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	<title>Ziele setzen &#8211; Kraft der Seele</title>
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	<description>Rund um das Thema &#34;Gelingendes Leben&#34;. Von der Suche, dem Weg und dem Ziel.</description>
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		<title>2017 &#8211; Mein Jahr der Langsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 00:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der alle von neuen Zielen und Projekten, guten Vorsätzen, Planungen und Perspektiven sprechen, habe ich mich für mein 2017 für einen Gegenentwurf entschieden. Ich erkläre 2017 hiermit zu meinem Jahr der Langsamkeit. Schneller, höher, weiter&#8230; Expansion, höhere Ziele, mehr Ergebnisse&#8230; mit mir nicht (mehr). Nicht, dass ich generell was gegen Ziele [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="wp-image-477 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-300x169.jpg" alt="Entdeckung der Langsamkeit" width="588" height="331" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-300x169.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017-341x192.jpg 341w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/2017.jpg 560w" sizes="(max-width: 588px) 100vw, 588px" /></p>
<p>In einer Zeit, in der alle von neuen Zielen und Projekten, guten Vorsätzen, Planungen und Perspektiven sprechen, habe ich mich für mein 2017 für einen Gegenentwurf entschieden. Ich erkläre 2017 hiermit zu meinem Jahr der Langsamkeit. Schneller, höher, weiter&#8230; Expansion, höhere Ziele, mehr Ergebnisse&#8230; mit mir nicht (mehr). Nicht, dass ich generell was gegen Ziele hätte oder mir keine setzen möchte. Ich habe bisher meine Jahre immer gut geplant und mir fortlaufend Ziele gesetzt. Ziele sind wichtig, keine Frage. Warum es trotzdem dieses Jahr für mich anders ist, verrate ich Dir hier. Mit diesem Beitrag beteilige ich mich ausserdem an der <a href="https://gedankenraumblog.wordpress.com/2016/12/06/blogparade-ich-erklaere-dieses-jahr-zum-jahr-des/" class="broken_link">Blogparade</a> der Kollegin Jennifer vom <a href="https://gedankenraumblog.wordpress.com/" class="broken_link">Blog Gedankenraum</a>. Vielen Dank für das schöne Thema :-)</p>
<p><span id="more-475"></span></p>
<p>Eine Jahresbilanz zu machen und das neue, kommende Jahr zu planen, gehörte für mich immer zu der Sylvester- und Weihnachtszeit dazu. Ich habe mir dafür immer neue Methoden und &#8222;Tools&#8220; angeeignet und ausprobiert, z.B. für <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/bilanz-ziele-fuer-2015/">2015</a> und für <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/rad-des-lebens-2016/">2016</a>, und es hat jedesmal Spass gemacht. Ich liebe Sylvester. Das neue Jahr liegt dann jedesmal so frisch und neu vor einem, ein ganzes Jahr neu zu planender Zeit, die man füllen kann, mit dem, was man will. Sylvester macht alles neu :-)</p>
<h4>Bilanz 2016<img loading="lazy" class=" wp-image-493 alignright" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/1439150992_todo-list.png" alt="Bilanz" width="222" height="157" /></h4>
<p>Mein Jahr 2016 hatte einige lehrreiche <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/nie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit/">Erkenntnisse</a> für mich parat. Ich bin mit guten Ideen und Vorsätzen gestartet. Ich wollte es endlich wissen&#8230; ich wollte Youtube nutzen, habe deshalb extra einen Videokurs gekauft. Ich habe mir einen Traum erfüllt und mich bei Veit Lindaus Coachingplattform Human Trust angemeldet. Motto: Finde die strahlendste Version von Dir selbst. Ich wollte es wissen, 2016 sollte mir der Durchbruch gelingen. Ausserdem wollte ich für meine beiden Blogs jeweils einen Beitrag im Monat schreiben (die Themen fein säuberlich geplant) und einmal im Monat einen NL raus bringen. Soweit meine Planung&#8230;</p>
<p>Schon im Februar musste ich feststellen, dass ich mich weit überschätzt hatte&#8230; ich hatte keine Zeit, mir die Videos des Kurses anzusehen, geschweige denn, eigene zu machen. Ich habe mir keine Kurse von Veit Lindau ansehen können und ich bin überhaupt nicht dazu gekommen, meine Blogposts und NL zu schreiben. Nichts von dem liess sich umsetzen. Ich hatte weder Zeit, noch Kraft. Von Ideen und Lust ganz zu schweigen. Warum war es in diesem Jahr anders? In 2015 hatte ich noch so viel Energie und Engagement in meine Blogs gesteckt und jetzt ging nichts mehr?! Und das, obwohl mir diese ganze Online-Tätigkeit doch so viel Spass macht&#8230;</p>
<p>Die ersten schmerzhafte Erkenntnis war, in einer Sackgasse zu stecken. Ich hatte mich verrannt. Immer mehr sollte es werden, immer mehr Online Tätigkeit, mehr Reichweite, mehr LeserInnen, mehr Traffic, mehr ERFOLG&#8230; Und dabei blieben andere, wichtige Dinge auf der Strecke&#8230; Beziehungen, Partnerschaft, Erholung, Freizeit, einfaches Nichtstun&#8230; Neben einem Vollzeitjob, Haus und Garten und der Online-Tätigkeit war keine Zeit mehr für nichts&#8230; das rächte sich jetzt, auch wenn es, wie gesagt, Spass macht.</p>
<h4>Das große WARUM?</h4>
<p>Ich begann mich zu fragen, warum ich an dieser Online Tätigkeit so interessiert war, was mir daran eigentlich so viel Spass macht und was ich unter &#8222;Erfolg&#8220; überhaupt verstehe.</p>
<p>Natürlich macht es keinen Spass, einen Blog zu schreiben, den keiner liest. Und deshalb ist es nur natürlich, dass man als Blogger Interesse hat, seinen Blog zu verbreiten. Aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich mehr. Nicht nur eine &#8222;kleine&#8220; Leserschaft, ich wollte das die Zahlen wachsen und das ich gelesen werde. Ich gebe es ungern zu: ich wollte bedeutend sein, etwas besonderes, mich abheben von &#8222;der Masse&#8220;&#8230;</p>
<p>Ich fragte mich weiter nach dem &#8222;Warum&#8220;&#8230; Warum will ich bedeutend sein?</p>
<p>Die Antwort war: ich will etwas bewegen, ich will Menschen bewegen, ich will Spuren hinter lassen, ich will merken, dass ich einen WERT habe&#8230;</p>
<p>Und diese Antwort, einen Wert haben wollen, brachte mich wieder eine Ebene tiefer. Was ist das eigentliche Bedürfnis hinter meinem Wunsch, erfolgreich zu sein?</p>
<p>Wenn ich erfolgreich bin, dann kenne ich meinen Wert. Dann bin ich bei mir angekommen. Dann habe ich die Freiheit, meine Bedürfnisse zu kennen und sie auch zu leben. Wenn ich Erfolg habe, dann bin ich angekommen&#8230;</p>
<p>Und in dem Moment, wo mir klar wurde, was die eigentlichen Bedürfnisse hinter meinem Wunsch, erfolgreich zu sein, waren, konnte ich los lassen. Wieso sollte ich so wichtige Bedürfnisse von äußerem Erfolg abhängig machen?! Ich konnte anfangen mir Gedanken zu machen, auf welche andere Weise ich diesen Bedürfnissen gerecht werden kann, wo sie herkommen, welchen <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/nie-zu-spaet-fuer-eine-glueckliche-kindheit/">Hintergrund</a> sie haben und ob ich sie überhaupt erfüllen kann.</p>
<p>Das ist nicht so einfach, wie es sich hier liest&#8230; Da es mir immer schwer fällt, Zugang zu meinen (wirklichen) Bedürfnissen zu finden, ist dieser Weg für mich schwierig. Und er bedeutet vor allem die schmerzhaften Erkenntnisse, dass ich nicht alles, was ich mir vornehme und erreichen möchte, auch schaffe.</p>
<h6 style="text-align: center;">Und um diesen Prozess im nächsten Jahr meine Aufmerksamkeit zu widmen, erkläre ich das Jahr 2017 zu meinem Jahr der Langsamkeit.</h6>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-medium wp-image-490" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-300x240.jpg" alt="Entdeckung der Langsamkeit" width="300" height="240" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-300x240.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-768x614.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-1024x819.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-648x518.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280-240x192.jpg 240w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2017/01/road-15275_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ich habe lange überlegt, welchen Begriff ich wählen soll, zu dem ich mein Jahr 2017 erkläre. Langsamkeit erschien mir zunächst wenig attraktiv, weil sie negativ besetzt ist. Dabei hat Langsamkeit für mich viele positive Aspekte:</p>
<ul>
<li>Zeit nehmen</li>
<li>gründlicher hinsehen</li>
<li>hinterfragen</li>
<li>Bedürfnisse überprüfen</li>
<li>Energie sammeln und einteilen</li>
<li>sich auf das Wesentliche konzentrieren</li>
<li>Effektivität</li>
<li>in die Tiefe gehen statt in die Breite&#8230;</li>
<li>sich selbst nicht verlieren</li>
<li>Souverän in der eigenen Mitte bleiben</li>
<li>Beschränkung</li>
<li>Akzeptanz der eigenen Grenzen und Bedürfnisse</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<h5>Stärken stärken statt Schwächen schwächen</h5>
<p>In dieser ganzen Zielsetzungs- und &#8222;Gute-Vorsätze&#8220;- Geschichte steckt die Gefahr, dass man sich immer optimieren will. Ich gebe auch zu, ich bin ein Selbstoptimierungs-Junky. Jedes Tool zur Selbstoptimierung muss ich nutzen. Und dabei fällt mir auf, dass ich meine Stärken aus dem Blick verliere. Ich will immer noch besser werden, statt mich auf meine Stärken zu konzentrieren und diese auszubauen bzw. erstmal richtig zu nutzen. Der Rest findet sich :-)</p>
<p>Und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, gehört eindeutig zu meinen Stärken :-)</p>
<p>In diesem Sinne höre ich jetzt auf mit dem &#8222;Geschwafel&#8220; und komme wieder zum Punkt:</p>
<p>Ich erkläre feierlich 2017 zu meinem Jahr der Langsamkeit und danke für diese schöne Blogparade und das Thema. Und wenn Du etwas über Langsamkeit oder DEIN Thema des Jahres 2017 sagen möchtest, schreibe einen Kommentar. Ich antworte :-) Langsam :-)</p>
<p>Mach´s gut :-)</p>
<p>Dein Hans-Jürgen</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ist es doch irgendwann zu spät für eine glückliche Kindheit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 08:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[glückliche Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst Du den Spruch: &#8222;Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit&#8220;? Als systemischer Therapeut, dem Konstruktivismus nahe, habe ich diesen Satz lange für sehr wichtig und richtig gehalten. Schließlich bestimmt vielfach hauptsächlich das, was wir an &#8222;Geschichten&#8220; aus unsere Kindheit über uns mitbringen, unseren Umgang mit ihr und uns selbst. &#8222;Geschichten&#8220; kann man [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_403" style="width: 448px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-403" loading="lazy" class="wp-image-403" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-300x200.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="438" height="291" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-300x200.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-768x512.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-1024x682.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-648x432.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280-288x192.jpg 288w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/teddy-1485298_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 438px) 100vw, 438px" /><p id="caption-attachment-403" class="wp-caption-text">Quelle: www.Pixabay.com</p></div>
<p>Kennst Du den Spruch: &#8222;Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit&#8220;? Als systemischer Therapeut, dem Konstruktivismus nahe, habe ich diesen Satz lange für sehr wichtig und richtig gehalten. Schließlich bestimmt vielfach hauptsächlich das, was wir an &#8222;Geschichten&#8220; aus unsere Kindheit über uns mitbringen, unseren Umgang mit ihr und uns selbst. &#8222;Geschichten&#8220; kann man zum einen auch immer wieder anders erzählen und zum anderen erlauben sie immer auch die Suche nach Ressourcen. Insoweit kann jede Kindheit nachträglich auch als &#8222;glücklich&#8220; erzählt werden. Insofern ist es nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Das könnte den Schluss nahe legen, dass es in der Kindheit nichts zu versäumen gibt. Das man alles aus dieser Zeit nachholen bzw. nachträglich &#8222;nach erzählen&#8220; kann. Meine Entwicklung und Erkenntnisse aus den letzten Monaten bringen mich jetzt aber dazu, es komplett anders zu sehen&#8230; <span id="more-402"></span></p>
<h4>Gute Vorsätze</h4>
<p>Ich hatte mir für dieses Jahr <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/rad-des-lebens-2016/" target="_blank">viel</a> vorgenommen.  Ich wollte für beide <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/blog/">Blogs</a> jeden Monat einen Beitrag schreiben und für jeden einmal im Monat einen Newsletter heraus bringen. Aber was noch viel wichtiger war, ich wollte als neue Plattform <a href="https://www.youtube.com/channel/UCvqgVZEjPZeL0m2kBwa0NdA">Youtube</a> für mich erobern und regelmäßige Videos drehen und posten. Dafür habe ich mich bei <a href="http://robertgladitz.de" target="_blank">Robert Gladitz Youtube Kurs </a>angemeldet.  Ausserdem habe ich mir im Januar einen Wunsch erfüllt und mich endlich dazu entschlossen, mich bei <a href="https://humantrust.com/" target="_blank">Veit Lindaus Human Trust</a> anzumelden. Eine Vernetzungsplattform, auf der man auch Videoseminare von ihm mitmachen kann. Ich habe finanziell einiges investiert. Ich wollte es endlich wissen&#8230;</p>
