Auch wenn es &#8222;Grau-Töne&#8220; dazwischen gibt, die Grundlage für die Erfahrung geben die beiden Enden der &#8222;Skala&#8220;, die entgegen gesetzten Pole. Es gibt ausser der allumfassenden, spirituellen Liebe nichts auf dieser Erde/Welt, für das es kein Gegenteil, keinen anderen Pol gibt.</p>
<p>Dieses Prinzip oder Gesetz hat einen enormen Einfluss auf die Wirkung des Gesetzes der Anziehung, der von vielen nicht beachtet wird. Und das kann dramatische Folgen haben.</p>
<h3>Folgen / Risiken / Nebenwirkungen</h3>
<p>Die Gefahren bei der Nichtbeachtung des Gesetzes der Polarität bei der Anwendung des Gesetzes der Anziehung liegen auf vier unterschiedlichen Ebenen: 1. der andere Pol des Wunsches, 2. der Preis des Wunsches, 3. die Ebene der Motivation für diesen Wunsch und 4. die allgemeine Gültigkeit des Gesetzes der Polarität. Lass uns die Risiken im einzeln betrachten:</p>
<h5><strong>1. Dein Wunsch hat auch eine negative Seite!</strong></h5>
<p>Für jedes weisse Pferd, das Du auf dieser Welt in Bewegung setzt, setzt sich irgendwo anders auf dieser Welt ein schwarzes Pferd in Bewegung. Damit ist gemeint, dass Du Dir mit Deiner Wunscherfüllung nicht nur die von Dir gewünschte, positive Seite des Wunsches erfüllst, sondern damit auch gleichzeitig den Gegenpol aktivierst. Ohne das Du das willst oder beabsichtigst oder verändern könntest. Nur die positive Seite zu bekommen, ist nicht möglich. Der Erfolg, den Du Dir so sehr wünschst, wird Dir mehr Arbeit und neue Herausforderungen bringen. Der gewünschte Reichtum wird auf Kosten von irgendjemand anderem entstehen. Der von Dir ersehnte Traumpartner wird irgendwann seine Schattenseiten offenbaren und Dich vor neue Herausforderungen stellen. Jeder Wunsch ist mit einem Gegenpol behaftet, Ob Du es willst, oder nicht&#8230;</p>
<h5><strong>2. Jede &#8222;Wunscherfüllung&#8220; kostet einen Preis!</strong></h5>
<p>So wie Du mit der Erfüllung Deines Wunsches auch den Gegenpol ins Leben holst, so wirst Du auch für die Erfüllung Deines Wunsches einen Preis bezahlen müssen. Welcher das sein wird und wie hoch er ausfallen wird, dafür gibt es keine &#8222;Regel&#8220; und hängt von den Umständen ab. Es kann sein, das es nur der Gegenpol des Wunsches ist, es kann aber auch sein, dass neue Aufgaben oder Verluste dazu kommen.</p>
<p>Wenn Du Dich wunderst, dass Dein Wunsch trotz größter Anstrengung nicht erfüllt wird, kann es sein, dass Du unbewusst nicht bereit bist, den anstehenden Preis für Deine Wunscherfüllung zu bezahlen.</p>
<h5><strong>3. Entspringt Dein Wunsch einem Mangel-Denken?</strong></h5>
<p>Hast Du Dir Gedanken darüber gemacht, warum Du diesen Wunsch hast? Die meisten Wünsche entspringen einem Mangeldenken des Egos. Dein Ego ist immer damit beschäftigt, Dich abzusichern, sich Sorgen zu machen um Dein materielles Auskommen und es hungert nach Erfolg und Anerkennung. Insofern ist das Ego auch eine tolle &#8222;Wunsch-Produktions-Maschine&#8220;. Diese &#8222;Ego-Wünsche&#8220; bringen Dich aber selten weiter in Deiner seelischen Entwicklung. Vielleicht ist es in Deiner seelischen Entwicklung gerade garnicht &#8222;dran&#8220;, den von Dir so heiss ersehnten Wunsch erfüllt zu bekommen. Vielleicht steht eher an, Dich mit Deinen Sorgen und Ängsten auseinander zu setzen oder zu lernen, mit angeblichem Mangel umzugehen. Wenn Du aus Angst heraus diese Aufgabe aber nicht annimmst, sondern mit einem &#8222;Wunsch&#8220; dagegen arbeitest, wird die anstehende Aufgabe damit nicht gelöst. Mag sein, dass sich deshalb der Wunsch nicht erfüllt (was eine &#8222;gute&#8220; Lösung wäre&#8230;), kann aber auch sein, dass der Wunsch sich doch erfüllt. Die Aufgabe ist dadurch aber nicht weg, sondern verschiebt sich auf eine andere Ebene (meist eine tiefere) und wird Dich später im Leben dafür um so heftiger und unüberhörbarer einholen. Bei jeder Wiederholung dieses Prozesses deutlicher und konsequenter.</p>
<h5>4. Du ziehst nicht nur positive Dinge an!</h5>
<p>Das Gesetz der Anziehung wirkt nicht nur für Wünsche! Es wirkt für jedes Gefühl jeden Gedanken den Du hast! Du BIST ein mächtiger Schöpfer, mach Dir das bewusst! Alle Dinge, denen Du Deine Aufmerksamkeit schenkst, vermehren sich. Du hast also die Wahl, was sich in Deinem Leben vermehren soll&#8230; Glück und Zuversicht oder Sorgen und Ängste&#8230;? Oder ist Dir das Phänomen der &#8222;Selbsterfüllenden Prophezeiung&#8220; noch nicht begegnet?! Auch das ist ein Beweis für die Wirkung des Gesetzes der Anziehung&#8230;</p>
<p>Dieser Aspekt ist auch die Grundlage für die Wirkung bzw. Gültigkeit des Spiegelgesetzes, über das ich schon einen <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/du-bist-was-du-erlebst-das-spiegelgesetz-in-der-anwendung/">Beitrag</a> geschrieben habe. Das, was Du erlebst, ist ein Spiegel Deiner Selbst, Deiner Gedanken und Gefühle. So schwer das auch manchmal einzusehen ist&#8230;</p>
<h5>Fazit</h5>
<p>Ich möchte Dir das Gesetz der Anziehung nicht madig machen oder hier eine Schreckensvision aufzeichnen. Trotzdem glaube ich, dass Du über die Anwendung des Gesetzes gut nachdenken solltest. Oder, da das Prinzip ja immer gilt und Du es garnicht erst extra anwenden musst, kann man es vielleicht am besten so sagen: Achte auf Deine Gedanken, Gefühle und Wünsche. Überlege Dir die oben beschriebenen Risiken und Gefahren gut und wäge sorgfältig ab. Denn das Gesetz der Anziehung, oder wie ich es lieber nenne, das Gesetz der Resonanz (weil es um Angleichung geht, und in welche Richtung diese passiert, ist nicht immer sicher :-)), wirkt. Immer. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Sogar jetzt!</p>
<p>Du bist der Schöpfer von dem, was Du erlebst. Ob Du das akzeptierst oder nicht. Deine Gedanken und Gefühle erschaffen die Realität, in der Du Dich bewegst.</p>
<p>An dieser Stelle nochmal Danke an Daniela für dieses tolle Thema und ich freue mich über Reaktionen und Kommentare zu meinem Beitrag. Hat er Dir geholfen, eine neue Sichtweise auf das Gesetz der Anziehung zu bekommen? Ich würde mich freuen! Lass es mich in einem Kommentar wissen!<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-gesetz-der-anziehung-risiken-und-nebenwirkungen%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-gesetz-der-anziehung-risiken-und-nebenwirkungen%2F&text=Das%20Gesetz%20der%20Anziehung%20%E2%80%93%20Risiken%20und%20Nebenwirkungen" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Der Kreislauf der Entwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2015 17:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urprinzipien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Was ist Dein Bild von Entwicklung? Denkst Du, Entwicklung läuft stufenmäßig? Mal einen Schritt nach oben, dann Gleichstand, dann wieder eine Stufe hoch? Oder glaubst Du, Entwicklung geht rauf und runter, wie es gerade so passt? Oder denkst Du, Entwicklung geht kontinuierlich nach oben? Mein Bild von Entwicklung ist das einer Spirale&#8230; Die Dinge [&#8230;]</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist Dein Bild von Entwicklung?</p>
<p>Denkst Du, Entwicklung läuft stufenmäßig? Mal einen Schritt nach oben, dann Gleichstand, dann wieder eine Stufe hoch?</p>
<p>Oder glaubst Du, Entwicklung geht rauf und runter, wie es gerade so passt?</p>
<p>Oder denkst Du, Entwicklung geht kontinuierlich nach oben?</p>
<p>Mein Bild von Entwicklung ist das einer Spirale&#8230; Die Dinge entwickeln sich im Kreis und Du wirst immer &#8222;eine Ebene höher&#8220; getragen. Auch wenn Du das Gefühl hast, bestimmte Themen kommen immer wieder&#8230; aber eben auf einer anderen Ebene.</p>
<p>Besonders gut wird dieses Modell der Entwicklung durch die <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/chaos-oder-ordnung-was-hinter-den-dingen-steckt/">12 Prinzipien</a> dar gestellt. Wenn Du sie entsprechend der Reihenfolge der Tierkreiszeichen in eine Reihe bringst, bietet sich ein besonderes Entwicklungsmodell an.</p>
<p><span id="more-274"></span></p>
<p><strong>1. Das Prinzip des Aufbruches und der Aggression.</strong></p>
<p>Der Beginn ist reine Energie, ungerichtet und grenzenlos. Der Funke, der alles in Brand setzt, der Anstoss, der den Stein ins Rollen bringt, eine Idee, die Geburt eines Menschen. Der Anfang ist gemacht.</p>
<p><strong>2. Das Prinzip der Sinnenfreude und des Selbstwertes</strong></p>
<p>Was neu in diese Welt kommt, muss sich erstmal mit sich selbst beschäftigen. Seine Sinne wahrnehmen, den eigenen Wert, die eigene Bestimmung erforschen, in sich selbst verwurzelt sein. Sich selbst und das Leben in vollen Zügen erfahren, auskosten und geniessen.</p>
<p><strong>3. Das Prinzip der Kommunikation und des Austausches</strong></p>
<p>Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo das Alleinesein und das Leben auskosten nicht mehr reicht. Es braucht den Austausch mit der Umwelt, um zu wachsen.</p>
<p><strong>4. Das Prinzip des Gefühles und des Rhythmus</strong></p>
<p>Für den Austausch mit anderen, damit er gelingen kann, sind Mitgefühl, Empathie und ein gewisser Rhythmus unverzichtbar. Dies zu entwickeln ist die Aufgabe dieses Prinzips.</p>
<p><strong>5. Das Prinzip der Ausstrahlung und der Autorität</strong></p>
<p>Um sich beim Austausch mit anderen nicht selbst völlig zu verlieren, braucht es als &#8222;Ausgleich&#8220; das Prinzip der Ausstrahlung und der Autorität. Ich fliesse nicht nur mit dem anderen mit, sondern strahle selber etwas aus und kann auch etwas vermitteln, beisteuern zu dem gemeinsamen Austausch.</p>
<p><strong>6. Das Prinzip der Ordnung und der Vernunft</strong></p>
<p>Um den &#8222;anderen&#8220; in diesem Austausch nicht völlig zu unterdrücken bzw. gänzlich &#8222;autoritär&#8220; zu werden, braucht es eine ordnende Kraft. Hier helfen zunächst ordnende Regeln und Gesetze, auf die man sich einigt.</p>
<p><strong>7. Das Prinzip der Ästhetik und der Partnerschaft</strong></p>
<p>Wenn das Gefühl und das Herz noch dazu kommen zu diesem Austausch, sind wir auf der Stufe der gleichberechtigten Partnerschaft und der Liebe. Zwei Menschen sind mehr als die Summe ihrer Eigenschaften.</p>
<p><strong>8. Das Prinzip des radikalen Wandels</strong></p>
<p>In einer Situation des vollkommenen Glückes und der Harmonie, kommt das Prinzip des radikalen Wandels als eine zerstörerische Kraft daher. Aber es geht darum, den Blick wieder zu weiten und sich nicht an den alltäglichen und &#8222;irdischen&#8220; Dingen aufzuhalten. Dazu fehlt noch eine Dimension.</p>
<p><strong>9. Das Prinzip des Wachstums und der Sinnfindung</strong></p>
<p>Nach dem &#8222;Einbruch&#8220; geht es darum zu erkennen, dass es einen tieferen Sinn hinter den Erscheinungen gibt. Macht man sich auf die Suche nach diesem Sinn, beginnt man zu wachsen.</p>
<p><strong>10. Das Prinzip der Struktur und der Reduktion auf das Wesentliche</strong></p>
<p>Diese bis dahin unstrukturierte Suche braucht eine führende, eine leitende Hand. Hier kommt der &#8222;Lehrer&#8220; ins Spiel und zeigt Dir, auf welche Dinge Du Dich konzentrieren sollst und welche Du loslassen kannst. Das fällt nicht immer leicht. Oft erleben wir den Lehrer mit strenge Hand&#8230;</p>
<p><strong>11. Das Prinzip der Unabhängigkeit und der Originalität</strong></p>
<p>Als Gegenentwurf zum strengen Lehrer braucht es nun das Bild des &#8222;Narren&#8220;.  Weitere Entwicklung ist nur möglich, wenn die Strenge der Regeln des vorherigen Prinzipes aufgeweicht werden und die Unabhängigkeit ins Spiel kommt.</p>
<p><strong>12. Das Prinzip der Grenzauflösung</strong></p>
<p>Der Narr stellt mit seinem Humor und seiner Originalität alles bisher in Frage. Damit, dass nichts so wichtig ist, wie es am Anfang scheint, leutet er das letzte Prinzip ein. Die Auflösung des Kreislaufes. Und damit wird gleichzeitig die Möglichkeit für etwas Neues eröffnet. Denn das Prinzip der Grenzauflösung beinhaltet gleichzeitig schon die Suche, das Verlangen nach etwas Neuem. Nach einer neuen Ebene, nach einer neuen Dimension, nach einer neuen Schöpfung. Und bereitet damit schon den Boden für das nächste Auftreten des Prinzipes des Aufbruches und der Aggression. Und das ganze Spiel beginnt von vorn&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Was nützen Dir diese Erkenntnisse und dieser Kreislauf nun?</p>
<p>Zum einen weisst Du jetzt, dass es keinen Stillstand gibt. Die Prinzipien wechseln sich ab, eines folgt dem anderen, unausweichlich. Entwicklung verläuft immer über diesen Weg. Das heisst, wenn Du jetzt feststellst, dass Du in einem bestimmten Bereich gerade bei einem bestimmten Prinzip angekommen ist, dann weisst Du schon, was der nächste Schritt sein wird. Du kannst darauf warten, dass er kommt, oder Du kannst ihn selbsttätig einleiten bzw. forcieren. Denn jetzt weisst Du ja, welches Prinzip &#8222;als nächstes&#8220; an der Reihe ist, um die Entwicklung voran zu bringen.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung dieses Modells.</p>
<p>Wie lautet Dein persönliches Fazit aus diesem Modell?</p>
<p>&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fder-kreislauf-der-entwicklung%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fder-kreislauf-der-entwicklung%2F&text=Der%20Kreislauf%20der%20Entwicklung" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Chaos oder Ordnung? Was &#8222;hinter&#8220; den Dingen steckt&#8230;</title>
		<link>https://kraft-der-seele.de/Blog/einfuehrung-in-die-urprinzipien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2015 11:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[erfülltes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Woran glaubst Du? Bist Du der Meinung, alles, was wir hier auf Erden erfahren, ist Ausdruck eines ungeplanten Chaos? Denkst Du, alles hier hat sich nach den Regeln der Evolution entwickelt und folgt dem Prinzip &#8222;Überleben des Stärkeren&#8220;? Oder denkst Du, es gibt einen Plan hinter all dem? Glaubst Du an eine lenkende Macht, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/08/Fotolia_77458900_XS_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-268 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/08/Fotolia_77458900_XS_copyright-293x300.jpg" alt="Vector Abstract smoky waves background. Template brochure design" width="453" height="464" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/08/Fotolia_77458900_XS_copyright-293x300.jpg 293w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/08/Fotolia_77458900_XS_copyright-187x192.jpg 187w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/08/Fotolia_77458900_XS_copyright.jpg 357w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></a></p>
<p>Woran glaubst Du?</p>
<p>Bist Du der Meinung, alles, was wir hier auf Erden erfahren, ist Ausdruck eines ungeplanten Chaos? Denkst Du, alles hier hat sich nach den Regeln der Evolution entwickelt und folgt dem Prinzip &#8222;Überleben des Stärkeren&#8220;?</p>
<p>Oder denkst Du, es gibt einen Plan hinter all dem? Glaubst Du an eine lenkende Macht, die eingreift, wie es ihren Bedürfnissen gerade entspricht?</p>
<p>Suchst du nach dem Sinn hinter allem?</p>
<p>Ich bin nicht so vermessen zu behaupten, ich hätte die Antwort auf all diese Fragen gefunden. Aber ich bin bei meiner persönlichen Heldenreise und Sinnsuche auf Aspekte gestossen, die ich Dir hier gerne mitteilen möchte.</p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p>Wir alle kommen aus der Einheit, aus dem großen Ganzen.</p>
<p>Wir alle sind unterschiedliche Aspekte der allumfassenden Einheit. So verschieden wir sind, wie sind auf einer bestimmten Ebene alle miteinander verbunden. Über Generationen und Gattungen hinweg.</p>
<p>Du bist ein Funken göttlichen Lichts. Hier auf die Erde gekommen, um Erfahrungen zu machen und Dich weiter zu entwickeln. Du bist hier, um die nächste Erfahrung zu machen und Dein Schöpfungspotenzial zu entfalten.</p>
<p>Überrascht Dich das? Hälst Du das für spirituellen Blödsinn, der mit der Realität nichts zu tun hat? Suchst Du mehr handfestes Wissen als Floskeln?</p>
<p>Genauso ging es mir, als ich diese Weise zu Denken kennen gelernt habe. Deine Gedanken sind mir also nicht fremd ;-)</p>
<h4><strong>Lass uns am Anfang beginnen&#8230;</strong></h4>
<p>Bei welcher Schöpfungslehre wir auch immer anfangen, es beginnt immer mit der großen Einheit, mit dem Großen Ganzen. In der Bibel ist Gott der Ursprung von allem, in der Naturwissenschaft der Urknall, bei dem eine große Dichte an Masse (eben das große Ganze) sich plötzlich aufteilt. In anderen Schöpfungsmythen ist es die eine Gottheit, die sich in unterschiedliche Aspekte teilt.</p>
<p><strong>Der Anfang ist also überall gleich. Das Große Ganze, die Einheit aller Dinge.</strong></p>
<p>In dieser Einheit ist keine Erfahrung möglich. Warum? Weil eine Erfahrung Gegensätze braucht. Heiss und kalt, trocken und nass, groß und klein usw&#8230;</p>
