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	<title>Lebensziele &#8211; Kraft der Seele</title>
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	<description>Rund um das Thema &#34;Gelingendes Leben&#34;. Von der Suche, dem Weg und dem Ziel.</description>
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		<title>Eine Woche ohne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 00:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenansichten eines Bloggers]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss erst ein Einschnitt von aussen kommen, um Dir deutlich zu machen, wie sehr sich Dein Leben in der letzten Zeit verändert hat. Bei mir geschah es durch die plötzliche Trennung von Telefon und Internet. Für eine Woche. In der Woche vorher gab es schon immer mal wieder kleinere Probleme und Ausfälle, aber dann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-316 aligncenter" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-300x221.jpg" alt="Eine Woche ohne" width="464" height="341" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-300x221.jpg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright-260x192.jpg 260w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/11/Fotolia_90976815_XS_copyright.jpg 424w" sizes="(max-width: 464px) 100vw, 464px" /></a></p>
<p>Manchmal muss erst ein Einschnitt von aussen kommen, um Dir deutlich zu machen, wie sehr sich Dein Leben in der letzten Zeit verändert hat.</p>
<p>Bei mir geschah es durch die plötzliche Trennung von Telefon und Internet. Für eine Woche. In der Woche vorher gab es schon immer mal wieder kleinere Probleme und Ausfälle, aber dann standen wir eine Woche ohne digitale Verbindung zur Aussenwelt da.</p>
<p>Nach dem ersten Schrecken und der Panik, viel Wichtiges zu verpassen und meine treuen Leser nicht mehr erreichen zu können, ergaben sich nach einer Weile durch diese Zeit eine Reihe von Erkenntnissen, die Dich vielleicht überraschen werden.</p>
<p><span id="more-315"></span></p>
<p>Die (technischen) Einzelheiten und das Hin und Her mit unseren beiden Telefonanbietern möchte ich Dir ersparen. Alleine DAS würde einen ganzen Beitrag füllen. Für hier reichen die Fakten: Nachdem es Störungen mit unserem Anschluss gab, war die Leitung nach einigen Tagen komplett tot. Und die Aussage des Netzbetreibers war, das es bis zu dreissig Tage dauern kann, bis die Leitung repariert ist, weil evtl. Erdarbeiten anstehen. Dazu kommt noch, dass ich auf dem Land lebe und es hier kaum Handynetzabdeckung gibt. Jdf. auf keinen Fall genügend, um mit dem Handy im Internet aktiv zu sein. Weiterhin hatte ich in der Zeit 5 Tage Urlaub, so dass ich auch die Technik in meinem Arbeitsbüro während der Mittagspause nicht nutzen konnte. Es gab nichts zu beschönigen: ich konnte für eine absehbar längere Zeit nicht im Netz aktiv sein.</p>
<p>Na und, wirst Du jetzt vielleicht sagen, wo ist das Problem? Es gibt Schlimmeres!</p>
<p>Der Punkt ist, dass ich bis dato noch garnicht wirklich realisiert hatte, wie sehr sich mein Leben in den letzten 1,5 Jahren verändert hatte. Im Sommer vergangenen Jahres sind meine beiden Blogs &#8222;<a href="https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/Blog/">Schmerzfrei durch Ernährung</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/">Kraft der Seele</a>&#8220; online gegangen. Ich muss zugeben, ich bin sehr &#8222;naiv&#8220; an die Sache heran gegangen. Auf die Anregung meiner Frau hin wollte ich einen Weg finden, mein Wissen an möglichst viele Menschen weiter zu geben. Mein Wissen über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Arthrose und mein Wissen über die vielen Coaching Tools und spirituellen Fragen, die ich in meinem Leben bearbeitet habe / hatte. Da ich gerne schreibe, bin ich auf die Idee mit den Blogs gekommen.</p>