<div id="attachment_386" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-386" loading="lazy" class="wp-image-386 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-300x169.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="169" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-300x169.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-768x432.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-1024x576.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-648x364.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500-341x192.jpg 341w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/07/K800_20160607_132500.jpg 1067w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-386" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Spätestens im März musste ich mir eingestehen, dass ich von meinen guten Vorsätzen NICHTS umsetzen konnte. Und zwar nicht nur hier und dort ein wenig davon nicht, sondern wirklich radikal nichts&#8230; Ich habe gerade im Januar noch einen Newsletter raus gebracht. Bei Roberts Kurs habe ich mir gerade mal die Einführungsvideos angesehen. Beim Human Trust habe ich im Februar an einem Treffen der Regional Gruppe in Bremen teilgenommen und mich auf der Plattform für alle möglichen Kurse angemeldet&#8230; gemacht habe ich keinen davon und zu den monatlichen Treffen bin ich auch nicht mehr gegangen.</p>
<p>Mir wurde klar, dass ich mich komplett übernommen hatte. Wollte ich meine Vorsätze wirklich umsetzen, blieb mir neben meinem Vollzeitjob und <a href="http://www.vonpaarzupaar.com/" target="_blank">Paarberatungen</a> in der Praxis meiner Frau kaum noch Zeit für die angenehmen Dinge im Leben, wie Partnerschaft, Erholung, Freizeit und Entspannung.  Was nicht bedeutet, dass mir die Arbeit an meinen Blogs usw. keinen Spass macht&#8230; Aber es gibt im Leben eben auch noch mehr, das wurde mir schmerzlich klar&#8230;</p>
<h4>Fragen über mich&#8230;</h4>
<p>Ich begann, mich zu zurück zu ziehen und mir Fragen über mich und meine Situation zu stellen. Der erste schmerzliche Schritt war die Erkenntnis der Überforderung. Ich, der von mir immer geglaubt hatte, ich schaffe alles. Ich musste erkennen, dass ich meine Grenze(n) erreicht hatte. Aber wie war ich an diesen Punkt gekommen? Was hat mich hierher gebracht? Wieso bin ich innerlich so getrieben? Wieso kann ich mit meiner Lebenssituation, so wie sie ist, nicht zufrieden sein? Wieso bin ich nicht einfach glücklich, mit dem, wie es ist? Ich habe einen tollen Job, den ich mir immer so gewünscht habe, wie er jetzt ist.  Auch privat ist alles gut. Die Kinder sind groß und erwachsen, keine Verpflichtungen mehr, genug Zeit für die angenehmen Dinge. Warum kann ich nicht einfach damit zufrieden und glücklich sein? Warum &#8222;muss&#8220; ich noch Blogs schreiben, den Menschen meine Erkenntnisse nahe bringen und warum lasse ich mich von diesem Gedanken, NOCH mehr erreichen zu können und ENDLICH MEIN Ding zu machen und damit auch noch Geld verdienen zu können, so anlocken, dass ich im wahrsten Sinne Zeit und Raum vergesse?! Und ich begann, meine Motive zu hinterfragen.</p>
<h4>&#8222;&#8230;dann habe ich es geschafft!&#8220;</h4>
<div id="attachment_447" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-447" loading="lazy" class="size-medium wp-image-447" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-202x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="202" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-202x300.jpg 202w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001-129x192.jpg 129w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514350_0001.jpg 442w" sizes="(max-width: 202px) 100vw, 202px" /><p id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Dabei fiel mir auf, dass ich mich oft von diesem Satz leiten lasse: &#8222;Wenn ich das noch erreicht habe, dann habe ich ES geschafft!&#8220; Und ich wollte wissen, was das denn ist, WAS ich DANN geschafft habe&#8230; Bin ich dann berühmt? Lebe ich dann so, wie ICH es will? Bin ich dann reich? Bin ich dann frei? Habe ich dann der Welt etwas Wesentliches hinterlassen? Bin ich dann erleuchtet oder weise? WAS will ich denn schaffen?</p>
<p>Mir wurde klar, dass es mir nicht so sehr um diese Äußerlichkeiten (Geld, Anerkennung, Reichtum&#8230;) geht, sondern um etwas Inneres. Das Gefühl, es geschafft zu haben, geht für mich mit dem Gefühl einher, bei MIR angekommen zu sein. In mir selbst ruhen zu können und in tiefer Übereinstimmung zu sein mit dem, was ich tue. Vielleicht habe ich mich deshalb immer wieder mit den Themen Berufung, Lebensaufgabe und Entwicklungsaufgaben beschäftigt. Immer wieder vor dem Hintergrund, mehr über mich wissen zu wollen und mit der Idee im Kopf, wenn ich meine Berufung, meine Lebensaufgabe gefunden habe, DANN kann ich angekommen. Dann erfülle ich (nur noch) diese eine Aufgabe und dann lebe ich glücklich, erfüllt und zufrieden. Oder ich weiss dann zumindest, welchen Weg ich einschlagen muss, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<p>Mal abgesehen davon, das das nicht so einfach ist, diese Aufgabe zu erkennen und zu erfüllen (heisst ja nicht umsonst &#8222;Lebensaufgabe&#8220;) zeigte mir diese Erkenntnis aber, dass es mir um mehr geht als um äussere, greifbare und messbare Kriterien bzw. Ziele.</p>
<h4>Bei mir ankommen</h4>
<p>Was bedeutet dieses Gefühl, bei mir angekommen zu sein, für mich? Über den &#8222;äusseren&#8220; Erfolg hinaus. Wie fühlt sich das an?</p>
<p>Für mich scheint es gleichbedeutend zu sein mit: die eigenen Bedürfnisse kennen und mit ihnen im Einklang leben, sich von äusserer Kritik oder Konflikten nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, zentriert sein, letztendlich sich getragen, beschützt und gut aufgehoben fühlen. Und plötzlich wurde mir klar, dass dieses Bedürfnis, bei mir selbst anzukommen, das gleiche Bedürfnis ist, wie das eines Kindes, in den liebevollen, beschützenden und haltenden Armen seiner Mutter &#8222;anzukommen&#8220;. Ohne Erwartungen, ohne Bedingungen erfüllen zu müssen, ohne angepasst sein müssen, einfach gewollt, gehalten und geliebt werden. Bedingungslose Liebe spüren&#8230;</p>
<p>Und mit einem mal tut sich vor mir das ganze Ausmass meiner kindlichen Bedürftigkeit auf. Mir wurde klar, das diese ganze Suche, dieses ganze sich mit mir auseinandersetzen, dieses Verändern von äusseren Umständen, die ganze Unruhe&#8230;, letztlich hat all das nur das eine Ziel: das kindliche Bedürfnis, das Gefühl geschenkt zu bekommen, in den haltenden Armen der liebevollen Mutter anzukommen. Ich scheue mich fast vor diesem &#8222;pathetischen&#8220; Ausdruck, aber es entspricht meiner Erfahrung:</p>
<blockquote><p>&#8222;Jede Suche findet letztlich Ihr Ende in den schützenden und haltenden Armen einer liebenden Mutter.&#8220;</p>
<div id="attachment_448" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-448" loading="lazy" class=" wp-image-448" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-300x202.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="252" height="170" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-300x202.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-648x437.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001-284x192.jpg 284w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514360_0001.jpg 723w" sizes="(max-width: 252px) 100vw, 252px" /><p id="caption-attachment-448" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div></blockquote>
<p>Wirtschaftlicher Erfolg und wirtschaftliche Absicherung &#8222;ersetzen&#8220; mir den dort erhofften Schutz und Halt; menschlicher Erfolg und Anerkennung &#8222;ersetzen&#8220; mir den Stolz in den Augen meiner Mutter; die unruhige Suche, die Beschäftigung mit meinen Bedürfnissen, das &#8222;Suchen im Aussen&#8220;, sucht und erhofft sich letztlich immer die spiegelnde Reflexion und Antwort in den Augen meiner Mutter: &#8222;Was Du tust ist in Ordnung und ich liebe Dich, unabhängig von meinen Gefühlen und Erwartungen an Dich.&#8220;</p>
<h4>Was ist &#8222;verkehrt&#8220; gelaufen?</h4>
<p>Aber wieso sollte mir das fehlen? Was ist in meiner Kindheit &#8222;falsch&#8220; gelaufen?! Von aussen gesehen hatte ich eine perfekt glückliche Kindheit. Es war alles da. Eine liebevolle Umgebung, Freunde, wirtschaftlicher Wohlstand, Stabilität&#8230; ich wurde weder geschlagen noch missbraucht oder sonst wie traumatisiert. Wie lässt sich dann diese Unruhe, die dauernde Suche, diese Leere und diese Bedürftigkeit erklären? Und vor allem, WAS läßt sich dagegen tun?!</p>
<h4>Kriegsenkel und das Erfüllen von Erwartungen</h4>
<p>Die ersten Antworten fand ich, als ich mich mit dem Thema &#8222;Kriegsenkel&#8220; und der Weitergabe von Traumatisierungen über Generationen hinweg auseinander setzte. Da gab es Menschen, die ähnliche Empfindungen schilderten, wie ich sie in meinem Leben immer wieder durch lebte. Auch sie waren ständig auf der Suche&#8230; nach dem Sinn, nach der Heimat, nach sich selbst&#8230; Auch sie konnten nicht &#8222;ankommen&#8220;. Nicht bei sich und nicht in diesem Leben.</p>
<p>Die Erklärung hinter diesem Phänomen ist, dass die Generation der Kriegskinder emotional durch die Kriegserlebnisse traumatisiert, mehr damit beschäftigt war, die realen Trümmer weg zu räumen und Aufbauarbeit zu leisten, als sich mit der emotionalen Traumatisierung durch den Krieg auseinander zu setzen. Dafür bekamen deren Kinder, also die Kriegsenkel, die Funktion der emotionalen Stütze zugewiesen. Diese Kinder waren/sind die ganze Freude, der Stolz und die Hoffnung dieser Generation. Ihre Aufgabe ist es, die (emotionalen) Erwartungen der Eltern zu erfüllen. Daraus entsteht dann bei vielen Kriegsenkeln das Gefühl der inneren Leere bzw. eine innere Orientierungs- und Haltlosigkeit. Weil für sie immer die Gefühle und die Erwartungen der Eltern die Leitlinie und die Orientierung gaben.</p>
<div id="attachment_139" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-139" loading="lazy" class="size-medium wp-image-139" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="184" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-1024x628.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-648x397.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-313x192.jpg 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-139" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Gemeinsam ist allen diesen &#8222;Kriegsenkeln&#8220;, dass in den Familien über die traumatischen Kriegserlebnisse nicht gesprochen wurde. So war es in meiner Kindheit auch. Meine Eltern habe beide den Krieg als fast erwachsene Jugendliche durchlebt. Mein Vater als Soldat, meine Mutter als Helferin in verschiedenen Lazaretten. Beide haben Geschwister im Krieg verloren, mein Vater musste sich als ältester Sohn um seine Mutter und die jüngeren Brüder kümmern. Sein Vater war schon vor dem Krieg an einer natürlichen Todesursache gestorben.  Beide haben sicherlich vieles, Verstörendes und traumatisierendes erlebt. Geredet wurde darüber wenig bis garnicht. Was soll es da schon zu reden geben? Es war eben so, wie es war. Und daran wollen wir nicht erinnert werden. Jetzt ist ja alles gut.</p>
<p>Geblieben ist aber bei meinen Eltern ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und materieller Absicherung. Mein Vater fragte mich bei meiner ersten Anstellung als erstes, ob der Arbeitgeber auch eine private Rentenversicherung mit anbietet. Das war das Wichtigste. Schon bei der ersten Stelle an die Rente denken und am besten noch im öffentlichen Dienst. Sicherheit auf Lebenszeit. Genauso gab es die Erwartung, meinen Eltern keine Sorgen zu machen und &#8222;brav&#8220; zu sein, Freude zu machen. Und das durchaus auch in einer existenziellen Form. Meinen Eltern konnte es nur gut gehen, wenn sie wussten, dass ihre Kinder einen &#8222;guten&#8220; Weg gingen. Abweichungen wurden mit Liebesentzug bis zum Kontaktabbruch bestraft. Auch jetzt noch gibt es bei ihnen die Erwartung, das ihre Kinder für die Eltern da zu sein haben, sie zu unterhalten und emotional zu unterstützen haben.</p>
<h4>Der &#8222;Lilith-Komplex&#8220;</h4>
<div id="attachment_450" style="width: 216px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-450" loading="lazy" class="size-medium wp-image-450" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-206x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="206" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-206x300.jpg 206w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001-132x192.jpg 132w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514372_0001.jpg 504w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" /><p id="caption-attachment-450" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Die Erklärung durch die Weitergabe von Kriegstraumata reichte mir aber noch nicht. Es musste noch was anderes geben, etwas was &#8222;tiefer&#8220; geht. Zu grundsätzlich waren meine Gefühle und Empfindungen. Ich fand eine weitere Erklärung eher zufällig in dem Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Lilith-Komplex-Die-dunklen-Seiten-M%C3%BCtterlichkeit/dp/3423342013">Der Lilith-Komplex</a>&#8220; von Hans-Joachim Maaz. Der Autor beschreibt darin, dass es in jeder Mutter auch eine das Kind ablehnende Seite gibt, dass diese aber gesellschaftlich tabuisiert und von der Mutter meist geleugnet wird. Dadurch ist sie nicht zu bearbeiten und belastet die frühe Mutter-Kind-Beziehung. Denn die negativen Gefühle dem Kind gegenüber können so von der Mutter unbewusst auf das Kind projiziert werden und wirken sich dann auf das Kind aus. Maaz drückt es so aus:</p>