<h4>Die Welt der Dualität</h4>
<p>Das bedeutet, um von der Einheit in die Welt der Erfahrungen einsteigen zu könne, braucht es die Aufteilung in die Dualität. <strong>Wir leben in einer Welt der Dualität.</strong> Das bedeutet auch, dass alles auf dieser Welt zwei Seiten hat, von allem gibt es den anderen Pol, die &#8222;Gegenseite&#8220;. Um im Schöpfungsmythos zu bleiben, lass uns diese beiden Pole <strong>&#8222;Männlich&#8220; und &#8222;Weiblich&#8220;</strong> nennen, ohne daraus eine Wertung zu machen und ohne sie mit Mann und Frau gleichzusetzen.</p>
<p>Diese beiden Pole teilen sich wiederum in zwei weitere Zustände auf.</p>
<h4>Die 4 Elemente</h4>
<p>Der &#8222;männliche&#8220; Pol teilt sich in das verzehrende und schützende <strong>Feuer</strong> und in die dynamische und bewegliche <strong>Luft</strong>.</p>
<p>Der &#8222;weibliche&#8220; Pol teilt sich in das aufnehmende und lebenspendende <strong>Wasser</strong> und in die nährende und formgebende <strong>Erde</strong>.</p>
<p>Die Ordnung der 4 Elemente, aus denen die gesamte Schöpfung besteht.</p>
<p>Jedes dieser Elemente kommt in drei verschiedenen Ausprägungen vor&#8230;</p>
<p><strong>1. Initiierend und Zielgerichtet</strong>: Hier taucht das Element in seiner dynamischsten und ursprünglichsten Form auf (Beim Feuer z.B. der Funke)</p>
<p><strong>2. Stabil und Loyal</strong>: Die Eigenschaften des Elementes sind weniger Dynamisch und ungestüm, dafür aber standhaft und verlässlich (z.B. das lodernde Feuer, die Flamme)</p>
<p><strong>3. Veränderlich und flexibel: </strong> Die Eigenschaften des Elementes sind nicht mehr so fest, sondern verringern sich zugunsten der anderen Elemente (z.B. die Glut)</p>
<h4>Die 12 Lebens- oder Urprinzipien</h4>
<p>Durch diese 3-Teilung der Elemente gelangen wir zu 12 grundlegenden Prinzipien, die das Leben bestimmen bzw. eine &#8222;Ordnung&#8220; vermitteln.</p>
<p>Die 12 Prinzipien sind:</p>
<p><strong>Männlich, Element Feuer:</strong></p>
<p>1. Das Prinzip des Aufbruches und der Aggression</p>
<p>2. Das Prinzip der Ausstrahlung und der Autorität</p>
<p>3. Das Prinzip des Wachstums und der Sinnfindung</p>
<p><strong>Männlich, Element Luft:</strong></p>
<p>1. Das Prinzip der Harmonie, der Ästhetik und der Partnerschaft</p>
<p>2. Das Prinzip der Kommunikation und des Austausches</p>
<p>3. Das Prinzip der Unabhängigkeit und der Originalität</p>
<p><strong>Weiblich, Element Wasser:</strong></p>
<p>1. Das Prinzip des Gefühles und des Rhythmus</p>
<p>2. Das Prinzip des radikalen Wandels</p>
<p>3. Das Prinzip der Grenzauflösung</p>
<p><strong>Weiblich, Element Erde:</strong></p>
<p>1. Das Prinzip der Sinnenfreude und des Selbstwertes</p>
<p>2. Das Prinzip der Ordnung und der Vernunft</p>
<p>3. Das Prinzip der Struktur und der Reduktion auf das Wesentliche</p>
<p>Mit diesen 12 Prinzipien ist die Komplexität der Schöpfung umfassend beschrieben, ohne sie zu sehr zu reduzieren. Mit ihrer Hilfe bekommst Du eine völlig neue Sicht auf den Begriff &#8222;Ganzheitlichkeit&#8220;. Du wirst feststellen, dass etwas wirklich erst dann ganzheitlich und &#8222;komplett&#8220; ist, wenn alle 12 Prinzipien daran beteiligt sind bzw. erkennbar sind.</p>
<p>Besonders gute Filme oder Theaterstücke zeichnen sich z.B. darin aus, dass in Ihnen alle 12 Prinzipien zur Geltung kommen. Dann sind sie ein wirkliches Abbild des Lebens.</p>
<p>Wenn Du Dich viel mit Astrologie beschäftigst, wirst Du festgestellt haben, dass diese 12 Prinzipien den 12 Sternbildern bzw. Tierkreiszeichen entsprechen. Das bedeutet nicht, das das System der Prinzipien ein astrologisches System ist. Vielmehr ist die Astrologie eine Lehre, die die Arbeit mit den 12 Prinzipien besonders ernst nimmt und in der sich die 12 Prinzipien besonders gut abbilden lassen. Die 12 Prinzipien ziehen sich aber durch die gesamte Schöpfung, nicht nur durch die Astrologie.</p>
<p>Das bedeutet für Dich und für Dein Leben, dass es für Dich darum gehen könnte, möglichst alle Prinzipien wieder zu finden und an deren Entwicklung zu arbeiten. Wenn Du das &#8222;Ziel&#8220; hast, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.</p>
<p>Bei der Anmeldung für meinen Newsletter erhälst Du als Dankeschön einen von mir entwickelten, kurzen &#8222;Test&#8220;, der Dir einen ersten Einblick in die Umsetzung der einzelnen Prinzipien in Deinem Leben erlaubt. Weiterhin bekommst Du dann jeden Monat einen Newsletter von mir, in dem ich auf eines der Prinzipien besonders eingehe und Dir Tipps, Übungen und Umsetzungsmöglichkeiten für dieses Prinzip an die Hand gebe.</p>
<p>Ich freue mich auf Deine Anmeldung oder einen Kommentar von Dir, ob Du Dich in der Idee der Prinzipien wieder finden kannst.</p>
<p>&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Feinfuehrung-in-die-urprinzipien%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Feinfuehrung-in-die-urprinzipien%2F&text=Chaos%20oder%20Ordnung%3F%20Was%20%E2%80%9Ehinter%E2%80%9C%20den%20Dingen%20steckt%E2%80%A6" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Du bist, was Du erlebst: Das Spiegelgesetz in der Anwendung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2015 16:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du glaubst, alles, was um Dich herum geschieht sei nur &#8222;Zufall&#8220; und habe mit Dir selbst nichts zu tun? Du glaubst, Du bist das Opfer widriger Umstände und könntest daran nichts ändern? Du findest Dich immer wieder in den gleichen, misslichen Situationen wieder und glaubst, Du könntest daran nichts ändern? Ich will Dir diesen Glauben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-185" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright-300x214.jpg" alt="Das Spiegelgesetz in der Anwendung" width="540" height="385" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright-300x214.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright-648x463.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright-269x192.jpg 269w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_61003453_S_copyright.jpg 849w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a></p>
<p>Du glaubst, alles, was um Dich herum geschieht sei nur &#8222;Zufall&#8220; und habe mit Dir selbst nichts zu tun?</p>
<p>Du glaubst, Du bist das Opfer widriger Umstände und könntest daran nichts ändern?</p>
<p>Du findest Dich immer wieder in den gleichen, misslichen Situationen wieder und glaubst, Du könntest daran nichts ändern?</p>
<p>Ich will Dir diesen Glauben nicht nehmen, denn er ist bestimmt wichtig für Dich.</p>
<p><em><strong>Aber:</strong></em></p>
<p>Was wäre, wenn Du den Dingen, die um Dich herum passieren, nicht einfach ausgeliefert wärst?</p>
<p>Was wäre, wenn Du diese Dinge vielmehr dazu nutzen könntest, Dich weiter zu entwickeln?</p>
<p>Was wäre, wenn Dir diese Dinge einen wörtlichen Spiegel vorhalten über das , was <em><strong>IN DIR</strong></em> vor geht und was einer Veränderung, einer Entwicklung bedarf?</p>
<p>Was wäre, wenn Du die Dinge, die um Dich herum geschehen nutzen könntest, um eine wesentlich bessere Version von Dir selber zu erschaffen?</p>
<p>Was wäre, wenn Du dadurch letztendlich auch die Welt um Dich herum neu erschaffen könntest und plötzlich nicht mehr Opfer, sondern Schöpfer Deiner Umwelt werden könntest?</p>
<p>Gewagte Idee(n) ?!</p>
<p>Ich zeige Dir hier, wie es geht:</p>
<p><span id="more-260"></span></p>
<p>Bevor wir in die Praxis einsteigen, noch ein kurzer Ausflug in die Theorie. Denn vielleicht geht es Dir wie mir am Anfang, dass Du diese Idee, das das, was Du wahrnimmst, eine Menge mit Dir selbst zu tun hat, für sehr gewagt und geradezu unvorstellbar hältst.</p>
<p>Wenn wir uns die &#8222;passive&#8220; Seite der Wahrnehmung ansehen, dann kommt das Spiegelgesetz ins Spiel, wenn es um die Wahrnehmungsfilter geht. Um Dich herum passieren eine Menge Dinge. So viel, das Du sie gar nicht alle gleichzeitig wahrnehmen kannst. Das würde Dich und Dein Gehirn komplett überfordern. Also baut das Gehirn Filter in Deine Wahrnehmung ein. Filter, die bestimmen, welche Wahrnehmung Du bewusst machst und welche Dein Bewusstsein nicht erreichen. Damit greift Dein Gehirn in Deine Wahrnehmung ein und bestimmt, was Du wahrnimmst und was nicht. Worauf Du reagierst und worauf nicht. Und dieser Prozess sagt eine Menge aus über Dich selbst. Denn welche Filter zur Anwendung kommen, ist bestimmt durch ganz viele Faktoren, die sehr individuell und sehr persönlich sind.</p>
<p>Aber Wahrnehmung hat auch eine aktive Seite. Es gibt inzwischen viele Forschungsergebnisse der Hirnforschung dazu, das Wahrnehmung nicht nur ein passiver Prozess ist, sondern das sie aktiv in das, was Du wahrnimmst, eingreift. Optische Täuschungen, Vexierbilder und ähnliches sind eindrucksvolle Beweise dafür.</p>
<p>Aber auch die Psychologie hat hierfür Belege&#8230; Die geht vor allem auf die Theorie des Wiederholungszwanges von Sigmund Freund zurück. Hier geht es im Kern darum, dass wir Menschen dazu neigen, uns immer wieder in die gleichen Situationen zu begeben, weil wir sie kennen und sie uns vertraut sind. Fatalerweise gilt das aber eben nicht nur für Situationen, die wir gerne durch leben und angenehm finden, sondern eben auch für Situationen, die wir gar nicht mögen, die wir im Gegenteil sogar meiden wollen und unter denen wir leiden. Manchmal ist hier eben das &#8222;bekannte Unglück&#8220; besser als das &#8222;unbekannte Glück&#8220;. Und auch wenn Du hinterher denkst, Du hättest mit dieser Situation doch überhaupt nichts zu tun gehabt und sie ist dir &#8222;einfach so&#8220; passiert&#8230; Die Situation ist durch Dein Dazutun, durch Deine &#8222;Mitarbeit&#8220; entstanden.</p>
<p>Du hast also die Wahl. Dich entweder als &#8222;Opfer&#8220; der Umstände zu fühlen und alles so weiter zu machen, wie bisher. Oder Du entscheidest Dich dafür, Verantwortung für das, was Du erlebst zu übernehmen und es dadurch zu verändern. Und das ist möglich, immer.</p>
<p>Natürlich gibt es auch die eindimensionale Möglichkeit, das Spiegelgesetz zu nutzen. Zum Beispiel kann Dich die Unordnung in Deiner Wohnung auf Deine eigene, innere Unordnung hinweisen. Oder äußere Unruhe kann ein Hinweis auf innere Unruhe sein. Das ist sozusagen die &#8222;einfache&#8220; Anwendung des Spiegelgesetzes. Aber es gibt noch eine andere, kompliziertere Möglichkeit, die ich Dir hier vorstelle:</p>
<p><em><strong>Die Schritte in der Praxis:</strong></em></p>
<h5>1. Schritt: Nimm die Situation und vor allem Deine Gefühle wahr</h5>
<p>Das klingt im ersten Moment ganz einfach, ist aber bei näherem Hinsehen garnicht so leicht, vor allem in emotional aufgewühlten Situationen. Aber genau darum geht es. In diesen Situationen kommt es darauf an, wieder &#8222;nüchtern&#8220; auf die Sache zu blicken und die Situation von Deinen Gefühlen zu trennen. Also, nimm genau wahr, was um Dich herum geschieht und welche Gefühle das in Dir auslöst.</p>
<p><strong>Beispiel 1:</strong></p>
<p>Du erlebst immer wieder, dass Deine Partnerin/Dein Partner Dinge liegen läßt und Unordnung produziert. Du ärgerst Dich darüber, dass sie/er Absprachen nicht einhält und Du immer wieder darauf hin weisen musst.</p>
<p><strong>Beispiel 2:</strong></p>
<p>Du gehst mit einem Freund essen. Am Nachbartisch reden zwei Menschen so laut miteinander, dass ein ruhiges Gespräch zwischen Dir und Deinem Freund nicht möglich ist. Du ärgerst Dich über das Verhalten der anderen Menschen und darüber, dass Du es nicht verändern kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>2. Schritt: Was ärgert Dich genau?</h5>
<p>Suche in der Situation oder im Verhalten der anderen Menschen genau das, was die Emotionen in Dir auslöst. Versuche, es mit einem Wort zu beschreiben.</p>
<p><strong>Beispiel 1:</strong></p>
<p>An Deiner Partnerin/Partner ärgert Dich vor allem die <em><strong>Gedankenlosigkeit.</strong></em></p>
<p><strong>Beispiel 2:</strong></p>
<p>Am Verhalten der anderen Gäste ärgert Dich vor allem die <em><strong>Rücksichtslosigkeit.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>3. Schritt: Der &#8222;Turning-Point&#8220;, die andere Seite der Medaille</h5>
<p>Alles im Leben hat zwei Seiten&#8230; Nun kommt es darauf an, dass Du die positive Seite des Verhaltens, der Situation, die Dich ärgert, heraus arbeitest. Auch wenn es ganz einfach klingt, das ist ein sehr individueller Prozess. Weil es von manchen Medaillen mehrere, andere Seiten gibt und es ist wichtig, das Du für Dich heraus findest, was DEINE andere Seite der Medaille ist.</p>
<p>Wenn Dir das schwer fällt, stell Dir vor, Du bist Chef einer Firma und hast einen Mitarbeiter mit genau dieser Eigenschaft, die Du in Schritt zwei heraus gearbeitet hast. Dann stell Dir die Frage, in welchem Bereich, für welches Projekt würdest Du genau diesen Mitarbeiter einsetzen? Wofür wäre er mit seinen Fähigkeiten bestens geeignet? Dann findest Du die andere Seite der Medaille leichter :-)</p>
<p><strong>Beispiel 1:</strong></p>
<p>Die andere Seite der Medaille &#8222;Gedankenlosigkeit&#8220; könnte sein, das dieser jemand sehr fokussiert und konzentriert auf eine Aufgabe ist. Und das unwichtige drumherum &#8222;vergessen&#8220; kann. Also: <strong>Fokussierung / Konzentration</strong></p>
<p><strong>Beispiel 2:</strong></p>
<p>Die andere Seite der Medaille &#8222;Rücksichtslosigkeit&#8220; könnte sein, das da jemand seine eigenen Interessen in den Vordergrund stellt oder einfach sehr bei sich und seinen Bedürfnissen ist. Also: <strong>Eigene Bedürfnisse in den Vordergrund stellen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>4. Schritt: Was hat das mit Dir zu tun?</h5>
<p>Wenn Du die &#8222;positive&#8220; Seite der Medaille gefunden hast, dann stelle Dir diese Frage:</p>
<p><strong><em>Was hindert mich daran, genau diese Eigenschaft</em></strong> (die positive Seite der Medaille) <strong><em>mehr auszuleben?</em></strong></p>
<p>Der Hintergrund ist, dass Du offensichtlich eine Eigenschaft von Dir ausleben möchtest, diese aber in Deiner Geschichte / Kindheit negativ besetzt wurde. Da Du sie deshalb bei Dir selbst als Bedürfnis nicht mehr wahrnehmen kannst, fällt sie dir &#8222;im Aussen&#8220; auf, aber eben mit ihrer negativen Ausprägung, die Dich ärgert. Vor allem ärgert Dich aber, dass sich hier jemand etwas &#8222;nimmt&#8220;, was Du Dir selbst &#8222;verboten&#8220; hast&#8230; :-)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>5. Schritt: Lebe die positive Seite der Medaille mehr</h5>
<p>Das ist der Schritt der Veränderung. Lebe die positive Seite der von Dir erkannten Medaille und Du wirst merken, dass Du solche Situationen immer weniger wahr nimmst&#8230; :-)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das sind meine Erkenntnisse zum Spiegelgesetz.</p>
<p>Welche Situationen kommen in Deinem Leben immer wieder vor und ärgern Dich? Schreib mir einen Kommentar dazu!</p>
<p>Viel Erfolg bei der Anwendung des Spiegelgesetzes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-spiegelgesetz-in-der-anwendung%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdas-spiegelgesetz-in-der-anwendung%2F&text=Du%20bist%2C%20was%20Du%20erlebst%3A%20Das%20Spiegelgesetz%20in%20der%20Anwendung" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Spiritualität und Coaching: Ein Gegensatz?</title>
		<link>https://kraft-der-seele.de/Blog/spiritualitaet-und-coaching-ein-gegensatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 16:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Mein Coaching- und Blogger &#8211; Kollege Markus Väth ruft in seinem Blog zu einer Blog-Parade auf. Das Thema  ist: &#8222;Glauben und Coaching&#8220;. Obwohl die Blogparade nur bis zum 24.5. 15 geht, habe ich mich entschlossen, mich noch daran zu beteiligen. Denn ich finde dieses Thema hoch spannend und gebe in diesem Beitrag gerne Einblick [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2.png"><img loading="lazy" class=" size-medium wp-image-219 alignleft" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-225x300.png" alt="Altar2" width="225" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-225x300.png 225w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-768x1024.png 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-648x864.png 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-144x192.png 144w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2.png 960w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Mein Coaching- und Blogger &#8211; Kollege <a href="https://markusvaeth.com/">Markus Väth</a> ruft in seinem <a href="https://markusvaeth.com/kolumne/" class="broken_link">Blog</a> zu einer Blog-Parade auf. Das Thema  ist: &#8222;Glauben und Coaching&#8220;. Obwohl die Blogparade nur bis zum 24.5. 15 geht, habe ich mich entschlossen, mich noch daran zu beteiligen. Denn ich finde dieses Thema hoch spannend und gebe in diesem Beitrag gerne Einblick in meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>&#8222;Glauben&#8220; und &#8222;Coaching&#8220; , geht das zusammen? Aus meiner Sicht geht es eher um die Frage: Geht das überhaupt getrennt?!. In meinem Beitrag erfährst Du, warum ich das so sehe&#8230;</p>