<h4>Die Begeisterung am Anfang</h4>
<p>Die Welt der PCs und des Internets ist mir nicht neu, aber mit der Einrichtung der Blogs eröffnete sich mir eine völlig neue und aufregende Welt. Bisher kannte ich es nur so, dass man Webseiten in Auftrag gibt und das sie nur vom &#8222;Fachpersonal&#8220; bearbeitet und verändert werden können. Jetzt lernte ich, wie ich selber alles bestimmen konnte, was ich wollte. Inhalte, Design, Struktur usw&#8230; Eine aufregende Erfahrung und eine enorme Erweiterung meiner Kenntnisse und Fähigkeiten. Und weil das alles so aufregend war und ich mich vorher nur mit den wichtigsten Deteils beschäftigt hatte, legte ich einfach los. Ohne mir viel Gedanken zu machen.</p>
<p>Und ich merkte schnell, dass es in der neuen Welt unendlich viele Möglichkeiten gab, aber damit auch unendlich viele Fehlerquellen und Entscheidungspunkte. Ich nahm eine Hürde und es taten sich direkt danach mind. zwei neue auf&#8230; Aber es machte Spass, ein Problem nach dem nächsten lösen zu können. Die Seiten wuchsen und wurdne immer &#8222;besser&#8220;. Ein richtiger Hype entstand.</p>
<p>Wer einen Blog schreibt, will auch, dass er gelesen und wahrgenommen wird, sonst bräuchte man ihn nicht zu schreiben. Es gibt viele Menschen im Internet, die Anfängern wie mir erklären, wie man Leser auf seinen Blog bekommt. Das Problem ist, das das Netz inzwischen so voll mit Informationen ist, dass man etwas tun muss, um in diesem Wust an Informationen wahrgenommen zu werden. Es reicht nicht, einen guten Beitrag zu schreiben, eine tolle Seite zu haben und darauf zu vertrauen, dass Google einen schon findet.</p>
<h3>Bekannt werden wollen</h3>
<p>Wenn man gelesen werden möchte, muss man seine Beiträge und seine Seite regelrecht &#8222;vermarkten&#8220;. Sei aktiv in sozialen Netzwerken, sammle E-Mail Adressen, schreibe regelmäßig, mache Videos und Podcasts, liefere unschlagbaren Inhalt&#8230; Das sind so, zusammen gefasst, die häufigsten Tipps. Das Problem an der Geschichte ist: Das ist harte Arbeit. Auch wenn es ganz locker klingt, es kostet Zeit und Energie. Jeder Leser, jede E-Mail Adresse, ist hart erarbeitet. Diese Geschichten von Seiten, die plötzlich einfach so &#8222;durch die Decke&#8220; gehen und tausende von Lesern und Klicks erreichen, sind die Ausnahme geworden. Es gibt nichts, was es nicht schon gibt. Ja, Du hast Deine persönliche Note und Deine persönlichen Leser, aber das Grundthema ist bestimmt schon irgendwo im Netz verfügbar.</p>
<p>Ich investierte also nicht nur Zeit in meine Beiträge, sondern begab mich auch auf die Suche nach Menschen, die das, was ich zu sagen hatte, auch gebrauchen konnten. Und so war ich dann nicht nur mit dem Schreiben von Beiträgen beschäftigt, sondern las Blogs, die mir halfen, vermeintliche Schwachstellen auf meiner Seite zu finden, studierte täglich meine Statistiken und freute mich, wenn sie stiegen und war frustriert, wenn sie sich reduzierten und war viel präsent in sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook.</p>
<p>Und das Ganze passierte so langsam und schleichend, dass es mir garnicht bewusst wurde. Vor allem nicht, woher ich die Zeit für all das genommen habe.</p>
<h3>Es hat sich was verändert</h3>
<p>Erst jetzt, als der große &#8222;Break&#8220; kam, fühlte es sich plötzlich merkwürdig an&#8230;</p>