<blockquote><p>&#8222;Durch seine Mutter, aus ihren Reaktionen, lernt das Kind, <strong>sich</strong> zu verstehen. Die Mutter übersetzt noch dunkles Empfinden in Gefühle, Bilder und Worte; sie lehrt zu differenzieren. Aber wehe, wenn ihr Spiegel verzerrt, ihre dolmetschenden Fähigkeiten beschränkt sind, dann kann sich ihr Kind nicht mehr in ihr erkennen und wird sich selbst verlieren.&#8220;</p></blockquote>
<p>Genau das war es&#8230; Das musste es sein&#8230;  Mir fallen viele Gründe ein, warum dieser Spiegel in der Beziehung zwischen meiner Mutter und mir &#8222;verzerrt&#8220; sein könnte. Ohne dass ich meine Mutter damit &#8222;schlecht&#8220; machen oder ihr Vorwürfe machen möchte. Alleine Gesellschaftliche Gründe können zu dieser Verzerrung geführt haben&#8230;  Die Tatsache, dass man Kinder in den 60er Jahren &#8222;aus hygienischen Gründen&#8220; nicht stillte, z.B. Vermutlich gab es damals auch &#8222;Fütterpläne&#8220; und feste Zeiten, in denen die Bedürfnisse des Kindes keine Rolle spielten.  Und auch sonst spüre ich, dass es in der Beziehung zu meiner Mutter mehr um ihre Bedürfnisse gegangen ist, als um meine. Meine &#8222;Aufgabe&#8220; als Kind war es, sie glücklich zu machen. Das habe ich schon früh gespürt. Und schon während ich dies schreibe, kommt das schlechte Gewissen: &#8222;So etwas schreibt man nicht über seine Mutter, schon garnicht öffentlich! Schäm Dich, Du bist ein schlechtes und undankbares Kind!&#8220;</p>
<p>Meine Suche nach Bestätigung im aussen, meine Rastlosigkeit, meine innere Haltlosigkeit, all das ergibt vor dem Hintergrund dieser Hypothesen plötzlich einen Sinn. Meine Suche soll diese oben beschriebene Erfahrung ersetzen: mich selbst im positiven Feedback (Erfolg) von Aussen vermeintlich selbst erkennen können, um damit die innere Leere zu überdecken bzw. die Angst beruhigen zu können, diese innere Leere plötzlich anzutreffen, zu entdecken. Die schmerzliche Erfahrung machen zu müssen, dass bei diesem eigentlich ersehnten &#8222;Ankommen bei mir&#8220; garnichts zu finden ist, wo man &#8222;ankommen&#8220; könnte. Einfach nur eine gähnende Leere&#8230;</p>
<h4>Der Ur-Schmerz</h4>
<div id="attachment_452" style="width: 337px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-452" loading="lazy" class=" wp-image-452" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-300x202.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="327" height="220" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-300x202.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-648x436.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001-285x192.jpg 285w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514381_0001.jpg 762w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /><p id="caption-attachment-452" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Ob es nun darum geht, diese innere Leere zu überdecken oder zu verhindern, den Schmerz zu spüren, dass der erkennende und liebende Blick der Mutter, die haltenden und gleichzeitig loslassenden Arme nicht mehr zu bekommen ist, für immer verloren sind&#8230; Immer dient die Suche, die Unruhe, der nächste Kick, das nächste Projekt, der nächste zu erzielende Erfolg dazu, diesen Ur-Schmerz nicht fühlen zu müssen.</p>
<p>Diese unbedingte Vermeidung, diesen Schmerz spüren zu müssen, spiegelt sich auch in meinen aktuellen Beziehungen zu erwachsenen Menschen wieder. Immer dann, wenn es darum geht, eigene Bedürfnisse in erwachsenen Beziehungen auf Augenhöhe zu vertreten, besteht auch die Gefahr, abgewiesen zu werden. Das bringt das Verhandeln von Bedürfnissen auf Augenhöhe mit sich. Warum sollten meine Bedürfnisse wichtiger sein als die Bedürfnisse des anderen? Diese Gefahr der &#8222;Ablehnung&#8220; bringt mich aber unvermeidbar wieder in den Kontakt mit meinem Ur-Schmerz. Denn es gibt im Aussen niemanden (mehr), der meine Bedürfnisse, ohne dass ich sie formuliere, von sich aus erkennt, und auch noch für deren Erfüllung sorgt. Das ist einzig und allein Aufgabe und Rolle der Mutter. Und damit gehört diese Erwartung, diese Anspruchshaltung, bei der ich mich immer wieder &#8222;erwische&#8220;, in die Mutter-Kind-Beziehung, nicht in die Beziehung mit einem Erwachsenen auf Augenhöhe. Und trotzdem dient mein Ganzes &#8222;Erwartungen erfüllen&#8220;, &#8222;helfen wollen&#8220;, &#8222;der gute Junge sein&#8220;, &#8222;erfolgreich sein&#8220;&#8230; alles was ich für andere tue, letztlich nur der Untermauerung der Forderung, dass ICH dann doch irgendwann auch einmal &#8222;dran&#8220; sein darf, wenn ich schon so viel getan habe&#8230; die Haltung eines Märtyrers&#8230;</p>
<p>Das Paradoxe daran ist, dass ich durch den eigentlichen Wunsch der Vermeidung, diesen Schmerz spüren zu müssen, ihn immer wieder erlebe bzw, ihn immer wieder lebendig werden lasse. Denn natürlich misslingen meine Manipulationsversuche immer wieder und immer öfter. Und halten damit den Schmerz, den ich eigentlich nie spüren will, lebendig. Aber dieses unbewusste Vorgehen erlaubt mir, die &#8222;Schuld&#8220; für den Schmerz auf andere zu projizieren und macht damit eine Verarbeitung unmöglich&#8230;</p>
<h4>Was hilft nun?</h4>
<p>Es klingt wie eine &#8222;Phrase&#8220;, aber durch meine Erfahrungen habe ich die Wahrheit dieses Satzes kennen gelernt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der einzige Weg da RAUS, ist der Weg da DURCH!&#8220;</p></blockquote>
<p>Es geht darum, immer wieder zu erkennen, wo die Erfahrung dieses Schmerzes verhindert werden soll, und ihn sich dann voll bewusst zu machen und zu durchleben. Mit all den negativen Gefühlen von Trauer und Wut. Aber ohne sich von diesen Gefühlen mitreißen zu lassen, ohne sie immer wieder mit Energie zu versorgen, aber sie zuzulassen und zu durchleben. Dabei kann professionelle Hilfe nötig und hilfreich sein.</p>
<div id="attachment_455" style="width: 207px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-455" loading="lazy" class="size-medium wp-image-455" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-197x300.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="197" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-197x300.jpg 197w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001-126x192.jpg 126w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/08/SKMBT_C224e16082514380_0001.jpg 485w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /><p id="caption-attachment-455" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Ohne dieses Leid, ohne diesen &#8222;Gang in den Keller&#8220;, ohne die Konfrontation mit Deinem Schatten, gibt es keinen wirklichen Fortschritt, keine Entwicklung. Vielleicht spielst Du das Spiel dann eine Weile auf einer anderen Ebene weiter, aber es bleibt das gleiche Spiel. Früher oder später gelangst Du wieder an den gleichen Punkt&#8230; Die zwanghafte Vermeidung des Ur-Schmerzes.</p>
<p>Da ich selber noch mitten in diesem Prozess des &#8222;dadurch&#8220; bin, kann ich Dir noch nicht sagen, was danach kommt. Das wäre an dieser Stelle vermessen&#8230; Aber ich werde meine Erfahrungen bestimmt wieder teilen :-)</p>
<p>Es gibt in der Coaching und Selbsthilfe-Literatur verschiedene, vermeintliche Auswege oder Abkürzungen, die vorgeben, das gleiche Ergebnis zu erzielen, wie das immer wieder bewußte Durchleben des Schmerzes:</p>
<h4>1. Ausweg &#8222;Selbstliebe&#8220;</h4>
<p>Es gibt Autoren, die sind an dieser Stelle der Meinung, man könne &#8222;einfach&#8220; die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse übernehmen und &#8222;selber&#8220; dafür sorgen soll und kann, dass man für sich selber dann &#8222;die liebende Mutter&#8220; wird, um die &#8222;Lücke&#8220; füllen zu können und den Schmerz zu stillen.</p>
<p>Selbstliebe und Selbstfürsorge sind wichtig, gar keine Frage. Aber sie sind kein Ausweg aus dem oben genannten Schmerz. Warum? Wenn ich den Schmerz nicht annehme und ihn durch lebe, wird aus vermeintlicher &#8222;Selbstliebe&#8220; schnell &#8222;Egoismus&#8220;, weil ich der Meinung bin, es gäbe ein &#8222;Recht&#8220; auf die Erfüllung meiner Bedürfnisse. Sie wurden mir schon so lange vorenthalten, dann &#8222;kämpfe&#8220; ich jetzt für sie unter der Flagge der &#8222;Selbstliebe&#8220; für sie und setze sie durch, egal, welchen Preis ich dafür bezahle.</p>
<p>Das hat nichts mit Souveränität, mit bei sich ankommen und Zentriertheit zu tun. Das ist nur eine andere Ebene des Kampfes.</p>
<h4>2. Ausweg: &#8222;Arbeit mit dem inneren Kind&#8220;</h4>
<p>Ähnlich verhält es sich mit dem vermeindlichen Ausweg &#8222;Arbeit mit dem inneren Kind&#8220;. Ich nehme den bedürftigen, kindlichen Anteil in mir wahr und umsorge ihn selber&#8230; Das kann funktionieren, aber auch erst dann oder nur dann, wenn ich dieses Kind auch in seiner Trauer oder Wut umsorge und eben NICHT dafür sorge, dass dieses Kind in mir diese Trauer und diesen Schmerz garnicht erst fühlen muss. Genauso fatal wäre es, dem inneren Kind zu erlauben, diese lange unterdrückten Gefühle nun endlich &#8222;auszuleben&#8220;.</p>
<p>Dann habe ich nichts gewonnen, ausser das ich ein neues Argument für meinen Egoismus habe: &#8222;mein inneres Kind braucht das jetzt&#8230;&#8220;</p>
<h4>3. Ausweg: &#8222;Mach Dein Ding!&#8220;</h4>
<p>Zum Abschluss noch ein Wort an all die Mach-Dein-Ding-Coaches, die Du-schaffst-das-Propheten, die Glaub-an-Dich-Schulterklopfer und die vielen Coaches und Speakers, die die schnelle Lösung mit all ihren tollen Methoden in Vorträgen und Seminaren mit tausenden von Menschen von der Bühne in die Welt schreien&#8230;</p>
<p>Ihr berührt nur die Oberfläche und verursacht leichtes Kräuseln der Wellen. In die Tiefe kommt ihr nicht&#8230;</p>
<p>Ich bin der erste, der will, dass Menschen in ihre Kraft kommen. Ich bin der erste, der Menschen ermutigen will, ihr Potential auszuleben, ihre Ressourcen zu stärken und ihren Weg zu gehen. Es ist wundervoll, Menschen erblühen zu sehen, garkeine Frage. Und ich selber habe bei Euch eine Menge gelernt. Vielen Dank dafür!</p>
<p>Aber ich kann erst wirklich &#8222;erfolgreich&#8220; werden, wirkliche Erfüllung, wirkliche Kraft finden und mein Potential abrufen, wenn ich diesen Ur-Schmerz, den jeder für sich anders wahr nimmt und der für jeden anders aussieht, wenn ich den finde, erkenne, durchlebe und verarbeite. Sonst ist alles Handeln, alle Veränderung, nur ein leichter Wind auf der Wasseroberfläche, der für kurzen Wellenschlag sorgt, das Meer aber unverändert lässt. Die Wahrheit, der Schatz, liegt in der Tiefe. Und dieser Weg geht nicht ohne Schmerzen, dass ist die &#8222;Wahrheit&#8220;, die Ihr Euren Zuhörern und Kunden verheimlicht. Schneller Erfolg, schnelle Veränderung, ist genauso schnell wieder verweht&#8230;.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wirkliche Veränderung findet IMMER in INNEN statt, nie im Aussen. Das Äußere passt sich dem Inneren an.&#8220;</p></blockquote>
<div id="attachment_108" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-108" loading="lazy" class="wp-image-108 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg" alt="glückliche Kindheit" width="300" height="210" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-300x210.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-1024x719.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-648x455.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/11/img833-273x192.jpg 273w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-108" class="wp-caption-text">Quelle: privat</p></div>
<p>Und in diesem Sinne IST es zu spät für eine glückliche Kindheit. Der Ur-Schmerz sagt Dir, dass sie vorbei ist und das all das, was Du Dir dort erträumt und ersehnt hast, niemals wieder kommen wird. Das &#8222;Loch&#8220; wird bleiben. Und diese Erkenntnis tut weh, bei allen Ressourcen-orientierten Blickwinkeln und Umdeutungen.</p>
<h4>Zum Schluss</h4>
<p>Ich danke Dir, dass Du meinen Gedanken bis hierher gefolgt bist. Ich freue mich, wenn sie Dich unterhalten haben und natürlich noch mehr, wenn Du etwas davon für Dich persönlich mitnehmen konntest.</p>
<p>Kennst Du diesen &#8222;Ur-Schmerz&#8220; auch? Oder hälst Du meine Gedanken für Quatsch? Was treibt Dich an? Was denkst Du über meine Gedanken? Lass es mich in einem Kommentar wissen :-)</p>
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		<title>Rad des Lebens 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 01:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresziele]]></category>
		<category><![CDATA[Rad des Lebens]]></category>