<p><span id="more-218"></span></p>
<p><strong>Warum Coaching?</strong></p>
<p>Warum sucht sich ein Mensch einen Coach? Weil er vor einem Problem in seinem Leben steht, dessen Überwindung oder Lösung Unterstützung benötigt; weil er immer wieder die selben Erfahrungen macht und dies beenden möchte; weil er sich immer wieder in den gleichen Situationen vorfindet und keine Erklärung dafür hat; weil er mit Abstand auf sein Leben blicken, es neu sortieren und ausrichten möchte; weil er Unterstützung braucht, wobei auch immer&#8230;</p>
<p>Es gibt vielfältige Gründe, einen Coach aufzusuchen. Das gemeinsame an diesen Anliegen ist aber meist, das es um nicht vorhandene Ressourcen bzw. Kompetenzen geht. Diese Ebene ist schnell &#8222;bearbeitet&#8220;. Kompetenzen lassen sich leicht vermitteln, wenn es &#8222;nur&#8220; um die notwendigen &#8222;Techniken&#8220; geht. Bleibt das Anliegen auf dieser Ebene, wird das Thema Spiritualität kaum bis gar nicht berührt und man trennt sich nach wenigen Sitzungen wieder voneinander. Allenfalls bei der Suche nach Ressourcen, die hilfreich sind für die Problemlösung, kommt die Frage nach dem Glauben vor. Aber immer nur fragend, nicht &#8222;belehrend&#8220;. Ansonsten gilt: Technik erlernt, angewendet, Problem gelöst und gut&#8230;</p>
<p>Im Sinne von &#8222;repariere nichts, was nicht kaputt ist&#8220;, lasse ich es dann auch so stehen. Wohl wissend, das es noch eine andere Ebene gibt, die aber nicht zwangsläufig berührt werden muss.</p>
<p><strong>Mehr als Techniken lernen&#8230;</strong></p>
<p>Diese andere Ebene kommt immer dann ins Spiel, wenn es nicht mehr &#8222;nur&#8220; alleine um zu erlernende Kompetenzen geht. Wenn es um wiederholtes Scheitern, um Situationen, die trotz erlernter Fähigkeiten immer wieder vorkommen, um erlebte Ausweglosigkeit geht, dann wird deutlich, das hinter dem vom Kunden wahrgenommenem &#8222;Scheitern&#8220; etwas anderes stecken muss als nur die nicht vorhandene Fähigkeit, mit der schwierigen Situation anders umzugehen.</p>
<p>Und damit meine ich nicht tiefer liegende, psychische Probleme oder Störungen, sondern <strong>die Frage nach dem Sinn bzw. der Lebensaufgabe</strong>. Hier wird deutlich, dass hinter der scheinbar nicht lösbaren und immer wieder kehrenden Aufgabe ein tieferer Sinn steckt. Eine Lebensaufgabe, die auf einer anderen Ebene gelöst und bearbeitet werden muss, als in der konkreten Situation.</p>
<p>Um diesen Prozess zu verstehen und zu bearbeiten, muss man sich auf die von Markus Väth in seinem Beitrag angesprochenen Ebenen von Sinn, Glaube und Spiritualität begeben, sonst macht das Coaching im wahrsten Sinne des Wortes keinen &#8222;Sinn&#8220;.</p>
<p><strong>Die Lebensaufgabe</strong></p>
<p>Was meine ich mit &#8222;Lebensaufgabe&#8220; genau?</p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, fange ich ganz von vorne an&#8230; Bei der Frage: Warum sind wir eigentlich hier auf der Erde? Was ist der Sinn?</p>
<p>Verschiedene Religionen und Richtungen der Philosophie bieten die verschiedensten Antworten auf diese Frage an. Was immer wir tun im Leben, wir stossen irgendwann an den Punkt, uns mit dieser Frage auseinander zu setzen und eine Entscheidung zu treffen. Ich sage also nicht, dass meine Antwort auf diese Frage die einzig gültige ist. Aber es hilft, sich im Coaching-Prozess damit zu beschäftigen und verschiedene Antworten auf ihre Passgenauigkeit und ihren Nutzen für den Kunden zu beleuchten.</p>
<p>Ich glaube folgendes: Jedes Lebewesen besitzt eine Seele und jede Seele strebt nach Entwicklung und Ganzheit. Dabei geht es mir nicht um strenge, vorgelegte Konzepte wie z.B. beim Buddhismus. Auch das Konzept vom Karma finde ich hier eher nicht hilfreich. Ich gehe davon aus, dass wir hier sind, weil unsere Seele Erfahrungen machen will und daran wachsen will. Sie führt uns, solange wir die anstehende  Aufgabe nicht lösen, in immer wieder das gleiche Problemfeld und wiederholt das Szenario, bis die Aufgabe gelöst ist. Dann kommt die nächste Aufgabe. Und ich glaube auch, das das &#8222;Programm&#8220; schon vor der Geburt feststeht. Unsere Seele hat es sich so ausgesucht, genau diese Erfahrungen zu machen.</p>
<p><div id="attachment_229" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1.jpeg"><img aria-describedby="caption-attachment-229" loading="lazy" class="size-medium wp-image-229" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg" alt="Mein &quot;Hausaltar&quot; " width="300" height="225" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-1024x768.jpeg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-648x486.jpeg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-256x192.jpeg 256w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-229" class="wp-caption-text">Mein &#8222;Hausaltar&#8220;</p></div></p>
<p><strong>Das Große Ganze dahinter&#8230;</strong></p>
<p>Dies geschieht aus meiner Sicht aus zwei Gründen: Zum einen geht es darum, Erfahrungen zu machen. Jede Seele ist ein Teil des Großen Ganzen, ein Teil Gottes. Da Gott aber alles in sich vereint und es dort keine Gegensätze gibt, gibt es dort auch keine Erfahrung. Die gibt es nur in der Welt der Gegensätzlichkeiten und Polaritäten. Hier will unsere Seele sich erfahren.</p>
<p>Der andere Aspekt ist die Sehnsucht der Seele nach der Erfahrung der Ganzheit auch hier auf der Erde. Sie will einerseits hier sein, um sich zu erfahren, andererseits aber auch wieder die Erfahrung des All-Eins-Seins hier auf der Erde machen. Um diesen Zustand zu erreichen, sind ebenfalls die anstehenden Entwicklungsaufgaben zu lösen.</p>
<p>Damit geht der Coachingprozess weit über das reine Erlernen von Fähigkeiten hinaus. Es geht vielmehr darum, die anstehenden Lebensaufgaben zu erkennen und zu bearbeiten. Um diese Themen zu finden gibt es verschiedene Möglichkeiten: zum einen bietet die augenblickliche Situation / das Problem auf einer symbolischen Ebene genügend Hinweise für die Lebensaufgabe. Das Geburtsbild aus dem Horoskop bietet eine Fülle von Anregungen, genauso, wenn man möchte, die Nummerologie. Besser als solche &#8222;Systeme&#8220; ist es allerdings, die augenblickliche Situation inkl. körperlicher Beschwerden auf der Symbol-Ebene zu deuten und so die anstehenden Aufgaben heraus zu kristallisieren.</p>
<p>Berührt der Coachingprozess hier nicht den Bereich der Therapie? Das kommt aus meiner Sicht auf die Schwere der zu lösenden Aufgabe an und auf die Möglichkeiten, Zugänge zu ihr zu finden.</p>
<p>Als systemisch denkender Mensch und Coach muss ich nicht auf meiner Sichtweise bestehen und bin offen für die Erklärungsmodelle meiner Kunden. Dafür lässt sich mein Erklärungsmodell auf verschiedene Ebenen hinunter brechen. Die Prinzipien von Entwicklung, Sinn und Fähigkeiten/Stärken lassen sich auf vielen Ebenen und in vielen Bereichen zur Unterstützung des Kunden anwenden. Ob es soweit geht, dass man wirklich Krankheitsbilder im Sinne von Rüdiger Dahlke deutet, oder das Geburtsbild befragt und daraus Aufgaben ableitet, richtet sich nach der Offenheit und dem spirituellem Hintergrund des Kunden. Dafür muss man natürlich im Rahmen des Coachings auch darüber sprechen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang mache ich aus meinen persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen keinen Hehl. Aber ohne zu missionieren bzw. dogmatisch zu sein.</p>
<p>Ich hoffe, ich habe die Fragen der Blogparade damit ausreichend beantwortet und bedanke mich hiermit für das spannende Thema!</p>
<p>Bilderquelle: Privat, Fotos bearbeitet von Steffi Arlt von <a href="https://www.arlt-entertainment.de/">Arlt Entertainment</a><ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fspiritualitaet-und-coaching-ein-gegensatz%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fspiritualitaet-und-coaching-ein-gegensatz%2F&text=Spiritualit%C3%A4t%20und%20Coaching%3A%20Ein%20Gegensatz%3F" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Die 6 erfolgreichsten Wege, um Deine Vision zu realisieren</title>
		<link>https://kraft-der-seele.de/Blog/die-6-erfolgreichsten-wege-um-deine-vision-zu-realisieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 17:24:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Umsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Widestand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast Deine Vision von Deinem Leben gefunden? Glückwunsch! Gute Arbeit! Jetzt geht es ja &#8222;nur noch&#8220; darum, sie zum Leben zu erwecken und Wirklichkeit werden zu lassen. Ganz einfach, oder?! Doch nicht? Hier findest Du die 5 unverzichtbaren Zutaten, um Deine Vision ins Leben zu holen. Die schlechte Nachricht vorweg: Es soll ja Menschen geben, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-201" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-300x214.jpg" alt="Seifenblase Adè" width="300" height="214" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-300x214.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-648x463.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-269x192.jpg 269w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright.jpg 849w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Du hast Deine Vision von Deinem Leben gefunden? Glückwunsch! Gute Arbeit! Jetzt geht es ja &#8222;nur noch&#8220; darum, sie zum Leben zu erwecken und Wirklichkeit werden zu lassen. Ganz einfach, oder?! Doch nicht? Hier findest Du die 5 unverzichtbaren Zutaten, um Deine Vision ins Leben zu holen.</p>
<p><span id="more-200"></span></p>
<p>Die schlechte Nachricht vorweg: Es soll ja Menschen geben, die glauben, wenn Sie Ihre Vision gefunden haben, müssen Sie sich nur noch in den Liegestuhl setzen, in den Himmel sehen und an ihre Vision denken. Dann wird sie schon &#8222;ganz von selbst&#8220; in´s Leben kommen.</p>
<p>Die harte Botschaft lautet: SO funktioniert es leider nicht. Es braucht schon Deine Beteiligung und Dein Zutun. Ich zeige Dir hier die 5 wichtigsten Zutaten:</p>
<p><strong>1. Macht Deine Vision Dir WIRKLICH Freude?</strong></p>
<p>Bevor Du gleich: &#8222;Ja, natürlich, was soll die blöde Frage? Sonst hätte ich meine Vision ja nicht!&#8220; protestierst, lass uns nochmal genauer hinschauen. Das ist nämlich so eine Sache mit der &#8222;<em>Freude</em>&#8222;.</p>
<p>Die wichtige Frage dabei ist nämlich die Frage nach Deiner Motivation. Mal angenommen, Deine Vision hätte keinerlei positive Auswirkungen für Dich persönlich. Du bekommst KEINE Anerkennung von anderen für das, was Du da in Deiner Vision tust. Du verdienst KEIN Geld mit dem, was Du da tust. Überhaupt nimmt es kaum jemand wahr. Niemand nimmt Notiz von dem, was Du da tust und von Dir.</p>
<p>UND?! Wie sieht es jetzt aus mit Deiner Freude? Macht Dir auch diese Vorstellung noch Freude? Macht es Dir Spass, Dich in Deine Vision zu versetzen und Dir dabei auch vorzustellen, dass sich NIEMAND dafür interessiert, was Du da tust?</p>
<p>Viele spirituelle Lehren unterscheiden zwischen &#8222;Ego&#8220; und &#8222;Seele&#8220;. In dieser Vorstellung könnte man sagen, dass alles, was dem Ego dient, also Anerkennung, Ruhm, Reichtum usw., nicht geeignet ist, um Deine Vision real werden zu lassen. Warum nicht? Weil Du dann abhängig bist von aussen. Und das ist genau das, worum es in einer Vision nicht geht. Es geht dabei darum, <em><strong>DEINEN Weg</strong> </em>und <em><strong>DEINE Vision</strong> </em>zu finden.</p>
<p>Die &#8222;Seele&#8220; freut sich an Dingen, in denen Du Dich ausdrücken kannst und die Dich Dich selber vergessen lassen. Dinge, in denen Du aufgehst. Nimm als Beispiel bedeutende Künstler. Würden Sie sich daran orientieren, was andere sehen wollen, würde Ihnen kein Bild wirklich gelingen. Sie würden niemanden berühren. Wenn Sie aber sich und ihre Gefühle in den Bildern ausdrücken, dann erreichen Sie auch die Menschen mit ihren Bildern.</p>
<p>Also frage Dich, was Dir wirklich Freude bereitet, worin Du aufgehst und Dich ausdrücke kannst.</p>
<p><strong>2. Positive Emotionen</strong></p>
<p>Deine Vision braucht einen ganzen Strauss positiver Emotionen. Dir muss es richtig Spass und Freude machen, Dir vorzustellen, dass sie real geworden ist. Und es muss Dich regelrecht dazu drängen, Schritte zur Verwirklichung Deiner Vision auch umzusetzen.</p>
<p><strong>3. Tu so, als sei Deine Vision schon real</strong></p>
<p>Warum warten?! Tu doch einfach so oft wie möglich so, als sein Deine Vision schon Realität. Und wenn Du Dich nur für Dich selbst in die Stimmung bringst, als sei alles schon so, wie Du es Dir in der Zukunft ausmalst.</p>
<p>Du wirst sehen, Du wirst die Welt dann plötzlich mit ganz anderen Augen sehen ;-)</p>
<p><strong>4. Zahle den Preis!</strong></p>
<p>Wieder sowas unangenehmes&#8230; Du musst bereit sein, den Preis für Deine Vision zu zahlen.</p>
<p>Alles im Leben hat zwei Seiten, Vorteile und Nachteile. Und das gilt, so &#8222;blöd&#8220; das auch ist, auch für Deine Vision. Also überlege Dir, welchen &#8222;Preis&#8220; wirst Du für Deine Vision zahlen müssen? Wirst Du Beziehungen verändern müssen? Wirst Du evtl. finanzielle Einbussen haben? Versetz Dich in Deine Vision und überleg Dir, was sich verändert und wie es Dir mit diesen Veränderungen geht. Dort, wo es sich unangenehm anfühlt, dort zahlst Du einen Preis.</p>
<p>Und dann frage Dich, ob Du WIRLICH bereit bist, diesen Preis zu zahlen. Wenn ja, dann mache es Dir immer wieder bewußt, dass dieser Preis zu zahlen ist und stelle Dich darauf ein.</p>
<p><strong>5. Arbeite täglich (wirklich!) daran&#8230;</strong></p>
<p>Viele Visionen wirken ja erstmal so, als müsste man einen ungeheuer langen Weg gehen, um sie zu erreichen. Und dann kommen ja auch schnell die Bedenkenträger: das wird eh nichts, das schaffst Du nie, wie soll das denn gehen usw&#8230; Alles Gründe, lieber die Hände in den Schoss zu legen und sich an schönen Gedanken zu erfreuen, statt etwas zu tun&#8230;</p>
<p>Über die Rolle der Bedenkenträger haben wir oben schon gesprochen&#8230; Wenn Deine Vision nur DIR Erfüllung und Freude bringt&#8230; was schert Dich das Gerede der anderen? Und auch die inneren Zweifler lassen sich in den Griff kriegen.</p>
<p>Der Trick ist, sich zwar am &#8222;großen Ganzen&#8220;, also an Deiner Vision zu orientieren, aber in der realen Umsetzung nur kleine, realistische Schritte zu machen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden, aber an vielen ;-) Wichtig ist dabei nämlich das Du <strong>täglich </strong>etwas für die Umsetzung Deiner Vision tust. Und mag es ein auch noch so kleiner Schritt sein. Denn nur wenn Du <strong>täglich </strong>dran bleibst an Deiner Vision, wird sie irgendwann selbstverständlich und Du brauchst Dir über die Umsetzung garnicht mehr so viele Gedanken machen.</p>
<p>Aber auch, wenn Du täglich ein kleines Stück an der Umsetzung Deiner Vision arbeitest, wenn Du positive Emotionen hast, den Preis wirklich bezahlen willst und die Vision Deine Erfüllung ist und nicht für andere&#8230; Trotzdem werden auf den Weg Widerstände auftauchen&#8230;</p>
<p><strong>6. Gehe <em>mit</em> dem Widerstand, nicht <em>dagegen</em></strong></p>
<p>Und hier wird es wieder spannend&#8230; Du arbeitest daran, Deine Vision in die Realität zu holen, und was passiert?! Das Leben (oder wer auch immer ;-)) antwortet darauf und schickt Dir Rückschläge oder zu lösende Aufgaben.</p>
<p>Und Du? Wie reagierst Du darauf?! Nimmst Du nochmal Anlauf, um jetzt aber erst recht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen? Tobst Du, wütest Du? Oder resignierst Du verzweifelt?</p>
<p>Glaube nicht, dass sich alles so einfach umsetzen lässt. Du wirst geprüft werden und es kommen Aufgaben auf Dich zu. Das ist immer so, weil es in diesem Leben um Weiter-Entwicklung und um Lernaufgaben geht.</p>
<p>Je mehr Widerstand Du der kommenden Aufgabe entgegen stellst und je mehr Du es &#8222;erzwingen&#8220; willst, dass Du Erfolg hast und Deine Vision realistisch wird, um so mehr Widerstände wirst Du erfahren. So lange die Aufgabe nicht gelöst ist, wird sie wieder kommen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht nächste Woche, aber sie wird kommen&#8230;</p>
<p>Dazu gehört auch, die eigentliche Vision, die Du hast, auch wieder loslassen zu können. Wer weiss, vielleicht führen Dich die Aufgaben, die sich beim Umsetzen Deiner Vision ergeben, in eine ganz andere und viel bessere Richtung. Das würde Dir entgehen, wenn Du stur an Deiner Vision fest hälst&#8230;</p>