<p>Plötzlich wurde mir klar, dass meine Morgenroutine statt Chi Gong und Meditation, jetzt aus der Sichtung der Statistiken und Facebook-Besuchen bestand. Inzwischen musste ich die Abfolge der Chi Gong Übungen wieder nachsehen, obwohl ich sie schon mal aus dem FF konnte&#8230; Jetzt hatte ich plötzlich Situationen am tag, an denen ich erstmal überlegen musste, was ich jetzt tun will. Der routinierte Griff zum Laptop oder Tablett führte ins Leere, da war nichts mehr&#8230; Plötzlich hatte ich auch wieder Zeit zum Lesen. Früher meine Lieblingsbeschäftigung, konnte ich mich jetzt kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte mal ein Buch in der Hand hatte. Obwohl meine Regale voller spannender Bücher sind, die darauf warten, endlich gelesen zu werden.</p>
<p>Und etwas anderes habe ich in dieser Zeit ohne Internet und Telefon wieder neu entdeckt: das NICHTSTUN. So blöd es vielleicht klingen mag, aber ich habe mir in der letzten Zeit immer weniger Zeit für Erholung genommen. Immer in dem Glauben, wieso, ich mache doch das, was mir Spass macht, da braucht es doch keine Erholung&#8230; Erst jetzt merkte ich, wie gut es tut, einfach mal nur so da zu sitzen (s. Loriot :-)) und nichts zu tun&#8230; oder mal lange zu schlafen&#8230;</p>
<h3>Tue nur das, was Dir Spass macht&#8230;</h3>
<p>Diese Erfahrungen machten mich sehr nachdenklich&#8230; Wie ist das denn nun mit dieser Hypothese, das man nicht ausbrennt, wenn man immer das macht, was einen erfüllt und was Spass macht? Vielleicht habe ich da auch was falsch verstanden&#8230; Mein Job macht mir Spass, meine Blogarbeit macht mir Spass, meine Facebook-&#8222;Arbeit&#8220; macht mir Spass&#8230; und trotzdem merke ich, wie sehr mir Erholung fehlt, wenn plötzlich Zeit dafür da ist&#8230; Vielleicht ist es eine Frage der Motivation, also des Antriebes? Geht es darum, ob ich zu jeder Zeit das mache, was ich jetzt gerade tun WILL, oder nur das, was gerade dran ist, getan werden muss oder jetzt nötig ist? Mir fällt dazu immer dieser blöde Waldorf-Witz ein: Fragen die Kinder die Erzieherin im Waldorfkindergarten: &#8222;Müssen wir heute wieder spielen, was wir wollen?&#8220;</p>
<p>Ich lande wieder bei meinem &#8222;alten&#8220; Thema&#8230; <strong>Höre auf Dich und sorge für Dich, statt Dich von Zielen im aussen leiten zu lassen&#8230;.</strong></p>
<h3>Das &#8222;Warum&#8220; kennen</h3>
<p>Meine Frau brachte es auf den Punkt: &#8222;Was willst Du mit Deiner Blog-Arbeit? <strong>Anderen Dienen oder selbst bedient werden?</strong>&#8220; Also, will ich wirklich mit meinem Blog für andere hilfreich sein, oder geht es mir &#8222;nur&#8220; um Anerkennung und &#8222;Belohnung&#8220;? Ich habe mich mit dem Hinweis retten wollen, dass meine Arbeit ja nur dann anderen helfen kann, wenn sie meine Beiträge auch finden&#8230; aber gespürt habe ich, dass etwas wahres dran ist&#8230; es geht auch um Anerkennung. Lob, Gesehen werden&#8230; Gibt es etwas schöneres als sagen zu können, ich habe einen Blog, eine Seite geschaffen, die die Welt verändert? Ja, hoher Anspruch, ich weiss, aber wenn ich ehrlich bin&#8230; das ist zumindest ein Teil meines Antriebes&#8230; Und damit auch ein Teil des Problems&#8230;</p>
<p>Das bringt mich zu meinen neuen Erkenntnissen über Facebook&#8230;</p>
<h3>Die Vor- und Nachteile von Netzwerken</h3>
<p>Ich muss es gestehen, ich LIEBE Facebook&#8230; Anfangs hatte ich mich dort angemeldet, weil ich darüber alte Freunde, die ich längst aus den Augen verloren hatte, dort wieder treffen konnte. Durch meine digitale Arbeit habe ich dort im letzten Jahr sehr viele, fantastische und tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Auch, wenn wir uns noch nie persönlich getroffen haben, würde ich nicht zögern, viele davon als wirkliche Freunde zu bezeichnen. Mit manchen ist der Kontakt eher sachlich und Themen bezogen, mit anderen sehr persönlich. So, wie es eben bei jedem passend ist. Eine unschätzbare Bereicherung meines Lebens. Freunde in ganz Europa :-)</p>
<p>Das ist ein riesen Vorteil von Facebook, den ich nicht missen möchte. Ihr seid mir alle sehr ans Herz gewachsen :-)</p>