		<category><![CDATA[Veit Lindau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Beitrag &#8222;Ziele/Bilanz 2015&#8220; habe ich Dir meine Ziele für 2015 und die Art und Weise, wie ich sie mit Hilfe des &#8222;Rad des Lebens&#8220; von Veit Lindau entwickelt bzw. bilanziert habe, vorgestellt. Nun ist es Zeit für eine Auswertung und für neue Ziele für 2016. Du darfst gespannt sein :-) Außerdem nehme ich mit diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_362" style="width: 228px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-362" loading="lazy" class="wp-image-362 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-218x300.jpg" alt="Rad des Lebens 2016" width="218" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-218x300.jpg 218w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-768x1056.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-745x1024.jpg 745w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-648x891.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16-140x192.jpg 140w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/Lifecheck16.jpg 1700w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /><p id="caption-attachment-362" class="wp-caption-text">Meine Auswertung nach dem Rad des Lebens von Veit Lindau</p></div>
<p>In meinem<a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/bilanz-ziele-fuer-2015/" target="_blank"> Beitrag</a> &#8222;Ziele/Bilanz 2015&#8220; habe ich Dir meine Ziele für 2015 und die Art und Weise, wie ich sie mit Hilfe des &#8222;Rad des Lebens&#8220; von Veit Lindau entwickelt bzw. bilanziert habe, vorgestellt. Nun ist es Zeit für eine Auswertung und für neue Ziele für 2016. Du darfst gespannt sein :-)</p>
<p>Außerdem nehme ich mit diesem Beitrag an der <a href="https://vorunruhestand.de/2015/12/blogparade-was-erwartet-ihr-von-2016/" target="_blank">Blog-Parade</a> meines Blogger-Kollegen Helmut Achatz teil, der auf seinem Blog &#8222;<a href="https://vorunruhestand.de/" target="_blank">Vor(un)ruhestand</a>&#8220; zu einer Blogparade über das Thema &#8222;Was erwarte ich von 2016&#8220; aufgerufen hat. Aber bevor es um meine Erwartungen an das Jahr 2016 geht, gibt es jetzt erstmal die Rückschau, was 2015 aus den von mir fest gelegten Zielen geworden ist.</p>
<p>Und zum Schluss gebe ich noch einen Ausblick auf MEIN Jahr 2016 anhand der &#8222;<a href="http://www.symbolon.de/nj/" target="_blank">Symbolon&#8220;-Karten </a>von Peter Orban. Mal sehen, welche Prinzipien an welchen Monaten im nächsten Jahr bei mir wirken :-)</p>
<p><span id="more-361"></span></p>
<h4><strong>Rückblick</strong></h4>
<p>2015 war ein bewegtes Jahr für mich. Es gab viele positive Dinge und Ereignisse, aber auch Widersprüchliches. In dem Altjahresgottesdienst, den ich im Bremer Dom besucht habe, wurde die Frage gestellt, unter welche Überschrift ich mein vergangenes Jahr 2015 stellen würde. Ich habe darauf lange keine Antwort gefunden, weil ich zu sehr mit den einzelnen Ereignissen des Jahres beschäftigt war. Nach der jetzt vorgenommenen, etwas distanzierten &#8222;Rückschau&#8220;, kann ich zwar immer noch keine &#8222;knackige&#8220; Überschrift benennen, aber ich kann zwei Pole fest machen, zwischen denen sich mein Leben im Jahr 2015 bewegt hat: <strong>Dankbarkeit und Kampf</strong>.</p>
<h6>Dankbarkeit</h6>
<p>Dankbar bin ich für vieles, was sich 2015 ereignet hat. In meinem angestellten Job habe ich immer mehr das Gefühl, weniger meinen &#8222;Platz&#8220; behaupten zu müssen, also weniger kämpfen zu müssen. Ich kann ihn immer mehr dankbar genießen, seine Vorzüge wert schätzen, mich weniger &#8222;eingeengt&#8220; und fremd bestimmt fühlen, immer mehr von dem, was ich für richtig halte, weiter geben. Dies wird in 2016 noch weiter gehen, da ich einige Fortbildungen plane, in denen ich genau diese Dinge auch weiter geben möchte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich hier jetzt mehr Gelassenheit entwickeln konnte und kann.</p>
<p>Dankbar bin ich für die Entwicklung meiner Bloggs bzw. meiner Online-Arbeit. Mein <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/" target="_blank">Ernährungsblog</a> hatte 2015 ca. 39 Tausend Besucher. Das ist für einen &#8222;Freizeit-Blogger&#8220; wie mich schon eine gute Größe. Ich habe ca. 280 E-Mail Abonnenten und auf Facebook ca. 1100 Follower. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. 2015 habe ich dazu meine <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/" target="_blank">Ernährungsberatungs-Seite</a> veröffentlicht. Damit habe ich bisher zwar noch wenig Geld verdient, aber das ist ja auch nicht der vordergründige Sinn der Seite.</p>
<p>Dieser Blog, auf dem ich diesen Beitrag schreibe, ist mit ca. 9 Tausend Besuchern, 50 E-Mail Abonnenten und 70 Facebook-Followern zwar wesentlich kleiner, mir persönlich aber mindestens genauso wichtig. Hier geht es wesentlich mehr um mich als Person. Um mein Denken, Fühlen und Handeln. Nicht nur um Ernährung. Deshalb bin ich auch hier für jeden Kommentar und jede aufmerksame Leserin ganz besonders dankbar.</p>
<p>Dankbar bin ich für die vielen neuen Menschen, die ich durch meine Online-Arbeit im letzten Jahr kennen lernen durfte. Darüber sind so viele enge und herzliche Beziehungen entstanden, dass sich mein Netzwerk unglaublich erweitert hat. Und das, ohne das ich mich aus dem Haus bewegen musste :-) Großartig! Vielen lieben Dank an Euch wunderbare Menschen :-)</p>
<p>Dankbar bin ich für die vielen kleinen und bewegenden Momente und Begegnungen im letzten Jahr. Dankbar bin ich auch für die tollen Begegnungen und Erfahrungen anlässlich meines <a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/gedanken-zu-einem-besonderen-geburtstag/">50. Geburtstages </a>im letzten Jahr. Und dankbar bin ich für die &#8222;Krise&#8220; in der Beziehung zu meiner Tochter, die dazu geführt hat, dass sich einiges geklärt und bereinigt hat zwischen uns.</p>
<p>Aber neben der Dankbarkeit gab es auch den anderen Pol im letzten Jahr:</p>
<h6>Kampf</h6>
<p>Zum einen haben sich natürlich die Dinge, für die ich im letzten Jahr dankbar bin, häufig nicht von selbst eingestellt, sondern ich habe zum Teil hart dafür gearbeitet und &#8222;gekämpft&#8220;. Die Online-Arbeit macht mir großen Spass, aber sie erfordert auch viel Zeit. Bei einem vollen Job, zusätzlichen Beratungsterminen am Abend und den üblichen &#8222;Verpflichtungen&#8220;, ist die Zeit dafür knapp bemessen. So habe ich immer wieder dafür kämpfen müssen, sie mir auch nehmen zu können bzw. anderes darunter nicht zu sehr leiden zu lassen.</p>
<p>Auch was meine privaten Beziehungen angeht, habe ich mich im letzten Jahr sehr oft kämpferisch erlebt. Und das meine ich nicht im positiven Sinn. Vielmehr kommen mir immer wieder Dinge wie Schattenthemen, Projektionen, Stolz, Recht haben wollen usw. &#8222;in die Quere&#8220; und hindern mich daran, einfach gelassen, optimistisch und liebevoll meinen Weg zu gehen. Gerade das letzte Jahr war voll mit solchen Gegebenheiten und ich hoffe sehr, dass es mir 2016 gelingt, gelassener und friedvoller zu sein und zu leben. Ich hoffe, das mir der Umstand, das 2016 ein &#8222;Mars-Jahr&#8220; ist, also vom Prinzip des Aufbruches und der Aggression bestimmt ist, dabei nicht zu sehr in die Quere kommt :-)</p>
<p>Soweit mein &#8222;allgemeiner&#8220; Rückblick auf das letzte Jahr. Jetzt möchte ich mir zusammen mit Dir noch meine Ziele aus 2015 zusammen mit den Kriterien von Veit Lindaus &#8222;Rad des Lebens&#8220; ansehen und schauen, was sich dort getan hat und was 2016 für mich jeweils ansteht :-)</p>
<h5><em>SELBSTWIRKSAMKEIT</em></h5>
<p>Der Quotient weist aus, dass es in diesem Bereich eine leichte &#8222;Steigerung&#8220; gegeben hat. Das mache ich daran fest, dass mir meine Online-Arbeit viel dabei geholfen hat, klarer heraus zu finden, was ich wirklich will. Nämlich genau das. Bloggbeiräge schreiben und mein Wissen weiter geben, die Technik, die dazu nötig ist, zu verstehen und zu beherrschen.</p>
<p>Ausserdem bin ich in meinem angestellten Job selbstbestimmter geworden und nehme mir mehr Freiheiten, gestalte mehr. Insofern macht die Zahl des Quotienten aus meiner Sicht Sinn.</p>
<p>Bei meinen konkreten Zielen für 2015 kann ich allerdings keine wesentliche Steigerung bzw. Zielerreichung feststellen. Zur Erinnerung:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten beim Thema „Selbstwirksamkeit“:</em></p>
<ul>
<li><em> Ich weiss klarer und immer öfter, was ich wirklich will.</em></li>
<li><em> Ich mache meine Ziele zumindest offen, auch wenn ich fürchte, dass sie anderen nicht gefallen. Über die Ausführung kann ich dann ja immer noch verhandeln…</em></li>
<li><em> Ich trainiere mein Durchhaltevermögen..&#8220;</em></li>
</ul>
<p>Ich weiss sicherlich besser und öfter, was ich will, aber mit dem &#8222;Kundtun&#8220; und dem Durchhaltevermögen ist das nach wie vor so eine Sache&#8230; kann ich also für 2016 so übernehmen :-)</p>
<p>In beiden Dingen werde ich sicherlich gefordert durch mein Vorhaben, in 2016 meine Youtube &#8211; Arbeit auszuweiten und im <a href="https://humantrust.com/" target="_blank">Human Trust</a> von Veit Lindau mit zu machen.</p>
<p>Um diese Vorhaben umzusetzen, werde ich noch mehr Prioritäten setzen und meine Zeit gut einteilen müssen.</p>
<p>Der nächste Punkt ist:</p>
<h5><em>SINNHAFTIGKEIT</em></h5>
<p>Auch hier gab es eine Steigerung, auch die mache ich an der Online-Arbeit fest.</p>
<p>Was mir noch fehlt ist eine klare Vision von meinem Leben. Ich habe zwar das Gefühl, dass sie sich langsam entwickelt, aber es ist nicht so, als könnte ich sie klar benennen. Irgendwie erlebe ich es im Moment auch nicht so, als würde sich das für mich gerade so machen lassen. Ich habe eher das Gefühl, dass diese Vision darauf &#8222;wartet&#8220;, von mir gefunden zu werden. Nicht, das es darum gehen würde, sie zu &#8222;entwickeln&#8220;. Und vielleicht ist ja genau DAS meine Vision: Gelassen, liebevoll und weise durch das Leben zu gehen und mein Wissen weiterzugeben.</p>
<p>Für 2016 habe ich mir vorgenommen, mich nochmal intensiver mit meinen Werten auseinander zu setzen und mein Leben konsequenter nach meinen 3 wichtigsten Werten auszurichten.</p>
<p>Auch die tägliche Meditation will ich wieder beleben, sie ist leider der morgendlichen &#8222;Arbeit&#8220; auf Facebook zum Opfer gefallen&#8230; Auch eine Frage des Zeitmanagments :-)</p>
<p>Der nächste Punkt ist:</p>
<h5><em>BEZIEHUNGEN</em></h5>
<p>Ja, der Quotient ist zwar gestiegen, aber ein Beziehungsmensch bin ich trotzdem (noch) nicht geworden&#8230;</p>
<p>Die positiven Entwicklungen im letzten Jahr waren positive / andere Beziehungen durch meinen Geburtstag und die besondere Bedeutung, die ich ihm gegeben habe. Die vielen tollen Menschen, die ich durch meine Online-Arbeit kennen gelernt habe und die Beziehungsklärung mit meiner Tochter. Ansonsten halte ich mich, was tiefere und engere Beziehungen angeht, eher für &#8222;beziehungsunfähig&#8220;, oder positiv formuliert, für &#8222;entwicklungs-fähig&#8220; :-)</p>
<p>Das Ziel aus dem letzten Jahr, die Beziehung zu mir selbst zu verbessern, kann ich so mit nach 2016 übernehmen. Eigene Bedürfnisse erkennen, sie zu leben und vor allem, gelassen und liebevoll mit eigenen Fehlern umgehen zu lernen, das ist und bleibt eine Herausforderung auch in 2016.</p>
<p>Dann kommt:</p>
<h5><em>KÖRPERWOHL</em></h5>
<p>Meine Ziele hier für 2015:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten also beim Thema „Körperwohl“:</em></p>
<ol>
<li><em> Mehr Möglichkeiten für Bewegung schaffen, morgens meine Chi Gong Einheiten wieder einführen</em></li>
<li><em> Ärztliche Betreuung verbessern, Termin für neue Einlagen, Krebsvorsorge erfragen…</em></li>
<li><em> Zwei Fastenwochen im Jahr einplanen und MACHEN!</em></li>
<li><em> Eine Entscheidung bzgl. einer Trinkwasserosmoseanlage treffen.&#8220; </em></li>
</ol>
<p>Die morgendliche Bewegung ist ausgefallen :-) Krebsvorsorgen gemacht, aber wieder keine neuen Einlagen besorgt und auch der jährliche Blutcheck passte terminlich nicht rein :-(  Die Fastenwoche hat zumindest einmal geklappt! Und das Projekt Trinkwasser ist erstmal &#8222;auf Eis&#8220; gelegt :-)</p>
<p>An neuen medizinischen Themen sind noch dazu gekommen:</p>
<ul>
<li>Skoliose im Rücken; wie gehe ich mit meinem schiefen Rücken um?</li>
<li>Seit meiner Ernährungsumstellung &#8222;beschwert&#8220; sich meine Liebste öfter mal über Mundgeruch bei mir; und das unabhängig davon, was ich esse und unabhängig von &#8222;Mundhygiene&#8220;. Muss also &#8222;tiefer&#8220; liegen. Werde ich im nächsten Jahr angehen.</li>
<li>Meine Lesebrille scheint nicht mehr zu reichen; die Augen werden schlechter. Zeit, für einen Checkup beim Augenarzt&#8230;</li>
</ul>
<p><strong>Meine Ziele für 2016 sind also:</strong></p>
<ol>
<li>Bewegung morgens</li>
<li>Ärztliche Themen: Blutcheck machen, Krebsvorsorgen, neue Einlagen bekommen, Thema Mundgeruch klären, Rücken angehen, Augenarzt wegen Brille</li>
<li>Zweimal fasten im Jahr</li>
<li>immer mehr Rohkost Mittags einbauen. Ich überlege, meinen Mixer in der Küche bei meinem Büro aufzustellen, so dass ich mir Mittags eine Smoothiebowl frisch machen kann, als Mittagessen. Mal sehen, ob und wie sich das umsetzen lässt.</li>
</ol>
<p>Dann kommt der Punkt:</p>
<h5><em>WeQ</em></h5>
<p>Einfacher ausgedrückt könnte man auch sagen, Vernetzung&#8230;</p>
<p>Meine Ziele in 2015 waren da ja eher &#8222;klein&#8220; gesteckt&#8230; trotzdem habe ich mich für kein Gemeinwohl-Projekt entschieden. Aber ich habe auf meiner Arbeit das &#8222;Gruppenprojekt&#8220; Methodenwerkstatt ins Leben gerufen, das ganz gut gelaufen ist und läuft. UND natürlich war ein tolles Netzwerkprojekt in 2015 unser <a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/der-etwas-andere-adventskalender-gesund-und-easy-durch-die-vorweihnachtszeit/">Blogger-Advents-Kalender.</a> Das war ein super Projekt, das viel Spass gemacht hat. In diesem Bereich will ich in 2016 auf jeden Fall wieder etwas machen.</p>