<p>Deine Vision ist der Leuchtturm, der Dir zeigt, in welche Richtung es JETZT geht. Du kannst Dir den schönsten Hafen ausmalen, aber vielleicht warnt der Turm nur vor einem Riff und die eigentliche Hafeneinfahrt siehst Du erst, wenn Du auf halber Strecke bist.</p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright.jpg"><img loading="lazy" class=" size-medium wp-image-207 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-300x209.jpg" alt="Seeman" width="300" height="209" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-300x209.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-648x451.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-276x192.jpg 276w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright.jpg 860w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Was ich sagen will: Folge Deiner Vision, aber sei offen für neue Richtungen und lerne aus den Hindernissen.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Dir viele spannende Erkenntnisse beim Umsetzen Deiner Vision!<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-6-erfolgreichsten-wege-um-deine-vision-zu-realisieren%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fdie-6-erfolgreichsten-wege-um-deine-vision-zu-realisieren%2F&text=Die%206%20erfolgreichsten%20Wege%2C%20um%20Deine%20Vision%20zu%20realisieren" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Gedanken zu einem besonderen Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 18:17:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise nach Innen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen etwas besonderes. Für mich auch&#8230; Auch bei optimistischer Betrachtung ist jedem Menschen klar, das am 50. Geburtstag eine Grenze überschritten ist. Mindestens die Hälfte ist rum, machen wir uns nichts vor&#8230; Optimistisch betrachtet kann man aber auch sagen: die Hälfte liegt noch vor mir! Und das eröffnet [&#8230;]</p>
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<p>Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen etwas besonderes. Für mich auch&#8230; Auch bei optimistischer Betrachtung ist jedem Menschen klar, das am 50. Geburtstag eine Grenze überschritten ist. Mindestens die Hälfte ist rum, machen wir uns nichts vor&#8230; Optimistisch betrachtet kann man aber auch sagen: die Hälfte liegt noch vor mir! Und das eröffnet neue Perspektiven und erlaubt Fragen wie: Wie möchte ich leben? Was sagt mir meine Bilanz über die bisherigen 50 Jahre über meine weiteren Ziele und Wünsche? Wie will ich die nächste Zeit gestalten? Und es ist kein Zufall, dass sich diese Fragen ausgerechnet um den 50. Geburtstag herum stellen.</p>
<p><span id="more-163"></span></p>
<p><strong>Die Bedeutung der &#8222;50&#8220;</strong></p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone  wp-image-164" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-300x218.jpg" alt="50cover1" width="215" height="156" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-300x218.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-1024x745.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-330x240.jpg 330w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-648x471.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-264x192.jpg 264w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" /></a></p>
<p>In der Nummerologie steht die 50 für Erfüllung, Freude, Zufriedenheit und Feiern. Nicht umsonst finden an diesem besonderen Geburtstag also viele &#8222;rauschende&#8220; Feste statt. Aber alles im Leben hat &#8222;zwei&#8220; Seiten, auch die 50. Sie steht nämlich auf der anderen Seite für die Gefahr des Stillstandes, der Bequemlichkeit, der Leere und der Erstarrung. Hier wird deutlich, es geht darum, nicht bei dem Erreichten stehen zu bleiben, sondern &#8222;weiter&#8220; zu gehen. Was ist damit gemeint?</p>
<p><strong>Das &#8222;Mandala&#8220; des Lebens</strong></p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-178" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg" alt="images1" width="224" height="224" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg 224w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1-192x192.jpg 192w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a></p>
<p>Rüdiger Dahlke vergleicht den Lebenslauf mit dem (Aus-)malen eines Mandalas. Man beginnt in der Mitte (bei der Geburt) mit den Mustern und beginnt, den (Lebens-)Kreis auszufüllen. Mit dem weiteren Gestalten des Mandalas in Richtung Rand werden die Muster deutlicher und wiederholen sich. Das Leben manifestiert sich, Veränderungen werden schwerer. Irgendwann ist das Mandala ausgestaltet und man ist am Rande angekommen. Setzt man den Mittelpunkt des Mandalas mit der Geburt gleich, könnte man jetzt annehmen, dass Erreichen des Randes wäre Gleichbedeutend mit dem Tod. Das ist aber nicht so. Das Leben ist ein Kreislauf, wir gehen dorthin zurück, von wo wir gekommen sind, also geht es auch beim Mandala des Lebens darum, wieder zum Ausgangspunkt, zur Mitte, zurück zu kehren. In diesem Sinne bedeutet das Ereichen des Randes den Wendepunkt im Leben. Jetzt geht es nicht mehr darum, das Mandala weiter auszugestalten, zu füllen, sondern es geht darum, die Reise zurück zum Mittelpunkt anzutreten.</p>
<p><strong>Die Reise nach Innen</strong></p>
<p>Damit ist gemeint, das es in der ersten Hälfte des Lebens darauf ankommt, sein Leben zu gestalten und im Äußeren aufzubauen. Es geht vielfach um äußere Werte. Bildung, Berufsausbildung, Familie gründen, Werte (er-)schaffen. Man sagt allgemein, ein Mann sollte in seinem Leben einen Baum gepflanzt, ein Haus gebaut und ein Kind gezeugt (ich würde sagen: erzogen) haben. Ich würde noch ergänzen: und einen Beruf gefunden haben, der ihn ausfüllt bzw. erfüllt. Das bringt es &#8222;auf den Punkt&#8220;, worum es in der ersten Lebenshälfte geht.</p>
<p>Bei alldem geraten die sog. &#8222;inneren Werte&#8220; schnell aus dem Blick. Seelische Bedürfnisse und Themen geraten in den Hintergrund. Das heisst nicht, das sie nicht da sind, aber sie werden aufgrund der anderen Herausforderungen weniger wahrgenommen. Bis zum &#8222;Wendepunkt&#8220;.</p>
<p>Manche sind an diesem Punkt so auf die &#8222;Erfüllung&#8220; von aussen gepolt, das sie beginnen, ein &#8222;neues Leben&#8220; anzufangen. Übertragen auf das Bild vom Mandala, damit beginnen, ein neues Mandala zu malen. Das klassische Bild des Mannes in der Midlife-Krise. Neues Leben, neue Partnerschaft, neuer Beruf (Aussteigen), das alles bitte nochmal von vorn. Bei all dem schwingt auch mit, den eigenen, seelischen Themen so entgehen zu können, weil es häufig die Konfrontation mit ungeliebten und schmerzhaften Themen bedeutet. Rüdiger Dahlke nennt es &#8222;die Konfrontation mit dem Schatten.&#8220;</p>
<p>Dabei nützt es nichts, sich &#8222;zu wehren&#8220;. Die Themen kommen, das &#8222;Schicksal&#8220; wird dafür sorgen, das wir uns mit diesen ungeliebten Themen beschäftigen. Je mehr wir uns dagegen wehren, um so deutlicher.</p>
<p>Deshalb ist es für mich wichtig, diesen Tag auch besonders zu begehen, diesen &#8222;Wendepunkt&#8220;, wo auch immer er sich genau befinden mag, zumindest an diesem Tag zu würdigen und die &#8222;Grenze&#8220; bewußt zu überschreiten. Meine Reise nach Innen hat begonnen, und das können auch alle wissen. Und vielleicht hilft dieser offene Umgang ja auch dem ein oder anderem bei seinem eigenen &#8222;Wendepunkt&#8220; ;-)</p>
<p><strong>Wegweiser</strong></p>
<p>Wie genau geht das jetzt mit der &#8222;Reise nach Innen&#8220;? Gibt es dafür nützliche &#8222;Wegweiser&#8220;, die ich nutzen kann um zu wissen, mit welchen Themen ich mich beschäftigen sollte?</p>
<p>Ja, die gibt es. Der einfachste, aber am schwersten umzusetzende Tipp ist sicherlich: &#8222;Beschäftige Dich weniger mit dem, was aussen ist; beschäftige Dich mit Dir!&#8220; Damit ist keine ichbezogene Nabelschau gemeint, sondern die Übernahme von Verantwortung für nicht weniger als Dein Leben.</p>
<p><strong>Was hat das mit mir zu tun?</strong></p>
<p>An erster Stelle steht eine Art Bilanz. Betrachte Dein Leben aus der Distanz und frage Dich, was gefällt Dir und was gefällt Dir weniger? Und dann stelle Dir vor allem bei den weniger gelungenen Themen die Frage: &#8222;Was hat das mit mir zu tun?&#8220; Und das ist NICHT rhetorisch gemeint, sondern vollkommen ernst.  Es ist leicht, vor allem für die Dinge, mit denen Du in Deinem Leben unzufrieden bist, andere verantwortlich zu machen. Für die Reise nach Innen ist das jedoch die falsche Richtung. Welche Botschaft haben die Dinge, die &#8222;nicht rund laufen&#8220; für Dich? Welches Thema steckt dahinter?</p>
<p>Ich will Dir ein sehr persönliches Beispiel geben: vor ungefähr 14 Jahren war ich plötzlich mit dieser Frage konfrontiert: &#8222;Wer in Deinem Leben hat eigentlich ein uneigennütziges Interesse daran, das es Dir gut geht? Ohne das Du eine Rolle ausfüllst oder Aufträge übernimmst?&#8220; Ich hatte damals auf diese Frage keine Antwort, und da ich die &#8222;Lösung&#8220; im aussen gesucht habe und die eigentliche Botschaft dieser Frage nicht verstanden habe, hat mir diese Frage den Boden unter den Füssen weg gezogen. Ich habe daraufhin mein bisheriges Leben komplett in Frage und auf den Kopf gestellt. Überaschenderweise aber mit der Folge, dass ich heute auf diese Frage immer noch keine Antwort hätte. Wenn ich sie auf das &#8222;Aussen&#8220; beziehe.</p>
<p>Inzwischen weiss ich aber, das sich diese Frage nicht an Personen ausserhalb von mir richtet, sondern sich an mich selbst richten muss. Sozusagen mein &#8222;Innenverhältnis&#8220; beleuchtet. Wie gut gehe ich eigentlich mit mir selber um? Kann ich meinen eigenen Wert erkennen, ohne eine Erwartung von aussen, einen Auftrag, eine Rolle zu erfüllen? Liebe ich mich so, wie ich bin, bedingungslos? Oder versuche ich immer noch, dieses Gefühl von aussen vermittelt zu bekommen?</p>
<p>Dieses erkannte Muster bietet Stoff genug für eine jahrelange &#8222;Reise nach Innen&#8220;. Aber in dem Masse, in dem ich erkenne, wie groß meine Sehnsucht und wie &#8222;schlecht&#8220; mein Umgang mit mir selber ist, tut diese Erkenntnis auch weh. Mal ganz angesehen von der Reaktion der Menschen, die evtl. von meiner neuen &#8222;Selbst-Beziehung&#8220; überhaupt nicht begeistert sind, weil ich bisher erfüllte Rollen plötzlich infrage stelle.</p>
<p>Und natürlich bietet diese Form der Verantwortungsübernahme auch ein weites offenes Feld für das Thema &#8222;Schuld&#8220; und &#8222;Vergebung&#8220;, mit denen ebenfalls eine Auseinandersetzung ansteht.</p>
<p>Das ist ein Beispiel für einen &#8222;Wegweiser&#8220;. So können alle Phänomene in Deinem Leben, die Du wahrnimmst, ein Wegweiser für eine Auseinandersetzung mit Dir selbst sein, wenn Du die Verantwortung dafür übernimmst.</p>
<p><strong>Dein Körper</strong></p>
<p>Auch auf körperlicher Ebene gibt es Hinweise und Wegweiser. &#8222;Geh Du voran&#8220;, sagt die Seele zum Körper, &#8222;auf Dich hört er eher.&#8220; In diesem Sinne können alle körperlichen Symptome und Erscheinungen auf ihre seelische Botschaft hin gedeutet werden. Rüdiger Dahlke gibt mit seinem Buch &#8222;Krankheit als Symbol&#8220; die richtigen Hinweise dazu.</p>
<p>Auch hier wieder persönlich: mein Magen macht mich auf das Thema &#8222;Wut / Aggression&#8220; aufmerksam, das ich bearbeiten muss. Meine Kniearthrose auf das Thema &#8222;Demut und Dankbarkeit&#8220; und auf die Gefahr der &#8222;Erstarrung&#8220; in fest gesetzten Denkmustern und Vorstellungen. Auch das sind Themen, die mich auf meiner Reise nach Innen begleiten werden.</p>
<p><strong>Geburtszahl / Sternbild</strong></p>
<p>Wer es noch anders haben möchte, kann sich auch mit Hilfe der Nummerologie oder des eigenen Sternbildes anhand des Geburtstages seine Themen angucken. Wobei auch hier wieder das Problem ist, das sie &#8222;von aussen&#8220; kommen. Das wäre eine falsche Vorstellung dieser &#8222;Methoden&#8220;.</p>
<p>Meine Geburtszahl konfrontiert mich mit dem Thema &#8222;Kreativität und Zuversicht&#8220; sowie der Frage der Zusammenarbeit und der Integrität. Das heisst, ich kann meine Kreativität erst ausleben, wenn ich die Frage der Beziehung (s.o., Erwartungen erfüllen) geklärt habe. Daraus wachsen Integrität und Zuversicht.</p>
<p>Mein Sternbild (Steinbock / Saturn) stellt mich vor die Anforderung, meine eigenen Regeln zu entwickeln und danach zu leben. Ohne dadurch hart und abweisend zu werden.</p>
<p>Das sind nur kleine Beispiele für die Themen, die sich hinter dieser Art der &#8222;Themenfindung&#8220; verstecken können.</p>
<p><strong>Persönliches Fazit</strong></p>
<p>Der Blick auf mein Leben in den letzten 50 Jahren offenbart viel Gutes, aber eben auch die &#8222;Schatten-Seiten&#8220;. Wenn ich in den Kategorien &#8222;Baum / Haus / Kind&#8220; denke, fällt mir der klare Blick nicht leicht, weil schmerzhaft. Einen eigenen &#8222;Baum&#8220; habe ich nicht gepflanzt, höchstens mal was umgepflanzt, und das gehörte dann nicht mir. Das von mir gebaute Haus war &#8222;nur&#8220; ein schlüsselfertiges Reihenhaus, an dem mein eigener Anteil gering war&#8230; und es gehört inzwischen nicht mehr mir&#8230; Meine Kinder&#8230; sie machen ihren Weg und ich bin sehr stolz auf sie. Ich muss mir aber auch eingestehen, dass mein eigener Anteil daran eher gering ist/war und ich sie vielleicht eher belastet als gefördert habe.</p>
<p>Ein zu düsteres Fazit, findest Du? Jedes Ding hat zwei Seiten, ich weiss es wohl, und bei genauem Hinsehen findet sich sicherlich auch was Gutes an all dem, aber um mich zu meinen Themen zu führen, hilft mir Schönfärberein nicht weiter.</p>
<p>Was hat das alles mit mir zu tun?</p>
<p>Vielleicht so viel: Das Gefühl, nur anerkannt, respektiert und geliebt zu werden, wenn ich Erwartungen erfülle, hat mich sensibel und einfühlsam für die Gefühle, Bedürfnisse und Erwartungen anderer gemacht. Das ist eine große Ressource, die mir in vielen Dingen weiter hilft. Die &#8222;Schattenseite&#8220; dieses Musters ist, dass ich mich selbst verloren habe bzw. verliere und das ich mein Gegenüber meinerseits mit unrealistischen Erwartungen konfrontiere. Nach dem Motto: jetzt habe ich Dir so viele Erwartungen erfüllt, jetzt bin ich auch mal dran bzw. jetzt kannst Du mir diesen Fehler auch mal nachsehen. Die Rechnung geht nicht auf, weil sie nicht offen ist.</p>
<p>Dieses Muster hält mich in meinem Kinder-Ich gefangen und erschwert es, erwachsene Beziehungen zu führen.</p>
<p>Ich trete meine Reise nach Innen an in dem Bewußtsein, mich diesem Muster zu stellen und mehr zu erfahren und dazu zu stehen, wer und wie ich wirklich bin.</p>
<p>Und dabei hilft es mir, das &#8222;öffentlich&#8220; zu tun. Jetzt kann ich nicht mehr zurück. Das Versteckspiel ist zu ende, ich zeige mich, bin sichtbar und überprüfbar. Ich habe keine Ahnung, was Du mit diesen persönlichen Informationen machst, ob sie Deinen Erwartungen entsprechen oder nicht.</p>
<p>Ich danke Dir, dass Du mir bis hierher gefolgt bist und gelesen hast. Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare und eigene Erfahrungen von Dir.</p>
<p>Fühl Dich umarmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bilanz / Ziele für 2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 07:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der Jahreswechsel bietet sich dazu an, Bilanz zu ziehen und Ziele für das neue Jahr zu setzen. Nicht nur, um das &#8222;Brauchtum&#8220; der guten Neujahrs-Vorsätze zu pflegen&#8230; Es gibt verschiedene Vorlagen oder Möglichkeiten, seine &#8222;Bilanz&#8220; zu strukturieren und zu gliedern. Die schwierigste Methode ist sicherlich, sich ein weisses Blatt Papier zu nehmen und zu überlegen: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_149" style="width: 275px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-149" loading="lazy" class="wp-image-149 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-265x300.jpg" alt="Rad14" width="265" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-265x300.jpg 265w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-906x1024.jpg 906w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-648x733.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-170x192.jpg 170w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14.jpg 1638w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-149" class="wp-caption-text">Meine Auswertung zum &#8222;Rad des Lebens&#8220; v. Veit Lindau</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Jahreswechsel bietet sich dazu an, Bilanz zu ziehen und Ziele für das neue Jahr zu setzen. Nicht nur, um das &#8222;Brauchtum&#8220; der guten Neujahrs-Vorsätze zu pflegen&#8230;</p>