<p>Es ist allerdings auf FB nicht möglich, die Nachrichten, die man von Freunden bekommt, zu &#8222;filtern&#8220; :-) Und darin liegt für mich der Haken&#8230; nicht, weil ich keine schlechten Nachrichten vertrage, darum geht es nicht&#8230; Es ist eher dieses stechende Gefühl, wenn ich sehe, was bei den anderen und deren Projekten so passiert&#8230; Hier entsteht eine neue Idee, dort werden Gastartikel geteilt und geschrieben, hier erreichen die Zahlen und die Statistik einen neuen Höhenrekord, dort verwirklicht jemand seinen Lebenstraum&#8230;</p>
<p>Florian Sauer mit seinem tollen Auto, seinem Seminarhaus und seinen Detox Wochen auf einer traumhaften Insel&#8230;</p>
<p><a href="https://www.einfachanfangen.net/blog/" target="_blank">Antje Düwel</a> mit ihrer tollen Seite, erst vor kurzem gestartet und schon jetzt in Cooperation mit vielen namhaften Größen der Szene&#8230;</p>
<p><a href="https://energyhealth.de/" target="_blank">Steffi Arlt</a> mit ihrer tollen Seite mit den schönen Rezepten und so professionellen Fotos, wie ich sie nie hinbekommen werde&#8230;</p>
<p><a href="https://www.gesundheitspraxis-fuchs.de/" target="_blank">Jen Fuchs </a>mit ihrer tollen Facebookseite mit den täglichen Morgen-Gedanken und den Videos&#8230;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCZgAHgr3c_A_yN0p2aR14mA" target="_blank">Robert</a> mit seinen täglichen Videos, die sooo professionell sind und der schon längst in einer ganz anderen Liga spielt als ich&#8230;</p>
<p>Und da bin ich noch garnicht bei so erfolgreichen Seiten wie <a href="https://www.kochtrotz.de/" target="_blank">Kochtrotz</a>, <a href="https://www.silkeleopold.de/" target="_blank">Silke Leopold</a> und und und&#8230; Ganz zu schweigen von den vielen tollen Seiten, die es im Bereich persönliches Coaching und Wachstum gibt. Alles Erfolgsgeschichten, von denen ich natürlich auch gerne eine wäre&#8230;</p>
<p>Wie immer ist es der Blick auf die anderen, denen es (angeblich?) soooo viel besser geht, die soooo viel mehr Erfolg haben als ich, die all das leben von dem ich träume&#8230; Es heisst nicht umsonst: &#8222;Der Vergleich ist der Vater des Unglücklich seins.&#8220;</p>
<p>Das alles bekomme ich so mit über Facebook, ohne das ich es verhindern kann. Und es macht was mit mir, auch wenn ich es nicht gerne zugebe. Das hat nichts mit Neid zu tun. Veit Lindau sagt, Neid ist eine verkannte Kraft, eine Möglichkeit, besser zu erkennen, was ich will und es dann auch umzusetzen. Neidisch bin ich nicht. Aber ich verliere <strong>mich</strong> aus dem Augen. Ich verliere aus den Augen, worum es <strong>mir</strong> eigentlich geht. Ich verliere meine Mitte, mich selbst und meine Werte. Statt dessen vergleiche ich und bei diesem Vergleich ziehe ich immer den &#8222;kürzeren&#8220;. Und dann ist die Gefahr, dass ich versuche, die anderen zu kopieren, sie nachzumachen, um an deren Erfolg teil haben zu können. Sich von etwas anspornen und inspirieren zu lassen, und etwas schlicht zu imitieren, sind zwei verschiedene Sachen. Ich hoffe, ich lerne immer mehr, das zu unterscheiden.</p>
<p>Und ich hoffe, dass ich mich von diesen Beispielen weiter anspornen lasse, statt irgendwann frustriert das Handtuch zu werfen. Im Sinne von: DAS erreiche ich eh nie&#8230; Die anderen sind eben die anderen, mit anderen Voraussetzungen, anderen Bedingungen und anderen Fähigkeiten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Und was bedeutet das alles jetzt? Wirst Du weniger von mir lesen, werde ich weniger auf Facebook sein, werde ich womöglich meine Blogs aufgeben?</p>