<p><strong>Meine Ziele in 2016 sind also:</strong></p>
<ol>
<li>Mit Hilfe des <a href="https://humantrust.com/">Human-Trust</a> bei Veit Lindau mich mehr vernetzen und ein unterstützungswürdiges Projekt finden (s. Werte)</li>
<li>Wenn das mit der You-Tube-Arbeit läuft, beim Studio V von Robert Gladitz mit machen</li>
<li>Ein Real-Life-Treffen mit den lieben KollegInnen des Kalenders muss dieses Jahr drin sein, genauso wie mit einigen anderen aus der Szene&#8230; vielleicht auch der Besuch einer Roh-Kost- Messe?!</li>
</ol>
<p>Der letzte Punkt ist:</p>
<h5><em>GLÜCK</em></h5>
<p>Meine Vorsätze für 2015 waren:</p>
<p>&#8222;<em>Meine <strong>Ziele für 2015 </strong>lauten beim Thema „Glück“:</em></p>
<ol>
<li><em> Mich intensiv mit dem Thema „Demut“ und seinen Aspekten für mich auseinandersetzen.</em></li>
<li><em> Mir selbst und anderen leichter verzeihen lernen und die dafür geschriebenen Texte und Bücher lesen und umsetzen.</em></li>
<li><em> Öfter mal Gitarre spielen… <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></li>
</ol>
<p><em>Meine tägliche Übung:</em></p>
<p><em><strong>Jeden Abend 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin und 5 Erfolge…&#8220;</strong></em></p>
<p>Umsetzung: &#8222;0&#8220;&#8230; muss ich zugeben&#8230;</p>
<p>Das kann ich also alles so getrost mit nach 2016 übernehmen&#8230; Und mit dem Zusatz, mein Zeitmanagment zu überprüfen. Irgendwas bleibt immer auf der Strecke&#8230; aber warum muss das immer der Punkt &#8222;Glück&#8220; sein?!</p>
<h5>Zusammengefasst heisst das:</h5>
<p>2016 soll mein You-Tube-Jahr werden, ich will die Welt der Videos erobern, so wie ich meine Blogs ins Leben gerufen habe. Ausserdem wird 2016 scheinbar das Jahr der Vernetzung&#8230; Human Trust, Roberts Video-Kurs mit Studio V, Treffen mit den Blogger-KollegInnen&#8230; es werden spannende Dinge passieren :-)</p>
<h5><strong>Zum Schluss noch etwas ganz anderes:</strong></h5>
<p>Ich bin niemand, der sein Schicksal einem Horoskop oder Karten überlässt. Auf der anderen Seite glaube ich aber an die Synchronizität von Ereignissen und NICHT an Zufälle. Insofern finde ich Karten immer eine spannende Möglichkeit, den Blickwinkel zu erweitern und bei aller Planung etwas &#8222;nicht planbares&#8220; mit ins &#8222;Spiel&#8220; zu bringen.</p>
<p>Und wenn es um Karten geht, dann liebe ich die Karten von <a href="http://www.symbolon.de/nj/" target="_blank">Peter Orban</a>, in denen die astrologischen Prinzipien so treffend dargestellt werden.</p>
<p>Deshalb habe ich mir mal diese Karte genommen und für jeden Monat des kommenden Jahres eine Karte gezogen. Das Ergebnis siehst Du hier:</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-370" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-300x225.jpg" alt="IMG_20160102_123025" width="348" height="261" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-300x225.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-768x576.jpg 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-1024x768.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-648x486.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2016/01/IMG_20160102_123025-256x192.jpg 256w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></p>
<p>Das Bild ist leider etwas unscharf geworden, da ich noch keine gute Kamera habe&#8230;</p>
<p>Es beginnt oben links mit dem Januar und schliesst unten rechts mit dem Dezember.</p>
<p>Die Karten heissen:</p>
<p>Januar: <strong><em>Die </em></strong><b><i>Inquisition</i></b></p>
<p>Februar: <strong><em>Die Trennung</em></strong></p>
<p>März: <em><strong>Die Depression</strong></em></p>
<p>April: <em><strong>Der Heiligenschein</strong></em></p>
<p>Mai: <strong><em>Die schwarze Messe</em></strong></p>
<p>Juni: <em><strong>Die Bürde</strong></em></p>
<p>Juli: <em><strong>Der Sturz</strong></em></p>
<p>August: <em><strong>Der Magier</strong></em></p>
<p>September: <em><strong>Der Eros</strong></em></p>
<p>Oktober: <strong><em>Der kranke König</em></strong></p>
<p>November: <strong><em>Der Schauspieler</em></strong></p>
<p>Dezember: <strong><em>Das Gebrechen</em></strong></p>
<p>Im folgenden Jahr werde ich Dir jeden Monat einen Beitrag zu der jeweiligen Karte schreiben und berichten, was ich davon im &#8222;realen Leben&#8220; wieder gefunden habe.</p>
<ul class="shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Frad-des-lebens-2016%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span><span class="shariff-text">teilen</span>&nbsp;<span data-service="facebook" style="color:#3b5998" class="shariff-count shariff-hidezero"></span>&nbsp;</a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#32bbf5"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fkraft-der-seele.de%2FBlog%2Frad-des-lebens-2016%2F&text=Rad%20des%20Lebens%202016" title="Bei Twitter teilen" aria-label="Bei Twitter teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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		<item>
		<title>Die 6 erfolgreichsten Wege, um Deine Vision zu realisieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 17:24:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Umsetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Widestand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://kraft-der-seele.de/Blog/?p=200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast Deine Vision von Deinem Leben gefunden? Glückwunsch! Gute Arbeit! Jetzt geht es ja &#8222;nur noch&#8220; darum, sie zum Leben zu erwecken und Wirklichkeit werden zu lassen. Ganz einfach, oder?! Doch nicht? Hier findest Du die 5 unverzichtbaren Zutaten, um Deine Vision ins Leben zu holen. Die schlechte Nachricht vorweg: Es soll ja Menschen geben, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-201" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-300x214.jpg" alt="Seifenblase Adè" width="300" height="214" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-300x214.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-648x463.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright-269x192.jpg 269w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_9914257_S_copyright.jpg 849w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Du hast Deine Vision von Deinem Leben gefunden? Glückwunsch! Gute Arbeit! Jetzt geht es ja &#8222;nur noch&#8220; darum, sie zum Leben zu erwecken und Wirklichkeit werden zu lassen. Ganz einfach, oder?! Doch nicht? Hier findest Du die 5 unverzichtbaren Zutaten, um Deine Vision ins Leben zu holen.</p>
<p><span id="more-200"></span></p>
<p>Die schlechte Nachricht vorweg: Es soll ja Menschen geben, die glauben, wenn Sie Ihre Vision gefunden haben, müssen Sie sich nur noch in den Liegestuhl setzen, in den Himmel sehen und an ihre Vision denken. Dann wird sie schon &#8222;ganz von selbst&#8220; in´s Leben kommen.</p>
<p>Die harte Botschaft lautet: SO funktioniert es leider nicht. Es braucht schon Deine Beteiligung und Dein Zutun. Ich zeige Dir hier die 5 wichtigsten Zutaten:</p>
<p><strong>1. Macht Deine Vision Dir WIRKLICH Freude?</strong></p>
<p>Bevor Du gleich: &#8222;Ja, natürlich, was soll die blöde Frage? Sonst hätte ich meine Vision ja nicht!&#8220; protestierst, lass uns nochmal genauer hinschauen. Das ist nämlich so eine Sache mit der &#8222;<em>Freude</em>&#8222;.</p>
<p>Die wichtige Frage dabei ist nämlich die Frage nach Deiner Motivation. Mal angenommen, Deine Vision hätte keinerlei positive Auswirkungen für Dich persönlich. Du bekommst KEINE Anerkennung von anderen für das, was Du da in Deiner Vision tust. Du verdienst KEIN Geld mit dem, was Du da tust. Überhaupt nimmt es kaum jemand wahr. Niemand nimmt Notiz von dem, was Du da tust und von Dir.</p>
<p>UND?! Wie sieht es jetzt aus mit Deiner Freude? Macht Dir auch diese Vorstellung noch Freude? Macht es Dir Spass, Dich in Deine Vision zu versetzen und Dir dabei auch vorzustellen, dass sich NIEMAND dafür interessiert, was Du da tust?</p>
<p>Viele spirituelle Lehren unterscheiden zwischen &#8222;Ego&#8220; und &#8222;Seele&#8220;. In dieser Vorstellung könnte man sagen, dass alles, was dem Ego dient, also Anerkennung, Ruhm, Reichtum usw., nicht geeignet ist, um Deine Vision real werden zu lassen. Warum nicht? Weil Du dann abhängig bist von aussen. Und das ist genau das, worum es in einer Vision nicht geht. Es geht dabei darum, <em><strong>DEINEN Weg</strong> </em>und <em><strong>DEINE Vision</strong> </em>zu finden.</p>
<p>Die &#8222;Seele&#8220; freut sich an Dingen, in denen Du Dich ausdrücken kannst und die Dich Dich selber vergessen lassen. Dinge, in denen Du aufgehst. Nimm als Beispiel bedeutende Künstler. Würden Sie sich daran orientieren, was andere sehen wollen, würde Ihnen kein Bild wirklich gelingen. Sie würden niemanden berühren. Wenn Sie aber sich und ihre Gefühle in den Bildern ausdrücken, dann erreichen Sie auch die Menschen mit ihren Bildern.</p>
<p>Also frage Dich, was Dir wirklich Freude bereitet, worin Du aufgehst und Dich ausdrücke kannst.</p>
<p><strong>2. Positive Emotionen</strong></p>
<p>Deine Vision braucht einen ganzen Strauss positiver Emotionen. Dir muss es richtig Spass und Freude machen, Dir vorzustellen, dass sie real geworden ist. Und es muss Dich regelrecht dazu drängen, Schritte zur Verwirklichung Deiner Vision auch umzusetzen.</p>
<p><strong>3. Tu so, als sei Deine Vision schon real</strong></p>
<p>Warum warten?! Tu doch einfach so oft wie möglich so, als sein Deine Vision schon Realität. Und wenn Du Dich nur für Dich selbst in die Stimmung bringst, als sei alles schon so, wie Du es Dir in der Zukunft ausmalst.</p>
<p>Du wirst sehen, Du wirst die Welt dann plötzlich mit ganz anderen Augen sehen ;-)</p>
<p><strong>4. Zahle den Preis!</strong></p>
<p>Wieder sowas unangenehmes&#8230; Du musst bereit sein, den Preis für Deine Vision zu zahlen.</p>
<p>Alles im Leben hat zwei Seiten, Vorteile und Nachteile. Und das gilt, so &#8222;blöd&#8220; das auch ist, auch für Deine Vision. Also überlege Dir, welchen &#8222;Preis&#8220; wirst Du für Deine Vision zahlen müssen? Wirst Du Beziehungen verändern müssen? Wirst Du evtl. finanzielle Einbussen haben? Versetz Dich in Deine Vision und überleg Dir, was sich verändert und wie es Dir mit diesen Veränderungen geht. Dort, wo es sich unangenehm anfühlt, dort zahlst Du einen Preis.</p>
<p>Und dann frage Dich, ob Du WIRLICH bereit bist, diesen Preis zu zahlen. Wenn ja, dann mache es Dir immer wieder bewußt, dass dieser Preis zu zahlen ist und stelle Dich darauf ein.</p>
<p><strong>5. Arbeite täglich (wirklich!) daran&#8230;</strong></p>
<p>Viele Visionen wirken ja erstmal so, als müsste man einen ungeheuer langen Weg gehen, um sie zu erreichen. Und dann kommen ja auch schnell die Bedenkenträger: das wird eh nichts, das schaffst Du nie, wie soll das denn gehen usw&#8230; Alles Gründe, lieber die Hände in den Schoss zu legen und sich an schönen Gedanken zu erfreuen, statt etwas zu tun&#8230;</p>
<p>Über die Rolle der Bedenkenträger haben wir oben schon gesprochen&#8230; Wenn Deine Vision nur DIR Erfüllung und Freude bringt&#8230; was schert Dich das Gerede der anderen? Und auch die inneren Zweifler lassen sich in den Griff kriegen.</p>
<p>Der Trick ist, sich zwar am &#8222;großen Ganzen&#8220;, also an Deiner Vision zu orientieren, aber in der realen Umsetzung nur kleine, realistische Schritte zu machen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden, aber an vielen ;-) Wichtig ist dabei nämlich das Du <strong>täglich </strong>etwas für die Umsetzung Deiner Vision tust. Und mag es ein auch noch so kleiner Schritt sein. Denn nur wenn Du <strong>täglich </strong>dran bleibst an Deiner Vision, wird sie irgendwann selbstverständlich und Du brauchst Dir über die Umsetzung garnicht mehr so viele Gedanken machen.</p>
<p>Aber auch, wenn Du täglich ein kleines Stück an der Umsetzung Deiner Vision arbeitest, wenn Du positive Emotionen hast, den Preis wirklich bezahlen willst und die Vision Deine Erfüllung ist und nicht für andere&#8230; Trotzdem werden auf den Weg Widerstände auftauchen&#8230;</p>
<p><strong>6. Gehe <em>mit</em> dem Widerstand, nicht <em>dagegen</em></strong></p>
<p>Und hier wird es wieder spannend&#8230; Du arbeitest daran, Deine Vision in die Realität zu holen, und was passiert?! Das Leben (oder wer auch immer ;-)) antwortet darauf und schickt Dir Rückschläge oder zu lösende Aufgaben.</p>
<p>Und Du? Wie reagierst Du darauf?! Nimmst Du nochmal Anlauf, um jetzt aber erst recht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen? Tobst Du, wütest Du? Oder resignierst Du verzweifelt?</p>
<p>Glaube nicht, dass sich alles so einfach umsetzen lässt. Du wirst geprüft werden und es kommen Aufgaben auf Dich zu. Das ist immer so, weil es in diesem Leben um Weiter-Entwicklung und um Lernaufgaben geht.</p>
<p>Je mehr Widerstand Du der kommenden Aufgabe entgegen stellst und je mehr Du es &#8222;erzwingen&#8220; willst, dass Du Erfolg hast und Deine Vision realistisch wird, um so mehr Widerstände wirst Du erfahren. So lange die Aufgabe nicht gelöst ist, wird sie wieder kommen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht nächste Woche, aber sie wird kommen&#8230;</p>