<p>Es gibt verschiedene Vorlagen oder Möglichkeiten, seine &#8222;Bilanz&#8220; zu strukturieren und zu gliedern. Die schwierigste Methode ist sicherlich, sich ein weisses Blatt Papier zu nehmen und zu überlegen: <span id="more-150"></span></p>
<p>Wofür kann ich letzten Jahr dankbar sein? Was habe ich erreicht? Was fehlt mir noch für das nächste Jahr, was möchte ich noch erreichen? Ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber mich &#8222;lähmt&#8220; ein weisses Blatt Papier mit der Anforderung, es zu füllen, immer sehr. Aber vielleicht ist es für Dich die richtige Methode?</p>
<p>Am einfachsten ist es natürlich, wenn Du Dir Deine Ziele von Neujahr des vergangenen Jahres vornehmen kannst und vergleichen kannst: Was habe ich erreicht, was nicht, was nur halb, was fehlt noch, was kommt neu dazu?</p>
<p>Veit Lindau schlägt ein, wie ich finde, gutes Instrument für eine Bilanzierung vor. Seinen &#8222;<a href="https://happy-life-check.com/">Happy-Life-Check</a>&#8222;, den Du kostenlos im Internet machen kannst und der Dich gut durch die eizelnen Bereiche führt. Der Vorteil liegt darin, dass Du nach einer kurzen Einführung Fragen beantworten musst mit deiner Einschätzung auf einer Skala von 1-10. So erhältst Du für jeden Bereich einen &#8222;Quotienten&#8220;, der wiederum die Bilanzierung in den nächsten Jahren dann einfacher miteinander vergleichen lässt.</p>
<p>Aber diese Methode bietet noch einen anderen Vorteil. Sie ist nämlich ganzheitlich, oder wie Veit es nennt, &#8222;integral&#8220;. Das bedeutet, sie umfasst alle wichtigen Bereiche Deines Lebens. Du musst also keine Angst haben, etwas wichtiges zu vergessen.</p>
<p>Die einzelnen Bereiche sind nach Veit Lindau: <em><strong>Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Beziehungen, Körperwohl, WeQ, und Glück.</strong></em></p>
<p>Wärest Du selber auf diese Auswahl gekommen? Ich nicht. Wenn Du die erhaltenen Quotienten in ein &#8222;Rad&#8220; einzeichnest und die Punkte verbindest, erhältst Du ein Bild von deinem &#8222;Rad des Lebens&#8220;. Meines siehst Du oben in dem Bild zu diesem Beitrag. Und dann kannst Du mit einem Blick erkennen, wo es &#8222;hakt&#8220;, wo Dein Rad nicht rund läuft und was Du verändern musst bzw. solltest. Du kannst natürlich auch Deine eigene Einschätzung unter den einzelnen Punkten nur für Dich vornehmen, ohne die Fragen von Veit zu beantworten. Ich glaube aber, dass dann die Gefahr groß ist, das Du Dich selbst etwas &#8222;beschummelst&#8220;, um ein möglichst &#8222;gutes&#8220; Rad zu bekommen. Ich war jdf. einigermaßen überrascht über meine Ergebnisse&#8230;</p>
<p><em><strong>Meine</strong></em><strong> Auswertung:</strong></p>
<p>Der Blick auf mein Rad zeigt es ziemlich schnell: die Zahlen 3 &#8211; 7 sind zum einen nicht sehr hoch, da ist in jedem Bereich noch eine Menge Luft nach oben&#8230; und es gibt eine ziemliche Abflachung / Delle des Rades in der Speiche &#8222;<em><strong>Beziehungen</strong></em>&#8222;. Das sind meine Aufgaben für das kommende Jahr&#8230;</p>
<p>Aber was bedeutet das im einzelnen?</p>
<p><em><strong>SELBSTWIRKSAMKEIT</strong></em> (5,25)</p>
<p>Meine Probleme, die ich in diesem Bereich heraus gearbeitet habe, sind:</p>
<ol>
<li> Ich weiss nicht immer, was ich wirklich will.</li>
<li> Ich verfolge meine Ziele nicht konsequent, weil ich daran zweifele, ob andere diese Ziele auch gut finden.</li>
<li> Ich habe Probleme mit dem &#8222;Durchhalten&#8220; und &#8222;Dranbleiben&#8220;</li>
<li> Ich habe keinen sehr ausgeprägten &#8222;Willen&#8220;.</li>
</ol>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Selbstwirksamkeit&#8220;:</p>
<ul>
<li> Ich weiss klarer und immer öfter, was ich wirklich will.</li>
<li> Ich mache meine Ziele zumindest offen, auch wenn ich fürchte, dass sie anderen nicht gefallen. Über die Ausführung kann ich dann ja immer noch verhandeln&#8230;</li>
<li> Ich trainiere mein Durchhaltevermögen..</li>
</ul>
<p>Um diesen Zielen näher zu kommen, ist es wichtig, täglich daran zu arbeiten&#8230; Das bedeutet für mich konkret:</p>
<p><em>Ich mache mir jeden Morgen klar, was ich heute erreichen will und wie ich das umsetze. Das tue ich auch, wenn ich keine Lust dazu habe&#8230; ;-)</em></p>
<p><em><strong>SINNHAFTIGKEIT</strong></em> (7,5)</p>
<p>In diesem Bereich habe ich mit die höchste &#8222;Punktzahl&#8220; erreicht. Ich erlebe mein Leben meistens sehr sinnhaft, und darüber bin ich auch sehr froh.</p>
<p>Was mir noch fehlt ist die Ausrichtung an einer klaren Vision und auch hier das Thema &#8222;Durchhalten&#8220; ;-) Dies äußert sich vor allem in meinen morgendlichen Meditationen, die ich schon länger vernachlässigt habe, die mir aber gut tun.</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten also beim Thema &#8222;Sinhaftigkeit&#8220;:</p>
<ol>
<li> Ich erarbeite eine klare Vision von meinem Leben und setze erste konkrete Schritte um</li>
<li> Ich rufe mir meine Vision jeden Tag in´s Gedächtnis, überprüfe sie und richte meine Ziele daran aus.</li>
<li> Ich meditiere täglich.</li>
</ol>
<p><em><strong>BEZIEHUNGEN </strong>(3,6)</em></p>
<p>Die Zahl macht es deutlich&#8230; Ich bin kein &#8222;Beziehungs-Mensch&#8220;.</p>
<p>Beziehungen stressen mich, weil ich mich im Dickicht der Erwartungen, Konflikte, Gefühle usw. zu verlieren drohe. Trotzdem ist eine &#8222;Einsiedelei&#8220; für mich auch keine Alternative&#8230; Ich will das Thema angehen&#8230; Für das kommende Jahr vielleicht in dieser Form:</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Beziehungen&#8220;:</p>
<ol>
<li> Ich fange mal bei mir persönlich an und setze mir das Ziel, meine Beziehung zu mir zu verbessern.</li>
<li> Setze ich mir das Ziel, Beziehungen allgemein aktiver zu gestalten. Während ich das Ziel schreibe, frage ich mich schon, wie ich das wohl umsetzen will, aber das verschiebe ich erstmal auf später&#8230; ich werde berichten&#8230;</li>
</ol>
<p>Die Beziehung zu mir selbst verbessere ich, in dem ich an festen Punkten eines Tages mich immer wieder frage, was ich jetzt gerade brauche und das auch umsetze bzw. mich wieder an meinen Zielen ausrichte.</p>
<p><em><strong>KÖRPERWOHL </strong>(6,7)</em></p>
<p>Wieder ein Bereich, in dem ich mich durch meine gute Ernährung eigentlich sehr wohl und sicher fühle. &#8222;Punkteabzug&#8220; gab es hier aus folgenden Gründen: Mehr Bewegung könnte mir gut tun, ich bin in der ärztlichen Betreuung schlampig und ich habe im letzten Jahr nicht gefastet, was dieses Jahr definitiv anders werden soll. Ausserdem möchte ich mich noch mit dem Thema &#8222;Trinkwasser&#8220; auseinandersetzen und evtl. über die Anschaffung einer Osmose-Anlage nachdenken.</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten also beim Thema &#8222;Körperwohl&#8220;:</p>
<ol>
<li> Mehr Möglichkeiten für Bewegung schaffen, morgens meine Chi Gong Einheiten wieder einführen</li>
<li> Ärztliche Betreuung verbessern, Termin für neue Einlagen, Krebsvorsorge erfragen&#8230;</li>
<li> Zwei Fastenwochen im Jahr einplanen und MACHEN!</li>
<li> Eine Entscheidung bzgl. einer Trinkwasserosmoseanlage treffen.</li>
</ol>
<p>Und mit dem Chi Gong fange ich gleich morgen wieder an ;-)</p>
<p><em><strong>WeQ </strong>(5,0)</em></p>
<p align="LEFT">Zitat Veit Lindau: &#8222;<em>WeQ stammt von dem Unternehmer und Vordenker Peter Spiegel und beschreibt, in Gegenüberstellung zum IQ (dem Intelligenzquotienten) unsere <span style="font-family: Calibri-Bold; font-size: medium;"><span style="font-family: Calibri-Bold; font-size: medium;">Wir&#8211;‐Qualitäten.&#8220;</span></span></em></p>
<p>Ja, das Thema Netzwerken ist ja eng mit dem Thema Beziehungen verbunden&#8230; deshalb gab es da bei mir auch weniger Punkte&#8230; Ich bin kein Netzwerker&#8230; ich habe kein Netzwerk, das mich unterstützt bzw. das ich mit meinen Fähigkeiten unterstütze&#8230; Sich einfach bloss das Ziel zu setzen, ein Netzwerk zu finden, macht da auch keinen Sinn&#8230; es hat ja auch einen Sinn, dass ich keines habe&#8230; ich muss mich also erstmal so damit auseinandersetzen&#8230;</p>
<p>Aber auch das Thema Nachhaltigkeit und das Thema Gemeinwohl ist damit verbunden&#8230; und auch hier kann ich noch einiges tun&#8230;</p>
<p>Ich probiere es für <strong>2015</strong> mal mit folgenden <strong>Zielen</strong>:</p>
<ol>
<li> ein Projekt für das Gemeinwohl finden, für das ich mich engagiere</li>
<li> im Job mehr &#8222;Gruppenprojekte&#8220; machen</li>
</ol>
<p><em><strong>GLÜCK </strong>(4,5)</em></p>
<p>Dankbarkeit ist hier das Thema, eng verbunden mit den Themen Demut, Verzeihen und sich aktiv um &#8222;Glück&#8220; bemühen.</p>
<p>Alles drei Themen, in denen ich nicht besonders gut bin&#8230; Das Thema &#8222;Demut&#8220; verfolgt mich durch meine Kniearthrose sogar bis auf die körperliche Ebene und ist also zu bearbeiten&#8230; Eine gute &#8222;Methode&#8220; fehlt mir aber auch hier&#8230; vielleicht findet sich im Laufe des Jahres da ja was?</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Glück&#8220;:</p>
<ol>
<li> Mich intensiv mit dem Thema &#8222;Demut&#8220; und seinen Aspekten für mich auseinandersetzen.</li>
<li> Mir selbst und anderen leichter verzeihen lernen und die dafür geschriebenen Texte und Bücher lesen und umsetzen.</li>
<li> Öfter mal Gitarre spielen&#8230; ;-)</li>
</ol>
<p>Meine tägliche Übung:</p>
<p><strong><em>Jeden Abend 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin und 5 Erfolge&#8230;</em></strong></p>
<p>So, das war sie, meine Jahresplanung für 2015. Vielleicht hast Du ja Lust bekommen, Dein Jahr auch so oder so ähnlich zu planen. Du wirst sehen, es erhöht zumindest Dein Wert in &#8222;Selbstwirksamkeit&#8220;.</p>
<p>Ich wünsche Dir bei der Umsetzung Deiner Planung viel Erfolg und freue mich auf Reaktionen und Kommentare.</p>
<p>Über die Umsetzung meiner Ziele werde ich berichten ;-)</p>
<p>Liebe Grüße&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Visionen 3 / Persönliches 2: Freude ist das Geheimnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 20:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet Freude in Deiner Vision? Bei der Suche nach Deiner Vision begegnet Dir auch unweigerlich die Frage, was Dir Freude macht, entweder jetzt aktuell oder als Kind. Eine Frage, die zunächst ganz einfach klingt, aber bei näherem Nachdenken ihre Tücken birgt, wie ich finde&#8230; Einige Weg-Gefährten meiner Kindheit würden mir zum Beispiel aufgrund des letzten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-130" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-276x300.jpg" alt="Kürzlich aktualisiert1" width="276" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-276x300.jpg 276w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-942x1024.jpg 942w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-648x703.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-176x192.jpg 176w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /></a></p>
<p><strong>Was bedeutet Freude in Deiner Vision?</strong></p>
<p>Bei der Suche nach Deiner Vision begegnet Dir auch unweigerlich die Frage, was Dir Freude macht, entweder jetzt aktuell oder als Kind. Eine Frage, die zunächst ganz einfach klingt, aber bei näherem Nachdenken ihre Tücken birgt, wie ich finde&#8230;<span id="more-129"></span></p>
<p>Einige Weg-Gefährten meiner Kindheit würden mir zum Beispiel aufgrund des letzten Beitrages <a title="Visionen 2" href="https://kraft-der-seele.de/Blog/visionen-2-persoenliches/">&#8222;Visionen 2 / Persönliches&#8220;</a> wohl gerne die Frage stellen: &#8222;Und was ist mit dem Tanzen? Wo kommt das Tanzen vor in Deiner Vision?!&#8220; Schliesslich hat das Tanzen einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend ausgemacht. Bis das Lernen für das Abitur sich nicht mehr mit dem täglichen Tanz-Training vertrug. Dann habe ich mich dem &#8222;Volkstanz&#8220; zugewendet, der auch immerhin knapp 10 Jahre meines Lebens entscheidend mit geprägt hat (auch so eine &#8222;Eigenart&#8220; von mir: wenn ich was mache, dann auch ganz. Nur so &#8222;mitmachen&#8220; gibt es bei mir nicht. Ohne das ich mich in der Vordergrund drängen will&#8230; das passiert irgendwie immer fast von selbst&#8230; ;-)) .</p>
<p>Und nun kommt das Thema &#8222;Tanzen&#8220; bzw. &#8222;Musik&#8220; in meiner aktuellen Vision vom Leben nicht vor? Bedeutet das, das das Tanzen mir keine Freude gemacht hat bzw. macht? Hab ich einen Großteil meiner Jugend mit etwas verbracht, das mir keine Freude macht? Geht das überhaupt? Kann man sich so &#8222;anstrengen&#8220;?</p>
<p>Begonnen hat die Geschichte vom Tanzen in einem Gespräch mit meiner Mutter, da war ich so ungefähr 6-8 Jahre alt. Meine Eltern waren ihr Leben lang begeisterte Tänzer, aber eben nur für den &#8222;Hobby-Bereich&#8220;, ohne selbst Turniere zu tanzen. Aber sie waren Mitglieder in einem Tanzclub und dort sehr aktiv. Nun bekam dieser Tanzclub zum ersten Mal den Zuschlag dafür, eine Weltmeisterschaft der Turniertänze auszurichten. Und meine Eltern waren Mitglieder im Organisationsteam. Dadurch war das Thema auch bei uns zuhause immer sehr präsent. Schliesslich erzählte mir meine Mutter, nicht ohne Hintergedanken ;-) , dass die Kindergruppe des Tanzclubs bei einer Pause während der Weltmeisterschaft auftreten würde und das auch das Fernsehen die Veranstaltung übertragen würde&#8230; meine Neugier war geweckt&#8230; wenn ich also auch in dieser Gruppe mitmachen würde, bestand tatsächlich die Möglichkeit, das ich bei der nächsten größeren Veranstaltung, die auch vom Fernsehen übertragen würde, tatsächlich ins Fernsehen kommen würde&#8230; Meine Mutter erkannte die Chance, endlich einen Tänzer in der Familie zu haben (meine älteren Geschwister hatten damit nichts am Hut&#8230;) und nahm mich sofort mit zum nächsten Kindergruppen-Training. Dort bekam ich dann ein Mädchen in die Hand gedrückt, das ein paar Tage vor mir angefangen hatte, und von da an verbrachten wir die nächsten 10 Jahre gemeinsam auf dem Tanzparkett, mit mehr oder weniger großem Erfolg (ins Fernsehen habe ich es übrigens dann aber doch nicht geschafft&#8230;).</p>
<p>Hat mir das Tanzen jetzt Freude gemacht? Was ist mit dem Begriff &#8222;Freude&#8220; überhaupt gemein?</p>
<p><strong>Was genau ist mit &#8222;Freude&#8220; gemeint?</strong></p>
<p>Das Gefühl, bzw. der Zustand, der mit diesem Begriff beschrieben ist und für unsere Visions-Suche so wichtig ist, ist kein extrovertiertes Gefühl. Gemeint ist dabei nicht die Freude über einen Erfolg, über ein &#8222;gutes Los&#8220; oder ein positives Ereignis. Vielmehr geht es um ein stilles Gefühl des Glücks, einen Moment des Vergessens der Umstände um einen herum, das, was die &#8222;Glücksforscher&#8220; als &#8222;Flow&#8220; bezeichnen. Ich gehe voll auf in dem, was ich tue und vergesse alles um mich herum. Menschen, Meinungen, Bewertungen&#8230; alles spielt keine Rolle, nur das, was ich gerade tue. In diesem Sinne geht es vielleicht nicht um Freude, sondern um eine Art &#8222;erfüllt sein&#8220;. Das, was ich gerade tue, füllt mich aus, &#8222;erfüllt&#8220; mich. Das ist das Gefühl, was mit der Frage gemeint ist, was Dir als Kind &#8222;Freude&#8220; gemacht hat. Wir gehen dabei zurück in die Zeit der Kindheit, weil viele Menschen in dieser Zeit zu diesem Gefühl einen viel besseren Zugang hatten. Als Kind machen wir uns noch wenig Sorgen darüber, was die anderen davon halten könnten, was wir tun. Als Kinder sind wir nur an Dingen interessiert, die uns Freude machen. Wir lernen erst später, das das, was uns Freude macht, manchen Erwachsenen nicht gefällt&#8230;</p>
<p>Zurück zum Thema Tanzen und Freude&#8230; Was am Tanzen hat mir Freude gemacht und was nicht? Diese Frage impliziert schon die Möglichkeit, nicht nur &#8222;DAS Tanzen&#8220; zu betrachten, sondern genauer hinzusehen und es in mehrere Aspekte einzuteilen. Die einfachere Frage ist natürlich immer, was mir KEINE Freude gemacht hat&#8230; Ich bin leider, was das Tanzen angeht, überhaupt nicht ehrgeizig&#8230; na klar macht es Spass, erfolgreich zu sein&#8230; aber sich dafür anstrengen, verbissen trainieren und um jede Bewegung ringen?! Das war nicht meins. Klar habe ich die Hinweise der Trainer ernst genommen und mich redlich bemüht&#8230; aber Spass und Freude? Ich war viel zu sehr mit eben diesen Dingen, die es zu beachten gilt, beschäftigt, als das ich in einen &#8222;Flow&#8220; gekommen wäre&#8230; und dabei ist es genau das, was ein erfolgreiches Tanzpaar ausmacht&#8230; die Fähigkeit, wenn es darauf ankommt, alle Hinweise und Ratschläge zu vergessen und sich ganz dem Augenblick und der Musik hingeben zu können&#8230; alles andere wirkt nicht leicht sondern verkrampft und &#8222;antrainiert&#8220;. Vielleicht waren wir auch deshalb nicht wirklich erfolgreich? Ja, wir sind zwar weiter gekommen, haben dazugelernt und sind Klassenweise &#8222;aufgestiegen&#8220;, aber eben immer durch Fleiss, nie durch Erfolg. Immer gab es Paare, die eben dieses &#8222;Bisschen&#8220; besser waren&#8230; Und dieses ewige Vergleichen und wieder nicht erfolgreich zu sein, das machte mir überhaupt keine Freude&#8230;</p>