<p>Das sicher nicht. Ich weiss noch nicht genau, was ich konkret verändern werde. Wichtig ist mir erstmal, das mir diese Dinge bewusst geworden sind. Ich werde in Zukunft mehr darauf achten, mich nicht aus dem Blick zu verlieren und mir treu zu bleiben. Es gilt der Satz: Ich bleibe bei mir und in meiner Mitte. Ich konzentriere mich mehr darauf, was ich kann und was ich will und weniger darauf, was die anderen tolles machen. Ich konzentriere mich mehr darauf, diejenigen, die gerne von mir lesen, zu unterstützen, als immer darauf aus zu sein, mehr Menschen zu erreichen.</p>
<p>In diesem ganzen Prozess ist mir deutlich geworden, dass ich auf die Fragen nach dem &#8222;Warum&#8220; keine wirkliche Antwort habe. Wann ist es &#8222;genug&#8220;? Wann habe ich &#8222;genug&#8220; erreicht? Ich bin im Januar 50 geworden. Auf was in meinem Leben möchte ich zurück blicken? Womit bin ich dann &#8222;zufrieden&#8220;, um das Wort &#8222;stolz&#8220; nicht zu benutzen? Was treibt mich da eigentlich? Es wird immer jemanden geben, der NOCH erfolgreicher und NOCH &#8222;besser&#8220; war und ist als ich&#8230; DIESE Sichtweise wird mich nicht zufrieden machen, das ist mir durch diese &#8222;Auszeit&#8220; klar geworden.</p>
<p>Meine konkreten Veränderungen werden mit diesen Antworten zu tun haben. Sollte es konkrete Ergebnisse geben, lasse ich es Dich gerne wissen :-)</p>
<p>Danke, dass Du bis hierhin gelesen hast. Kennst Du die von mir beschriebenen Phänomene auch? Dann freue ich mich über einen Kommentar!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spiritualität und Coaching: Ein Gegensatz?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Jürgen Lahann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 16:55:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Mein Coaching- und Blogger &#8211; Kollege Markus Väth ruft in seinem Blog zu einer Blog-Parade auf. Das Thema  ist: &#8222;Glauben und Coaching&#8220;. Obwohl die Blogparade nur bis zum 24.5. 15 geht, habe ich mich entschlossen, mich noch daran zu beteiligen. Denn ich finde dieses Thema hoch spannend und gebe in diesem Beitrag gerne Einblick [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2.png"><img loading="lazy" class=" size-medium wp-image-219 alignleft" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-225x300.png" alt="Altar2" width="225" height="300" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-225x300.png 225w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-768x1024.png 768w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-648x864.png 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2-144x192.png 144w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar2.png 960w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></p>
<p>Mein Coaching- und Blogger &#8211; Kollege <a href="https://markusvaeth.com/">Markus Väth</a> ruft in seinem <a href="https://markusvaeth.com/kolumne/" class="broken_link">Blog</a> zu einer Blog-Parade auf. Das Thema  ist: &#8222;Glauben und Coaching&#8220;. Obwohl die Blogparade nur bis zum 24.5. 15 geht, habe ich mich entschlossen, mich noch daran zu beteiligen. Denn ich finde dieses Thema hoch spannend und gebe in diesem Beitrag gerne Einblick in meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>&#8222;Glauben&#8220; und &#8222;Coaching&#8220; , geht das zusammen? Aus meiner Sicht geht es eher um die Frage: Geht das überhaupt getrennt?!. In meinem Beitrag erfährst Du, warum ich das so sehe&#8230;</p>
<p><span id="more-218"></span></p>
<p><strong>Warum Coaching?</strong></p>
<p>Warum sucht sich ein Mensch einen Coach? Weil er vor einem Problem in seinem Leben steht, dessen Überwindung oder Lösung Unterstützung benötigt; weil er immer wieder die selben Erfahrungen macht und dies beenden möchte; weil er sich immer wieder in den gleichen Situationen vorfindet und keine Erklärung dafür hat; weil er mit Abstand auf sein Leben blicken, es neu sortieren und ausrichten möchte; weil er Unterstützung braucht, wobei auch immer&#8230;</p>