<p>Dazu gehört auch, die eigentliche Vision, die Du hast, auch wieder loslassen zu können. Wer weiss, vielleicht führen Dich die Aufgaben, die sich beim Umsetzen Deiner Vision ergeben, in eine ganz andere und viel bessere Richtung. Das würde Dir entgehen, wenn Du stur an Deiner Vision fest hälst&#8230;</p>
<p>Deine Vision ist der Leuchtturm, der Dir zeigt, in welche Richtung es JETZT geht. Du kannst Dir den schönsten Hafen ausmalen, aber vielleicht warnt der Turm nur vor einem Riff und die eigentliche Hafeneinfahrt siehst Du erst, wenn Du auf halber Strecke bist.</p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright.jpg"><img loading="lazy" class=" size-medium wp-image-207 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-300x209.jpg" alt="Seeman" width="300" height="209" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-300x209.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-648x451.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright-276x192.jpg 276w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/03/Fotolia_75797030_S_copyright.jpg 860w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Was ich sagen will: Folge Deiner Vision, aber sei offen für neue Richtungen und lerne aus den Hindernissen.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Dir viele spannende Erkenntnisse beim Umsetzen Deiner Vision!</p>
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		<title>Gedanken zu einem besonderen Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 18:17:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen etwas besonderes. Für mich auch&#8230; Auch bei optimistischer Betrachtung ist jedem Menschen klar, das am 50. Geburtstag eine Grenze überschritten ist. Mindestens die Hälfte ist rum, machen wir uns nichts vor&#8230; Optimistisch betrachtet kann man aber auch sagen: die Hälfte liegt noch vor mir! Und das eröffnet [&#8230;]</p>
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<p>Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen etwas besonderes. Für mich auch&#8230; Auch bei optimistischer Betrachtung ist jedem Menschen klar, das am 50. Geburtstag eine Grenze überschritten ist. Mindestens die Hälfte ist rum, machen wir uns nichts vor&#8230; Optimistisch betrachtet kann man aber auch sagen: die Hälfte liegt noch vor mir! Und das eröffnet neue Perspektiven und erlaubt Fragen wie: Wie möchte ich leben? Was sagt mir meine Bilanz über die bisherigen 50 Jahre über meine weiteren Ziele und Wünsche? Wie will ich die nächste Zeit gestalten? Und es ist kein Zufall, dass sich diese Fragen ausgerechnet um den 50. Geburtstag herum stellen.</p>
<p><span id="more-163"></span></p>
<p><strong>Die Bedeutung der &#8222;50&#8220;</strong></p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone  wp-image-164" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-300x218.jpg" alt="50cover1" width="215" height="156" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-300x218.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-1024x745.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-330x240.jpg 330w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-648x471.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/50cover1-264x192.jpg 264w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" /></a></p>
<p>In der Nummerologie steht die 50 für Erfüllung, Freude, Zufriedenheit und Feiern. Nicht umsonst finden an diesem besonderen Geburtstag also viele &#8222;rauschende&#8220; Feste statt. Aber alles im Leben hat &#8222;zwei&#8220; Seiten, auch die 50. Sie steht nämlich auf der anderen Seite für die Gefahr des Stillstandes, der Bequemlichkeit, der Leere und der Erstarrung. Hier wird deutlich, es geht darum, nicht bei dem Erreichten stehen zu bleiben, sondern &#8222;weiter&#8220; zu gehen. Was ist damit gemeint?</p>
<p><strong>Das &#8222;Mandala&#8220; des Lebens</strong></p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-178" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg" alt="images1" width="224" height="224" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1.jpg 224w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1-150x150.jpg 150w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/02/images1-192x192.jpg 192w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a></p>
<p>Rüdiger Dahlke vergleicht den Lebenslauf mit dem (Aus-)malen eines Mandalas. Man beginnt in der Mitte (bei der Geburt) mit den Mustern und beginnt, den (Lebens-)Kreis auszufüllen. Mit dem weiteren Gestalten des Mandalas in Richtung Rand werden die Muster deutlicher und wiederholen sich. Das Leben manifestiert sich, Veränderungen werden schwerer. Irgendwann ist das Mandala ausgestaltet und man ist am Rande angekommen. Setzt man den Mittelpunkt des Mandalas mit der Geburt gleich, könnte man jetzt annehmen, dass Erreichen des Randes wäre Gleichbedeutend mit dem Tod. Das ist aber nicht so. Das Leben ist ein Kreislauf, wir gehen dorthin zurück, von wo wir gekommen sind, also geht es auch beim Mandala des Lebens darum, wieder zum Ausgangspunkt, zur Mitte, zurück zu kehren. In diesem Sinne bedeutet das Ereichen des Randes den Wendepunkt im Leben. Jetzt geht es nicht mehr darum, das Mandala weiter auszugestalten, zu füllen, sondern es geht darum, die Reise zurück zum Mittelpunkt anzutreten.</p>
<p><strong>Die Reise nach Innen</strong></p>
<p>Damit ist gemeint, das es in der ersten Hälfte des Lebens darauf ankommt, sein Leben zu gestalten und im Äußeren aufzubauen. Es geht vielfach um äußere Werte. Bildung, Berufsausbildung, Familie gründen, Werte (er-)schaffen. Man sagt allgemein, ein Mann sollte in seinem Leben einen Baum gepflanzt, ein Haus gebaut und ein Kind gezeugt (ich würde sagen: erzogen) haben. Ich würde noch ergänzen: und einen Beruf gefunden haben, der ihn ausfüllt bzw. erfüllt. Das bringt es &#8222;auf den Punkt&#8220;, worum es in der ersten Lebenshälfte geht.</p>
<p>Bei alldem geraten die sog. &#8222;inneren Werte&#8220; schnell aus dem Blick. Seelische Bedürfnisse und Themen geraten in den Hintergrund. Das heisst nicht, das sie nicht da sind, aber sie werden aufgrund der anderen Herausforderungen weniger wahrgenommen. Bis zum &#8222;Wendepunkt&#8220;.</p>
<p>Manche sind an diesem Punkt so auf die &#8222;Erfüllung&#8220; von aussen gepolt, das sie beginnen, ein &#8222;neues Leben&#8220; anzufangen. Übertragen auf das Bild vom Mandala, damit beginnen, ein neues Mandala zu malen. Das klassische Bild des Mannes in der Midlife-Krise. Neues Leben, neue Partnerschaft, neuer Beruf (Aussteigen), das alles bitte nochmal von vorn. Bei all dem schwingt auch mit, den eigenen, seelischen Themen so entgehen zu können, weil es häufig die Konfrontation mit ungeliebten und schmerzhaften Themen bedeutet. Rüdiger Dahlke nennt es &#8222;die Konfrontation mit dem Schatten.&#8220;</p>
<p>Dabei nützt es nichts, sich &#8222;zu wehren&#8220;. Die Themen kommen, das &#8222;Schicksal&#8220; wird dafür sorgen, das wir uns mit diesen ungeliebten Themen beschäftigen. Je mehr wir uns dagegen wehren, um so deutlicher.</p>
<p>Deshalb ist es für mich wichtig, diesen Tag auch besonders zu begehen, diesen &#8222;Wendepunkt&#8220;, wo auch immer er sich genau befinden mag, zumindest an diesem Tag zu würdigen und die &#8222;Grenze&#8220; bewußt zu überschreiten. Meine Reise nach Innen hat begonnen, und das können auch alle wissen. Und vielleicht hilft dieser offene Umgang ja auch dem ein oder anderem bei seinem eigenen &#8222;Wendepunkt&#8220; ;-)</p>
<p><strong>Wegweiser</strong></p>
<p>Wie genau geht das jetzt mit der &#8222;Reise nach Innen&#8220;? Gibt es dafür nützliche &#8222;Wegweiser&#8220;, die ich nutzen kann um zu wissen, mit welchen Themen ich mich beschäftigen sollte?</p>
<p>Ja, die gibt es. Der einfachste, aber am schwersten umzusetzende Tipp ist sicherlich: &#8222;Beschäftige Dich weniger mit dem, was aussen ist; beschäftige Dich mit Dir!&#8220; Damit ist keine ichbezogene Nabelschau gemeint, sondern die Übernahme von Verantwortung für nicht weniger als Dein Leben.</p>
<p><strong>Was hat das mit mir zu tun?</strong></p>
<p>An erster Stelle steht eine Art Bilanz. Betrachte Dein Leben aus der Distanz und frage Dich, was gefällt Dir und was gefällt Dir weniger? Und dann stelle Dir vor allem bei den weniger gelungenen Themen die Frage: &#8222;Was hat das mit mir zu tun?&#8220; Und das ist NICHT rhetorisch gemeint, sondern vollkommen ernst.  Es ist leicht, vor allem für die Dinge, mit denen Du in Deinem Leben unzufrieden bist, andere verantwortlich zu machen. Für die Reise nach Innen ist das jedoch die falsche Richtung. Welche Botschaft haben die Dinge, die &#8222;nicht rund laufen&#8220; für Dich? Welches Thema steckt dahinter?</p>
<p>Ich will Dir ein sehr persönliches Beispiel geben: vor ungefähr 14 Jahren war ich plötzlich mit dieser Frage konfrontiert: &#8222;Wer in Deinem Leben hat eigentlich ein uneigennütziges Interesse daran, das es Dir gut geht? Ohne das Du eine Rolle ausfüllst oder Aufträge übernimmst?&#8220; Ich hatte damals auf diese Frage keine Antwort, und da ich die &#8222;Lösung&#8220; im aussen gesucht habe und die eigentliche Botschaft dieser Frage nicht verstanden habe, hat mir diese Frage den Boden unter den Füssen weg gezogen. Ich habe daraufhin mein bisheriges Leben komplett in Frage und auf den Kopf gestellt. Überaschenderweise aber mit der Folge, dass ich heute auf diese Frage immer noch keine Antwort hätte. Wenn ich sie auf das &#8222;Aussen&#8220; beziehe.</p>
<p>Inzwischen weiss ich aber, das sich diese Frage nicht an Personen ausserhalb von mir richtet, sondern sich an mich selbst richten muss. Sozusagen mein &#8222;Innenverhältnis&#8220; beleuchtet. Wie gut gehe ich eigentlich mit mir selber um? Kann ich meinen eigenen Wert erkennen, ohne eine Erwartung von aussen, einen Auftrag, eine Rolle zu erfüllen? Liebe ich mich so, wie ich bin, bedingungslos? Oder versuche ich immer noch, dieses Gefühl von aussen vermittelt zu bekommen?</p>
<p>Dieses erkannte Muster bietet Stoff genug für eine jahrelange &#8222;Reise nach Innen&#8220;. Aber in dem Masse, in dem ich erkenne, wie groß meine Sehnsucht und wie &#8222;schlecht&#8220; mein Umgang mit mir selber ist, tut diese Erkenntnis auch weh. Mal ganz angesehen von der Reaktion der Menschen, die evtl. von meiner neuen &#8222;Selbst-Beziehung&#8220; überhaupt nicht begeistert sind, weil ich bisher erfüllte Rollen plötzlich infrage stelle.</p>
<p>Und natürlich bietet diese Form der Verantwortungsübernahme auch ein weites offenes Feld für das Thema &#8222;Schuld&#8220; und &#8222;Vergebung&#8220;, mit denen ebenfalls eine Auseinandersetzung ansteht.</p>
<p>Das ist ein Beispiel für einen &#8222;Wegweiser&#8220;. So können alle Phänomene in Deinem Leben, die Du wahrnimmst, ein Wegweiser für eine Auseinandersetzung mit Dir selbst sein, wenn Du die Verantwortung dafür übernimmst.</p>
<p><strong>Dein Körper</strong></p>
<p>Auch auf körperlicher Ebene gibt es Hinweise und Wegweiser. &#8222;Geh Du voran&#8220;, sagt die Seele zum Körper, &#8222;auf Dich hört er eher.&#8220; In diesem Sinne können alle körperlichen Symptome und Erscheinungen auf ihre seelische Botschaft hin gedeutet werden. Rüdiger Dahlke gibt mit seinem Buch &#8222;Krankheit als Symbol&#8220; die richtigen Hinweise dazu.</p>
<p>Auch hier wieder persönlich: mein Magen macht mich auf das Thema &#8222;Wut / Aggression&#8220; aufmerksam, das ich bearbeiten muss. Meine Kniearthrose auf das Thema &#8222;Demut und Dankbarkeit&#8220; und auf die Gefahr der &#8222;Erstarrung&#8220; in fest gesetzten Denkmustern und Vorstellungen. Auch das sind Themen, die mich auf meiner Reise nach Innen begleiten werden.</p>
<p><strong>Geburtszahl / Sternbild</strong></p>
<p>Wer es noch anders haben möchte, kann sich auch mit Hilfe der Nummerologie oder des eigenen Sternbildes anhand des Geburtstages seine Themen angucken. Wobei auch hier wieder das Problem ist, das sie &#8222;von aussen&#8220; kommen. Das wäre eine falsche Vorstellung dieser &#8222;Methoden&#8220;.</p>
<p>Meine Geburtszahl konfrontiert mich mit dem Thema &#8222;Kreativität und Zuversicht&#8220; sowie der Frage der Zusammenarbeit und der Integrität. Das heisst, ich kann meine Kreativität erst ausleben, wenn ich die Frage der Beziehung (s.o., Erwartungen erfüllen) geklärt habe. Daraus wachsen Integrität und Zuversicht.</p>
<p>Mein Sternbild (Steinbock / Saturn) stellt mich vor die Anforderung, meine eigenen Regeln zu entwickeln und danach zu leben. Ohne dadurch hart und abweisend zu werden.</p>
<p>Das sind nur kleine Beispiele für die Themen, die sich hinter dieser Art der &#8222;Themenfindung&#8220; verstecken können.</p>
<p><strong>Persönliches Fazit</strong></p>
<p>Der Blick auf mein Leben in den letzten 50 Jahren offenbart viel Gutes, aber eben auch die &#8222;Schatten-Seiten&#8220;. Wenn ich in den Kategorien &#8222;Baum / Haus / Kind&#8220; denke, fällt mir der klare Blick nicht leicht, weil schmerzhaft. Einen eigenen &#8222;Baum&#8220; habe ich nicht gepflanzt, höchstens mal was umgepflanzt, und das gehörte dann nicht mir. Das von mir gebaute Haus war &#8222;nur&#8220; ein schlüsselfertiges Reihenhaus, an dem mein eigener Anteil gering war&#8230; und es gehört inzwischen nicht mehr mir&#8230; Meine Kinder&#8230; sie machen ihren Weg und ich bin sehr stolz auf sie. Ich muss mir aber auch eingestehen, dass mein eigener Anteil daran eher gering ist/war und ich sie vielleicht eher belastet als gefördert habe.</p>