<p><strong>Bewegung zur Musik zusammen mit anderen</strong></p>
<p>Aber die Lust und Freude, mich zur Musik zu bewegen und das auch zusammen mit anderen zu tun, dass habe ich beim Tanzen für mich entdeckt. Und die dafür notwendigen Schritte (Kenntnisse) habe ich in dem Sinne gerne gelernt, weil sie mir neue und weitere Ausdrucksmöglichkeiten gaben. Und ja, natürlich fand ich es auch gut, wenn es für andere gut aussah, aber das war nicht meine hauptsächliche Motivation. Und mit diesem Leistungsdruck wollte ich dann irgendwann nichts zu tun haben&#8230;</p>
<p>Gelernt habe ich beim Tanzen aber auch das Auftreten vor Publikum und meine Angst davor zu überwinden. Ein Aspekt, der mir später sehr nützlich war und noch ist.</p>
<p><strong>Musik machen&#8230;</strong></p>
<p>Ein weiteres Beispiel für die differenzierte Sichtweise der &#8222;Freude&#8220; ist für mich das Thema &#8222;Musik machen&#8220;.</p>
<p>Ich habe in der Grundschule angefangen, Blockflöte zu lernen, wie so viele meiner Altersgenossen. Auch diese &#8222;Entwicklung&#8220; war meinen Eltern wichtig. Mit dem Instrument kann ich bis heute nicht viel anfangen, inzwischen könnte ich es sicherlich auch nicht mehr spielen&#8230; Damals aber habe ich gerne den Blockflötenunterricht in der Schule mitgenommen&#8230; Warum? Dieser fand immer in der 5 Stunde am Samstag (damals hatten wir noch an 6 Tagen in der Woche Schule&#8230;) statt. Und das war die gleiche Stunde, in der alle &#8222;Sünder&#8220; der vergangenen Woche eine Stunde nachsitzen mussten&#8230; So hatte ich entweder eine gute Ausrede, um nicht nachsitzen zu müssen (was leider öfter vorkam ;-)), oder das Nachsitzen fiel zuhause nicht auf, weil meine Mutter sowieso nicht früher mit mir rechnete&#8230;</p>
<p>Später habe ich mich dann für das Akkordeon, oder auch &#8222;Schifferklavier&#8220; genannt, interessiert. Nicht, weil ich in den Klang dieses Instrumentes &#8222;verliebt&#8220; war, sondern weil ich dachte, auf diese Weise meiner anderen Leidenschaft, dem Meer und der Seefahrt, auch im Bereich der Musik näher kommen zu können.</p>
<p><div id="attachment_139" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-139" loading="lazy" class="wp-image-139 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg" alt="img837" width="300" height="184" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-1024x628.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-648x397.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-313x192.jpg 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-139" class="wp-caption-text">Hier kann man meine Bemühungen sehen und meine stolzen Eltern&#8230;</p></div></p>
<p>Auch hier wurde der zeitliche Aufwand irgendwann so groß, das meine &#8222;Freude&#8220; an der Tätigkeit in keinem Verhältnis mehr zum Einsatz stand und ich das Akkordeon an den Nagel hing&#8230;</p>
<p>Die nächste Begegnung mit &#8222;Musik machen&#8220; hatte ich bei einem Praktikum für mein Studium. Mein Anleiter konnte Gitarre spielen und hat auf einer Jugendfreizeit viel mit den Kids gesungen und gespielt. Das hat mir imponiert und so wollte ich das bald auch lernen&#8230; Zuerst in einem Volkshochschulkurs einfache Liedbegleitung, dann klassische Gitarre an der Musikschule&#8230; Die Gitarre begleitet mich auch heute noch, allerdings ohne Unterricht.</p>
<p><strong>Was ist das Fazit zum Thema &#8222;Musik machen&#8220; und Freude daran?</strong></p>
<p>Bei der Beschreibung des Themas ist mir aufgefallen, das ich mich mit &#8222;Musik machen&#8220; nur beschäftigt habe, um damit eine Absicht zu verfolgen bzw. um ein Ziel zu erreichen. Es ging weder um die Musik selbst, noch um ein damit verbundenes &#8222;Glücksgefühl&#8220; bzw. &#8222;Flow&#8220;. Das wird auch deutlich, wenn man die weitere Entwicklung des jeweiligen Instrumentes verfolgt. Immer, wenn die &#8222;Motivation&#8220; von aussen bzw. das Ziel weg war bzw. nicht mehr nötig war, hatte sich meine &#8222;Leidenschaft&#8220; für das jeweilige Instrument auch schon erledigt.</p>
<p>Etwas anders ist es mit der Gitarre. Zwar hat sich mein Interesse an der klassischen Gitarre leider nicht verfestigt, aber die Liedbegleitung mache ich heute noch gerne. Und manchmal, wenn ich es für mich selber mache und mich mithilfe von Liedern, Gesang und meiner Liedbegleitung selber ausdrücken kann, bin ich dem &#8222;Flow&#8220; ganz nah&#8230;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Dinge oder Tätigkeiten, die ich &#8222;nur&#8220; mache, weil sie einem bestimmten Zweck dienen (entweder einem selbst formuliertem Ziel, oder dem Ziel, anderen zu gefallen bzw. fremde Erwartungen zu erfüllen), machen mir zwar kurzfristig &#8222;Freude&#8220;, weil sie mich meinem Ziel näher bringen und weil sie mir Erfolge bescheren.</p>
<p>Erfüllung, Glück, Zufriedenheit oder den &#8222;Flow&#8220; erziele ich aber nur bei Tätigkeiten, die ich mache, weil sie MIR und niemandem sonst (erstmal) Freude machen. Es spielt dann dabei überhaupt keine Rolle, ob ich darin gut bin, ob andere das gut finden, was ich mache, oder ob ich damit erfolgreich bin. Wichtig ist nur, dass ich voll aufgehe in dieser Tätigkeit, dass sie mich <em>erfüllt</em>. Und ich denke inzwischen, das das fast immer auch Tätigkeiten sind, die uns dazu verhelfen, uns selbst auch auszudrücken. <em>Selbstausdruck ist Sinn stiftend und damit erfüllend.</em></p>
<p>Diese Tätigkeiten heraus zu finden ist nicht sehr leicht bei den vielen Erwartungen und Pflichten, die wir jeden Tag zu erfüllen haben. Es wird nicht anders gehen, als sie bewußt zu suchen und sich dabei gut zu beobachten bzw. seine Motive zu hinter fragen.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei und freue mich auf Berichte und Kommentare, wenn Du magst.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Märchen !?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 15:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Seelenverwandschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Märchen vom Dualseelenprinzen&#8230; Ein Text von Mona Dellwo inspirierte mich zu folgendem Text aus der Sicht des Prinzen: DAS MÄRCHEN VOM DUALSEELENPRINZEN UND SEINER PRINZESSIN (angeregt von einem Text von Mona Dellwo, Juli 2014) Es war einmal ein Dualseelenprinz. Er wuchs wohlbehütet und umsorgt auf als wichtiger Thronfolger eines wohlhabenden Landes. Von seinem Vater, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-120" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-300x300.jpg" alt="Silhouettes of loving couple" width="300" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-300x300.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-1024x1024.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-330x330.jpg 330w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-648x648.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-1230x1230.jpg 1230w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L-192x192.jpg 192w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Fotolia_64086706_L.jpg 1924w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><strong>Das Märchen vom Dualseelenprinzen&#8230;</strong></p>
<p>Ein <a title="Text Mona Dellwo" href="https://www.facebook.com/DerWegZuDeinerDualseeleMitLiebeUndVertrauen/photos/a.114511692032317.22459.114510318699121/344337269049757/?type=1" target="_blank">Text von Mona Dellwo </a>inspirierte mich zu folgendem Text aus der Sicht des Prinzen:</p>
<p>DAS MÄRCHEN VOM DUALSEELENPRINZEN UND SEINER PRINZESSIN (angeregt von einem Text von Mona Dellwo, Juli 2014)</p>
<p>Es war einmal ein Dualseelenprinz. Er wuchs wohlbehütet und umsorgt auf als wichtiger Thronfolger eines wohlhabenden Landes. <span id="more-119"></span>Von seinem Vater, dem König, lernte er alles, was er als guter König für dieses Land brauchte: Stärke, Mut, Weisheit und den richtigen Umgang mit der Macht. Seine Mutter dagegen lehrte ihn alles, was er brauchte, um die zukünftige Dualseelenprinzessin an seiner Seite glücklich zu machen: Sanftheit, Zärtlichkeit, Liebe, Anmut und den Sinn für Schönheit. Die schönsten Momente seines jungen Lebens waren, wenn er nach dem Sieg in einem Ritterspiel in die mit Stolz und Bewunderung erfüllten Augen seiner Mutter blicken konnte. In diesen Momenten fühlte er sich unbesiegbar. Er lernte schnell, was er tun musste, um diesen Blick in die Augen seiner Mutter zu zaubern. Und er lernte schnell, dass er seine eigenen Bedürfnisse nach Geborgenheit und bedingungslosem Angenommensein verleugnen mußte, um diesen Blick aus den Augen seiner Mutter zu bekommen. Mit der Zeit verwechselte er diesen Blick immer mehr mit dem Blick der Liebe und interpretierte seine eigenen Bedürfnisse als Schwäche.</p>
<p>Dann kam die Zeit, in der er sich nach mehr sehnte. Er wollte die Sicherheit des Schlosses und dieses Landes verlassen, wollte die eigene Stärke und die eigenen Fähigkeiten ausprobieren, sich beweisen und entdecken, was es da draussen noch alles gab. Er sehnte sich nach Abenteuern und neuen Erfahrungen. Er ahnte, dass da draussen seine Dualseelenprinzessin auf ihn wartete. Einsam, traurig, geplagt von als Sorgen, Ängsten und Zweifeln verkleideten Schatten und Dämonen. Er wusste, dass es seine Aufgabe war, sie zu suchen, zu finden, sie zu retten und sie zu ihrer wahren Schönheit, Anmut und Liebe erblühen zu lassen.</p>
<p>Um der Auseinandersetzung mit seinen Eltern zu entgehen und den so gefürchteten, vorwurfsvollen, verletzten und entäuschten Blick seiner Mutter nicht sehen zu müssen, zog er eines Nachts, während seine Eltern schliefen, den Schlüssel des gut verschlossenen Schloßtores unter dem Kopfkissen seiner Mutter hervor, öffnete das Tor und galoppierte auf seinem fuchsfarbenen Ross hinaus in die dunkle Nacht.</p>
<p>Er durchsuchte das gesamte Land, überquerte die Landesgrenzen, durchsuchte viele, ihm unbekannte Länder und Gegenden. Er musste viele Kämpfe und Aufgaben bestehen, die ihn immer mehr reifen ließen. Seine Prinzessin fand er lange nicht. Bis sie schließlich vor ihm stand, so wie er es sich erträumt hatte. Märchenhaft schön, anmutig, klug und von einer fließenden Eleganz. In ihrem Blick lag die gleiche Bewunderung wie die seiner Mutter. Fortan tat er alles, um sie glücklich zu machen. Er besiegte ihre Schatten, er vertrieb ihre Einsamkeit und ihren Kummer. Er beschützte sie und zeigte ihr die ganze, ihm bekannte Welt. Und wenn er wieder einen ihrer Dämonen besiegt hatte, sank sie dankbar und bewundernd in seine Arme und wieder fühlte er sich unbesiegbar und eins mit seiner Dualseelenprinzessin. Dies war die Einheit, nach der er solange gesucht hatte.</p>
<p>Doch jedes mal gab es dann wieder ein Erwachen aus dieser Einheit. Es erlosch die Bewunderung und die Liebe in den Augen seiner Prinzessin. Er konnte sich anstrengen, so viel er wollte, es gelang ihm nicht, diesen Blick dauerhaft in ihre Augen zu zaubern. Statt gegen Dämonen kämpfte er gegen Vorwürfe und Ansprüche seiner Prinzessin. Sein Gefühl der Unbesiegbarkeit und die Einheit waren verschwunden. Die Prinzessin, die Geliebte, die Göttin, all das gab es nun nicht mehr. Und da er nicht mehr in der Lage war, dies wieder in ihr hervor zu rufen, verschwand auch sein innerer König, der Kämpfer, der Engel, der ewige Mann. Die alle gab es nicht mehr. Vertrieben aus dem Paradies der Seelenliebe und der Einheit. Er erwachte aus seinem Traum und erkannte die schmerzhafte Trennung. Da stand er nun, der stolze Prinz und Held, entmachtet und entthront. Ein Gefühl, dem er bisher immer ausgewichen war. Und da ihn dieses Gefühl zu sehr schmerzte, wurde er wütend, hart und unnachgiebig.</p>
<p>Dabei waren die Vorwürfe und die Ansprüche seiner Prinzessin das erste Geschenk an ihn, verborgen in seinem Gefühl der Machtlosigkeit und der Ohnmacht. Er stellte sich diesem Gefühl der Machtlosigkeit und erkannte, dass er in dem Bestreben, den Blick der Bewunderung in die Augen seiner Prinzessin zu zaubern, seine eigenen Bedürfnisse verraten hatte. So wie als Kind, als er die Liebe seiner Mutter mit seinen Siegen und seinen Erfolgen erkaufen konnte und sein Bedürfnis nach Liebe ungestillt blieb. Und so wandte er sich dem kleinen, verletzten Jungen in sich wieder zu, der sich so sehr nach der Liebe seiner Mutter sehnte. Um wieder in Verbindung mit ihm zu kommen, gab er wieder seinem Pferd die Sporen und verließ seine Prinzessin, wie seine Mutter, um nicht weiter von ihrer Bewunderung abhängig zu sein. Er ging in den Wald, nahm den kleinen, verletzten Jungen zu sich und kümmerte sich so gut um ihn, wie er konnte. Er liebte ihn und machte ihn mutig, stark und liebevoll und er lehrte ihn, es erst mit seine eigenen Dämonen aufzunehmen, bevor er die Dämonen anderer bekämpft. Und so wuchs der Junge von Jahr zu Jahr…</p>
<p>Nach einigen Jahren kehrte er zu seiner Prinzessin zurück. Sie war noch schöner und selbstbewußter geworden in der Zeit der Trennung, und wegen seiner Entwicklung gelang es ihm, sie an sich zu nehmen und ihr sein Herz zu öffnen. Das Paradies und die Einheit waren wieder da! Welch ein Glück! Nach einiger Zeit jedoch bemerkte er, dass der kleine Junge in ihm wieder gierig wurde nach ihrer Bewunderung und aufhörte selber zu wachsen. Er war wieder abhängig geworden und abgekommen von seinem Weg zu sich selbst. So kam es, dass er sie wieder verlassen und ihr und sich unendliche Schmerzen bereiten musste. Im Wald nahm er den Jungen wieder zu sich, kümmerte sich um ihn und unterstützte ihn in seinem Weg zu sich selbst. So öffnete er immer mehr sein Herz, wuchs weiter und schließlich über sich hinaus. Und wenn er nicht gestorben ist, dann wächst er noch heute…</p>
<p>♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡   ♡▬▬♡</p>
<p>Ich danke Dir, meine geliebte Frau, für all die Lektionen in Sachen Liebe und der Selbstliebe, die Du mir erteilt hast. Ich danke Dir für all die Schmerzen und die Wunden, die Du mir zugefügt hast. Schmerzen, die mich an die Sehnsüchte meines inneren Kindes erinnert haben und Wunden, die nicht Du mir zugefügt hast, sondern die du berührt hast, um mich an Wunden und Sehnsüchte meiner Kindheit erinnert zu erinnern. Du musstest diese Wunden bei mir berühren, damit ich sie erkennen und heilen konnte. Ebenso wie ich Deine Wunden berühren mußte, damit Du sie heilen konntest.</p>
<p>Ich danke Dir für Deine Forderungen und Ansprüche, die Du an mich gestellt hast, weil sie mir gezeigt haben, wie sehr ich mich von den Ansprüchen anderer habe leiten lassen und meine eigenen Bedürfnisse aus den Augen verloren habe.</p>
<p>Ich danke Dir, dass Du mich mit meinem eigenen Gefühl der Machtlosigkeit konfrontiert hast. Das hat mir geholfen, meine eigentliche Stärke zu erkennen und das diese Stärke unabhängig ist von der Bewunderung anderer.</p>
<p>Ich danke Dir auch dafür, dass Du mich und meine Liebe immer wieder infrage gestellt hast und Beweise von mir gefordert hast. Ich konnte dadurch lernen, dass ich Liebe nicht erzwingen kann und mich meinen eigenen Verletzungen stellen konnte.</p>
<p>Ich danke Dir, dass Du mich mit meiner Härte und Unnachgiebigkeit konfrontiert hast. So konnte ich meine eigenen Verletzungen wieder erkennen und mich meiner verletzbaren Seite zuwenden. Ich konnte mein Herz wieder für mich öffnen.</p>
<p>Ich danke Dir, dass Du Dich an die Vereinbarung unserer Seelen gehalten hast, uns gegenseitig die verletzten, inneren Kinder an die Oberfläche zu holen, um sie zu heilen und miteinander zu wachsen und zu reifen. Zur besten „Version“ und Verkörperung unserer Selbst, um immer reiner und tiefer in unserer Liebe zu werden und den nächsten Entwicklungsschritt zu meistern. Ich danke Dir für unsere Seelenvereinbarung, die uns hilft, zu unserer wahren, lichthaften Größe zu erstrahlen und diese leuchten zu lassen.</p>
<p>Durch Dich konnte ich den kleinen, verletzten Jungen in mir annehmen und heilen. So wie Du durch mich das kleine, verletzte Mädchen in Dir annehmen und heilen kannst. Ich danke Dir, dass ich durch Dich erkannt habe, dass ich den kleinen, verletzten Jungen in mir nur selber heilen kann. Du kannst ihn mir nur zeigen, heilen kann ich ihn nur selbst.</p>
<p>Du zeigst mir die Verletzungen durch meine Härten, damit ich meine vermeintlichen Schwächen annehmen und mein Herz für mich selbst öffnen kann und liebevoller werde. Ich zeige Dir Deine Schwächen, damit Du sie in Stärken verwandeln kannst. Ich mache Dich stark und Du machst mich weich. Das war und ist der Deal. Ein Versprechen, dass nur Du und ich uns gegenseitig geben können. Ein gegenseitiges Geschenk höchster Liebe, weil es der gegenseitigen Entwicklung dient.</p>