<p>Es gibt vielfältige Gründe, einen Coach aufzusuchen. Das gemeinsame an diesen Anliegen ist aber meist, das es um nicht vorhandene Ressourcen bzw. Kompetenzen geht. Diese Ebene ist schnell &#8222;bearbeitet&#8220;. Kompetenzen lassen sich leicht vermitteln, wenn es &#8222;nur&#8220; um die notwendigen &#8222;Techniken&#8220; geht. Bleibt das Anliegen auf dieser Ebene, wird das Thema Spiritualität kaum bis gar nicht berührt und man trennt sich nach wenigen Sitzungen wieder voneinander. Allenfalls bei der Suche nach Ressourcen, die hilfreich sind für die Problemlösung, kommt die Frage nach dem Glauben vor. Aber immer nur fragend, nicht &#8222;belehrend&#8220;. Ansonsten gilt: Technik erlernt, angewendet, Problem gelöst und gut&#8230;</p>
<p>Im Sinne von &#8222;repariere nichts, was nicht kaputt ist&#8220;, lasse ich es dann auch so stehen. Wohl wissend, das es noch eine andere Ebene gibt, die aber nicht zwangsläufig berührt werden muss.</p>
<p><strong>Mehr als Techniken lernen&#8230;</strong></p>
<p>Diese andere Ebene kommt immer dann ins Spiel, wenn es nicht mehr &#8222;nur&#8220; alleine um zu erlernende Kompetenzen geht. Wenn es um wiederholtes Scheitern, um Situationen, die trotz erlernter Fähigkeiten immer wieder vorkommen, um erlebte Ausweglosigkeit geht, dann wird deutlich, das hinter dem vom Kunden wahrgenommenem &#8222;Scheitern&#8220; etwas anderes stecken muss als nur die nicht vorhandene Fähigkeit, mit der schwierigen Situation anders umzugehen.</p>
<p>Und damit meine ich nicht tiefer liegende, psychische Probleme oder Störungen, sondern <strong>die Frage nach dem Sinn bzw. der Lebensaufgabe</strong>. Hier wird deutlich, dass hinter der scheinbar nicht lösbaren und immer wieder kehrenden Aufgabe ein tieferer Sinn steckt. Eine Lebensaufgabe, die auf einer anderen Ebene gelöst und bearbeitet werden muss, als in der konkreten Situation.</p>
<p>Um diesen Prozess zu verstehen und zu bearbeiten, muss man sich auf die von Markus Väth in seinem Beitrag angesprochenen Ebenen von Sinn, Glaube und Spiritualität begeben, sonst macht das Coaching im wahrsten Sinne des Wortes keinen &#8222;Sinn&#8220;.</p>
<p><strong>Die Lebensaufgabe</strong></p>
<p>Was meine ich mit &#8222;Lebensaufgabe&#8220; genau?</p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, fange ich ganz von vorne an&#8230; Bei der Frage: Warum sind wir eigentlich hier auf der Erde? Was ist der Sinn?</p>
<p>Verschiedene Religionen und Richtungen der Philosophie bieten die verschiedensten Antworten auf diese Frage an. Was immer wir tun im Leben, wir stossen irgendwann an den Punkt, uns mit dieser Frage auseinander zu setzen und eine Entscheidung zu treffen. Ich sage also nicht, dass meine Antwort auf diese Frage die einzig gültige ist. Aber es hilft, sich im Coaching-Prozess damit zu beschäftigen und verschiedene Antworten auf ihre Passgenauigkeit und ihren Nutzen für den Kunden zu beleuchten.</p>
<p>Ich glaube folgendes: Jedes Lebewesen besitzt eine Seele und jede Seele strebt nach Entwicklung und Ganzheit. Dabei geht es mir nicht um strenge, vorgelegte Konzepte wie z.B. beim Buddhismus. Auch das Konzept vom Karma finde ich hier eher nicht hilfreich. Ich gehe davon aus, dass wir hier sind, weil unsere Seele Erfahrungen machen will und daran wachsen will. Sie führt uns, solange wir die anstehende  Aufgabe nicht lösen, in immer wieder das gleiche Problemfeld und wiederholt das Szenario, bis die Aufgabe gelöst ist. Dann kommt die nächste Aufgabe. Und ich glaube auch, das das &#8222;Programm&#8220; schon vor der Geburt feststeht. Unsere Seele hat es sich so ausgesucht, genau diese Erfahrungen zu machen.</p>