<p>Ein zu düsteres Fazit, findest Du? Jedes Ding hat zwei Seiten, ich weiss es wohl, und bei genauem Hinsehen findet sich sicherlich auch was Gutes an all dem, aber um mich zu meinen Themen zu führen, hilft mir Schönfärberein nicht weiter.</p>
<p>Was hat das alles mit mir zu tun?</p>
<p>Vielleicht so viel: Das Gefühl, nur anerkannt, respektiert und geliebt zu werden, wenn ich Erwartungen erfülle, hat mich sensibel und einfühlsam für die Gefühle, Bedürfnisse und Erwartungen anderer gemacht. Das ist eine große Ressource, die mir in vielen Dingen weiter hilft. Die &#8222;Schattenseite&#8220; dieses Musters ist, dass ich mich selbst verloren habe bzw. verliere und das ich mein Gegenüber meinerseits mit unrealistischen Erwartungen konfrontiere. Nach dem Motto: jetzt habe ich Dir so viele Erwartungen erfüllt, jetzt bin ich auch mal dran bzw. jetzt kannst Du mir diesen Fehler auch mal nachsehen. Die Rechnung geht nicht auf, weil sie nicht offen ist.</p>
<p>Dieses Muster hält mich in meinem Kinder-Ich gefangen und erschwert es, erwachsene Beziehungen zu führen.</p>
<p>Ich trete meine Reise nach Innen an in dem Bewußtsein, mich diesem Muster zu stellen und mehr zu erfahren und dazu zu stehen, wer und wie ich wirklich bin.</p>
<p>Und dabei hilft es mir, das &#8222;öffentlich&#8220; zu tun. Jetzt kann ich nicht mehr zurück. Das Versteckspiel ist zu ende, ich zeige mich, bin sichtbar und überprüfbar. Ich habe keine Ahnung, was Du mit diesen persönlichen Informationen machst, ob sie Deinen Erwartungen entsprechen oder nicht.</p>
<p>Ich danke Dir, dass Du mir bis hierher gefolgt bist und gelesen hast. Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare und eigene Erfahrungen von Dir.</p>
<p>Fühl Dich umarmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bilanz / Ziele für 2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der Jahreswechsel bietet sich dazu an, Bilanz zu ziehen und Ziele für das neue Jahr zu setzen. Nicht nur, um das &#8222;Brauchtum&#8220; der guten Neujahrs-Vorsätze zu pflegen&#8230; Es gibt verschiedene Vorlagen oder Möglichkeiten, seine &#8222;Bilanz&#8220; zu strukturieren und zu gliedern. Die schwierigste Methode ist sicherlich, sich ein weisses Blatt Papier zu nehmen und zu überlegen: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149" style="width: 275px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-149" loading="lazy" class="wp-image-149 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-265x300.jpg" alt="Rad14" width="265" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-265x300.jpg 265w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-906x1024.jpg 906w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-648x733.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14-170x192.jpg 170w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/01/Rad14.jpg 1638w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-149" class="wp-caption-text">Meine Auswertung zum &#8222;Rad des Lebens&#8220; v. Veit Lindau</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Jahreswechsel bietet sich dazu an, Bilanz zu ziehen und Ziele für das neue Jahr zu setzen. Nicht nur, um das &#8222;Brauchtum&#8220; der guten Neujahrs-Vorsätze zu pflegen&#8230;</p>
<p>Es gibt verschiedene Vorlagen oder Möglichkeiten, seine &#8222;Bilanz&#8220; zu strukturieren und zu gliedern. Die schwierigste Methode ist sicherlich, sich ein weisses Blatt Papier zu nehmen und zu überlegen: <span id="more-150"></span></p>
<p>Wofür kann ich letzten Jahr dankbar sein? Was habe ich erreicht? Was fehlt mir noch für das nächste Jahr, was möchte ich noch erreichen? Ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber mich &#8222;lähmt&#8220; ein weisses Blatt Papier mit der Anforderung, es zu füllen, immer sehr. Aber vielleicht ist es für Dich die richtige Methode?</p>
<p>Am einfachsten ist es natürlich, wenn Du Dir Deine Ziele von Neujahr des vergangenen Jahres vornehmen kannst und vergleichen kannst: Was habe ich erreicht, was nicht, was nur halb, was fehlt noch, was kommt neu dazu?</p>
<p>Veit Lindau schlägt ein, wie ich finde, gutes Instrument für eine Bilanzierung vor. Seinen &#8222;<a href="https://happy-life-check.com/">Happy-Life-Check</a>&#8222;, den Du kostenlos im Internet machen kannst und der Dich gut durch die eizelnen Bereiche führt. Der Vorteil liegt darin, dass Du nach einer kurzen Einführung Fragen beantworten musst mit deiner Einschätzung auf einer Skala von 1-10. So erhältst Du für jeden Bereich einen &#8222;Quotienten&#8220;, der wiederum die Bilanzierung in den nächsten Jahren dann einfacher miteinander vergleichen lässt.</p>
<p>Aber diese Methode bietet noch einen anderen Vorteil. Sie ist nämlich ganzheitlich, oder wie Veit es nennt, &#8222;integral&#8220;. Das bedeutet, sie umfasst alle wichtigen Bereiche Deines Lebens. Du musst also keine Angst haben, etwas wichtiges zu vergessen.</p>
<p>Die einzelnen Bereiche sind nach Veit Lindau: <em><strong>Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Beziehungen, Körperwohl, WeQ, und Glück.</strong></em></p>
<p>Wärest Du selber auf diese Auswahl gekommen? Ich nicht. Wenn Du die erhaltenen Quotienten in ein &#8222;Rad&#8220; einzeichnest und die Punkte verbindest, erhältst Du ein Bild von deinem &#8222;Rad des Lebens&#8220;. Meines siehst Du oben in dem Bild zu diesem Beitrag. Und dann kannst Du mit einem Blick erkennen, wo es &#8222;hakt&#8220;, wo Dein Rad nicht rund läuft und was Du verändern musst bzw. solltest. Du kannst natürlich auch Deine eigene Einschätzung unter den einzelnen Punkten nur für Dich vornehmen, ohne die Fragen von Veit zu beantworten. Ich glaube aber, dass dann die Gefahr groß ist, das Du Dich selbst etwas &#8222;beschummelst&#8220;, um ein möglichst &#8222;gutes&#8220; Rad zu bekommen. Ich war jdf. einigermaßen überrascht über meine Ergebnisse&#8230;</p>
<p><em><strong>Meine</strong></em><strong> Auswertung:</strong></p>
<p>Der Blick auf mein Rad zeigt es ziemlich schnell: die Zahlen 3 &#8211; 7 sind zum einen nicht sehr hoch, da ist in jedem Bereich noch eine Menge Luft nach oben&#8230; und es gibt eine ziemliche Abflachung / Delle des Rades in der Speiche &#8222;<em><strong>Beziehungen</strong></em>&#8222;. Das sind meine Aufgaben für das kommende Jahr&#8230;</p>
<p>Aber was bedeutet das im einzelnen?</p>
<p><em><strong>SELBSTWIRKSAMKEIT</strong></em> (5,25)</p>
<p>Meine Probleme, die ich in diesem Bereich heraus gearbeitet habe, sind:</p>
<ol>
<li> Ich weiss nicht immer, was ich wirklich will.</li>
<li> Ich verfolge meine Ziele nicht konsequent, weil ich daran zweifele, ob andere diese Ziele auch gut finden.</li>
<li> Ich habe Probleme mit dem &#8222;Durchhalten&#8220; und &#8222;Dranbleiben&#8220;</li>
<li> Ich habe keinen sehr ausgeprägten &#8222;Willen&#8220;.</li>
</ol>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Selbstwirksamkeit&#8220;:</p>
<ul>
<li> Ich weiss klarer und immer öfter, was ich wirklich will.</li>
<li> Ich mache meine Ziele zumindest offen, auch wenn ich fürchte, dass sie anderen nicht gefallen. Über die Ausführung kann ich dann ja immer noch verhandeln&#8230;</li>
<li> Ich trainiere mein Durchhaltevermögen..</li>
</ul>
<p>Um diesen Zielen näher zu kommen, ist es wichtig, täglich daran zu arbeiten&#8230; Das bedeutet für mich konkret:</p>
<p><em>Ich mache mir jeden Morgen klar, was ich heute erreichen will und wie ich das umsetze. Das tue ich auch, wenn ich keine Lust dazu habe&#8230; ;-)</em></p>
<p><em><strong>SINNHAFTIGKEIT</strong></em> (7,5)</p>
<p>In diesem Bereich habe ich mit die höchste &#8222;Punktzahl&#8220; erreicht. Ich erlebe mein Leben meistens sehr sinnhaft, und darüber bin ich auch sehr froh.</p>
<p>Was mir noch fehlt ist die Ausrichtung an einer klaren Vision und auch hier das Thema &#8222;Durchhalten&#8220; ;-) Dies äußert sich vor allem in meinen morgendlichen Meditationen, die ich schon länger vernachlässigt habe, die mir aber gut tun.</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten also beim Thema &#8222;Sinhaftigkeit&#8220;:</p>
<ol>
<li> Ich erarbeite eine klare Vision von meinem Leben und setze erste konkrete Schritte um</li>
<li> Ich rufe mir meine Vision jeden Tag in´s Gedächtnis, überprüfe sie und richte meine Ziele daran aus.</li>
<li> Ich meditiere täglich.</li>
</ol>
<p><em><strong>BEZIEHUNGEN </strong>(3,6)</em></p>
<p>Die Zahl macht es deutlich&#8230; Ich bin kein &#8222;Beziehungs-Mensch&#8220;.</p>
<p>Beziehungen stressen mich, weil ich mich im Dickicht der Erwartungen, Konflikte, Gefühle usw. zu verlieren drohe. Trotzdem ist eine &#8222;Einsiedelei&#8220; für mich auch keine Alternative&#8230; Ich will das Thema angehen&#8230; Für das kommende Jahr vielleicht in dieser Form:</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Beziehungen&#8220;:</p>
<ol>
<li> Ich fange mal bei mir persönlich an und setze mir das Ziel, meine Beziehung zu mir zu verbessern.</li>
<li> Setze ich mir das Ziel, Beziehungen allgemein aktiver zu gestalten. Während ich das Ziel schreibe, frage ich mich schon, wie ich das wohl umsetzen will, aber das verschiebe ich erstmal auf später&#8230; ich werde berichten&#8230;</li>
</ol>
<p>Die Beziehung zu mir selbst verbessere ich, in dem ich an festen Punkten eines Tages mich immer wieder frage, was ich jetzt gerade brauche und das auch umsetze bzw. mich wieder an meinen Zielen ausrichte.</p>
<p><em><strong>KÖRPERWOHL </strong>(6,7)</em></p>
<p>Wieder ein Bereich, in dem ich mich durch meine gute Ernährung eigentlich sehr wohl und sicher fühle. &#8222;Punkteabzug&#8220; gab es hier aus folgenden Gründen: Mehr Bewegung könnte mir gut tun, ich bin in der ärztlichen Betreuung schlampig und ich habe im letzten Jahr nicht gefastet, was dieses Jahr definitiv anders werden soll. Ausserdem möchte ich mich noch mit dem Thema &#8222;Trinkwasser&#8220; auseinandersetzen und evtl. über die Anschaffung einer Osmose-Anlage nachdenken.</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten also beim Thema &#8222;Körperwohl&#8220;:</p>
<ol>
<li> Mehr Möglichkeiten für Bewegung schaffen, morgens meine Chi Gong Einheiten wieder einführen</li>
<li> Ärztliche Betreuung verbessern, Termin für neue Einlagen, Krebsvorsorge erfragen&#8230;</li>
<li> Zwei Fastenwochen im Jahr einplanen und MACHEN!</li>
<li> Eine Entscheidung bzgl. einer Trinkwasserosmoseanlage treffen.</li>
</ol>
<p>Und mit dem Chi Gong fange ich gleich morgen wieder an ;-)</p>
<p><em><strong>WeQ </strong>(5,0)</em></p>
<p align="LEFT">Zitat Veit Lindau: &#8222;<em>WeQ stammt von dem Unternehmer und Vordenker Peter Spiegel und beschreibt, in Gegenüberstellung zum IQ (dem Intelligenzquotienten) unsere <span style="font-family: Calibri-Bold; font-size: medium;"><span style="font-family: Calibri-Bold; font-size: medium;">Wir&#8211;‐Qualitäten.&#8220;</span></span></em></p>
<p>Ja, das Thema Netzwerken ist ja eng mit dem Thema Beziehungen verbunden&#8230; deshalb gab es da bei mir auch weniger Punkte&#8230; Ich bin kein Netzwerker&#8230; ich habe kein Netzwerk, das mich unterstützt bzw. das ich mit meinen Fähigkeiten unterstütze&#8230; Sich einfach bloss das Ziel zu setzen, ein Netzwerk zu finden, macht da auch keinen Sinn&#8230; es hat ja auch einen Sinn, dass ich keines habe&#8230; ich muss mich also erstmal so damit auseinandersetzen&#8230;</p>
<p>Aber auch das Thema Nachhaltigkeit und das Thema Gemeinwohl ist damit verbunden&#8230; und auch hier kann ich noch einiges tun&#8230;</p>
<p>Ich probiere es für <strong>2015</strong> mal mit folgenden <strong>Zielen</strong>:</p>
<ol>
<li> ein Projekt für das Gemeinwohl finden, für das ich mich engagiere</li>
<li> im Job mehr &#8222;Gruppenprojekte&#8220; machen</li>
</ol>
<p><em><strong>GLÜCK </strong>(4,5)</em></p>
<p>Dankbarkeit ist hier das Thema, eng verbunden mit den Themen Demut, Verzeihen und sich aktiv um &#8222;Glück&#8220; bemühen.</p>
<p>Alles drei Themen, in denen ich nicht besonders gut bin&#8230; Das Thema &#8222;Demut&#8220; verfolgt mich durch meine Kniearthrose sogar bis auf die körperliche Ebene und ist also zu bearbeiten&#8230; Eine gute &#8222;Methode&#8220; fehlt mir aber auch hier&#8230; vielleicht findet sich im Laufe des Jahres da ja was?</p>
<p>Meine <strong><em>Ziele für 2015 </em></strong>lauten beim Thema &#8222;Glück&#8220;:</p>
<ol>
<li> Mich intensiv mit dem Thema &#8222;Demut&#8220; und seinen Aspekten für mich auseinandersetzen.</li>
<li> Mir selbst und anderen leichter verzeihen lernen und die dafür geschriebenen Texte und Bücher lesen und umsetzen.</li>
<li> Öfter mal Gitarre spielen&#8230; ;-)</li>
</ol>
<p>Meine tägliche Übung:</p>
<p><strong><em>Jeden Abend 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin und 5 Erfolge&#8230;</em></strong></p>
<p>So, das war sie, meine Jahresplanung für 2015. Vielleicht hast Du ja Lust bekommen, Dein Jahr auch so oder so ähnlich zu planen. Du wirst sehen, es erhöht zumindest Dein Wert in &#8222;Selbstwirksamkeit&#8220;.</p>
<p>Ich wünsche Dir bei der Umsetzung Deiner Planung viel Erfolg und freue mich auf Reaktionen und Kommentare.</p>
<p>Über die Umsetzung meiner Ziele werde ich berichten ;-)</p>