<p>Wenn wir beide unsere verletzten Kinder geheilt haben und nicht jede Berührung an wunde Punkte erinnert, die Schmerzen hervorrufen, dann können wir das Geschenk der Einheit genießen und zu unserer wahren, gemeinsamen Größe erstrahlen, die größer ist als die wir beide zusammen.</p>
<p>(C) Hans-Jürgen Lahann, November 2014<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fein-maerchen%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fein-maerchen%2F&text=Ein%20M%C3%A4rchen%20%21%3F" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Visionen 2 / Persönliches</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 02:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[pesönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; In diesem Blog soll es ja nicht nur darum gehen, klug zu &#8222;schnacken&#8220;, sondern anhand meiner eigenen Erfahrungen sozusagen den &#8222;Praxis-Test&#8220; zu machen. Deshalb gebe ich Dir jetzt einen Einblick in meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema &#8222;Visionen&#8220;, verbunden mit der Frage, welche aktuelle Vision mein Leben eigentlich gerade bestimmt bzw. leitet. Aber fangen wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_108" style="width: 289px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-108" loading="lazy" class=" wp-image-108" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg" alt="Das bin ich, noch jung und voller Tatendrang ;-)" width="279" height="195" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-1024x719.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-648x455.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-273x192.jpg 273w" sizes="(max-width: 279px) 100vw, 279px" /></a><p id="caption-attachment-108" class="wp-caption-text">Das bin ich, noch jung und voller Tatendrang ;-)</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Blog soll es ja nicht nur darum gehen, klug zu &#8222;schnacken&#8220;, sondern anhand meiner eigenen Erfahrungen sozusagen den &#8222;Praxis-Test&#8220; zu machen. Deshalb gebe ich Dir jetzt einen Einblick in meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema &#8222;Visionen&#8220;, verbunden mit der Frage, welche aktuelle Vision mein Leben eigentlich gerade bestimmt bzw. leitet. Aber fangen wir am Anfang an:<span id="more-107"></span></p>
<p><strong>Die Vision meiner Kindheit</strong></p>
<p>Natürlich kann man sich an dieser Stelle fragen, ob Kinder überhaupt Visionen haben&#8230; Ich weiss nicht, wie das bei Dir war, aber ich habe mich viel und oft damit beschäftigt, mir meine Zukunft auszumalen und sie mir in den schönsten Formen vorzustellen. Insofern kann ich für mich sagen, dass ich schon als Kind Visionen über mein zukünftiges Leben hatte. Vielleicht ist das sogar die beste Zeit, um Visionen zu haben, da Kinder einen direkteren Zugang zu ihren &#8222;Träumen&#8220; haben und nicht immer gleich in das &#8222;Bedenkenloch&#8220; fallen&#8230;</p>
<p>Aber zurück zu mir&#8230; Die erste Vision, an die ich mich lebhaft erinnere, ist die Vision von mir als Seefahrer. Ja, jeder kleine Junge träumt davon, Lokomotivführer, Astronaut oder eben Kapitän zu werden, aber bei mir war es schon eine konkrete Vision. In meiner Kindheit haben wir alle Urlaube an der Nordsee auf einer Hallig verbracht, auf der auch Verwandte von uns lebten. Auf diese Urlaube habe ich immer hin gefiebert und sie ungeduldig erwartet. Dieses Klima von Seefahrt, Abenteuer und Fernweh hat mich enorm angezogen. Verbunden mit dem Wissen, dass hier ein Teil der Wurzeln meiner Familie liegt. Ja, ich weiss, es gab da auch Lehrer, Handwerker und Bauern unter unseren Ahnen, aber in mir schlug das &#8222;Seefahrer-Herz&#8220;. Ich verschlang Bücher über die Zeit der Windjammer, las die Jahresberichte der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und träumte davon, einer von ihnen zu sein.</p>
<p><div id="attachment_110" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-110" loading="lazy" class="size-medium wp-image-110" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839-300x207.jpg" alt="Mein Traum vom Kapitän" width="300" height="207" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839-300x207.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839-1024x707.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839-648x447.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img839-278x192.jpg 278w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-110" class="wp-caption-text">Meine Vision vom Kapitän</p></div></p>
<p>Wenn ich mir diese Vision heute unter dem Thema ansehe, was sich daraus für mich als Leitlinien für mein Leben ergeben hat, bzw. was mich an dieser Vision so fasziniert hat, ist das nicht so leicht zu beantworten. Es ging mir nicht um das Fernweh, auch nicht um das Erleben von Abenteuern. Dazu hatte ich mich zu realistisch mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich wusste von den Mühen und Plagen der Seefahrt und von den dort herrschenden Zwängen. Mit der heutigen Distanz würde ich sagen, das mich folgende Themen an dieser Vision angesprochen haben: die Übernahme von Verantwortung, das Leben in einer eingeschworenen Gemeinschaft, das gemeinsame Überwinden von Krisen und das besondere Verhältnis zur Natur. Mir war immer klar, dass ich auf einem Segelschiff arbeiten möchte; etwas anderes kam nicht infrage&#8230;</p>
<p><strong>Verantwortung / Gemeinschaft / Krisen bestehen / Naturverbundenheit</strong></p>
<p>Auch wesentliche Werte haben sich in dieser Zeit bei mir heraus gebildet. Neben dem bewussten Umgang mit der Natur wurden mir durch die Beschäftigung mit den Erlebnisberichten der Seefahrer die Werte Respekt vor den Leistungen anderer und die Sinnlosigkeit von Gewalt vermittelt. Kapitäne, die keinen Respekt vor ihrer Mannschaft hatten und ihre Autorität mit Gewalt durch setzten, waren schnell &#8222;ausgemustert&#8220;. Ich denke auch, dass mein Bild von &#8222;Autorität&#8220; in dieser Zeit geprägt wurde.</p>
<p><strong>Respekt / Gewaltlosigkeit / Autorität</strong></p>
<p>Ich denke, auch mein Wunsch, anderen Menschen helfen zu wollen, ist in dieser Zeit aus der Bewunderung der Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, entstanden. Die Idee, anderen Menschen mit meinem Tun helfen zu können, hat mich früh begeistert. Und ich glaube, das es auch in dieser Zeit schon darum ging, Menschen nicht nur kurzfristig und spektakulär zu &#8222;retten&#8220;, sondern das meine Vorstellung von &#8222;Hilfe&#8220; eher die einer langfristigen Begleitung entsprochen hat; also ein ehe pädagogischer Gedanke&#8230;</p>
<p><strong>Hilfreich sein für andere in ihrer Entwicklung</strong></p>
<p>Diese Vision prägte mich durch meine gesamte Kindheit und Jugend und wurde mit der zunehmende Reife immer konkreter und griffiger. Ich setzte mir &#8222;Zwischen-Ziele&#8220;, machte meinen Segelschein für das Binnenrevier und wollte diesen später auf das Küstenrevier ausweiten. Ich nahm Kontakt zur Bundeswehr auf. Warum zur Bundeswehr? Es gibt in Deutschland nur ein Segelschiff, das aus meiner damaligen Sicht noch die Möglichkeit einer beruflichen Tätigkeit bot: das Schulschiff &#8222;Gorch Fock&#8220; der Marine. Ich hatte mir nichts weniger in den Kopf gesetzt, als der Kapitän der &#8222;Gorch Fock&#8220; zu werden, oder zumindest ein Mitglied de Stamm-Mannschaft.</p>
<p>Dann kam die Zeit der Friedensbewegung&#8230; Mich störte die Vorstellung, dass beide Großmächte sich mit Raketen an der deutschen Grenze gegenüber stehen und das Deutschland Ausgangspunkt eines dritten Weltkrieges sein würde&#8230; Ich beteiligte mich an Demos und war bei den Ostermärschen dabei&#8230; Und dann war klar: das war mit meiner bisherigen Vision nicht vereinbar. Ich mußte mich entscheiden: für meine Werte oder für meine Vision. Ich entschied mich für meine Werte und trat kurz darauf meinen Zivildienst an, den ich in einer Kinderklinik leistete.</p>
<p><div id="attachment_113" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-113" loading="lazy" class="wp-image-113 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011-300x232.jpg" alt="Scan0001" width="300" height="232" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011-300x232.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011-648x502.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011-247x192.jpg 247w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Scan00011.jpg 842w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-113" class="wp-caption-text">Uniklinik Münster</p></div></p>
<p>Ich weiss nicht mehr genau, warum es eigentlich die Kinderklinik wurde&#8230; Altersheim und Behinderte wäre für mich nicht gegangen, wenn ich ehrlich bin. Aber was mit Kindern zu machen, konnte ich  mir gut vorstellen. Und ich hatte Glück, ich bekam gleich die gewünschte Stelle und die Arbeit dort machte mir großen Spass. So viel, dass ich mir später noch im Studium als Nachtwache dort Geld dazu verdient habe.</p>
<p>&#8222;Visions-technisch&#8220; hing ich zu der Zeit in einem Loch&#8230; Meine ursprüngliche Vision war geplatzt, ich hatte keinen &#8222;Plan B&#8220;&#8230; Mein Vater, ein leidenschaftlicher Ingenieur, wollte natürlich gerne, dass ich in seine Fuss-Stapfen trete. Ich habe auch zwei Praktiken in diesem Bereich gemacht, aber schnell fest gestellt, das ich weder eine Affinität zu Zahlen und Konstruktionen habe, noch das ich das &#8222;Klima&#8220; auf Baustellen ansprechend fand. Ich ließ die Idee, Ingenieur zu werden, zum Bedauern meines Vaters fallen.</p>
<p>Verschiedene Ideen und Visionen spukten mir in dieser Zeit durch den Kopf&#8230; Meine Naturverbundenheit führte mich zum Biologie-Studium (was macht man als Biologe?), oder zur Garten- und Landschaftsarchitektur (keine Stellen&#8230;). Die Arbeit in der Kinderklinik legte die Idee des Medizinstudiums nahe (zu lange Wartezeit, zu große Verantwortung); Psychologie war Thema (zu viel Statistik) oder auch Pädagogik (zu trocken).</p>
<p><strong>Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut</strong></p>
<p>Schließlich las ich ein damals sehr populäres Buch, dass die Heilung eines autistischen Jungen als Erfahrungsbericht sehr anschaulich schilderte. Dieses Buch brachte damals das Thema Autismus in die breite Öffentlichkeit und mir machte es klar: DAS ist das , was ich will: Menschen bzw. Kinder auf einem solchen Weg helfen und ihnen den Weg in´s Leben zeigen. Ich machte mich auf die Suche und Recherche und fand heraus, dass ich Sozialpädagogik studieren mußte, um dieses Ziel zu erreichen bzw. diese Vision umzusetzen. Gesagt, getan&#8230;</p>
<p><strong>Systemisches Denken</strong></p>
<p>Im Studium konzentrierte ich mich vor allem auf die Themen: Erziehung, Beratung und Familie. Während meines Studiums in den 80´er Jahren vollzog sich ein revolutionärer Wandel im Psychologischen / Therapeutischen Denken: Betrachtete man bisher immer das auffällige Kind als das zu behandelnde &#8222;Problem&#8220;, gerieten in dieser Zeit die Beziehungen in der Familie zunehmend in den Blick der Therapeuten. Es entstand eine neue Art, mit &#8222;Problemen&#8220; umzugehen. Das &#8222;systemische Denken&#8220; hatte in alle Bereiche der Psychologie und der Pädagogik Einzug gehalten und griff immer weiter um sich. Es dauerte auch nicht lange, bis ich damit in Berührung kam: ein wesentlicher Professor an unserer Hochschule ließ sich gerade als systemische Therapeut ausbilden und auch der Ausbilder, bei dem ich mich während des Studiums zum Mitarbeiter am &#8222;Kinder-Sorgen-Telefon&#8220; des Kinderschutzbundes ausbilden ließ, befand sich gerade beim selben systemischen Institut in Ausbildung. Ich war schnell von dieser neuen Art des Denkens infiziert und mich begeisterte diese neue, philosophische und ganz andere Art, mit Menschen und ihren &#8222;Problemen&#8220; umzugehen. Und wieder war schnell für mich klar: DAS will ich auch! Ich wollte Systemischer Therapeut werden und Familien auf diese Art und Weise beraten und unterstützen.</p>
<p><strong>Der Weg in die Jugendhilfe</strong></p>
<p>Auch hier musste ich meine Vision wieder ein Stück weit an die Realität anpassen: denn die Entscheidung für die systemische Therapie bedeutete den Abschied von dem Ziel &#8222;Kinder-und Jugendlichen Psychotherapeut&#8220;, zumindest in der Welt der Krankenkassen&#8230; denn diese lassen nur Therapeuten zu, die eine Ausbildung in Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie gemacht haben. Und beides kam für mich nach meiner Entscheidung für das systemische Denken nicht mehr infrage. Es musste auch irgendwie anders gehen&#8230;</p>
<p>Ich wählte den Weg in die Jugendhilfe mit der Hoffnung, einer der wenigen und begehrten Stellen in einer Erziehungsberatungsstelle zu bekommen. Für das Anerkennungsjahr klappte das auch, wenn auch im weiteren Umfeld von Münster. Aber danach lenkte mich das Leben von meiner beruflichen Vision ab&#8230;</p>
<p>Bevor ich meinen Wunsch, die systemische Ausbildung zu machen, realisieren konnte, waren erst mal andere Themen dran&#8230; Bevor ich andere bei der Lösung ihrer Familiären Probleme unterstützen konnte, gründete ich erstmal selber eine Familie&#8230; Hochzeit, Schwangerschaft, die Geburt unseres ersten Kindes, die erste feste Stelle&#8230; keine Beratungsstelle, sondern die Leitung einer Aussenwohngruppe in einem Kinderheim&#8230; Erziehung lernen &#8222;von der Pike auf&#8220;, so habe ich das gesehen&#8230;</p>
<p>Dann die Geburt unseres zweiten Kindes und die Auseinandersetzung damit, dass beide Kinder krank sind, lebenslang. Das eine mehr als das andere&#8230; Und mit dieser privaten Belastung dann das Einsehen, dass der Schichtdienst im Heim damit nicht gut zu kombinieren ist&#8230; eine neue Stelle gesucht und sie bei einem Träger für Sozialpädagogische Familienhilfe gefunden. Hier kam ich meiner Vision der Erziehungsberatung schon ein Stück weit näher. Auch mochte ich die Nähe zu den Klienten in ihren eigene Wohnungen. Da ist vieles direkter und deutlicher, als in der &#8222;abgehobenen&#8220; Beratungsstelle&#8230;</p>
<p><strong>Neues Denken fördern / Krisen meistern</strong></p>
<p>Aber nach kurzer Zeit wurde mir das zu eingefahren, zu langweilig. Was mich interessierte waren die Familien, bei denen scheinbar nichts mehr half und bei denen viele Fachkräfte &#8222;rumgeeiert&#8220; haben (so sah ich es damals). Dann hörte ich von einer neuen Einrichtung bzw. einer neuen Hilfeform: Familienkrisendienst. 6 Wochen intensive Unterstützung bei der Frage: &#8222;Geht es, oder geht es nicht?&#8220; Das war mein Ding! Neues, positives Denken, gute Methoden, Offenheit in der Arbeit und die Helfer mit allem, was ihnen zur Verfügung steht im Geschehen. Die Möglichkeit, Krisen gemeinsam mit der Familie durch zu arbeiten.</p>
<p>Diese Arbeit habe ich dann ab 2000 13 Jahre als Leitung eines kleinen Teams (3 Kolleginnen) gemacht. Und ich habe viel dabei gelernt&#8230; Über mich, über die Familien, über meine Art des &#8222;Leitens&#8220;&#8230;</p>
<p>2001 habe ich mir dann endlich meinen Wunsch erfüllt und die systemische Ausbildung gemacht. Und wieder spielt &#8222;das Leben&#8220; anders, als gedacht&#8230; Während der Ausbildung Ehekrise mit Trennung, die verschiedensten Zukunftsmodelle durch gedacht und geplant, meine jetzige Frau kennen und lieben gelernt und dann doch der klassische &#8222;getrennt lebende Vater&#8220; geworden.</p>
<p><strong>Eigene Selbstständigkeit</strong></p>
<p>Meine zweite Frau ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und hatte, als ich sie kennen lernte, schon eine eigene Praxis. Sie plante damals gerade einen Anbau an ihr Haus, um in einem größeren Raum eben auch Familientherapie anbieten zu können.</p>
<p>Nachdem sich die privaten Wirren gelegt hatten, verfolgten wir gemeinsam das Ziel bzw. die Vision einer gemeinsamen, Familientherapeutischen Praxis. Leider stellte sich schnell heraus, das das für uns zuständige Jugendamt kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns hatte und das es uns nicht möglich war, genügend selbst zahlendes Klientel zu erreichen, das es ermöglicht hätte, das ich auf meinen Job verzichten kann.</p>
<p>Es gab in der Zeit trotzdem immer mal wieder Versuche, eine eigene Selbstständigkeit aufzubauen. Ich habe einige Fortbildungen in Eigenverantwortung angeboten und vermarktet, hatte den ein oder anderen Klienten, aber es reichte eben nie, meine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.</p>
<p>Aus der Vision der gemeinsamen, Familientherapeutischen Praxis sind abendliche Paarberatungssitzungen geworden, die ich gemeinsam mit meiner Frau (von Paar zu Paar) anbiete. Das läuft gut und macht uns beiden viel Freude. Diesen Teil der Vision konnten wir umsetzen.</p>