<div id="attachment_229" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1.jpeg"><img aria-describedby="caption-attachment-229" loading="lazy" class="size-medium wp-image-229" src="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg" alt="Mein &quot;Hausaltar&quot; " width="300" height="225" srcset="https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-300x225.jpeg 300w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-1024x768.jpeg 1024w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-648x486.jpeg 648w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1-256x192.jpeg 256w, https://kraft-der-seele.de/Blog/wp-content/uploads/2015/06/Altar_1.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-229" class="wp-caption-text">Mein &#8222;Hausaltar&#8220;</p></div>
<p><strong>Das Große Ganze dahinter&#8230;</strong></p>
<p>Dies geschieht aus meiner Sicht aus zwei Gründen: Zum einen geht es darum, Erfahrungen zu machen. Jede Seele ist ein Teil des Großen Ganzen, ein Teil Gottes. Da Gott aber alles in sich vereint und es dort keine Gegensätze gibt, gibt es dort auch keine Erfahrung. Die gibt es nur in der Welt der Gegensätzlichkeiten und Polaritäten. Hier will unsere Seele sich erfahren.</p>
<p>Der andere Aspekt ist die Sehnsucht der Seele nach der Erfahrung der Ganzheit auch hier auf der Erde. Sie will einerseits hier sein, um sich zu erfahren, andererseits aber auch wieder die Erfahrung des All-Eins-Seins hier auf der Erde machen. Um diesen Zustand zu erreichen, sind ebenfalls die anstehenden Entwicklungsaufgaben zu lösen.</p>
<p>Damit geht der Coachingprozess weit über das reine Erlernen von Fähigkeiten hinaus. Es geht vielmehr darum, die anstehenden Lebensaufgaben zu erkennen und zu bearbeiten. Um diese Themen zu finden gibt es verschiedene Möglichkeiten: zum einen bietet die augenblickliche Situation / das Problem auf einer symbolischen Ebene genügend Hinweise für die Lebensaufgabe. Das Geburtsbild aus dem Horoskop bietet eine Fülle von Anregungen, genauso, wenn man möchte, die Nummerologie. Besser als solche &#8222;Systeme&#8220; ist es allerdings, die augenblickliche Situation inkl. körperlicher Beschwerden auf der Symbol-Ebene zu deuten und so die anstehenden Aufgaben heraus zu kristallisieren.</p>
<p>Berührt der Coachingprozess hier nicht den Bereich der Therapie? Das kommt aus meiner Sicht auf die Schwere der zu lösenden Aufgabe an und auf die Möglichkeiten, Zugänge zu ihr zu finden.</p>
<p>Als systemisch denkender Mensch und Coach muss ich nicht auf meiner Sichtweise bestehen und bin offen für die Erklärungsmodelle meiner Kunden. Dafür lässt sich mein Erklärungsmodell auf verschiedene Ebenen hinunter brechen. Die Prinzipien von Entwicklung, Sinn und Fähigkeiten/Stärken lassen sich auf vielen Ebenen und in vielen Bereichen zur Unterstützung des Kunden anwenden. Ob es soweit geht, dass man wirklich Krankheitsbilder im Sinne von Rüdiger Dahlke deutet, oder das Geburtsbild befragt und daraus Aufgaben ableitet, richtet sich nach der Offenheit und dem spirituellem Hintergrund des Kunden. Dafür muss man natürlich im Rahmen des Coachings auch darüber sprechen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang mache ich aus meinen persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen keinen Hehl. Aber ohne zu missionieren bzw. dogmatisch zu sein.</p>
<p>Ich hoffe, ich habe die Fragen der Blogparade damit ausreichend beantwortet und bedanke mich hiermit für das spannende Thema!</p>
<p>Bilderquelle: Privat, Fotos bearbeitet von Steffi Arlt von <a href="https://www.arlt-entertainment.de/">Arlt Entertainment</a></p>
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