<p>Liebe Grüße&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Visionen 3 / Persönliches 2: Freude ist das Geheimnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 20:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet Freude in Deiner Vision? Bei der Suche nach Deiner Vision begegnet Dir auch unweigerlich die Frage, was Dir Freude macht, entweder jetzt aktuell oder als Kind. Eine Frage, die zunächst ganz einfach klingt, aber bei näherem Nachdenken ihre Tücken birgt, wie ich finde&#8230; Einige Weg-Gefährten meiner Kindheit würden mir zum Beispiel aufgrund des letzten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1.jpg"><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-130" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-276x300.jpg" alt="Kürzlich aktualisiert1" width="276" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-276x300.jpg 276w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-942x1024.jpg 942w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-648x703.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/Kürzlich-aktualisiert1-176x192.jpg 176w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /></a></p>
<p><strong>Was bedeutet Freude in Deiner Vision?</strong></p>
<p>Bei der Suche nach Deiner Vision begegnet Dir auch unweigerlich die Frage, was Dir Freude macht, entweder jetzt aktuell oder als Kind. Eine Frage, die zunächst ganz einfach klingt, aber bei näherem Nachdenken ihre Tücken birgt, wie ich finde&#8230;<span id="more-129"></span></p>
<p>Einige Weg-Gefährten meiner Kindheit würden mir zum Beispiel aufgrund des letzten Beitrages <a title="Visionen 2" href="https://kraft-der-seele.de/Blog/visionen-2-persoenliches/">&#8222;Visionen 2 / Persönliches&#8220;</a> wohl gerne die Frage stellen: &#8222;Und was ist mit dem Tanzen? Wo kommt das Tanzen vor in Deiner Vision?!&#8220; Schliesslich hat das Tanzen einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend ausgemacht. Bis das Lernen für das Abitur sich nicht mehr mit dem täglichen Tanz-Training vertrug. Dann habe ich mich dem &#8222;Volkstanz&#8220; zugewendet, der auch immerhin knapp 10 Jahre meines Lebens entscheidend mit geprägt hat (auch so eine &#8222;Eigenart&#8220; von mir: wenn ich was mache, dann auch ganz. Nur so &#8222;mitmachen&#8220; gibt es bei mir nicht. Ohne das ich mich in der Vordergrund drängen will&#8230; das passiert irgendwie immer fast von selbst&#8230; ;-)) .</p>
<p>Und nun kommt das Thema &#8222;Tanzen&#8220; bzw. &#8222;Musik&#8220; in meiner aktuellen Vision vom Leben nicht vor? Bedeutet das, das das Tanzen mir keine Freude gemacht hat bzw. macht? Hab ich einen Großteil meiner Jugend mit etwas verbracht, das mir keine Freude macht? Geht das überhaupt? Kann man sich so &#8222;anstrengen&#8220;?</p>
<p>Begonnen hat die Geschichte vom Tanzen in einem Gespräch mit meiner Mutter, da war ich so ungefähr 6-8 Jahre alt. Meine Eltern waren ihr Leben lang begeisterte Tänzer, aber eben nur für den &#8222;Hobby-Bereich&#8220;, ohne selbst Turniere zu tanzen. Aber sie waren Mitglieder in einem Tanzclub und dort sehr aktiv. Nun bekam dieser Tanzclub zum ersten Mal den Zuschlag dafür, eine Weltmeisterschaft der Turniertänze auszurichten. Und meine Eltern waren Mitglieder im Organisationsteam. Dadurch war das Thema auch bei uns zuhause immer sehr präsent. Schliesslich erzählte mir meine Mutter, nicht ohne Hintergedanken ;-) , dass die Kindergruppe des Tanzclubs bei einer Pause während der Weltmeisterschaft auftreten würde und das auch das Fernsehen die Veranstaltung übertragen würde&#8230; meine Neugier war geweckt&#8230; wenn ich also auch in dieser Gruppe mitmachen würde, bestand tatsächlich die Möglichkeit, das ich bei der nächsten größeren Veranstaltung, die auch vom Fernsehen übertragen würde, tatsächlich ins Fernsehen kommen würde&#8230; Meine Mutter erkannte die Chance, endlich einen Tänzer in der Familie zu haben (meine älteren Geschwister hatten damit nichts am Hut&#8230;) und nahm mich sofort mit zum nächsten Kindergruppen-Training. Dort bekam ich dann ein Mädchen in die Hand gedrückt, das ein paar Tage vor mir angefangen hatte, und von da an verbrachten wir die nächsten 10 Jahre gemeinsam auf dem Tanzparkett, mit mehr oder weniger großem Erfolg (ins Fernsehen habe ich es übrigens dann aber doch nicht geschafft&#8230;).</p>
<p>Hat mir das Tanzen jetzt Freude gemacht? Was ist mit dem Begriff &#8222;Freude&#8220; überhaupt gemein?</p>
<p><strong>Was genau ist mit &#8222;Freude&#8220; gemeint?</strong></p>
<p>Das Gefühl, bzw. der Zustand, der mit diesem Begriff beschrieben ist und für unsere Visions-Suche so wichtig ist, ist kein extrovertiertes Gefühl. Gemeint ist dabei nicht die Freude über einen Erfolg, über ein &#8222;gutes Los&#8220; oder ein positives Ereignis. Vielmehr geht es um ein stilles Gefühl des Glücks, einen Moment des Vergessens der Umstände um einen herum, das, was die &#8222;Glücksforscher&#8220; als &#8222;Flow&#8220; bezeichnen. Ich gehe voll auf in dem, was ich tue und vergesse alles um mich herum. Menschen, Meinungen, Bewertungen&#8230; alles spielt keine Rolle, nur das, was ich gerade tue. In diesem Sinne geht es vielleicht nicht um Freude, sondern um eine Art &#8222;erfüllt sein&#8220;. Das, was ich gerade tue, füllt mich aus, &#8222;erfüllt&#8220; mich. Das ist das Gefühl, was mit der Frage gemeint ist, was Dir als Kind &#8222;Freude&#8220; gemacht hat. Wir gehen dabei zurück in die Zeit der Kindheit, weil viele Menschen in dieser Zeit zu diesem Gefühl einen viel besseren Zugang hatten. Als Kind machen wir uns noch wenig Sorgen darüber, was die anderen davon halten könnten, was wir tun. Als Kinder sind wir nur an Dingen interessiert, die uns Freude machen. Wir lernen erst später, das das, was uns Freude macht, manchen Erwachsenen nicht gefällt&#8230;</p>
<p>Zurück zum Thema Tanzen und Freude&#8230; Was am Tanzen hat mir Freude gemacht und was nicht? Diese Frage impliziert schon die Möglichkeit, nicht nur &#8222;DAS Tanzen&#8220; zu betrachten, sondern genauer hinzusehen und es in mehrere Aspekte einzuteilen. Die einfachere Frage ist natürlich immer, was mir KEINE Freude gemacht hat&#8230; Ich bin leider, was das Tanzen angeht, überhaupt nicht ehrgeizig&#8230; na klar macht es Spass, erfolgreich zu sein&#8230; aber sich dafür anstrengen, verbissen trainieren und um jede Bewegung ringen?! Das war nicht meins. Klar habe ich die Hinweise der Trainer ernst genommen und mich redlich bemüht&#8230; aber Spass und Freude? Ich war viel zu sehr mit eben diesen Dingen, die es zu beachten gilt, beschäftigt, als das ich in einen &#8222;Flow&#8220; gekommen wäre&#8230; und dabei ist es genau das, was ein erfolgreiches Tanzpaar ausmacht&#8230; die Fähigkeit, wenn es darauf ankommt, alle Hinweise und Ratschläge zu vergessen und sich ganz dem Augenblick und der Musik hingeben zu können&#8230; alles andere wirkt nicht leicht sondern verkrampft und &#8222;antrainiert&#8220;. Vielleicht waren wir auch deshalb nicht wirklich erfolgreich? Ja, wir sind zwar weiter gekommen, haben dazugelernt und sind Klassenweise &#8222;aufgestiegen&#8220;, aber eben immer durch Fleiss, nie durch Erfolg. Immer gab es Paare, die eben dieses &#8222;Bisschen&#8220; besser waren&#8230; Und dieses ewige Vergleichen und wieder nicht erfolgreich zu sein, das machte mir überhaupt keine Freude&#8230;</p>
<p><strong>Bewegung zur Musik zusammen mit anderen</strong></p>
<p>Aber die Lust und Freude, mich zur Musik zu bewegen und das auch zusammen mit anderen zu tun, dass habe ich beim Tanzen für mich entdeckt. Und die dafür notwendigen Schritte (Kenntnisse) habe ich in dem Sinne gerne gelernt, weil sie mir neue und weitere Ausdrucksmöglichkeiten gaben. Und ja, natürlich fand ich es auch gut, wenn es für andere gut aussah, aber das war nicht meine hauptsächliche Motivation. Und mit diesem Leistungsdruck wollte ich dann irgendwann nichts zu tun haben&#8230;</p>
<p>Gelernt habe ich beim Tanzen aber auch das Auftreten vor Publikum und meine Angst davor zu überwinden. Ein Aspekt, der mir später sehr nützlich war und noch ist.</p>
<p><strong>Musik machen&#8230;</strong></p>
<p>Ein weiteres Beispiel für die differenzierte Sichtweise der &#8222;Freude&#8220; ist für mich das Thema &#8222;Musik machen&#8220;.</p>
<p>Ich habe in der Grundschule angefangen, Blockflöte zu lernen, wie so viele meiner Altersgenossen. Auch diese &#8222;Entwicklung&#8220; war meinen Eltern wichtig. Mit dem Instrument kann ich bis heute nicht viel anfangen, inzwischen könnte ich es sicherlich auch nicht mehr spielen&#8230; Damals aber habe ich gerne den Blockflötenunterricht in der Schule mitgenommen&#8230; Warum? Dieser fand immer in der 5 Stunde am Samstag (damals hatten wir noch an 6 Tagen in der Woche Schule&#8230;) statt. Und das war die gleiche Stunde, in der alle &#8222;Sünder&#8220; der vergangenen Woche eine Stunde nachsitzen mussten&#8230; So hatte ich entweder eine gute Ausrede, um nicht nachsitzen zu müssen (was leider öfter vorkam ;-)), oder das Nachsitzen fiel zuhause nicht auf, weil meine Mutter sowieso nicht früher mit mir rechnete&#8230;</p>
<p>Später habe ich mich dann für das Akkordeon, oder auch &#8222;Schifferklavier&#8220; genannt, interessiert. Nicht, weil ich in den Klang dieses Instrumentes &#8222;verliebt&#8220; war, sondern weil ich dachte, auf diese Weise meiner anderen Leidenschaft, dem Meer und der Seefahrt, auch im Bereich der Musik näher kommen zu können.</p>
<div id="attachment_139" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837.jpg"><img aria-describedby="caption-attachment-139" loading="lazy" class="wp-image-139 size-medium" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg" alt="img837" width="300" height="184" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-300x184.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-1024x628.jpg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-648x397.jpg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2014/12/img837-313x192.jpg 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-139" class="wp-caption-text">Hier kann man meine Bemühungen sehen und meine stolzen Eltern&#8230;</p></div>
<p>Auch hier wurde der zeitliche Aufwand irgendwann so groß, das meine &#8222;Freude&#8220; an der Tätigkeit in keinem Verhältnis mehr zum Einsatz stand und ich das Akkordeon an den Nagel hing&#8230;</p>
<p>Die nächste Begegnung mit &#8222;Musik machen&#8220; hatte ich bei einem Praktikum für mein Studium. Mein Anleiter konnte Gitarre spielen und hat auf einer Jugendfreizeit viel mit den Kids gesungen und gespielt. Das hat mir imponiert und so wollte ich das bald auch lernen&#8230; Zuerst in einem Volkshochschulkurs einfache Liedbegleitung, dann klassische Gitarre an der Musikschule&#8230; Die Gitarre begleitet mich auch heute noch, allerdings ohne Unterricht.</p>
<p><strong>Was ist das Fazit zum Thema &#8222;Musik machen&#8220; und Freude daran?</strong></p>
<p>Bei der Beschreibung des Themas ist mir aufgefallen, das ich mich mit &#8222;Musik machen&#8220; nur beschäftigt habe, um damit eine Absicht zu verfolgen bzw. um ein Ziel zu erreichen. Es ging weder um die Musik selbst, noch um ein damit verbundenes &#8222;Glücksgefühl&#8220; bzw. &#8222;Flow&#8220;. Das wird auch deutlich, wenn man die weitere Entwicklung des jeweiligen Instrumentes verfolgt. Immer, wenn die &#8222;Motivation&#8220; von aussen bzw. das Ziel weg war bzw. nicht mehr nötig war, hatte sich meine &#8222;Leidenschaft&#8220; für das jeweilige Instrument auch schon erledigt.</p>
<p>Etwas anders ist es mit der Gitarre. Zwar hat sich mein Interesse an der klassischen Gitarre leider nicht verfestigt, aber die Liedbegleitung mache ich heute noch gerne. Und manchmal, wenn ich es für mich selber mache und mich mithilfe von Liedern, Gesang und meiner Liedbegleitung selber ausdrücken kann, bin ich dem &#8222;Flow&#8220; ganz nah&#8230;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Dinge oder Tätigkeiten, die ich &#8222;nur&#8220; mache, weil sie einem bestimmten Zweck dienen (entweder einem selbst formuliertem Ziel, oder dem Ziel, anderen zu gefallen bzw. fremde Erwartungen zu erfüllen), machen mir zwar kurzfristig &#8222;Freude&#8220;, weil sie mich meinem Ziel näher bringen und weil sie mir Erfolge bescheren.</p>
<p>Erfüllung, Glück, Zufriedenheit oder den &#8222;Flow&#8220; erziele ich aber nur bei Tätigkeiten, die ich mache, weil sie MIR und niemandem sonst (erstmal) Freude machen. Es spielt dann dabei überhaupt keine Rolle, ob ich darin gut bin, ob andere das gut finden, was ich mache, oder ob ich damit erfolgreich bin. Wichtig ist nur, dass ich voll aufgehe in dieser Tätigkeit, dass sie mich <em>erfüllt</em>. Und ich denke inzwischen, das das fast immer auch Tätigkeiten sind, die uns dazu verhelfen, uns selbst auch auszudrücken. <em>Selbstausdruck ist Sinn stiftend und damit erfüllend.</em></p>
<p>Diese Tätigkeiten heraus zu finden ist nicht sehr leicht bei den vielen Erwartungen und Pflichten, die wir jeden Tag zu erfüllen haben. Es wird nicht anders gehen, als sie bewußt zu suchen und sich dabei gut zu beobachten bzw. seine Motive zu hinter fragen.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei und freue mich auf Berichte und Kommentare, wenn Du magst.</p>
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