<p><strong>Aktuell</strong></p>
<p>Welche Vision treibt mich aktuell an?</p>
<p>Ich habe über diese Frage viel nach gedacht. Ich denke, ich habe vieles von meinen Visionen umgesetzt, wenn auch nicht alles (über das Verhältnis zwischen Vision und Realität dann mehr im 3. Beitrag zu dem Thema&#8230;). Aber ich denke, die für mich wichtigsten Elemente konnte ich umsetzen.</p>
<p>Zur Zeit habe ich bei der Frage nach meiner Vision immer ein Bild vor den Augen: den &#8222;berühmten&#8220; einsamen Lehrer oder Meister, meditierend auf einem Berg vor einer kleinen Hütte oder Höhle, zu dem die Menschen (Schüler) kommen, um sich Rat zu holen. Ich bin nicht so vermessen, dass ich glauben würde, ich könnte so ein weiser, alter Meister sein, aber das Bild deckt sich mit vielem, was ich für mich wichtig finde. Ich möchte immer weiter und mehr lernen über dieses Leben und wie es sich gut leben lässt, und ich möchte dieses Wissen weiter geben (deshalb auch dieser Blog ;-)). Ich weiss, dass ich in ein Alter komme (ich werde im nächsten Jahr 50), in dem die äußeren Werte nicht mehr wichtig sind. Ich habe ein Haus gebaut, Kinder gezeugt und erzogen und auch den ein oder anderen Baum gepflanzt. Jetzt geht es um die &#8222;Reise nach Innen&#8220;, wie Rüdiger Dahlke sagt. Und ich freue mich, wenn ich die Eindrücke dieser Reise teilen kann und mein Wissen anderen nützlich ist&#8230;</p>
<p>Soweit für heute&#8230; nun ist dieser Beitrag doch länger geworden, als ich gedacht hatte&#8230; ;-)</p>
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		<title>Finde Deine Vision!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 17:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Was ist Deine Vision von Deinem Leben? Für ein &#8222;gelingendes&#8220; Leben scheint sie unverzichtbar. Eine Vision. Glaubt man den vielen erfolgreichen Menschen in der &#8222;Coaching-Szene&#8220;, dann ist eine Vision über das, was Du in diesem Leben erreichen möchtest, eines DER Hilfsmittel, um erfolgreich zu sein. Kennst Du die Geschichte von den drei Steinmetzen, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Finde-Deine-Vision_XS-150x1501.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-102" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/Finde-Deine-Vision_XS-150x1501.jpg" alt="Finde-Deine-Vision_XS-150x150[1]" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist Deine Vision von Deinem Leben?</strong></p>
<p>Für ein &#8222;gelingendes&#8220; Leben scheint sie unverzichtbar. Eine Vision. Glaubt man den vielen erfolgreichen Menschen in der &#8222;Coaching-Szene&#8220;, dann ist eine Vision über das, was Du in diesem Leben erreichen möchtest, eines DER Hilfsmittel, um erfolgreich zu sein.<span id="more-29"></span></p>
<p>Kennst Du die Geschichte von den drei Steinmetzen, die alle das gleiche tun und bei der Frage danach, was sie da gerade machen, drei unterschiedliche Antworten geben? Der erste sagt: &#8222;Ich behaue einen Stein!&#8220; Der zweite sagt: &#8222;Ich baue an einem Spitzbogenfenster!&#8220; und der dritte sagt: &#8222;Ich baue eine Kathedrale!&#8220; Es liegt auf der Hand, welcher Steinmetz positiver gestimmt, besserer Laune und erfolgreicher ist, als die anderen beiden.</p>
<p>Eine Vision hilft Dir dabei, kluge Entscheidungen zu treffen, Dir konkrete Ziele zu setzen und eine Vision motiviert Dich immer dann, wenn es mal &#8222;Durststrecken&#8220; auf dem Weg geben sollte (soll ja immer mal wieder vor kommen&#8230;). Sie trägt, unterstützt und führt also Deinen Lebensweg auf eine ganz entscheidende Weise. Es ist wesentlich leichter in sengender Hitze einen Stein zu behauen, wenn man weiss, das man da an einer Kathedrale arbeitet, statt nur einen Stein zu formen.</p>
<p>Ich habe mir über das Thema &#8222;Vision&#8220; und diesen Blogbeitrag lange meine Gedanken gemacht. Und mir ist klar geworden, das das Thema viel zu komplex ist, als es in einem Beitrag &#8222;abzuhandeln&#8220;. Deshalb teile ich es in drei Beiträge auf. In diesem Beitrag wird es erst mal darum gehen, wie Du Deine Vision finden kannst. Im zweiten Beitrag geht es um meine eigenen, persönlichen Erfahrungen mit meinen Visionen und im dritten Beitrag geht es um die Frage, wie sich Vision und Realität miteinander verbinden lassen. Also beginnen wir mit dem Anfang: Wie findest Du Deine Vision?</p>
<p><strong>So kannst Du Deine Vision finden&#8230;</strong></p>
<p>Ich kann Dir mind. zwei Möglichkeiten anbieten, Deiner Vision näher zu kommen. Entscheide selbst, welche besser zu Dir passt und welche Du anwenden möchtest. Du kannst natürlich auch beide nutzen&#8230;</p>
<p>Wenn Du eher den &#8222;analytischen&#8220; Weg gehen möchtest, bietet sich die Beantwortung folgender Fragen an:</p>
<p><strong>1. Wenn alles möglich wäre und Du wüsstest, das Du nicht scheitern könntest, was würdest Du tun?</strong></p>
<p>Meine absolute Lieblingsfrage. Sie erlaubt Dir, alle Bedenken und den &#8222;Realitätssinn&#8220; über Bord zu werfen und einfach mal zu &#8222;träumen&#8220;. Was würdest Du tun, wenn nichts schief gehen könnte? Wenn e nicht darauf ankäme, damit reich und berühmt zu werden? Was würdest Du tun, wenn Du einfach nur den Antworten auf die nächsten Fragen folgen würdest, ohne Angst haben zu müssen, dass jemand Dich einen &#8222;Träumer&#8220;, &#8222;Spinner&#8220; oder &#8222;Fantasten&#8220; nennt?!</p>
<p><strong>2. Was macht Dir Freude?</strong></p>
<p>Einfache Frage, oder? Zu einfach? Wieso sollte es schwer sein, Deiner Vision zu folgen? Du wirst sie mit wenig Eifer verfolgen, wenn sie aus Dingen besteht, die Du nur machst, weil Du sie machen musst. Also frage Dich, was Dir Freude macht und womit Du Dich am liebsten ständig beschäftigen könntest, ohne das Dir langweilig wird. Die zweite Frage geht in die gleiche Richtung:</p>
<p><strong>3. Wo und wann erlebst Du so etwas wie einen &#8222;Flow&#8220;?</strong></p>
<p>Der Begriff des &#8222;Flows&#8220; ist aus der Glücksforschung bekannt geworden und bezeichnet einen Zustand, der noch mehr beinhalte als &#8222;Freude&#8220; oder &#8222;Spass&#8220;. Bei einem Flow bist Du ganz konzentriert in der Gegenwart mit dem beschäftigt, was Du gerade tust. Du vergisst alles um Dich herum, einschliesslich Dir selbst. Es geht nur noch um das, was Du gerade tust. Deine Vision sollte einiger solcher Tätigkeiten enthalten.</p>
<p><strong>4. Was hat Dir als Kind Freude gemacht?</strong></p>
<p>Viele Dinge, die einem als Kind Freude gemacht haben, sind mit der Zeit verloren gegangen. Weil sie inzwischen (so meinen wir) nicht mehr angemessen sind. Aber sie enthalten eine Menge Informationen darüber, was Dir wirklich Spass macht und woraus Deine Vision bestehen sollte. Also, nur Mut, begib Dich in die Zeit Deiner Kindheit und frage Dich, womit Du Dich am liebsten beschäftigt hast. Und auch die nächste Frage hat damit zu tun:</p>
<p><strong>5. Welche Vorbilder und Idole hattest / hast Du und warum?</strong></p>
<p>Das ist eigentlich eine Frage nach Deinen Werten. Denn diese werden durch Deine Vorbilder und Idole verkörpert. In Deiner Vision sollten sie vorkommen, um Dein Leben an ihnen auszurichten zu können. Wer dauerhaft gegen seine innersten Werte lebt, kann nicht glücklich werden; mit welcher Vision auch immer&#8230;</p>
<p>Sammle die Antworten aus diesen Fragen und lass sie auf Dich wirken. Welche Bilder steigen in Dir auf? Aus welchen Bildern setzt sich Deine Vision zusammen?</p>
<p><strong>Der &#8222;Intuitive&#8220; Weg</strong></p>
<p>Wenn Du lieber  intuitiv und weniger mit konkreten Antworten auf Fragen arbeitest, ist ein &#8222;Visions-Tag&#8220; bzw. eine &#8222;Visions-Wanderung&#8220; für Dich vielleicht eine interessante Möglichkeit, um Deine Vision zu finden.</p>
<p>Mache Dich dazu an einem bestimmten Tag am besten noch vor Sonnenaufgang auf den Weg. Nimm einen Rucksack mit, der als wichtigstes Hilfsmittel einen Block und einen Stift enthält. Nimm Dir etwas Proviant für einen Tag mit. Wenn Du geübt im Fasten bist, ist es auch gut, an diesem Tag zu fasten. Das macht Dich offener für die Nachrichten Deiner Umwelt.</p>
<p>Wenn Du Deine Wanderung beginnst, mache ein kleines Ritual, das zu Dir passt. Mach Dir klar, dass Du jetzt das Tor in eine &#8222;andere&#8220; Welt betrittst und bitte die Natur um Unterstützung. Dann geh los und lass Dich nur von Deiner Intuition leiten. Keine Karte, kein vorgezeichneter Weg. Lass Dich treiben, Und dann sei offen für alles, was Deine Umgebung Dir mitteilt. Sie tut das natürlich nicht direkt, sondern du musst dafür ihre Symbolsprache kennen. Mach Dir klar, dass nichts auf diesem Weg &#8222;zufällig&#8220; passiert, sondern alles seine Bedeutung hat. Deshalb nimm Dir Deinen Block und schreibe alles, was Dir begegnet auf, damit Du hinterher noch ein wenig über die Symbole nachdenken kannst.</p>
<p>Bei Deiner Rückkehr mache wieder ein kleines Ritual und bedanke Dich für die Informationen, die Du bekommen hast.</p>
<p><strong>Und wie geht´s weiter?</strong></p>
<p>Nun hast Du also einige Elemente, aus denen Du Deine Vision von Deinem Leben &#8222;bauen&#8220; kannst.  Und jetzt wird es eigentlich erst so richtig spannend&#8230;</p>
<p>Welche Bilder, Ideen und Visionen werden bei Dir durch dieses Vorgehen angeregt? Wie sieht Deine Vision jetzt aus und was bedeutet das für Dich?</p>
<p>Und noch etwas: Für mich ist es bei der Vision immer am schwierigsten, den inneren Kritiker auszuschalten. Diesen kleinen Nörgler, der bei jeder Antwort, jedem Bild gleich ankommt und sagt: &#8222;Wie soll das denn bitte gehen?&#8220; &#8222;Und davon willst Du leben?&#8220;  &#8222;Was soll das denn bitte werden?&#8220; usw&#8230; Wenn er das Aufsteigen der Bilder schon verhindert, ist er zu früh dran. Er hat schon eine wichtige Funktion, aber darüber später mehr&#8230;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Ffinde-deine-vision%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Ffinde-deine-vision%2F&text=Finde%20Deine%20Vision%21" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<title>Vom Gelingen und Scheitern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2014 16:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Würdest Du sagen, Dein Leben gelingt? Fangen wir doch gleich mit der schwersten Frage an&#8230; Was ist das überhaupt, ein &#8222;gelingendes&#8220; Leben? Wann würdest Du davon sprechen, dass Dein Leben Dir &#8222;gelingt&#8220;? Welche Kriterien müssen dazu erfüllt werden? Ich gehe mal davon aus, dass Du auch der Meinung bist, dass Geld nicht der einzige Faktor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-26" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L-300x300.jpg" alt="Man failing to jump over a hurdle obstacle" width="300" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L-300x300.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L-1024x1024.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/07/Fotolia_30528299_L.jpg 1924w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><strong>Würdest Du sagen, Dein Leben gelingt?</strong></p>
<p>Fangen wir doch gleich mit der schwersten Frage an&#8230; Was ist das überhaupt, ein &#8222;gelingendes&#8220; Leben? Wann würdest Du davon sprechen, dass Dein Leben Dir &#8222;gelingt&#8220;? Welche Kriterien müssen dazu erfüllt werden?<span id="more-25"></span></p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass Du auch der Meinung bist, dass Geld nicht der einzige Faktor ist, der in dieser Hinsicht zählt. Sicherlich tut es gut, über ein &#8222;ausreichendes&#8220; Einkommen zu verfügen, aber auch hier stellt sich ja die Frage, wie viel ist denn eigentlich &#8222;ausreichend&#8220;? Wenn Geld also kein guter Maßstab ist, was dann? Glück? Ein noch viel schwieriger zu fassender Begriff als &#8222;Geld&#8220;. Geht es im Leben darum, möglichst oft und möglichst lange &#8222;glücklich&#8220; zu sein? Ist das der &#8222;Sinn&#8220;? Noch so ein schwieriger Begriff&#8230; &#8222;Sinn&#8220;&#8230; Was ist der &#8222;Sinn&#8220; hinter all dem?</p>
<p><strong>Vom Ende her denken</strong></p>
<p>Eine hilfreiche Vision, um sich diesen Fragen zu nähern, ist die Vorstellung (nicht erschrecken!) vom Ende&#8230; Ja, genau, die Vorstellung, am Ende des Lebens auf den jetzigen Moment oder das bisherige Leben zurück zu blicken und sich zu fragen, wie beurteile ich das Ganze aus dieser Perspektive?</p>
<p>In dem Bestseller &#8222;5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen&#8220; von Bronnie Ware vertritt sie die Meinung, dass die Menschen am Ende am meisten bereuen, sich zugunsten anderer zurück genommen zu haben und nicht ihren Wünschen oder Träumen gefolgt zu sein&#8230; Ist es das, worum es geht? &#8222;Selbstverwirklichung&#8220;? Ich denke schon, dass mich verpasste Chancen am Ende meines Lebens bedrücken werden, wenn ich sie mir nochmal so vor Augen führe&#8230; In dem Bewußtsein, das es jetzt auf keinen Fall mehr geht&#8230; Aber ist das der Maßstab für ein &#8222;gelingendes&#8220; Leben? Immer und in jeden Moment so authentisch wie möglich gewesen zu sein und alle meine Träume auch verwirklicht zu haben&#8230;  Klingt für mich in der Gegenwart nach Stress und Erfolgsdruck&#8230; Aber vielleicht ist das ja auch beim Thema &#8222;Gelingen&#8220; kein Wunder&#8230;</p>
<p><strong>Antworten von aussen</strong></p>
<p>Wenn ich mich so umschaue, dann gibt es ganz viele Menschen und Organisationen, die etwas zu diesem Thema zu sagen haben. Jede Religion, jede Schule der Philosophie, fast alle Gemeinschaften, denen sich Menschen anschließen, haben eine Antwort auf diese Frage und bieten mir mögliche Maßstäbe an, nach denen ich mich richten kann bei der Frage nach einem &#8222;gelingenden&#8220; Leben. Und für viele Menschen ist ein hilfreicher Weg, mit dieser Ungewissheit fertig zu werden und sich von dem Zwang, sich selber über dieses wichtige Thema Gedanken machen zu müssen, befreien zu können.</p>
<p><strong>Eigene Antworten finden</strong></p>
<p>Ich glaube, es führt kein Weg daran vorbei, mir diese Frage selber zu beantworten. Viktor Frankl, der Begründer der &#8222;Logotherapie&#8220;, die die These vertritt, dass Menschen dann psychisch erkranken, wenn sie auf die Frage nach dem Sinn keine Antwort finden, betont auch, dass dieser &#8222;Sinn&#8220; nur individuell von jedem gefunden werden kann; es nützt mir nichts, sich einen &#8222;Sinn&#8220; von aussen vorgeben zu lassen.</p>
<p><strong>Meine Antwort</strong></p>
<p>Meine Antwort, die ich bis jetzt für mich gefunden habe, heisst in einem Wort: Wachstum&#8230; Grundlage dafür ist mein Glaube an die Existenz einer unsterblichen Seele in mir, die sich vorgenommen hat, in diesem Leben bestimmte Entwicklungsprozesse zu durchlaufen und daran zu wachsen. Ich bekomme in diesem Leben genügend Hinweise, welche Entwicklungsaufgaben das sind, und ich kann mich ihnen widmen oder verschließen, sicher ist, sie kommen immer wieder, sie wechseln nur die Ebene&#8230;</p>
<p>Und was heißt das bezogen auf die Frage nach dem &#8222;Gelingen&#8220;? Ist mein Leben dann am Ende &#8222;gelungen&#8220;, wenn es mir gelungen ist, alle Aufgaben zu erkennen und zu bearbeiten? Für mich selbst würde ich sagen, ist dieser Anspruch zu groß, wenn es um das allumfassende &#8222;alle&#8220; geht&#8230; Aber ich wäre froh, wenn ich am Ende meines Lebens darauf zurück blicken könnte, dass ich in der Gesamtschau gewachsen bin.</p>
<p><strong>Was ist &#8222;Entwicklung&#8220;?</strong></p>
<p>Viele Menschen denken, Entwicklung sei ein stetiger und aufwärtsführender Weg, wie eine gerade Bergetappe&#8230; Ich glaube das nicht. Nach meiner Erfahrung verläuft Entwicklung eher im Zickzack&#8230; Ich komme einen Schritt voran, oder nach oben, und dann geht es auch wieder zurück. Ich scheiter und mein Scheitern zeigt mir, das die Aufgabe doch noch nicht erledigt ist. Ein Aspekt fehlt noch&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne ist das Scheitern ein notwendiger Läuterungsprozess in jeder Entwicklung. Ohne die ständige Konfrontation mit dem, was noch &#8222;unfertig&#8220; ist und noch bearbeitet werden muss, ist keine Entwicklung möglich. Die Frage ist immer, lasse ich mich von meinem Scheitern einschüchtern und &#8222;verletzen&#8220;, oder nehme ich es als wertvollen Hinweis für das, was noch bearbeitet werden muss?</p>
<p>Nach dem Motto: Hinfallen, aufstehen, Staub abklopfen, Krone zurecht rücken und WEITER Geht´s!</p>
<p>In diesem Sinne&#8230;<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fvom-gelingen-und-scheitern%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Fvom-gelingen-und-scheitern%2F&text=Vom%20Gelingen%20und%20Scheitern" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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