2017 – Mein Jahr der Langsamkeit

Entdeckung der Langsamkeit

In einer Zeit, in der alle von neuen Zielen und Projekten, guten Vorsätzen, Planungen und Perspektiven sprechen, habe ich mich für mein 2017 für einen Gegenentwurf entschieden. Ich erkläre 2017 hiermit zu meinem Jahr der Langsamkeit. Schneller, höher, weiter… Expansion, höhere Ziele, mehr Ergebnisse… mit mir nicht (mehr). Nicht, dass ich generell was gegen Ziele hätte oder mir keine setzen möchte. Ich habe bisher meine Jahre immer gut geplant und mir fortlaufend Ziele gesetzt. Ziele sind wichtig, keine Frage. Warum es trotzdem dieses Jahr für mich anders ist, verrate ich Dir hier. Mit diesem Beitrag beteilige ich mich ausserdem an der Blogparade der Kollegin Jennifer vom Blog Gedankenraum. Vielen Dank für das schöne Thema :-)

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Ist es doch irgendwann zu spät für eine glückliche Kindheit?

glückliche Kindheit
Quelle: www.Pixabay.com

Kennst Du den Spruch: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit“? Als systemischer Therapeut, dem Konstruktivismus nahe, habe ich diesen Satz lange für sehr wichtig und richtig gehalten. Schließlich bestimmt vielfach hauptsächlich das, was wir an „Geschichten“ aus unsere Kindheit über uns mitbringen, unseren Umgang mit ihr und uns selbst. „Geschichten“ kann man zum einen auch immer wieder anders erzählen und zum anderen erlauben sie immer auch die Suche nach Ressourcen. Insoweit kann jede Kindheit nachträglich auch als „glücklich“ erzählt werden. Insofern ist es nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Das könnte den Schluss nahe legen, dass es in der Kindheit nichts zu versäumen gibt. Das man alles aus dieser Zeit nachholen bzw. nachträglich „nach erzählen“ kann. Meine Entwicklung und Erkenntnisse aus den letzten Monaten bringen mich jetzt aber dazu, es komplett anders zu sehen…  Ist es doch irgendwann zu spät für eine glückliche Kindheit? weiterlesen

Eine Woche ohne

Eine Woche ohne

Manchmal muss erst ein Einschnitt von aussen kommen, um Dir deutlich zu machen, wie sehr sich Dein Leben in der letzten Zeit verändert hat.

Bei mir geschah es durch die plötzliche Trennung von Telefon und Internet. Für eine Woche. In der Woche vorher gab es schon immer mal wieder kleinere Probleme und Ausfälle, aber dann standen wir eine Woche ohne digitale Verbindung zur Aussenwelt da.

Nach dem ersten Schrecken und der Panik, viel Wichtiges zu verpassen und meine treuen Leser nicht mehr erreichen zu können, ergaben sich nach einer Weile durch diese Zeit eine Reihe von Erkenntnissen, die Dich vielleicht überraschen werden.

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